Heiner Brand und Ullrich Strombach kamen in ihre Ämter nachdem die deutsche Nationalmannschaft in der Qualifikation zur WM 1997 gescheitert war und nicht in Japan teilnahm. Danach entwickkelte sich eine erfolgreiche Mannschaft die Anfang der 2000er Jahre mehrere Endspiel-Teilnahmen und Titel erreichen konnte.
2002 Vize-Europameister
2003 Vize-Weltmeister
2004 Europameister, Silber bei den Olympischen Spielen
2007 Weltmeister
Dass dann nach knapp 15 Jahren im Amt ein personeller Umbruch nötig war und dieser frischen Wind und neuen Schwung in die Nationalmmanschaft gebracht hat, stelle ich doch gar nicht in Zweifel. Aber ebensowenig kann man leugnen, dass die Goldene Generation unter Brand/Strombach die bislang erfolgreichste Mannschaft in der Historie des DHB war. Deshalb kann ich auch nicht nachvollziehen, dass allen Spielern dieser Generation wie Markus Baur, Daniel Stephan oder Christian Schwarzer der Stempel "Zögling von Heiner Brand" aufgedrückt wird und sie in DHB-Kreisen damit zur Persona non grata gemacht werden ... Bloß Heiner Brands ehemaliger Co-Trainer scheint davon ausgenommen zu sein. 
Das sehe ich doch ganz genauso, aber genau weil es nach 2007 erst stagnierte und dann rasant abwärts ging, bis hin zur Nichtqualifikation für Turniere, sollte es doch wohl unstrittig sein, dass eine Veränderung her musste. Nun hat sich ein allseits bekannter, sehr umtriebiger, aber auch sehr polarisierender kleiner Mann aufgeschwungen sich zur Speerspitze der Erneuerung zu machen und genau ab diesem Punkt fängt es dann an für mich absurd, bis hin zu diffamierend zu werden. Anstatt erst mal froh zu sein, dass sich ein ausgewiesener Fachmann mit der Materie befasst und kein verstaubter Funktionär, der außer Büros, Banketten und Presseräumen noch nix gesehen hat, oder jemand, ob nun Brand-Zögling oder nicht, der aber nicht die Vita im Trainer-Managementbereich vorzuweisen hat wie Hanning, geht es los, dass viele Menschen in bestem Trumpstil dem Hanning die Qualifikation absprechen, die Legitimation und dann auch noch oben drauf die guten Absichten. Der macht das nur aus Machtgeilheit, um Einfluss zu kriegen, um die Fäden zu ziehen, um etwas anderes, natürlich besseres, zu verhindern und was weiß ich noch für einen Schmarrn. Davon ist das meiste falsch und der Rest nicht nachweisbar, aber es wird behauptet und gewusst, dass die Heide wackelt. Wir haben aber die Sachlage, dass Dagur ein Glücksgriff war und mit ihm die Mannschaft ein neues Gesicht bekam und die Erfolge sich wieder einstellten. Das kann ich doch nicht ignorieren. Genau die genannten Baur, Stephan und Schwarzer sind weder als Trainer, noch als Manager bisher irgendwie nachhaltig erfolgreich in Erscheinung getreten, deren Namen strahlen nur noch aus ihrer aktiven Zeit nach. Danach war Pumpe.
Und genau das ist es, was ich meine. Die tatsächliche Sachlage wird ausgeblendet und verschwindet hinter dem Schleier aus persönlichen Abneigungen, Neid, Befindlichkeiten etc. Und eben das finde ich nicht richtig und das, obwohl der Bob nun auch weiß Gott auch nicht mein bester Freund ist.