Beiträge von hlp

    Na gut, es gehen aber auch keine Kracher. Was aus den Neuen wird, werden wir sehen. Beim neuen LA droht hoffentlich nicht die Variante Daniel P. Die anderen Beiden sind von ihren Maßen zumindest für die Abwehr prädestiniert. Eventuell formt sie ja der Trainer.

    Eben. Es geht jemand, der sportlich nur noch Ergänzung ist und es kommt einer, der den SCM mutmaßlich nicht auf the next level hievt. Das ist für mich weiter mit kleinen Brötchen. Unter Neuorientierung verstehe ich was anderes. Was neues wagen, mal was überraschendes tun. Bei den Flensis z. B. Jacobsson durch den 19-jährigen Rød zu ersetzen, sowas sieht für mich eher nach Neuorientierung aus. Aber das heißt ja nicht unbedingt, dass bei uns alles Kacke ist und bei anderen alles toll, aber die großen Erwartungen hänge ich nicht an Chrapkowski. Dazu war auch seine WM-Performance zu dünne.

    Ist eben die Frage, ob das nun Können oder Glück ist. Das läßt sich aus ein paar gewonnen Spielen schlecht abschätzen. Wenn man das jahrelang immer wieder hinbekommt, ist es was amderes. Man kann es aber anders betrachten.

    Bilanz gegen die letzten vier: 5-0-0 +42
    Bilanz gegen den Rest: 7-2-6 -29

    Höchste Siege gegen den "Rest": +4 gegen Wetzlar, +3 gegen Mannheim, +2 gegen Erlangen, sowie viermal mit einem Tor.

    Rein statistisch müßte man bei der Tordifferenz aktuell bei 21,5 Punkten stehen. Man steht also aktuell 4,5 Punkte über dem eigenen Substanzwert. Schwankungen gibt es immer. Es ist allerdings wahrscheinlicher, daß man auf lange Sicht eher wieder schwächer punkten wird, wenn man die aktuelle Spielstärke beibehält.

    Siehste, und weil ich mir diese epische und existenzielle Frage von einer Schwere wie Sein oder Nichtsein gar nicht erst stellen möchte, hätte ich gern mal öfters ein Spiel gegen die "machbaren Gegner", in denen das Spiel nicht erst mit dem letzten Wurf entschieden ist.
    Von den sogenannten überzeugenden Auftritten will ich ja noch gar nicht anfangen. Die haben ja bei mir sogar noch Winterschonzeit.

    Nach einem denkwürdigen Handballspiel im November letzten Jahres haben wir uns im alten Forum zu Recht die Köpfe heiß darüber geredet, wo die Mannschaft gelandet war. Und die Schmach, die die damalige Niederlage ausgelöste hatte, saß tief und ist auch heute nicht vergessen.
    Wenn ich mir aber die Tabelle 3 Monate später anschaue - und nur die Tabelle ist aussagefähig - dann muss ich feststellen, dass es nach diesem Debakel in der Tabelle stetig aufwärts ging. Die noch folgende Niederlage in Kiel war normal, die Siege zum Jahresabschluss zum damaligen Zeitpunkt niemals für möglich gehalten.
    Daraus ziehe ich die Schlussfolgerung, dass sowohl bei Wiegert, als auch bei großen Teilen der Mannschaft ein Lernprozess eingesetzt hat. Und der äußert sich für mich darin. dass in erster Linie Spiele gewonnen werden müssen. Die Mannschaft, die nach 60.00 Minuten mindestens ein Tor mehr erzielt hat, bekommt die 2 Punkte. Ob schön gespielt, traumhaft, dreckig oder glücklich - interessiert nur den Gasmann. Ganz übertrieben ausgedrückt - 34 Siege wie gestern und alle haben alles richtig gemacht.
    Natürlich muss die Aufgabe von Trainer und Mannschaft darin bestehen, daran zu arbeiten, dass solche komfortablen Führungen wie gestern nicht in Windeseile verspielt werden, oder dass wie schon gegen Kolding ein minutenlange Torflaute beginnt. Da stimme ich durchaus zu.
    Aber muss in Magdeburg immer alles unter den Scheffel gekehrt werden? Kann man nicht einfach auch mal nach einem solchen Spiel einfach nur sagen - Pu - Glück gehabt, aber trotzdem 2 Punkte?
    Nein, das geht nicht.

