Beiträge von hlp

    Also könnte man dann sagen: je näher der eigene Wohnort an der Stadt h. an der s. gelegen um so geringer das persönliche glücksempfinden (nur auf LSA bezogen)?
    Die Chance für den besten als marketingrundumschlag: willst du dein Glück erhöhen, musst du in die getec nach Magdeburg gehen (und kannst dann richtige fankultur sehen..) :hi:


    Also mal ernsthaft, ein gewisses Nord-Süd-Gefälle könnte ich mir schon vorstellen und zwar tiefergehender als das übliche Lalle-MD-Bashing.

    Für mich auch sehr überraschend. Ich hatte vor der Saison eher erwartet, dass es durch den Weggang von Prokop sportlich nach unten geht. Das ist nicht der Fall. Der Laden funktioniert und der Haber macht einen guten Job. Die Entscheidung für Biegler ist ja früher gefallen. Jedenfalls gibt Haber eine gute Bewerbung als Trainer ab. Ich kann mir vorstellen, dass er bei manchen Vereinen bestimmt schon auf dem Zettel steht.


    Im Spiel gegen die Ringergemeinde Melsungen hat der Kommentator irgendwas gesagt, wie "er wird sich dann wieder mehr um den Nachwuchs kümmern" oder so ähnlich. Aber auf jeden Fall gibt der Kollege Haber gerade eine gute Bewerbung ab und vielleicht gibt es ja auch eine Rolle rückwärts, wenn der Beagle nicht so einschlägt und dann schnell mal wieder das Weite sucht.

    Man muss tatsächlich anerkennen, dass es dort ne stetige Entwicklung gibt. Nicht in großen Sprüngen, aber stetig und bisher ohne heftige Abstürze. Gegen den grün-roten Rü... wirkt der A. Haber an der Linie sehr zahm. Trotzdem trifft er während des Spiels sehr oft richtige Entscheidungen, wechselt gut und erreicht die Truppe in den Auszeiten. Was mir auffiel, Leipzig hat vor allem zu Hause mit fortschreitender Spieldauer, also nach hinten hin, sehr oft noch so zulegen können, dass Punkte eingefahren wurden.


    Für mich auch überraschend, andererseits ein Zeichen für einen funktionierenden Laden, dass sie ja nun das Gesicht ihres Erfolges an den Bund verloren haben und es keinerlei Bruch im Team gegeben hat. Mit Prokop ständen sie wahrscheinlich auch nicht besser da. Aktuell muss man sich ja fast fragen, was denn Biegler denn da nun noch groß besser machen soll?

    Ja, das kann man anerkennen. Der Karsten Günther ist auch bei den Spielen sehr oft ziemlich nahe an der Mannschaft. Hat übrigens irgendjemand unseren Besten auch schon so hinter der Bank auftreten gesehen?


    Das extrovertierte liegt nicht jedem, wir haben ja dafür Benno, den grün-roten Rüpel. Bei Leipzsch sind die aber alle auch irgendwie heiß und schaffen es vor allem auch, das in Leistung zu kanalisieren. Mir fiel schon öfters auf, dass die mit Leidenschaft was reißen können und wenn sie höheres Risiko gehen, auch nicht zwangsläufig mehr Fehler machen.
    Von Pieczkowski war ich in Nettelstedt nicht so recht überzeugt, in Leipzsch macht der einen guten Job.
    Die müssen einen guten Geist in der Truppe haben. Erinnert mich etwas an den SCM der 90er, als wir fehlende spielerische Klasse auch noch öfters mit Leidenschaft ausgleichen konnten.

    Das ist nicht neu. Bob ist Weltmeister im Understatement, bis hin zur Unglaubwürdigkeit. Aber auch das ist geschenkt, so lange die Ergebnisse stimmen. Unseren Granden glaube ich auch nicht alles, aber da trösten mich leider auch nicht die Ergebnisse, bzw. der Blick in die niemals lügende Tabelle.

