Beiträge von hlp

    Es geht auch so:

    CORONATANZ
    Datum: 31.07.2020
    Zeit: 19:00 Uhr
    Veranstaltungsort: Burg
    Veranstaltungsstätte: Rotfuchs am Weinberg
    Adresse: , Burg

    Die Woche neigt sich dem Ende und es ist Zeit sich frei zu machen für das Wochenende. DJ Atze Pi aus Magdeburg bringt die richtige Musik mit, damit ihr gut in Schwung kommt und die Last der Woche abtanzen könnt. Die Clubs sind zu und bei Sonnenuntergang tanzt es sich draußen eh am besten.

    Haltet Abstand, kommt nur wenn ihr gesund seid und achtet auf eine angemessene Hygiene. Im Sinne von Corona ist Paartanz gestattet, solange ihr aus einem Haushalt kommt oder einen ausreichenden Mund-Nase-Schutz tragt. Nutzt also die Weite der Wiese, bringt euch Decken oder Klappstühle für die Reise nach Jerusalem mit und genießt das Draußensein.

    Der Plattenaufleger bekommt bitte 5 Euro in seinen Hut. Bitte reserviert wie gewohnt Eure Plätze per Mail oder Telefo


    Sowas ähnliches kenne ich auch aus Berlin. Ein freiberuflicher DJ legt im Park auf, weil er finanziell die weiße Fahne hissen muss.
    Da war das ganze aber als Demo deklariert und die Polente kommt kontrollieren wie es denn bei den heißen Dancern mit den Redebeiträgen aussieht? Eine Demo muss wohl zu mind. 50 % aus Redebeiträgen bestehen.
    Dann wird es natürlich schon wieder skurril und auch rechtlich reichlich grau. ?(

    Es ist ja nun nicht so, daß gar nichts passiert.
    In der Brause Arena in Leipzig werden aktuell Open Air Konzerte geplant, u.a. Auftritt des Gewandhaus Leipzig vor 20.000 Zuschauern.
    Und wenn ich bei eventim schaue, da laufen unterdessen auch schon einige Dinge.
    Natürlich nicht in den Vor-Corona-Dimensionen, aber immerhin...


    Ja, das streite ich auch gar nicht ab. Aber ich gehe jetzt nicht einfach mal schnell zu Roland Kaiser, (Beispiel) nur weil der stattfindet und habe damit mein "Punk in Drublic" The Distillers, Social Distortion oder das "Rock your Brain Festival" ersetzt. Das sollte klar sein. Aber mir ist eben auch die Elphi, Sommertheater auf dem Domplatz und der Choriner Musiksommer weggebrochen und noch einiges mehr. Da ist von Krach bis Hochkultur alles dabei.
    Ich sage es jetzt also noch mal ganz klar. Ich streite nicht ab, dass etwas stattfindet, nur leider bisher so gut wie nix für mich.
    Da kann ich mich nur für die freuen, die ihren Kram machen können. Ich kanns jedenfalls vorläufig nicht.

    hlp

    ich erspare mir das wiederholen deines beitrages 3019

    nur dort schreibst du eben einiges doch pauschal was angeblich alles nicht stattfindet-
    du zählst sogar einiges explizit auf-
    und das entspricht nun mal nciht den tatsachen-
    es findet bereits einiges mehr statt - nur sollte jedem klar sein, dass nicht von 0 auf 100 alles stattfinden kann und auch
    niemand ein anrecht darauf hat, dass grad sein lieblingsevent vor der tür oder sonstwo auf jeden fall stattfindet...