    Und jetzt zitiere ich Herrn Morgenstern

    Weil«, so schließt er messerscharf,

    »nicht sein kann, was nicht sein darf"

    Mit 2 Punkten zufrieden sein und Mund abbuzze ist das eine, ein Spiel etwas tiefgründiger zu betrachten, das andere. Wenn man das Spiel gesehen hat und das zweite versucht, kann man zwangsläufig nicht alles toll finden. Das bedeutet aber wiederum nicht, dass man sich nicht über den Tabellenplatz und den Spielausgang freuen kann.

    Ich kann mir auch nicht Vorstellen, dass Benno mit der Abwehr zufrieden ist. Seit der WM spielt Sally den gleichen Part wie in der Nationalmannschaft, dass hat unser Coach abgekupfert und es funktioniert recht gut, warum er dann aber beim gebundenen Spiel immer durch Bezjak ersetzt wird verstehe ich nicht.
    Bezjak macht 4 Tore, aber die Fehler haben eindeutig überwogen.
    Das mit den glücklichen Szenen sehe ich auch so, da war der Handballgott gestern auf unserer Seite. Insgesamt würde ich die Mannschaft aber als stabiler betrachten und ich denke erkennen zu können, dass Benno das früher bekannte Tempospiel wiederbeleben möchte.
    Trotzdem ist natürlich nicht alles Gold was glänzt, warum man Pettersson überhaupt geholt hat weiß aktuell wahrscheinlich keiner mehr, vielleicht hat er eine Dauerverletzung und die Kommunikation im Verein funktioniert nicht so gut... ?(

    Stabiler, darauf bezogen, zum Ende hin den Kopf noch aus der Schlinge zu ziehen, sehe ich auch so. Das haben wir jetzt öfters gesehen. Stabil, nicht immer wieder komfortable Führungen zu verspielen, eindeutig nein. Führungen cool runterspielen ist nicht so unser Ding.
    O`Ss. Spielweise der Nati Norges zu kopieren finde ich nur bedingt schlau, weil Norge noch mehrere Alternativen fürs Aufbauspiel und den eigenen Torabschluss hat. Das haben wir mit Bezjak nicht. Das Aufbauspiel klemmt unter ihm gewaltig und eigene Torgefahr strahlt er auch nur högscht selten aus. Gestern war das ein Ausreißer nach oben mit seinen 4 Toren.

    Komischerweise fand ich, dass es eines der besseren Spiele war, die ich gesehen habe. Das schnelle Spiel (vor allem die schnelle Mitte) hat in der 1.HZ funktioniert. Schnelle und einfache Tore, da konnte man eine Handschrift erkennen. Leider ging der Stil wohl auch auf Kosten der Abwehr-und Torwartarbeit.
    Der Anfang der 2. Hälfte wurde verschlafen und schon war der Vorsprung dahin. Dann kam man wieder in den schnellen Spielfluss und der Vorsprung war wieder da. Warum man dann wieder einbricht und kaum Reaktionen zeigt, erschließt sich mir nicht.

    Positiv: - gewonnen mit schnellem Umschaltspiel/schneller Mitte, Musche mit guter Form
    Negativ: keine Souveränität im gesamten Spiel, Bezjak mit schlechter Form

    Wenn wir nicht so viele Gegentore kriegen, können wir auch nicht so viel schnelle Mitte spielen. Ich hätte zugunsten einer besseren Abwehr- und TW-Leistung gerne auf ein paar schnelle Mitten verzichtet. O`Ss. Ballvortrag in der 2. Welle ist Klasse und schon sieht das strukturiert und nach einem Plan aus, aber sobald Bezjak und Zelenovic auf der Platte waren, war sofort das Tempo weg und das Gewühle und Gewürge ging wieder los. Bezjak hat im Abschluss heute gute Aktionen gehabt, aber im Aufbauspiel knirscht es bei ihm nachwievor gewaltig.
    Man kann auch aus einer besseren galligeren Abwehr heraus schnell nach vorne spielen und dann rettet uns tatsächlich auch noch Green mit ein paar wenigen, aber wichtigen Paraden. Auf Grund der uninspirierten Abwehrleistung bleibt bei mir wieder ein sehr zwiespältiger Eindruck und auf die Saison bezogen, rumpeln wir uns nach Kolding weiter durch die Rückrunde.
    Für mich war in der 1. Hz. vor allem die Chancenverwertung positiv. Wir haben da nicht viel liegen lassen, hatten aber auch in der ein oder anderen Szene Glück, dass der Ball noch bei uns landete, obwohl er eigentlich schon verdaddelt war, aber diese Bälle wurden dann wenigstens gemacht.
    In der 2. Hz. war dann erst mal der Faden weg und dann ging es im auf und ab weiter. Run and gun ist nicht unser Spiel. Da wird jedes Spiel zur Glückssache.