    Melsungen hat eine Messehalle, Leipzig spielt in einer Mehrzweckhalle, die der Bördelandhalle ähnelt. So war das zumindest mein Eindruck, als dort Rammstein spielte. Wenn man so was schräges, wie diese Leinwand sieht, muss man das Gesehende irgendwann auch mal ansprechen. Das ist mir letzte Saison so gar nicht aufgefallen. Ich vermute, dass das neu ist und mit dem zurückgehendes Zuschauerschnitt dort zu tun hat.


    Selbst wenn das so wäre, habe ich immer etwas Bauchschmerzen wegen sowas auf andere zu zeigen. Das muss einem nicht gefallen, ist doch aber im großen und ganzen gegenüber dem "Gesamtwerk" Leipziger Handball in der Neuzeit total unwichtig. Ich sage das nur noch mal, um für mich klar abzugrenzen, was mir wichtiger ist.
    Bei denen war jahrzehntelang der Männerhandball tot. Dafür haben sie beachtliches hingekriegt. Das kann man auch mal anerkennen. Durchgängige Fankultur seit 50 Jahren war da ja nun auch nicht möglich und auch bei unserer Fankultur gefällt mir beileibe nicht alles, bzw. ist einiges doch auch schon reichlich ausgelutscht.

    Naja, das Leinwandgedöns ist sicher auch den Gegebenheiten der Halle geschuldet. Es ist nun einmal keine reine Sport- sondern eine Messehalle und an den Torseiten ist es doch recht öde so ganz ohne etwas. Davon mal abgesehen ist es glaube ich müßig, sich in diesem Thread über die Fankultur der Leipziger auszulassen. Wenn sollten wir doch eher schauen, was die SPORTLICH vielleicht anders machen, dass die ihrem eigenen leistungsanspruch deutlich mehr gerecht werden als wir dem unsrigen.


    Genau so ist es. Mich würde echt mal interessieren, ob das überhaupt ins Bewusstsein unserer Entscheider vordringt, dass offenbar andere Vereine einiges besser machen. Sind die gar mit sich zufrieden? Zuerst fallen mir da tatsächlich auch Leipzsch, Wetzlar, Flensburg und leider auch Bärlin ein. Das sind so die Teams, bei denen ich so rein vom Feeling her das Gefühl habe, dass die aus den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten das meiste machen und das kontinuierlich. Am ehesten traue ich es noch Hannover zu, da in diese Gruppe mit reinzustoßen.

    Wann wurde die Höhe unseres Etats eigentlich zuletzt konkret genannt? Irgendwie ist die Zahl ja auch etwas geheimnisumwittert.


    Meinetwegen kann der Etat auch geheimnisumwittert bleiben. Er soll nur nicht immer argumentativ so vergewaltigt werden, wie es gerade der Chefetage in den Kram passt.
    Die letzte Liste aller BuLi-Clubs, die ich noch in Erinnerung habe, wies den SCM mit 5,7 Mio. aus. Mittlerweile sollen es deutlich über 6 Mio sein, aber das kenne ich nur als Gerücht.
    In der Liste mit den 5,7 Mio standen wir, glaube ich, sogar deutlich vor Berlin. Aber der Bob ist ja auch ein Fuchs.

    Diese "liebgewonnen Dinge & Alleinstellungsmerkmale" sind es, die einen Verein ausmachen, und diese sind manchmal eben nicht ökonomisch sinnvoll. Dieser Aspekt ist halt einfach nicht der einzige. Das unterstützt meine Ansicht, dass es unklug und sogar gefährlich ist, wenn man reine Betriebswirte ohne Verständnis für die eigentliche Sache auf die Realität loslässt... Die derzeitige Situation in Gummersbach macht mir genau deshalb Bauchschmerzen. Scheint bei euch ähnlich zu sein.


