Beiträge von hlp

    Ich kann darüber nur noch lachen. Ich hoffe das wird Laschet den Kopf kosten (politisch gesehen), wenn er das durchzieht und auch jeden anderen, der sich gerade glaubt bei ihm reinschleimen zu müssen.


    Ich glaube euer bisher unscheinbarer Schwiemu-Traum Danny Günther mausert sich zum Lausebengel und will den Laschek rechts überholen. Die Nähe zu Schweden schlägt durch. Bei den Sturmfesten und Erdverwachsenen auch. :lol:

    Ich könnte mir vorstellen, dass der Markus sich erst mal ein bißchen ziert, weil es sympathisch rüberkommt, aber er hofft bestimmt auch ein bißchen darauf, dass eine Situation kommt, in der er dann sagen kann,..... na, wenn ihr mich sooo lieb bittet, dann..... Ansonsten ist King of Bavaria nicht die schlechteste Exit - Variante.
    Schließlich hat er auch in Rekordzeit den Turnaround vom Gauland - Verschnitt zum Bäume - Umarmer hingekriegt.

    Ich behaupte mal, dass die Zahl der KH und Intensivbetten nicht der richtige Denkansatz für einen größeren Mut bei Lockerungen sein sollte. Wenn es eine neue Welle geben sollte, kann trotzdem ganz schnell Ende im Gelände sein. Mir scheint es naheliegender, dass der Hr. Laschet nicht mehr so ein Laschek sein will und sich im Kanzlerrennen etwas mehr an den Prinzen aus Bayern heranschieben will.

    Hatte gerade mal Zeit, die heutigen Einträge zu lesen...hoppla, da sind aber einige Nerven angespannt und das jetzt, wo es etwas lockerer werden soll.


    Ich hatte das schon vor einer geraumen Zeit gesagt. Je länger der Lockdown, desto dünner die Skin.

    Komm runter. Er meint wahrscheinlich Tobi und mich. Obwohl ich mit AfD und diesem anderen Scheiß nicht das geringste am Hut habe.


    Ich bin unten, aber ich würde es mir nicht kommentarlos gefallen lassen in diesen Topf geworfen zu werden, zumal der Kollege ja anderen empfiehlt sich sorgfältiger mit gewissen Dingen auseinanderzusetzen.

    Ist klar. Wenn man den ganzen Bullshit auf dem diversen Reichsbürgerseiten nicht glaubt, ist man natürlich gleich ein Lemming.
    Solchen Leuten wünscht man fast echt einen schweren Verlauf.


    Sorry, du scheinst hier etwas gewaltig misszuverstehen. Du kannst gerne auch mal meine letzten 4-6 Beiträge lesen und dann kannste mir noch mal erklären wie du auf die fehlende Emphatie und das Reichsbürger-Gedöns kommst. Ich bin gespannt. :hi:

    Auf die wirtschaftlichen Vorteile bin ich mal gespannt. Wenn, dann auf sehr niedrigem Niveau. Weit von dem entfernt, was wir bisher hatten.


    Auch das sollte man vielleicht global sehen. Weniger beschissen dran zu sein als andere ist auch ein Vorteil und ein kleiner ist besser als gar keiner.
    Man kann natürlich auch weiter quengeln und alles blöd finden, wenn man sich damit besser fühlt.

    Ich finde den Schweizer Artikel auch gut und schlüssig, wenn auch leider mit der unerwünschten Quintessenz, dass doch nur Abschottung (jetzt noch) effektiv ist. Für andere wirksame Maßnahmen ohne diesen hohen Grad an Einschränkungen hätte man deutlich früher und konsequenter anfangen müssen.
    Mit dem Grippemythos und den angeblich vergleichbaren Todeszahlen wird auch ordentlich aufgeräumt.
    Für Schweden rechnet man zum kommenden Wochenbeginn mit neuen Erkenntnissen bezüglich Neuinfektionen und Todeszahlen.

    Und dazu noch eins. Es ist nicht so, dass wir nur noch ein bisschen durchhalten müssen und dann wird das schon. Wir werden dafür einen Preis zahlen - sowohl gesellschaftlich als auch gemeinschaftlich. Es geht nicht darum, dass wir auf Party und Freizügigkeit verzichten, dann noch homoffice und alles ist gut. Nur mal eine kurze Geschichte aus meinem direkten Umfeld: Mein Nachbar ist ca. 80 (so genau weiß ich das gar nicht), seine Frau ähnlich - beide mobil und vital bis zum vergangenen Jahr. Sie hatte dann einen Schlaganfall und weil er gerade Chemo bekam und mit sich genug zu tun hatte, musste sie in eine Pflegeeinrichtung. Anfang diesen Jahres wollte/sollte sie wieder nachhause. Pustekuchen. Nicht mal sehen können sie sich jetzt, möglicherweise auch NIE wieder. Wie wird es den Leuten gerade gehen? Wie geht es den Kindern, die da hilflos zusehen? Da bleiben Narben und sollte sich herausstellen, dass es am Ende doch nur eine Grippe war? Kann ein Einzelfall sein, geht mir aber nahe und bringt mich zu der Frage der Angemessenheit der Maßnahmen.