    Da es äußerst unwahrscheinlich ist, dass uns das Glück immer so hold ist, ist mir das Zustandekommen überhaupt nicht egal. Wenn man 10 min vor Schluss mit 5 Toren führt, darf das Spiel nicht mehr so enden, dass es nur am Zufall hängt es noch zu gewinnen. Wenn man das mit angezogener Handbremse und 2-3 Toren vor ins Ziel schlittert, könnte ich das noch clever nennen, so ist es nur glücklich und beim nächsten Mal gehts dann eben wieder in die Hose. Aber das kommt dann wenigstens nicht mehr überraschend.

    Damgaard lt HBL 1/4, Metz 3/8 und Zelenovic mit 1/2 und auch wieder seinem üblichen Rammelhandball. Bezjak war mit 4/6 leidlich torgefährlich, aber spielgestalterisch geht er mir mit seinem Gewühle und seinen Fehlpässen absolut auf den Keks. Nach 50 min. 31:26 geführt und dann mit letzter Kraft 33:32 gewonnen. 2 Tore in den letzten 10 min, aber das entscheidende. Im Stile einer Klassemannschaft, hurra. Die Füchse verlieren zu Hause gg. den BHC. Dieses Spiel heute war doppelt wert. Wir sind klar auf Abfangkurs zu den Füchsen. :cool:
    Als Göppinger wäre ich sauer aus diesem Spiel nix mitgenommen zu haben.
    Ansonsten gehts mir wie Henne. Puls habe ich nicht mal kurz vor Schluss gekriegt. War ein komisches Spiel, definitiv.

    Ich finde Bennos locker flockiges Statement, dass die Strukturänderung eigentlich nur für die Außendarstellung ist und es intern weitergeht wie bisher, noch wesentlich erstaunlicher als sein fremdeln mit seiner neuen Jobbezeichnung. Benno ist Trainer und so sieht er sich auch, auch wenn er jetzt einen Titel aus Marcs Manager-Handbuch trägt. Der Hausmeister in der GETEC ist bestimmt auch Chief Manager of Facility Affairs, First Grade.
    Es wirft vielmehr ein komisches Bild auf das Posten-Schach, was sie da spielen. Wobei das wiederum Wumpe ist, wenn sich Erfolg einstellen sollte.

    Das hätte es im alten Forum nicht gegeben, die SCM Fans und Kritiker nehmen ihren Verein, bei einem durchschnittlichen Spiel in Schutz, weil ein gegnerischer Fan "Kritik" übt oder Frust abbaut.

    Ich nehme den SCM eigentlich nicht in Schutz, aber ich finde es etwas vermessen bei einem 1. Spiel nach 7 Wochen, auswärts gegen einen oft unbequemen Gegner, einen Kantersieg zu erwarten. So gut ist der SCM nicht (ich sage nur Minden) und der Gegner wiederum nicht sooo schlecht.
    Spielerisch konnte es nicht optimal laufen, aber die Einstellung muss doch wohl wenigstens gestimmt haben.
    Benno war mit dem Spiel übrigens auch nicht zufrieden. Mal sehen, wie er dann die nächste Niederlage kommentiert.

    Wow, das hat schon was, wenn die gegnerischen Fans ihre Sicht zum Spiel hier ebenso reinschreiben. Dem SCM aber eine uninspirierte Leistung zu attestieren, wenn wir mit 35 Auswärtstoren in den letzten 10 min einen 5-Tore-Auswärtssieg rausschießen, ist schon starker Tobak finde ich.
    Dann wünsche ich mir in Zukunft mehr von diesen uninspirierten Auftritten.
    Im Umkehrschluss könnte dann HBW schon mal für die 2. Liga planen. Die Wahrheit wird wohl irgendwo in der Mitte liegen. Wenn der SCM auswärts uninspiriert spielt, kriegen wir ordentlich welche auf den Sack. Der SCM wird wohl etwas besser gewesen sein und bei HBW wird es nicht nur am TW gelegen haben.