    Du solltest vielleicht einfach nicht so viel in Beiträge anderer hinein interpretieren. Mit ein wenig logischer Überlegung könnte man auch darauf kommen, dass ich mir nicht anmaße den aktuellen Veranstaltungskalender von ganz Deutschland zu kennen. Ich spreche natürlich von meiner Region, bzw. den Dingen von denen ich betroffen bin. Das habe ich beispielhaft getan, Elphi, Theater Magdeburg, Citadel Music Festival und dann gibts noch eine Menge mehr, die ich nicht alle erwähnt habe.
    Deine Reaktion ist wie meistens eine Behauptung, gepaart mit Unterstellung "wie immer nur stänkern zu wollen". Mehr sage ich dazu nicht. Das spricht m.M.n. für sich.

    da frag ich mich :
    man versucht sich doch an sommertheater-klassik open air (bzw. allgemein musik) oder ähnlichem...
    was also monierst du ????

    nur weil die vorreiter dies auf eine stückzahl begrenzen und sachsen jetzt alles freigeben will kann man doch nicht so tun,
    als ob es nicht schon längst versucht wird-
    versuchen heisst doch...ausprobieren- dies machen sie...
    oder
    gilt das jetzt wieder nur wenn es wie in sachsen - was für mich zu dem thema "versuchen" gehörrt - von 0 auf 100 geht ?

    wie immer - hauptsache man hat was zu stänkern...

    weiterhin sind die forschungen wohl so weit, dass konkret bekanntgegeben wird, dass zukünftige lockdowns sehr kurzfristig
    runter und auch hoch gehen sollen - also schätzt man doch ein, dass das virus beherrschbarer geworden ist...
    näcshter schritt dann wie in sachsen vorgesehen, weitere freigaben im outdoor bereich- also evtl. auch fussball- also evtl.
    auch wie union berlin...
    ich kann mir nicht erklären, wie man da nicht deutlich den weg sehen kann, dass outdoor gemnächst grosszügig weitere
    lockerungen erfolgen - soweit man dann im forsschungsbereich nicht zu anderen ergebnissen kommt....


    Lass einfach deine unnötigen Bemerkungen und Unterstellungen. Ich habe oben geschrieben was ich meine. Als Antwort auf den Mannheimer66.
    Ich verstehe überhaupt nicht, dass man nicht verstehen kann, dass es hierbei natürlich nicht um eine pauschal bundesweit gültige Aussage gehen kann.
    Manche sind mehr betroffen, andere weniger und manch einer vermisst vielleicht gar nix. Dann weiß ich nicht, ob ich die beneiden oder eher bedauern soll.

    Zieht euch mal bitte nicht an einem Zeitplan hoch. Bei den Verboten wird ja auch gesagt, nicht erlaubt bis.....
    Angesichts der Lage, vorausgesetzt Hotspots sind unter Kontrolle, könnte man sofort mit Kulturbetrieb beginnen. Aktuell ist Open Air-Saison. Ich wüsste nicht was dagen spricht z. B. bestimmte Festivals stattfinden zu lassen, die nicht gerade 100000e bewegen. Citadel Music Festival in Berlin oder Taubertal könnten locker in etwas abgespeckter Form stattfinden, wenn sie nicht schon unwiderruflich gecancelt wären. Sind auch nur Beispiele, es gibt sicher hunderte mehr.
    Ebenso könnte man sich auch an Sommertheater, Klassik Open Airs oder ähnlichem versuchen.
    Demos gehen auch, auch unter den abstrusesten Pseudo-Themen, warum dann Kunst/Kultur nicht.

    Ansonsten dürfen die von Dir genannte Veranstaltugen doch auch schon wieder stattfinden.. Mit begrenzter Personenzahl. Klappt bei uns im Kreis gut.


    Sicher gibt es irgendwo in D auch schon wieder Kleinkunst, aber die Beispiele, die mich betreffen sind dann eher diese hier: Elphi oder so, obwohl open air, alles abgesagt oder auch das hier, aber na ja, es ist eben wie es ist.
    Ganz aktuelles Problem. Was machen wir Silvester? Ich weiß, man kann auch zu Hause mit Maske Tischfeuerwerk zünden und auf der Terrasse oder dem Balkon klatschen für ein tolles 2021. :hi:

    Alles richtig, aber wenn ich Sachen lese wie "Das mit dem "Angst machen" ist doch offensichtlich das Ziel der Politik, siehe Spahn jetzt wegen Mallorca. Und irgendwann werden tatsächlich alle soviel Angst vor dem Killervirus haben, dass man nur noch verkrampft maskiert durch die Gegend läuft, in der einen Hand den Impf/Immunitätsausweis, in der anderen die Corona App. Eine gruselige Vorstellung." tue ich mich schwer zu glauben, dass es dem - ähm - Autor darum geht, irgendwelche Unterschiede aufzuzeigen. Ausstiegsszenarien entwickeln, ja, unbedingt, aber das ständige Rumgetöne im Nachhinein kann man sich sparen. Das ist immer schön einfach, wenn man nichts entscheiden muss und den letzendlichen Ausgang kennt.


    Lieber Blaulöwe. Was du so für Sachen liest ist aber auch tatsächlich dein eigenes Risiko. ;)
    Am normalen Zeitenlauf kann ich nichts ändern. Ich sage auch nicht, dass die bisherigen Maßnahmen falsch waren, im Gegenteil, sie waren überwiegend richtig, aber ob sie angesichts massiv gesunkener Fallzahlen weiterhin richtig bleiben, ohne das man sie anpasst, lockert wo möglich, umfassendere Konzepte entwickelt, auch um Veranstaltungen indoor mit Zuschauern wieder denkbar werden zu lassen, das wage ich mal zu bezweifeln. Das ist für mich kein Kluggescheiße im Nachhinein, sondern wäre eher die Umsetzung gewachsenen Wissens in eine neue Normalität, die der aktuellen Realität eher entspricht als vor 3 Monaten.
    Oder anders gesagt, was nützen uns denn die täglich neuen Erkenntnisse, wenn wir sie nicht auch mal zu unserem Fortschritt nutzen?
    Nehmen wir mal das Beispiel Theater/Oper/Klassik. Da könnte man sich doch mal rantasten. Dieses Publikum ist eher nicht für ekstatische Engtänze über Tische und Bänke und lautes mitsingen bekannt und man kann in geordneten Einlasskontrollen Daten erfassen, Fieber messen, mit der Eintrittskarte den Coronatest checken, ebenso das Handy mit der Corona-App, Handy auf lautlos u.s.w. Das kann alles noch mit Maske passieren. Am Platz oder meinetwegen hinter der Garderobe darf die Maske abgenommen werden.
    Das testet man dann mal ein paar Wochen im ganzen Land. Wenn die Lage entspannt bleibt erlaubt man auch mal Mitmach-Musicals wie Rocky Horror und ein paar Rock/Popkonzerte mit 60-70 % Hallenauslastung ohne Alkohol.
    Wenn das gut geht erlaubt man Alkohol wieder und kann vielleicht auch die Auslastung auf 80 % hochfahren. Irgendwas in der Art. Das sind nur schnelle Gedanken, das kann man sicher viel differenzierter ausarbeiten, aber es wären Perspektiven, die es bisher nicht gibt.

    Zu 1, Jain, meist wird Vertrag aufgelöst, eher selten hört man Summen für eine Wechsel.

    Vertrag wird aufgelöst heißt, dass die Spieler meist noch einen gültigen Vertrag haben, dieser aber für den Transfer extra aufgelöst wird, womit der abgebende Verein zwar keine Ablöse kassiert, sich aber das Gehalt sparen kann?


    Die Ablösesummen im Handball sind generell viel niedriger. Von der absoluten Spitze mal abgesehen, ich sage mal übern Daumen die top 10 Spieler der Welt, liegen Ablösen im Bereich von 2-4 Monatsgehältern. Da ist bei entsprechender Laufzeit der Effekt des Gehalt sparens u. u. größer.
    Leihen sind eher selten. Meist bei übergroßem Verletzungspech, (ganze Position weggebrochen) und dann kurzfristig.

