Beiträge von hlp

    Freundschaft!

    Und gleichzeitig der Mannschaftsbus verkauft wurde. Der Wagen wurde übrigens nicht geleased, sondern gekauft und dafür ein Kredit über 48 T€ aufgenommen. Vorher war die HMD schuldenfrei.


    Stimmt, mit dem Mannschaftsbus war auch so ne Posse. Ich war mir nicht mehr sicher, habe aber noch eine Summe von um die 65 000 € für den Benz in Erinnerung.
    Ist aber alles egal heutzutage. Was mich ärgert ist dieses stumpfsinnige weiterspinnen der Retterlegende von einigen, ohne das es einer von denen wirklich wissen könnte.

    Ich sags mal ohne jegliche Polemik: Mir war der Kaiser unsympathisch.


    Es kommt auch irgendwie nicht sympathisch rüber, wenn man dem Vorgänger katastrophales Wirtschaften vorwirft, die Beinahe-Pleite ausruft, aber eine neue E-Klasse fällt dann doch noch ab und dabei ist es dann für mich auch egal, was die genau gekostet hat oder ob die geleast war, das sind dann halt nicht die richtigen Zeichen, wenn man ausruft, dass alle den Gürtel enger schnallen müssen, nur für einen selber scheint es nicht zu gelten.

    Lippi, wenn einer anderen nicht mit Polemik kommen sollte, dann ja wohl du mit deinem ewigen Dampfgeplauder. Das du natürlich alles und jeden, dessen Stärken und Schwächen am besten einschätzen kannst, ist auch klar wie Kloßbrühe.
    Das, was mich interessiert ist aber, warum ein so allseits geschätzter Fachmann dann nicht dem Spitzenhandball erhalten geblieben ist und dabei ist es auch scheißegal, ob der in der Landesliga als Hobbytrainer unterwegs ist oder nicht?

    Ich erinnere mich an die einstimmigen Verisse aus MD seinerzeit - ob berechtigt oder nicht, der Mann hatte bei den derzeitigen Foristen nie den Hauch einer Chance. Seltsam, dass er in FL wohl ganz gute Arbeit geleistet hat. Der Erfolg war jedenfalls nicht "gerade woanders"...


    Der Kaiser hat sich seinen Ruf bei uns schon auch sehr gut selbst erarbeitet. Das mit dem Erfolg meinte ich etwas ironisch. Sportlich mag es bei der SG keinen Knick gegeben haben, aber warum ist ein so guter und allseits gelobter Mann dann nicht bei euch geblieben? Alle Jobs in höheren Regionen des Handballs waren jedenfalls nicht von längerer Dauer und in der Landesliga gurkt er bestimmt auch nur rum, weil er so bescheiden ist.

    Ach ja, der Holger Kaiser, oder auch E-Klassen-Holli. Der Retter des SCM, herrlich. Ex-DHB-Geschäftsführer, Ex-Manager der SG Fl/Ha, Ex-Manager des SCM.
    Wo er war, war der Erfolg immer gerade woanders. Heute Trainer in der Landesliga beim TSV Ladbergen
    Ein Mann, eine Erfolgsgeschichte.

    Genau, jeder der anderer Meinung ist einweisen lassen. Wir sind auf dem richtigen Weg...

    Ich habe nirgendwo geschrieben das ich Recht habe oder nur meine Meinung zählt. Das machst doch nur du mit deiner Intolleranz.
    Kinder stellen immer Fragen, warum machen das die meisten Erwachsenen nicht mehr?


    Toleranz oder auch tolerieren kommt nicht von toll, auch wenn Toleranz toll ist.
    Ich könnte jetzt zurückfragen, warum du solch kindische Fragen stellst? Man sollte Fragen stellen auch nicht mit infrage stellen verwechseln. Fragen stellen ist ja gut, aber mit welchem Zweck denn? Darum drückst du dich die ganze Zeit. Warum stellst du Fragen oder die vorherrschende Meinung infrage? Was soll das bezwecken?
    Man kann damit auch toll schlau tun, indem man den Zweifler gibt, aber dann sollte man eben auch eine eigene Version der Geschichte haben und die möglichst auch begründen können. Anzweifeln ist leicht, kann man immer schnell mal. Aber was ist die Gegenmeinung und wie komme ich zu der? Ansonsten ist das doch nur hohles Getue. Könnte man auch Polemik nennen.