    Nimm Portwein, stellt nicht nur die Gefäße weit, sondern weitet auch den Horizont. Danach siehst du Dinge, von denen andere glauben, dass es sie gar nicht gibt :saufen: .

    Ich nehme etwas mit Portwein-Finish.
    Zum Spiel muss ich auch sagen, dass mir Siege, die zum Ende hin doch relativ souverän eingetütet werden, auch mit die liebsten sind. Wenn sie auswärts 35 Tore schießen, kann es auch spielerisch nicht schlecht gewesen sein. Alles gut und für das 1. Spiel nach der Pause und auswärts erst recht. Da kann so viel positives mitgenommen werden, hoffentlich hat der Bus ne Hängerkupplung.

    Von Melsungen war das letztendlich viel zu wenig. Nach Derby sah das selten aus. Habe zwischen Hessen und SH-Derby hin und her geschaltet. Ich gönne das Wetzlar absolut und bei Melsungen war mir nach dem Spiel der Roth etwas zu lustig und sei es nur gespielt gewesen. In der Truppe stimmt es ganz offensichtlich nicht. Ich denke auch, dass die Truppe angesichts des gravierenden Umbruchs zur nächsten Saison diese Saison auch nicht mehr groß aus den Strümpfen kommt.

    Ganzer Artikel: Aus Gegners Sicht: Gallier von der Alb vor schwieriger Hausaufgabe

    Auszug:
    Auch der Optimismus von Trainer Rúnar Sigtryggsson hält sich in überschaubaren Grenzen. „Was die Personalsituation angeht, war die Vorbereitung eine Katastrophe. Es war noch schlechter als die Vorbereitung zum Saisonbeginn. Wir müssen schauen, wer bis zum Spiel gegen Magdeburg wieder zur Verfügung steht“, erklärte der Isländer, dass er nicht ein einziges Mal mit der kompletten Mannschaft trainieren konnte. Die Hoffnung, dass sich das Lazarett vom Dezember bis zur Fortsetzung der Saison im Februar lichten könnte, hatte sich schnell zerschlagen.
    Ganz im Gegenteil! Mit Christoph Foth und Tomáš Mrkva hat sich das Lazarett zuletzt sogar noch vergrößert.

    Hätte Benno mal in der alten Heimat der vertriebenen SCM-Fans recherchiert, wäre er nicht auf alternative Fakten angewiesen. :cool:

    Das der Benno aber mal so frei von der Leber weg ausplaudert, dass die "strategische Neuausrichtung" und das Anpassen der Strukturen an die mannigfaltigen Herausforderungen der Zukunft nur kosmetische Maßnahmen für außen sind, kann Dörk und Marc nicht gefallen. Ich glaube auch nicht, dass Benno das so gesagt hat. Er wurde bestimmt von der Volxi reingelegt und die haben ihm was in den Mund gelegt, dieses Revolverblatt.
    Er hat aber wenigstens das Huldigen des Marc noch mit untergebracht.

    Mit knapp 21 hatte von Robert Weber auch noch keiner was gehört. Wie soll Sohmann denn ohne Einsatzzeiten und Chancen zur Entwicklung jemals diese Klasse bekommen? Er hätte eine Chance verdient gehabt. Alles andere ist eh Spekulatius.


    hlp Bob und sein 5-Jahresplan sehe ich auch mit Skepsis. Zeugt aber erst mal von Konstanz. Und wenn jemand noch 4 Jahre Vertrag in Leipzig hat, muss man ihm wohl auch etwas mehr bieten oder? Und der Bob wollte ihn nunmal haben.