    Ich weiß immer noch nicht auf was du hinaus willst? Was willst du denn anders? Einfach nur mehr Meinungspluralismus, mehr Debatte an sich, weniger Beschränkungen? ?(
    Um bei deinem Beispiel mit den alten Leuten zu bleiben. In Schweden z. B. sind die Altenheime auch dicht.

    Und die Frage der Angemessenheit hängt unmittelbar an der Frage der Risikobeurteilung. Sollten wir ein hööögscht anstechendes Virus haben, das auch noch sautödlich ist, kann man nicht vorsichtig genug sein. Mit dem Kenntnisstand Anfang/Mitte März, als das BMI von 1,2Mio Todesfällen im worst case ausgeht und als Kommunikationselement die Schockwirkung durch genau diese Bilder und Szenarien empfiehlt, mag das vertretbar gewesen sein. Die Leute sollten Angst haben und ja alle Anweisungen brav befolgen. Heute wissen wir vielleicht etwas mehr und sind zumindest weit entfernt von diesen Szenarien. Und auch damals gab es schon Alternativen. Ich zitiere mal in Bezug auf Südkorea, die das Thema routiniert und unaufgeregt erledigt haben:


    Wenn ich das richtig verstanden habe sind dir doch die hiesigen Maßnahmen nicht angemessen. In Südkorea wird doch viel mit der elektronischen Überwachung geregelt. Ich könnte mir vorstellen, dass es in D mit der heiligen Kuh Datenschutz dabei aber auch massive Akzeptanzprobleme gegeben hätte.
    In Südkorea hat man einfach sehr schnell, asiatisch effizient und mit hoher gesellschaftlicher Disziplin reagiert und besser vorbereitet waren sie sowieso.
    Es ist m.M.n. müßig jetzt im Nachgang die verschiedenen nationalen Krisenmanagements zu vergleichen, um festzustellen, dass man es woanders besser gemacht hat. Dazu sind die Voraussetzungen kultureller, technischer und organisatorischer Hinsicht nach viel zu verschieden. Sicherlich wird man irgendwann mal sagen können, das Land hat es am besten hingekriegt, was die Zahlen an Toten und Infizierten angeht, aber auch das ist an so viele Umstände geknüpft, dass man das wiederum nur bedingt auf andere Länder übertragen könnte.

    Bei diesem Vokabular werde ich immer ganz dolle misstrauisch, zumal ich 1. mit keiner Silbe auf Beiträge von dir eingegangen bin und 2. auch wirklich niemanden in die rechte Ecke gestellt habe. Ich habe lediglich auf die Gefährlichkeit mancher Argumentationsketten hingewiesen, diesen kleinen aber feinen Unterschied sollte man zu erkennen in der Lage sein.
    Ansonsten ist es natürlich immer eine Frage der persönlichen Befindlichkeiten und eigenen Perspektiven, da bin ich bei hlp. Als kleiner Selbständiger würde ich ganz sicher auch andere Sachen fordern. Spätestens wenn ein naher Angehöriger nach negativer Triage seinem Schicksal überlassen würde, wäre von den selben Leuten der Ruf nach den Verantwortlichen für dieses Schicksal sehr laut, da bin ich mir sicher. ALF schrieb vor einigen Wochen mal sinngemäß, dass man als Regierungsverantwortlicher in dieser Situation (exponentielle Infektionsrate) nur verlieren kann. Greifen die regiden Maßnahmen rechtzeitig, wird über die Notwendigkeit diskutiert, verpasst man den Zeitpunkt, überrollen einen die Ereignisse (Italien, New York als Bsp.) Ich bin heilfroh, dass wir hier in D und in Sachsen-Anhalt noch mehr beim ersten Punkt sind. Das sollte nun aber nicht dazu führen, sich aufs hohe Ross zu setzen und im trügerischen Gefühl der Sicherheit zu unbedachtem Übermut führen. Es wäre schlimm, wenn die wirklich harten Maßnahmen jetzt konterkariert würden, zumal es in der globalisierten Welt auch nur bedingt helfen würde.
    Letztlich braucht es wie immer im Leben zwei extreme Positionen, um das dynamische Gleichgewicht zu finden und da schlägt sich unsere Regierung mE bis jetzt im Großen und Ganzen gut.
    Ob das mit Abstand bis 2022 wirklich große Ironie ist, wird die Zukunft zeigen. Mein Optimismus ist diesbezüglich ziemlich geschrumpft.