    Was ist eigentlich der Mainstream? Hat mehrere Bedeutungen, u.a. meint es in abwertender Art die vorherrschende gesellschaftspolitische oder kulturelle Richtung.
    Für mich disqualifizieren sich nur Leute selbst, (schießen sich selbst raus) die nicht begründen können, warum sie denn den allgemeinen Konsens als Mainstream abwerten und warum denn ihre alternativen Fakten nun so deutlich besser sein sollen.
    Nebulöse Andeutungen von Diktatur sind natürlich auch Spitze. Dagegen hilft nur Rebellentum.

    Du hast verstanden ;)


    Ich habe zumindest verstanden, dass Leute wie du mehr an das glauben, was sie sich vorstellen, dass es eventuell so sein könnte oder was sie gerne lieber hätten und nicht so sehr an das, was sie offensichtlich vor der Nase haben.
    Keiner von euch Brüdern im Geiste hat aber eine Erklärung dafür, warum die ganze Welt gerade so läuft wie sie läuft. Es ist nur ziemlich sicher, dass nichts so ist, wie man uns armen Menschen glauben machen will. Und wie immer lässt man die mit dem richtigen Ahnungsschein nicht mitmachen und helfen und darum müssen die dann über die einzig unabhängigen Medien, vorzugsweise Internet, verzweifelt versuchen die komplett verrückt gewordene Gesellschaft doch noch zu retten.
    Die spinnen alle oder machen das nur, um Leute wie dich zu ärgern oder zu testen.
    Bleib standhaft. :hi:

    Christian Drosten hat auch die Schnauze voll.

    Man kann auch den Politikern und dem Mainstream und deren Fakten glauben oder nicht.
    Nur wenn nicht ist man gleich Verschwörungstheoretiker, Faschist, Rebell, Spinner oder sonst was. Ist mir zu einfach.
    Man darf ja (wenn man nicht gerade in der Öffentlichkeit steht) noch seine Meinung frei äußern.
    Mal sehen was noch so passiert um die Freiheit weiter einzuschränken. Das skurile ist, dass es vielen noch nicht genug ist.
    Man sollte sich schon Fragen stellen meine ich.


    Na klar, stell dir mal ruhig weiter Fragen. Man sollte noch viel misstrauischer sein. Faschist und Rebell hast du gesagt.........
    Manche glauben eben auch gerne das, was sie gern hören wollen. Aber kann ja jeder glauben was er will.

    Nur wer gegen den Strom schwimmt gelangt zur Quelle. Tote Fische schwimmen mit dem Strom.
    Für viele vielleicht ein dummer Spruch aber in jedem Spruch steckt auch ein Funken Wahrheit
    So und nun könnt ihr drauf schlagen ;)


    Genau so ist das. Du hast es erkannt, weiter so. :hi:

    Die Belastungsprobe in Deutschland ist doch noch gar nicht gekommen - hoffentlich wird sie auch nicht kommen. In der Tat kann man Teile der Berichterstattung mit fast abfälliger Berichterstattung über das Ausland in der Tendenz als 'nationalchauvinistisch' einstufen.

    Folgen wird das haben, etwa im Bereich des Ausbaus des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, aber auch hinsichtlich des Aspekts der nationalen Autarkie hinsichtlich wichtiger Güter (z.B. Masken als Symbol, aber nicht nur). Das hat natürlich erhebliche Brisanz und Sprengstoff....(''Ideologie' der freie Märkte und so...)....Hochwasservergleich hinkt ziemlich, denke ich, das hat jetzt andere Dimensionen


    Das weiß ich auch, ich rede natürlich nur vom Ist-Stand. Ich heiße ja nicht Hockertz und bin auch kein Immunolge. Sonst hätte ich ja auch keine Skrupel 25000 Tote einer abgeschlossenen Grippesaison 94 Toten aus den Anfängen von Corona gegenüberzustellen.
    Ich habe Hochwasser nicht von den Dimensionen her mit Corona verglichen, sondern als Beispiel dafür, was Versprechen in der Krise nach der Krise noch wert sind. Insofern hinkt da für mich gar nichts.

