Beiträge von hlp

    Na ich hoffe doch, dass es die HBL noch gibt, wenn Corona vorbei ist. Wenn es sich aber bis zur Fertigstellung der A 14 hinzieht, habe ich da meine Zweifel. Bin aber optimistisch. So lange dürfte eigentlich kein Virus überlebensfähig sein.


    Vielleicht baut Andi Scheuer ja auch die Hochgeschwindigkeitsstrecke Schwerin-MD und dein Urlaub fängt quasi schon in Schwerin auf dem Hbf an. :lol:

    Das ist der Punkt - oft habe ich den Eindruck, dass es manchen einfach zu mühsam ist und deshalb jetzt alles sch...egal.

    Lockerung funktioniert nur durch Differenzierung der lokalen Gefahrenlage. Jeder der sich in Deutschland über den Föderalismus beschwert, der fordert damit, dass bei einem Ausbruch in Gütersloh eine bundesweite Ausgangssperre verhängt wird.

    Ich bin hier in Österreich schwer beeindruckt. In Oberösterreich (Linz) gab es einen lokalen "Hotspot", daher wurde in Oberösterreich die Maskenpflicht im Einzelhandel wieder eingeführt. Ich bin unmittelbar vor dem Startdatum nach Wien gefahren, trotzdem auch schon am Tag vorher bei IKEA und im Supermarkt rund 50% Maskenträger. In Wien ohne Auflagen sind es auch rund 20 - 30%. Diese Woche zurück nach Oberösterreich gekommen in eine kleine Gemeinde. Im gesamten Bezirk Gmunden (100.000 Einwohner) gibt es aktuell 6 Infizierte, alle exakt nachverfolgt. Bei mir im Dorf keinen einzigen - und trotzdem wird im Supermarkt, in der Post, in der Traffic zu 100% Maske getragen. Allgemeiner Tenor "wenn wir das jetzt 2 - 3 Wochen brav machen, dann wird es danach wieder abgeschafft - wenn wir es nicht machen, dann kommen Maßnahmen wie im März/April".


    Ich zähle auch zu denen, der seine Maske zwar mit Überzeugung, aber trotzdem mit Widerwillen trägt und ich werde mich niemals an dieses Ding gewöhnen, insofern halte ich Vergleiche mit Asien für kontraproduktiv. Ich sage ganz klar, dass ich das Ding auch irgendwann wieder loswerden will.
    Wo kamen denn die letzten auch für D und Europa gefährlichen Erreger alle her? Das war doch wohl Asien mit Schwerpunkt China. Zum Glück haben wir hier andere Luftwerte, außer vielleicht am Stuttgarter Tor und auch der Handel mit Fledermäusen, Pangolinen, Schleichkatzen und anderem Getier auf dem Wochenmarkt ist bei mir um die Ecke eher unüblich. Ebenso halte ich nicht jede Schuppe, jedes Horn oder Klaue eines Tieres für potenzsteigernd. Das sind alles für mich aber Punkte, die in eine Gesamtbetrachtung und in eine Gefahrenanalyse mit einfließen müssen.
    So lange sich die Diskussion der Maßnahmen an der Situation in D anlehnt ist alles okay. Wenn aber jemand mit besonders exotischen Fällen aus Übersee kommt, um die Gefahr von Corona zu erklären, dann sage ich ganz klar, Thema verfehlt. Ich weiß, dass dieses Drecks-Virus hundsgemein und gefährlich ist, aber was nachweislich nicht da ist und in vielen Regionen ist es nicht da, ist dann zwar theoretisch immer noch gefährlich, aber nun mal gerade nicht für die Bewohner dieses Landstriches und ich möchte gern die regionale Situation die Maßnahmen diktieren lassen und nicht die Lage in brasilianischen Favelas. Die Portugiesische Galeere und die Schwarze Mamba sind auch gefährlich, aber nicht da wo ich lebe. Hier wird mir viel zu viel vermischt und seiner Argumentation zugeschlagen, was da aber für mich nicht hingehört.

    Vier Patienten waren Männer und hatten teilweise auch bereits Vorerkrankungen wie Hypertonie und Diabetes. Die einzige weibliche Patientin, eine 33-jährige Frau, litt schon eine Woche vor dem Schlaganfall an Covid-19-Symptomen wie Fieber, Husten und Frösteln. Nachdem sie eine Halbseitenlähmung, ein typisches Schlaganfall-Symptom, entwickelt hatte, zögerte sie jedoch lange den Klinikbesuch hinaus – aus Angst, sich mit dem Virus zu infizieren.