    Ökonomisch sinnvoll sollte eigentlich alles sein, was Clubchefs so unternehmen, bzw. es sollte wenigstens keinen Schaden anrichten. Manche Dinge kann man sich einfach auch leisten, wenn sie einen wirtschaftlich nicht killen. Es fordert bei uns auch keiner ein wirtschaftliches Hazardspiel. Das meiste von dem, was bei uns vielen abgeht, wäre ja eher noch billiger als derzeit.
    Beispiel: Natürlich kostet Jugendarbeit Geld und Mühe und der Ertrag ist ungewiss. Wenn aber das einschläfern der Jugendarbeit und das gleichzeitige verpflichten von "fertigen Stars" auch nix bringt, ist es doch ein natürlicher Vorgang, dass man sich mal daran erinnert wie es früher mal ging und dabei soll es auch keine nostalgische "Früher war alles besser-Nummer" werden. Mir persönlich fehlt die gesunde Mischung. Einer neu verordneten Modernität wird alles geopfert, aber man sieht nicht, was es denn nun bringt.
    Viele Phrasen aus dem Schnellbesohlungskurs für Manager, wenig vorzeigbare Ergebnisse. Aufwand und Nutzen stehen in keinem gesunden Verhältnis.
    Wenn mal was gut lief, war alles super, man feiert sich selbst, wenn etwas schlecht läuft, war unser zu kleiner Etat Schuld. Allerdings waren die Ergebnisse mit halb so großem Etat auch nicht schlechter als jetzt.

    Über Dinge des reinen Geschmacks kann man ja nun sowieso schlecht streiten. Also ich meine es natürlich im Sinne der Frage, was es uns nun bringt? Das mit Sören und Michme war jetzt nur das aktuellste Mosaiksteinchen. Es ist auch eins der eher unwichtigen in Bezug auf die sportlichen Ergebnisse. Aber es trägt eben auch zum (bei mir) abnehmenden Wohlfühlempfinden in der Halle bei. Außerdem kommen dann auch automatisch Fragen hoch, ob das denn nun nötig war, wem das was bringt, etc. und genau da fängt es dann auch an ungemütlich zu werden, weil ich Sinn und/oder Erfolg vieler Maßnahmen leider nicht erkennen kann.
    Jahrelang war das Totschlagsargument das zu schmale Portemonnaie, jetzt wird das Wachstum propagiert, aber das Wachstum scheint bisher nur zu sorgloserem Umgang mit der Kohle zu führen, nicht zu einem mehr an Erfolg. Wenn man mal vorsichtig nach dem Ertrag fragt, kommt natürlich dann wieder das Totschlagsargument, dass andere mehr im Portemonnaie haben. Hoffentlich stellt wenigstens intern ein Dr. GETEC mal ein paar unbequemere Fragen, aus der Medienlandschaft ist das ja nicht zu erwarten.

    Kann man so sehen. Hier kommt es dann auf die genaue Definition des Begriffs Tradition an!


    Grundsätzlich würde ich es hier als positiv besetzt sehen, im Sinne von bewahrenswertem, bzw. erhaltenswertem. Wobei ich den Fortschritt in einem immer wieder hinterfragen und ggfs. neu interpretieren der Tradition sehen würde, die auch mal in modernem Gewand daherkommen darf, aber im Kern erhalten bleiben sollte.
    Zurück zum Ausgangspunkt: Ich würde Lautstärke und akustische Dauerpräsenz nicht mit Stimmung gleichsetzen und Klatschpappen mit bunten Werbebotschaften, präsentiert von............ sind auch eine högscht entbehrliche Erfindung.

    Oh ja, ich verstehe sehr gut, wovon ihr redet. Ich frag mich, wie man den bezeichnet, der in dem Bildnis absichtlich die Laterne umholzt und im Dunkeln tapst..


    Das weiß ich auch nicht, aber ein Spruch von C.-F. v. Weizsäcker gefällt mir auch, sollte aber vielleicht nicht zu eng ausgelegt werden.
    „Tradition ist bewahrter Fortschritt, Fortschritt ist weitergeführte Tradition.“

    Wie war das noch? Tradition ist wie eine Laterne. Nur der Dumme hält sich daran fest. Dem Klugen leuchtet sie den Weg. Think about it. ;)


    Das ist ein sehr weiser Spruch. Als Gummersbacher solltest du verstehen, was wir meinen. In MD muss(te) Handball nicht neu etabliert werden wie in Mannheim, Berlin oder Hamburg einst. Dementsprechend muss man sich auch nicht dortige Animationsmarotten zum Vorbild nehmen.