    Ich kann nur sagen, dass du mal wieder sehr gut erkannt hast, um was es mir geht. Es ist hier wie eine Politikdiskussion sowislo eine, die sich immer zuerst um den eigenen Blickwinkel drehen muss und das um so mehr, als das es die eine Wahrheit oder Gewissheit eben nicht gibt.

    Was für Dich ein "Luxusproblem" ist ( für uns auch ) bedroht anderswo Existenzen. Sollte z.B. für die Balearen oder Kanaren auch noch die Sommersaison ausfallen dürfte die Arbeitslosigkeit dort unter die Decke schnellen so viele Jobs hängen da unmittelbar und mittelbar dran.


    Ich habe nix gegenteiliges behauptet.
    Auch gönne ich jedem Friseur oder kleinen Handwerker natürlich seinen Broterwerb. Ich will damit nur sagen, dass eine Diskussion um Lockerungen in D und mögliche Wege die zu erreichen selbst im günstigsten (aber unrealistischen) Fall voll wiederhergestellter Freizügigkeit in D an internationale Grenzen und die Grenzen der globalisierten Wirtschaft stößt.
    Oder anders ausgedrückt. Je mehr ich drüber nachdenke wird eine baldige Rückkehr zum gewohnten Leben immer unwahrscheinlicher und ob nun Läden mit max. ein paar 100 qm wieder aufmachen dürfen oder nicht, interessiert mich eher weniger, den dort Angestellten aber sicher sehr wohl. Aber vielleicht freut der sich auch nur ein paar Wochen, weil sein Laden dann trotzdem dichtmachen muss, weil Tausende ihr Kurzarbeitergeld weiter zusammenhalten müssen. Es ist einfach eine ganz beschissene Gemengelage.
    Keine Großveranstaltungen bis Ende August dürften auch der letzte Sargnagel für die Träume zu Ende gespielter Saisons sein.

    So sehr Tobis Ausführungen mir auch einleuchten mögen und für deutsche Verhältnisse um so mehr, so sehr habe ich Probleme mit den Meldungen und Bildern aus anderen Ländern, wie gerade heute das hier aus NYC und wie es dann weitergehen kann ist mir einfach noch nicht klar. Auch diese Insellösungen einer wiederhergestellten Freizügkeit in D helfen vielleicht Friseuren oder Blumenhändlern, (beide für mich gerade nicht so relevant) und sicher noch ein paar anderen kleinen Krauterbranchen und Gewerben, aber da ist doch nichts in Sicht, was die große Wirtschaft wieder in Schwung bringt. Die schönen deutschen Autos und Maschinen dürften gerade nicht so nachgefragt sein und der Binnenmarkt reißt da nix raus. Selbst wenn bei uns alles wieder anlaufen könnte, für wen soll da produziert werden?
    Tourismus, Gastro/Hotelerie, Sport, Kultur und Verkehr stehen zwangsläufig weiter still, egal was wir hier veranstalten. Da steckt aber gerade mein Geld drin. In geplatzten Urlauben und Event-Tickets und so dürfte es gerade vielen gehen. Zum Glück sind die Kinder aus der Schule raus. Also bisher ist die ganze Situation für uns als Familie ein pures Komfort- sprich Luxusproblem, insofern ist für mich auch die ganze Diskussion um mögliche Lockerungen oder nicht, gerade zweitrangig, weil die Lockerungen, die ich bräuchte, kommen sowieso nicht oder ganz zum Schluss.

    Nimm Inferno von Dan Brown. Das passt zum Thema auch wie die Faust aufs Auge.

    Ich mag die Bücher sehr von ihm. Bei Inferno ist der Film auch ganz gut umgesetzt, im Gegensatz zum ganz üblen Illuminati Film.
    Das Ende bei Inferno ist nach meinr Erinnerung im Film aber anders. Im Buch wirkt das Virus.


    Mensch Guido, danke, dass du mich dran erinnert hast. Das dürfte der einzige Brown sein, den ich noch nicht gelesen habe. Dabei haben wirs im Schrank, aber seit Kindle und Tolino nehme ich so ungern noch einen dicken Schinken in die Hand.