    Die partielle Aufnahme von schwer Erkrankten kann man aber auch als reine Symbolpolitik sehen (u.a. weil Ankündigungen und tatsächliches Eintreffen nicht identisch sind - bei zu starken Widerprüchen muss man wirklich aufpassen, dass einem das dann nicht auf die Füße fällt nach der Krise). Auf regionaler Ebene sieht übrigens man, dass sich die Verantwortungsträger dort auch unter Rechtfertigungsdruck fühlen.

    Ich befürchte, dass die Aufarbeitung der Krise zu schweren Verwerfungen innerhalb der EU führen wird... (Hotspots werden da wahrscheinlich Italien und Spanien werden, evtl sogar Frankreich - osteuropäische Staaten sind eigentlich in den wirklich wichtigen Fragen im wesentlichen EU-treu, Mitgliedschaft und so steht da nicht zur Disposition - und vor allem sind sie nicht im €-Raum!!). Es geht jetzt auch nicht um Schwulenehe oder Einstellung zur Flüchtlingspolitik, es steht viel mehr auf dem Spiel!


    Natürlich habe ich daran auch gedacht, aber man kann alles auch immer irgendwie negativ interpretieren, klar. Jeder wie er möchte.
    Wenn sich Salvini für stark genug hält Italien aus der EU zu führen, nur zu, Reisende soll man nicht aufhalten.
    Wenn man es optimistischer sehen möchte, zugegeben, Optimismus ist nicht mein vorherrschender Charakterzug, aber nur vielleicht, sieht der Pöbel ja doch auch ein bißchen, wo eher Krisenmanagement betrieben wird und wo mehr dummes Zeug geschwatzt wird.

    Wenn ich mir die Entwicklung der Zahlen in verschiedenen Ländern anschaue, scheint es so zu sein, dass das deutsche Gesundheitssystem, auch wenn es viele Fehler hat (allen voran die großflächige Privatisierung), immer noch eines der besten europaweit ist. Und dass der Kurs, den das RKI und führende Virologen ausgerufen haben, bisher weitgehend zu funktionieren scheint.


    Die Zeit der Krise ist auch die Zeit der Versprechen und der großen Reformankündigungen. Wenn die Krise dann vorbei ist vergisst man gerne auch schnell mal seine Versprechen.
    Ich befürchte eher, dass dann genau die Denke ansetzt, dass man doch in Schland toppi unterwegens ist, weil man ja auf die anderen verweisen kann, bei denen es schlimmer verlaufen ist.
    Da denke ich auch gern an unsere großen Hochwasser von 2002 und 2013 zurück. Was wurde da alles versprochen und dann war die Überraschung groß, dass die 100 Jahre (Jahrhunderthochwasser) schon nach 11 Jahren rum waren und das Hochwasser von 2002 noch getoppt wurde.
    Der Landtag in Brandenburg konnte sich gestern nicht auf eine Soforthilfe für derzeit besonders belastete Niedriglöhner einigen. Da scheiterts dann schon mal an 500 €.
    Dann doch lieber noch mal ne Runde klatschen auf dem Balkon. Das macht auch (pappe)satt und glücklich. Der Applaus als Brot des Künstlers. [Blockierte Grafik: https://www.smilies.4-user.de/include/Eklig/smilie_iek_022.gif]

    Die EU agiert doch in dieser Krise überhaupt nicht mehr. Es sind die Nationalstaaten die jeder für sich agieren. Das Thema EU wird sich nach dieser Krise erledigen. Es wird Die Zeit der Nationalstaaten und innereuropäischen Spannungen anbrechen.


    Den Gesamtzustand der EU halte ich auch nicht für den besten, aber ich halte Corona nicht für den geeigneten Aufhänger der EU wieder mal Versagen vorzuwerfen.
    Ich halte es für eher natürlich, dass jedes Land jetzt erst mal vorrangig mit sich selbst beschäftigt ist. Dann gehört eben die allgemeine Abschottung auch zur Bekämpfungsstrategie. Ich würde die Grabrede auf die EU noch nicht halten.
    Kann in die Binsen gehen, muss aber nicht. Die Aufnahme von schwer Erkrankten aus den Nachbarländern halte ich da u.a. für zumindest ein gutes Zeichen.

    Normal, Mehrheit und offensichtliches sind eben auch furchtbar dröge. Mal so richtig kräftig gegen den Mainstream anschwimmen und auch mal Licht auf die dunkle Seite des Mondes bringen, ist da schon deutlich sexier.