    Sehr beeindruckendes Beispiel muss ich sagen. Sieht mir aber eher nach einer Bewerberin für den Darwin-Award aus. Weil ich Fieber, Husten und Schüttelfrost habe gehe ich nicht zum Arzt, weil ich Angst vor Corona habe? Sorry, aber das ist einfach nur bescheuert und deshalb für mich nicht repräsentativ.
    Deshalb meine ich aber nicht, dass man natürlich nicht auch die Krankheit weiter erforschen muss und natürlich auch was Erkrankungen angeht, die durch Corona begünstigt werden. Ebenso ist das Problem der Spätfolgen natürlich sehr ernst zu nehmen.
    Anderes Beispiel: Man kann natürlich auch bei uns alle Autos verbieten und alle Chausseebäume abholzen, weil sich in Amerika einer um den Baum gewickelt hat. Dann wird das sicher nie wieder passieren. Man könnte aber auch überprüfen, ob der Fahrer 3,8 auf dem Kessel hatte, eingeschlafen ist, oder vielleicht einen covid-bedingten Schlaganfall erlitten hat oder man entschärft Strecken, baut Leitplanken, senkt die Geschwindigkeit, erhöht die Kontrollen.
    Ich will sagen, dass in diesem Beispiel für mich eindeutig das persönliche Fehlverhalten eines Infizierten ausschlaggebend ist.

    Sehr kritisch betrachten die Ärzte, dass offensichtlich viele Schlaganfallpatienten mit dem Notruf aus Angst warten, sich zu infizieren. Dies dürfte die Prognose erheblich verschlechtern. Jedenfalls empfehlen sie dringend, bei Covid-19-Patienten besonders auf Symptome eines ischämischen Schlaganfalls zu achten, damit rechtzeitig Interventionen wie Lyse (medikamentöse Auflösung eines Gerinnsels) und Thrombektomie (neuroradiologische Entfernung eines Gerinnsels durch einen speziellen Katheter) vorgenommen werden können.


    Das wiederum sieht mir auch nach einem sehr amerikanischen Problem aus. Schlechtes Gesundheitssystem, hohe Infektionszahlen, Existenzangst, evtl. keine Krankenversicherung, schlechtes Sozialsystem.
    Ich würde echt gern noch unterscheiden wollen, ob es um die Krankheit oder das Land geht und was jetzt davon wirklich geeignet ist, um für uns hier in D Maßnahmen abzuleiten. Es ist vielleicht schwer zu differenzieren, was denn nun von allgemeiner Bedeutung ist und was eher lokale Phänomene und Extreme sind.
    Die Betrachtung nur an einzelnen wenigen Extremen auszurichten halte ich weiterhin für falsch.

    6.600 ist die maximale Kapazität beim Handball. Also sitzen und stehen.
    Das ist nun wirklich nicht neu. Und falls noch einer fragt: 4.200 Dauerkarten sind reserviert.


    6600 ist doch klar. Aber wie ist die Verteilung zwischen Stehern, normalen Sitzern und den VIP-Sitzern in den Ledersesseln ringsrum und wie wird bei reduziertem Einlass aufgeteilt? Das ist doch die Frage. Gibts überhaupt Steher oder Sitzplatzzwang?

    Nicht so viele Vorbehalte. Das Gesundheitssystem ist dort nicht schlechter, weil der Test weniger kostet.
    Was ich meinte: So viel bluten wird kaum einer, dass er laufend 80 Euro Hygieneaufschlag abdrückt.


    Micha, ich würde doch mit dir niemals mehr Urlaubsländer nach Gutland und Schurkenstaat einteilen. Jeder nach seiner Fasson. Ich meine die Hitze. Ich hatte letzten Sommer Bullenhitze und darum flüchte ich dieses Jahr wieder in den Norden und diesmal auch ohne Flugzeug. Das aber nur, weil es keine gescheite Verbindung gibt.

    Ansonsten stoße ich gedanklich mal mit hlp und einem schönen Singlemalt an, da ich sehr viele seiner Ausführungen in den letzten Wochen genau so unterschreiben kann.