    Genau darum geht es doch, was ist die Normalität?
    Auch das Leben vor Corona hatte Regeln. Frag mal die Leute, die eigentlich Bekleidung ablehnen.
    Zur Zeit Leben wir nicht in einer Normalität, da die Faktoren noch nicht gesichert sind. Wir werden aber vermutlich in den nächsten Jahren in einer neuen Normalität leben und die wird sich sicher, zumindest solange es das Virus gibt, anders sein, als die Normalität vor Corona.
    Ich bin davon überzeugt, dass die Konzerte wieder stattfinden werden und auch Handball vor größerem Publikum wieder gespielt wird, aber halt unter geänderten Bedingungen.


    Genau das meine ich. Dann nenne ich es eben neue Normalität. Aber auch die muss man sich erst mal trauen zu definieren und in der Praxis zu erproben.
    Nur deinen letzten Satz kann ich eben leider nicht teilen. So lange Leute wie Lauterbach die öffentliche Debatte dominieren wird das nichts.
    Es ist ja auch definitiv einfacher und risikoloser lieber die Gefahrenlage etwas übertrieben darzustellen und damit das "geht nicht" zu bgründen als sich Lockerungen zuzutrauen und diesen Mut u. U. teuer zu bezahlen. Wenn die Infektionen steigen ist der mutige Lockerer sofort der Angeschixxene. Der kann keinen Dank dafür erwarten, dass er vielleicht vorher vielen Leuten "Normalität" erlaubt hat.
    Aber ich bin der festen Überzeugung, dass die Entscheider diesen Mut brauchen, weil die Alternative nicht sein kann, dass man sich zwar im Kaufhaus oder EKZ rammeln kann, aber nicht im Theater oder Konzertsaal oder nicht zu vergessen, der Handballhalle. Es gibt Möglichkeiten das ordnungsgemäß ablaufen zu lassen.

    Ich wiederhole mich. Es gibt nicht nur Totalleugner und Totalverweigerer, die saufen und grölen ohne Abstand und ohne Sinn und Verstand hip finden, aber es gibt Leute, die seit Monaten in praktisch virenfreien Regionen leben und für die es auch keine Konzerte, Veranstaltungen, Theater etc. mit Maske und Abstand gibt. Die haben auch gar keine Chance zu zeigen, dass es zwischen Ballermann und Theater/Konzert bzw. verantwortungsvollem Bewegen in der Öffentlichkeit auch Unterschiede geben kann.

    Das war von Anfang an klar, dass die Politiker arme Schweine sind, weil egal wie und was sie entscheiden, es im Nachhinein immer auch die gibt, die die ins Knie geschossenen sind.
    Wenn jetzt die Konsequenz daraus ist, dass man gar keine Ausstiegsszenarien andenkt, weil keiner über den Zeitpunkt oder das Ausmaß sich zu entscheiden traut, dann gute Nacht Deutschland.
    Das mag gefährlich oder zynisch klingen, aber wenn die Infektionen irgendwo wirklich wieder signifikant steigen, dann muss eben wieder downgelocked werden und das ist dann auch wieder begründbar, aber nicht ewig etwas aufrecht erhalten, wofür die reale Gefahrenlage schon lange nicht mehr existiert.

    Mit dem Virus leben lernen heißt dann aber auch Abstandsregeln einhalten und Maske auf. Und die aktuellen Bilder zeigen, dass das nicht so funktioniert,wie es funktionieren sollte.Kalifornien macht wieder zu, Luxemburg vermeldet steigende Zahlen, da wo gar nichts gemacht wie in Brasilien oder Indien gehen die Zahlen brutal nach oben incl. der Todesfälle.


    Ich habe weder gesagt, noch gemeint, dass auf Abstand und Maske verzichtet werden kann oder soll.

    Es muss doch nicht soweit kommen, dass Behandlungen nicht stattfinden können, weil die Kapazitäten fehlen. Ist es denn so schwer,sich mal für geraume Zeit an Regeln zu halten, auch wenn sie einem nicht gefallen? Es hat sich doch gezeigt, dass Abstand und Maske wirksam sind, dann sollte man das doch auch noch für eine Weile beibehalten.