    Na ja, die letzten Minuten hat die Turngemeinde eigentlich immer in Unterzahl gespielt, aber 4 Zeitstrafen in 60 min sind gefühlt irgendwie immer noch ein bißchen zu wenig.
    Leipzig nur eine, wenn ich richtig gezählt habe. Also generell für dieses Spiel sehr lockere Regelauslegung.

    Für unsere mittlerweile getätigten finanziellen Anstrengungen kommt einfach zu wenig bei rum. Auch wurde sich auf Gedeih und Verderb an Leute gebunden, die es offensichtlich doch nicht so drauf haben. Mit der Steigerung der Macht- und Aufgabenfülle für Svensson und Wiegert hat sich Schmedt auch gewaltig angreifbar gemacht. Die normalen Mechanismen im Profimannschaftssport bedeuten eigentlich, dass mit einer mehrfachen Fehlbesetzung im Trainerbereich und einem unhomogenen oder eben nicht gut zusammengestellten Kader irgendwann auch mal der Manager oder Sportdirex oder wie auch immer das Amt gerade heißt, zur Disposition steht.
    Auch wenn es sich so anhören sollte, das soll keine Debatte lostreten. Das ist lediglich eine Feststellung. Von mir aus können die beim SCM ewig so weitermachen, es ist mir inzwischen egal. Ich stehe ja schon eine Weile nicht mehr vor der Frage, ob ich meine DK verlängere oder nicht. Ich gehe da mal hin, wenn ich Bock drauf habe und ansonsten bleibts. Wenn die sich das wenigstens verkneifen könnten immer irgendwelche irrationalen Hoffnungen zu schüren, wäre schon mal viel gewonnen. Mit dieser Kombi aus Trainerteam und Kader wird das im Leben nix, da ist Pl. 5-6 das högschte der Gefühle. Besser sind wir einfach nicht. Und an diesen Unfug mit dem Angriff 2020 will ich gar nicht mehr denken. Da wären von unseren Stammkräften so ziemlich alle über 30, einige dann schon wieder Mitte 30 und wer ernsthaft daran glaubt, dass wir dann einen komplett neuen und natürlich viel besseren Rückraum als jetzt haben und auch noch Musa 1:1 ersetzt bekommen, der glaubt wahrscheinlich auch an den Weihnachtsmann.

    Dazu kommt dann noch, dass ich immer mehr Änderungen um den Club einfach nicht mehr mittragen will. Michme ist mir nicht wichtig genug, als das ich deswegen nun die Halle meiden würde, aber solche Aktionen wie jetzt wieder zugunsten Michmes Sören weiter zu beschneiden oder sogar auszubooten, sind Dinge, die ich einfach Scheixxe finde und die nicht meine Symphatie oder die berühmt-berüchtigte Identifikation mit dem SCM stärken.

    Robert in der Volksstimme: Platz 3 ist noch drin. Ist das schon Realitätsverlust?

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    Für mich, ja, ist es. Ich habe ja nix gegen Optimismus oder anspruchsvolle Ziele, aber dann sollte man auch irgendwann mal anfangen so zu spielen. Wie gesagt, kommen diese Sprüche immer von denen, die es aufem Platz nicht so zeigen. Die besseren gehen mit sich irgendwie härter ins Gericht. Dann müssten solche Spiele wie in Hannover, Melsungen oder Kiel auch mal gezogen werden, weil es verdammt noch mal möglich war. Da verkrafte ich eher die 2 Heimniederlagen gegen Berlin und Kronau, weil wir da eben nicht gut genug waren. Gegen die anderen waren wir vor allem nicht bereit für mehr. Da hat uns wieder der Kupferbolzen in der Turnhose gedrückt.