    Um den Bogen noch mal zurück zum SCM zu schlagen. Ich finde das letzte personelle Stühlerücken nicht per se schlecht. Es scheint Kompetenzen etwas klarer zuzuordnen und hört sich erst mal schnittiger an als bisher. Es wird aber so ein Eindruck erweckt, als ob man jetzt ein richtig dickes Ei gelegt hätte und als ob das jetzt the next big thing wäre und das sehe ich eben nicht. Ein Wagnis geht doch beim SCM keiner so wirklich ein, weil es ist in der Tat risikoarm. Man kennt sich und wenn es nicht klappt, treten alle wieder einen Schritt zurück und wursteln in der SCM-Famiglia an irgendeiner Stelle weiter.
    Oder kannst du dir vorstellen, dass Benno und Yves irgendwann mal entlassen werden wie Fränkie oder Geier? Kann ich mir nicht vorstellen. Wenn sie irgendwann mal gar nicht mehr haltbar sein sollten, werden sie im Verein bleiben, an irgendeiner Stelle. Das würde einer echten Erneuerung immer im Wege stehen, weil es eben nie einen echten Neustart geben würde.
    Ich hoffe, dass das nicht eintritt, aber ich halte ein Konstrukt im Profisport nicht für gut, wenn Leute in Schaltzentralen sitzen, die machen können, was sie wollen, scheinbar nicht am Erfolg und am eigenen Wort gemessen werden (Schmedt und Stiebler) und darüber hinaus unkündbar sind. Ich hoffe, dass sich Benno und Yves nicht auch so schnell rund und glatt schleifen wie Marc und Steffen.
    Mir kommt der SCM immer so ein bißchen wie eine Kreuzung aus "Und ewig grüßt das Murmeltier" und "Die bleierne Zeit" vor.
    Es ist auch mehr so ein mulmiges Bauchgefühl, aber ich kann mir derzeit nicht vorstellen, dass der Weg, der unter Schmedt beschritten wird irgendwann mal dahin führt, was er uns an rosiger Zukunft 2020 +x prophezeit.
    Bis 2020 kann die Welt untergehen und es hat den Riesenvorteil, dass, wenn man die Ziele weit genug in die Zukunft verlagert, in diesem Zeitraum genug Entschuldigungen auftauchen können, die man anführen kann, wenn es nicht geklappt hat. Das ist alles unverbindlich.
    Das scheint mir ein generelles Problem zu sein, z. B. lobe ich ja Hanning öfters mal für seine klaren Worte und seine mutigen Entscheidungen, aber das Ziel Olympiagold 2020 finde ich auch mit der Nati sehr ambitioniert und vielleicht überambitioniert. Bei Hanning könnte ich mir aber eher vorstellen, dass der dann Fehler auch nicht nur woandersc sucht, sondern auch mal bei sich und sich dann evtl. zurückzieht. Das sehe ich bei Schmedt und dem SCM überhaupt nicht, weil so gut wie keine kritische Reflexion der eigenen Bilanz stattfindet, wenigstens nicht nach außen wahrnehmbar. Ich finde es gut sich hohe Ziele zu stecken, aber wenn das alles für den Oberzielestecker folgenlos bleibt, egal ob gewonnen oder verkackt, dann ist es ein Muster ohne Wert und das gilt dann auch für alle und nicht nur für Schmedt, sondern auch für Hanning oder sonst wen.
    Strategie, Linie, Ziele. ..........Bilanz?

    Das jemand Stallgeruch hat, ist doch vollkommen egal, wenn er gute Arbeit macht...

    Vranjes hat jahrelang in Flensburg gespielt, ehe er dort seine erste Trainerstation begann.

    Storm wurde, wenn auch nur nach 1 Jahr als Spieler, Marketingleiter beim THW.

    Personen mit Kompetenzen sollen diese auch nach der aktiven Zeit einbringen dürfen. Wichtig ist jetzt, dass sie ihrem Job machen. Leute mit Stallgeruch wissen, wie das Umfeld tickt und wissen auch, woran sie sind. Das kann auch Vorteile haben, ehe man sich Leute holt, die fachlich genauso gut sind, aber nicht zum Verein passen...

    Wiegert hat jetzt die alleinige Verantwortung und muss eben auch liefern.

    Ich für meinen Teil habe mich noch nie am Stallgeruch an sich gestört, gerade weil es so oft woanders prima funktioniert hat. Aber das sagt leider nix über die Gegebenheiten in MD aus. Bei uns wikt das mitunter nicht unbedingt so, als ob diese Entscheidungen im festen Glauben getroffen wurden, dass man sie für optimal hält, sondern oft eher so, als ob ihnen nichts besseres eingefallen wäre.
    Ritchie findet das ja mutig was der SCM macht. Für mich sieht es eher wie Ringelpietz mit anfassen aus.
    Weil es gerade aktuell ist. Für ein Wagnis halte ich z. B. dem Prokop einen 5-Jahresvertrag zu geben. Auch wenn er mit DHfK für Aufsehen gesorgt hat, so hat er doch international 0 Meriten. Auch hier gilt, kann klappen, aber ist für mich 100x mutiger als Yves zum Co-Trainer zu machen.