    Naja, ob Rainbow jetzt eines der realistischen Clancy-Szenarios war, weiß ich nicht. Wenn dann doch eher ein Flugzeug in den Kongress fliegen. Davon haben sich ja leider ein paar Leute inspirieren lassen. Sowas wie in Rainbow in der realen Welt ist dann doch schon weit her geholter.


    Eben, aber das scheint nicht für die Fraktion derer zu gelten, die sich alternativ informieren wollen, weil ja doch irgendwie noch mehr dahinterstecken muss. ?(

    Tom Clancy (Operation Rainbow) ist aber der "Vorhersage" oder der Verschwörung eher unverdächtig - er ist einfach nur ein recht guter Thrillerautor mit guten Ideen und gutem technischen Verständnis.


    Ja, danke. Das klingt nach dem, was mir nicht mehr einfiel. Mir ging es ja nur generell um ein mögliches Motiv für das Heraufbeschwören einer Pandemie. Da kam mir das irgendwie wieder in den Kopf.

    Auch ein Beitrag, mit dem man sich auseinandersetzen kann.
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    Das sich auseinandersetzen mit den Zahlen rund um Corona ist das eine und auch das beleuchten gewisser Widersprüche darum sicher nicht per se verkehrt. Aber spätestens wenn der Zungenschlag sich in Richtung absichtliche Manipulation und gezieltes ignorieren bewegt, bis hin zur mehrfach orakelhaft gestellten Motivfrage, was die Regierung antreibt, (natürlich ohne Antwort) dann bin ich raus, weil spätestens beim Motiv stecken wir dann tief drin in der Suppe der großen globalen Weltverschwörung. Der Artikel endet dann auch mit der Frage nach dem Motiv, (der Autor lässt die Antwort offen) und in den Kommentaren da gehts dann richtig los. Bewusste Zerstörung des Mittelstandes, Volk disziplinieren, Geldsystem zurücksetzen u.s.w.
    Das naheliegendste für mich an einem gewissen "Überdramatisieren" der Regierung ist, dass sie es möglichst einfach und widerspruchsfrei halten wollen, um nicht durch zu frühe Entwarnungen ihre eigenen Maßnahmen zu torpedieren. Im Zweifelsfall bleibe ich lieber 1-2 Wochen länger eingesperrt und zwar nicht, weil ich der Regierung hörig bin, sondern weil es einfach die Sicherheit erhöht. Man kann zwar viel orakeln, aber Mathematik ist da relativ unbestechlich.
    Warum machen die das in Italien und Spanien auch mit? Die habens doch nicht so dicke wie wir. Sind auch noch viel mehr vom Tourismus abhängig.
    Ist bei denen dann das Motiv ein Stresstest für ihr Gesundheitssystem mit gleichzeitiger Sanierung ihres Rentensystems, weil sie ihre Alten killen oder warum machen die das?
    Nee, also sorry, da fallen mir sofort 10x mehr Fragen ein, aber beantworten tun diese alternativen Wahrheiten der ganzen unabhänngigen Aufklärer für mich kein bißchen.
    Vor allem im globalen Zusammenhang wird das dann richtig krude. Arbeiten insgeheim die Amis, Chinesen und Russen doch zusammen und nur offiziell bekriegen sie sich?
    Oder ist das alles eine Verschwörung des Finanzkapitals zusammen mit der Pharmabranche, die sich der Regierungen nur als Marionetten bedienen?
    Mir gibt es da insgesamt zu viele Verlierer, aber das ist wahrscheinlich von den Corona-Profiteuren alles genau so geplant.

    Ich habe vor ein paar Jahren mal ein Buch gelesen, in dem eine Elite aus Wissenschaftlern, Politikern und Industriellen sich im brasilianischen Regenwald ein "Atlantis" gebaut haben und die Erde mit einem Virus entvölkern wollten, um der Überbevölkerung und der damit zwangsläufig verbundenen Zerstörung der Lebensgrundlagen den Riegel vorzuschieben.
    Vielleicht sollte Astro-Alex schon mal nach neuen Glas- und Kunststoffkuppeln von Biosphären-Komplexen suchen. Aber braucht er eigentlich auch nicht. Es reicht, wenn Jebsen, Schreyer, Hirneise, Wodarg und Konsorten das sagen.

    Frag mal in Emsdetten an. Da sollte es unbedingt ein Porsche sein. Und mit "katastrophales Wirtschaften" haben die nach der Ära Kaiser jetzt auch Erfahrung.


    Bis vor kurzem wusste ich nicht mal, dass Kaiser da auch gewirkt hat, aber ein Porsche bei einem Zweitligisten ist ja noch großkotziger als E-Klasse bei einem sanierungsbedürftigen Erstligisten.