    Ja, das ist schwer, weil die Gefahr für viele, wahrscheinlich für den weit überwiegenden Teil der deutschen Bevölkerung immer theoretischer wird, (ich lebe in einem Gebiet mit insgesamt 282 Infektionen auf 330000 Einwohner.)
    Ich glaube einfach nicht, dass das die Masse an Einschränkungen rechtfertigt. Außerdem geht es mir um die schrittweise weitere Einführung von Freiwilligkeiten. Ich möchte wieder mehr selbst entscheiden dürfen, welches Risiko ich eingehen möchte. Ich als Mensch brauche auch Perspektiven und die werden mir nicht aufgezeigt. Was ist denn die "geraume" Zeit? 1 Jahr, 10 Jahre oder doch für immer?
    Kultur und Sport ist für mich existentiell wichtig. Für Loriot war ein Leben ohne Möpse möglich, aber sinnlos. Für mich ist ein Leben ohne Menschen wie Loriot sinnlos.
    In Berlin waren beim Tennis 800 Zuschauer erlaubt. Gekommen sind 200. Aber es gab wenigstens die Möglichkeit zu wählen.

    Es gab ganz viele massivste Befürchtungen und zahlreiche Modelle, ein hochansteckendes Killervirus mit exponentiellem Wachstum, 55Mio Infizierte, 1,2 Mio Tote, im "best case" müsste man nur 15% der intensivpflichtigen Patienten aus Kapazitätsgründen abweisen, wenn alles gut geht "nur" 220.000 Tote in Deutschland,... die Liste ist lang. Leider ist man nicht willens oder in der Lage sich zu korrigieren. Stattdessen wird nicht das Modell an der Realität kalibriert, sondern über krude Erklärungsversuche die Realität hingebogen. Man sieht das ganz schön in diesem thread, wenn man mal ein paar Seiten zurückblättert. Was wurde hier alles geschrieben, als es um Lockerungen ging -> explosionsartiger Anstiege der Fallzahlen wurden prognostiziert - bei jeder Lockerung und jedem Verstoß. Teilnehmern an den "Hygienedemos" waren die größten Egoisten, die das Leben anderer auf Spiel setzen...nix ist passiert. Kein Hotspot auf dem Landwehrkanal. Kein Hotspot in Stuttgart. Kein Ausbruch nach Ostern. Außer massivsten Befürchtungen vor der zweiten Welle gibt es doch gar keinen sachlichen Grund mehr nicht zur Normalität zurück zu kehren - naja und natürlich Angst. Angst vor Bildern wie in Italien oder den USA. Die Angst ist nach nunmehr 4 Monaten fester Alltagsbestandteil. Mit Angst im Kopf, kann man sich alles erklären, Hauptsache wir haben noch mal Glück - dieses eine mal noch. Puh, was bin ich froh.


    Nicht nur Teilnehmer an Demos waren Egoisten, sondern auch ich z. B. + Asi, nicht weil ich Maßnahmen oder das Virus ablehne, sondern weil ich mal gesagt habe, dass es langsam heftig nervt.
    Heute früh im MoMa war wieder mal mein Freund Karl Lauterbach zu sehen und zu hören.
    Fazit: Wir hatten nur Glück, dass wir vor den Demos, Landwehrkanal-Rave und den anderen Ansammlungen durch die Wahl der Maßnahmen das Virus schon so eingedämmt haben, dass sich da zufällig keiner angesteckt hat. Weiterer Satz: Das Verbot von größeren Ansammlungen und Veranstaltungen ist unbedingt weiter aufrecht zu erhalten.
    Meine Meinung: Falsch, Herr Lauterbach: Mit dem Virus leben lernen heißt die Devise. Sonst irreparabler wirtschaftlicher Schaden, massiver Verlust von Lebensqualität mit dem Einhergehen wachsenden sozialen Unfriedens.