    Danke für die Blumen. Um der Objektivität Genüge zu tun muss ich aber zugeben, dass ich nicht mal mehr selber mit allen meinen Outputs der letzten 4-5 Monate einverstanden bin.
    Einerseits ist es Erkenntnisgewinn, dann war auch mal was frustgesteuertes dabei und manchmal ,(wie gestern) wird man sogar noch zitiert, weil man seinen eigenen Scheiß nicht schnell genug gelöscht hat oder ich habe das Gefühl mich ständig zu wiederholen. :lol: Braucht auch kein Mensch.
    Nicht, dass ich zu vielen Dingen nicht auch nach wie vor stehe, aber es ist eben offensichtlich nicht alles diskussions- oder gar konsensfähig.
    Ich will aber eben auch nicht von irgendwelchen Pfosten als Asi bezeichnet werden, weil ich mich trauen würde unter bestimmten Voraussetzungen zu Veranstaltungen zu gehen.
    Genauso ist es für mich Bullshit irgendwas davon zu schwadronieren, dass man sich ja zusammen mit Karl auf einer einsamen Insel mit Maske zu Tode qualmen kann. Ironie!
    Parolen und Polemik sind entbehrlich. Die Grenze zur Ironie, Sarkasmus, Zynismus manchmal sehr schmal.
    Ach so, aktuell stoße ich lieber mit Mojito oder Gin Tonic an. Malt erst wieder wenn es etwas kühler wird. :hi:

    Hallo zusammen,

    lange bevor es den Corona-Lockdown gab, wurde im Oktober 2019 der politische Diskussionsthread in der He gelockdownt.

    In der Coronakrise wurde mittlerweile gelockert, in der HE noch nicht.

    Es geht mir hier nicht um die Diskussion ob dies damals gerechtfertigt oder überzogen war. Ich möchte aber anregen, dass man im Moderatorenteam mal darüber spricht, ob dies nun für immer gelten soll oder ob man mal eine Lockerung probiert und politische Diskussionen wieder zulässt. In der Unterschrift zum off-Topic Thread steht noch immer explizit "Weltpollitik" als Thema. Für das Thema "Schule" bin ich zu alt, das Thema "Wetter" ist doch eher fade (und auch nicht unpolitisch (Klimawandel usw.).
    Über Handballspiele kann man sich schon monatelang nicht austauschen.
    Überhaupt das Thema "Coronavirus" ist sehr politisch, die Protagonisten Spahn, Söder, Laschet, Lauterbach, Trump, Merkel, werden im Thread immer wieder erwähnt, dies sind hauptsächlich Politiker. Konsequenterweise müsste der Thread dann auch geschlossen werden.

    Ende des Jahres findet die US-Präsidentenwahl statt, 2021 ein Superwahljahr in Deutschland. Dies gäbe sicher spannende Diskussionen in der HE. Will man dies nicht zulassen, weil sich wenige vor 9 Monaten nicht benehmen konnten?
    Kontroverse Diskussionen gehören dazu, Beleidigungen nicht.
    Mein Vorschlag wäre, es zumindest zu probieren. Läuft es aus dem Ruder kann man wieder die Threads zumachen.
    Aber es stillschweigend immer weiter zu Verlängern, finde ich schade.


    Trotz großem Interesse an politischem Austausch hoffe ich, dass es dauerhaft verboten bleibt. Mit einigen Leuten kann man einfach nicht stressfrei diskutieren. Der Ärger ist vorprogrammiert. Aktuell ist schon der Corona-Thread grenzwertig. Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass sich das kein Mod wieder antun möchte.

    Was ich mir noch irgendwie herleiten kann ist die in absoluten Zahlen vielleicht leicht gesunkene Zahl der Gesamttoten. Durch die Kontaktbeschränkungen wurde eben nicht nur Covid gebremst.
    Das Fachchinesisch aus der Immunologie mit IgA, IgM und IgS ist nicht mein Betätigungsfeld, aber vielleicht erklären sich ja bei den Infektionen die überwiegend milden Verläufe so besser und wer ein angegriffenes System hat, bekommt eben auch hinterm Türsteher Covid nicht mehr abgewehrt.
    Die krasse Bandbreite zwischen symptomfrei und tödlich ist mir jedenfalls auch noch nicht annähernd klar. Aber das die milden Verläufe eben deutlich in der Mehrzahl sind muss doch auch irgendwann mal bei einem Weg zurück in die Normalität (meinetwegen mit Maske und Abstand) Berücksichtigung finden. Man kann doch nicht immer nur mit den 0,irgendwas Extremverläufen argumentieren und Grippetote hin oder her, aber dann müssten eigentlich alle Alters- und Pflegeheime Isoliercharakter haben und behalten. Aber wollen die Betroffenen das? Hört die mit ihren Bedürfnissen auch jemand? Das nächste Virus kommt bestimmt und rein prophylaktisch gedacht, kann man ja nicht vorsichtig genug sein. Aber eben genau diese Betrachtung nur unbedingter Vermeidung von evtl. Intensiv- und/oder Todesfällen wird nicht der Gesamtsituation gerecht.
    Es gibt ja auch schließlich genug Aussagen von alten Leutchen, die gesagt haben, das sie lieber das Risiko zu sterben in Kauf nehmen als einsam ohne Besuche und Angehörige zu bleiben. Auch diese Menschen haben ein Recht gehört zu werden.