    Tja damit muss man sich jetzt leider so arrangieren. Da es wie viele Experten sagen den "Universalimpfstoff" nicht geben wird , wird sich daran auch in Zukunft wenig ändern. Also heißt es weiter auf Abstand gehen und auf Sachen wie Grossveranstaltungen e t.c. verzichten . Ein neues gesellschaftliches Zeitalter wird anbrechen.


    Das darf nicht passieren.
    Gestern bei Lanz fand ich einige Facts ganz interessant. Bei der Superspreader-Karnevalssitzung im LK Heinsberg wurden aus Lärmschutzgründen die Fenster geschlossen und eine Lüftung lief im Umluftbetrieb, so das die Aerosole stundenlang maximal effektiv im Raum verwirbelt wurden. Ansteckungsquote gut 40 % der Teilnehmer.
    Eine Superspreaderin, die bei Webasto für viele Übertragungen verantwortlich war flog noch mehrmals zwischen D und China hin und her. Auf den Flügen hat sie niemanden angesteckt.
    Es gibt mobile Filteranlagen mit HEPA-Filtern, die nachweislich gut 90 % der Erreger aus der Raumluft filtern. Daraus muss sich doch auch für Indoor-Events etwas ableiten lassen.
    Heute früh MoMa-Beitrag aus London. Die Briten lassen sich ihr Pint in Gesellschaft nicht nehmen. Man kann das lascher handhaben, was sicher nicht so schlau ist oder innovativer, wie der Betreiber des "Mr. Foggs", wo die Bartender rumlaufen wie Imker und an den Tischen Schaufensterpuppen aus dem 19. Jh. sitzen. Am Eingang wird Fieber gemessen.

    Bin seit Rehagels Zeiten Werder-Fan und durchaus erleichtert, dass sie nicht absteigen. Das Zustandekommen ist freilich fragwürdig.
    Auswärtstorregelung bei Geisterspielen. Ich mag diese Regelung grundsätzlich nicht, in dem Fall ist sie noch absurder.


    Man kann sich sicherlich über die Größe des Heimvorteils streiten, aber warum über die Auswärtstorregel? Sie ist doch für jeden gleich.
    Heidenheim hat in Bremen kein Tor zustande gebracht und Bremen in Heidenheim 2 und auswärts bleibt es auch ohne Zuschauer. Wie will man es dann sonst zählen?
    So lange spielen bis einer 1 vor ist? Golden Goal oder Sudden Death? Könnte ich auch mit leben, aber nicht mit 11er-Schießen. Das ist auch sehr viel Glückssache und bildet bei weitem nicht immer den Spielverlauf ab.
    Nebenbei war Bremen auch mit 19:10 Torschüssen und 9:1 Ecken das deutlich aktivere Team. Alles in allem passt das schon.

    Wenn Kuzmanovski nicht im Vergleich zu uns 2 Schippen drauflegt wird er wohl nicht an Fabi Böhmi vorbeikommen.

    Das stimmt natürlich. Allerdings war Böhm zuletzt auch nicht so am rocken.


    Ich schiebe es mal auf Böhms kraftraubende Spielweise. Er wirkte zum Ende hin ziemlich platt. Allerdings hat Böhm schon nachdrücklich gezeigt, dass er in der Liga was rocken kann und genau diesen Beweis ist Kuzmanovski bisher schuldig geblieben. Viel Vorschußlorbeeren, aber der Knoten ist noch nicht geplatzt und deshalb fand ich es sehr mutig ihm Start-7-Qualitäten zu bescheinigen. Er ist völlig neu im Kader und soll gleich ein Urgestein verdrängen? Möglich, aber nicht wahrscheinlich.

    Prima, ein Traditionsclub bleibt der 1. Liga erhalten. Mit dem 2. Spiel hat Werder es sich auch verdient. Insgesamt natürlich kein Feuerwerk, aber das war nach der Saison und dem Druck auch nicht zu erwarten. Von Heidenheim war das heute zu wenig. Der 11er in der 96. Min. Na ja, war für mich eher ein Geschenk von Brych.