    Das ist eine Sache, über die ich auch schon nachgedacht habe. Personen, die sowieso unter einem Dach leben können doch auch in der Halle zusammen sitzen. Insofern könnte man ja die Einlasszahlen etwas flexibel nach oben ausdehnen.

    Genau, damals hatten wir riesige Lager( Katastrophen- und Zivilschutz) für solche Fälle.
    Fahr mal nach Möser, die Hallen stehen heute noch.
    Die Pannen mit den fehlenden Schutzausrüstungen z.B. hätte es nicht gegeben.


    Na gut, mein Beispiel war schlecht gewählt. Wahrscheinlich hatten wir auch 17 Mio. Gasmasken und gar keinen Bedarf für Stoffmasken. Wir waren ja schließlich im permanenten Kriegszustand, aber das schnelle Hochfahren von irgendwelchen Produktionen war ja nun wirklich nicht unsere Stärke.

    Es ist doch sein Job und seine Kompetenz (auch wenn einige das anders sehen mögen), sich mit diesen Dingen zu befassen und entsprechend Warnungen auszusprechen.
    Was willst du uns mit deiner Auflistung sagen?
    Welcher der Punkte bietet denn keine potentielle Gefahr und ist nicht erwähnenswert?
    Und meinst du mit "seine Äußerungen seien kontraproduktiv", Eltern sagen sich, nagut, wenn der Lauterbach schon wieder davor warnt, ist es bestimmt nicht gefährlich und ich stopfe mein übergewichtiges Kind weiter voll mit Zuckerzeugs oder Sonnenstudio-Junkies gehen dann extra nochmal ins Studio, um ihm eins auszuwischen?
    Über seine mediale Wirkung kann man sicher geteilter Meinung sein, das hat doch aber nichts mit den transportierten Inhalten zu tun.
    Aus welchem Grund sollte er vor Corona nicht warnen?


    Natürlich hat Lauterbachs Meinung ihre Berechtigung. Ich nenne es mal die max. Vorsicht. Aber man sollte zumindest nicht unerwähnt lassen, dass er ja in einer Position ist, wo er auch auf Entscheidungsprozesse Einfluss hat und wenn er weiter klar gegen Handball u.a. mit Zuschauern in der Halle ist, dann hat das ja Konsequenzen.
    Es ist auch völlig legitim wenn einer sagt, klar, Handball mit Zuschauern ist gesellschaftlich nicht wichtig, es ist nicht systemrelevant, kann man zu Gunsten der max. Gesundheitsvorsorge auch sterben lassen.
    Aber diese Meinung muss man ja nicht teilen.

    Die Welt meldet, Maskenproduktion in Deutschland sei immer noch ein Buch mit 7 Siegeln.
    Deutsche Firmen wären immer noch nicht in der Lage, konkurrenzfähige Masken herzustellen.
    Stattdessen wird wieder in China eingekauft.
    Scheint wohl wahrlich ein Teufelswerk zu sein, so eine Maske.

    Noch gar nicht so lange her, da trommelt der Altmaier wie wild und verkündete, Deutschland wäre bald unabhängig auf diesem Gebiet von chinesischen Importen.
    War wohl nix, Herr Altmaier.


    In der DDR hätte das sicher besser geklappt. Günter Mittag hätte das in 0,nix organisiert. Unsere Konsumgüterproduktion war ja auch eine einzige Erfolgsgeschichte. :lol:

    das mit dem Test wird lustig


    Perfekt und 100 % ist sicherlich gar nichts. Aber ich weiß, dass der Test von einigen verlangt wird. Letztes Beispiel: Ein Kollege brauchte den Test um an Bord eines Donaudampfers zu gehen. Abfahrt in Passau Montag, Test darf 48 h alt sein. Der war Freitag beim Hausarzt, aber die 48 h waren Montag eigentlich auch schon wieder vorbei.

    Mal gefragt:
    Wer würde sich denn von den hier Schreibenden in die Halle setzen?

    Ich habe größte Bedenken. So sehr ich den Sport auch liebe, ich kann mir nicht vorstellen, daß ich im Oktober in der Halle sitze und Handball gucke.


    Klares Ja. Ich kann ja schlecht Indoor-Veranstaltungen fordern und mich dann selber nicht hintrauen. Wie schon mehrfach gesagt. Das Gesamtkonzept muss mich überzeugen. Einlasskontrollen, Test, max. 48 h alt, Daten erfassen, Fieber messen, Corona-App und meinetwegen auch Maske.