Beiträge von Brummsel

    ich glaub aber auch, dass sich dies nur bedingt aufrechterhalten lässt, sprich der weg in liga 2
    und irgendwann liga 1 vorgzeichnet ist bzw. fast pflicht ist

    im übrigen ist es doch wirklich toll, dass sich das insgesamt so entwickelt, von den dauerkarten bis
    zu einem -bedingt aussagefähigen- freundschaftsspiel, es lässt zumindest für die zukunft hoffen,
    vor allem auch, dass der weg ohne eitle selbstdarsteller gegangen wird.

    Da stimme ich Dir absolut zu. Vor allem der letzte Punkt ist für mich persönlich auch (und für viele andere Fans in Hamburg ebenfalls) mitentscheidend.
    Zur Perspektive: Realistisch scheint mir ein Fünf-Jahres-Plan zu sein, um in die erste Lige aufzusteigen. Drei Jahre wären ziemlich ambitioniert, da es sowohl von Liga 3 in Liga 2 als auch dann in die Bundesliga jeweils ein Leistungssprung ist. Jetzt im ersten Jahr in der dritten Liga wäre ich zufrieden, wenn man a) mit dem Abstieg von vornherein nichts zu tun hat und b) vielleicht sogar um den Aufstieg mitspielt. Als Selbstverständlichkeit sehe ich den Durchmarsch bis in die erste Liga definitiv nicht an. Wenn man in fünf Jahren dort ist, wo sich Leipzig jetzt befindet, wäre ich schon sehr froh.


    Zudem muss ich bei allem Respekt sagen das man als Außenstehender trotz aller positiven Zeichen auch erstmal skeptisch draufblickt ob das denn diesmal alles seriös geplant ist. Nicht vergessen...auch letztes Jahr schien es positiv in die Zukunft zu gehen, mit kostengünstigerem Kader und nem tollem Trainer. Dieser "neue" Club darf für alle neutralen Handballfans jetzt gerne erstmal demonstrieren das er alles anders macht, aber das muss er sich eben auch erarbeiten finde ich.

    Der "neue" Club darf auch gern für die eigenen Fans demonstrieren, dass man dazugelernt hat. Im Moment bin ich diesbezüglich guter Dinge.

    Echt eine gute Übertragung wie ich finde. Komisch, dass das die meisten Bundesligisten nicht auf die Reihe bekommen.

    Vielleicht dürfen sie nicht, weil es einen Vertrag mit sport1 gibt? Das wäre jedenfalls die für mich naheliegendste Erklärung. sport1 dürfte sich neben den Fernseh-Rechten auch die Internet-Rechte gesichert haben, da es ja viele Spiele "nur" als Livestream über deren Internet-Portal gibt.

    Das hat Spaß gemacht.
    - Die Übertragung war gut, auch wenn man mittlerweile ja durch verschiedenste Kameraeinstellungen reichlich verwöhnt ist. Angenehm fand ich, dass man komplett auf einen Kommentator verzichtete. So musste man zwar selber die Rückennummern erkennen / interpretieren, aber immerhin hat niemand mit unpassenden Kommentaren einem den Spaß am Spiel genommen. Wenn die Heimspiele regelmäßig in dieser Qualität übertragen werden, freue ich mich sehr darauf.
    - Die Leistung der Mannschaft war ansprechend, unabhängig vom aktuellen Trainingsstand. Man konnte mit Melsungen teilweise mithalten, auch wenn es dann, wenn Melsungen kurzzeitig mal Ernst gemacht hat, schon nen deutlichen Klassenunterschied erkennen konnte. Aber das dürfte niemanden wundern. Wenn sich die Deckung einspielt zusammen mit den Torhütern ist das schon recht vielversprechend und man dürfte seinem Favoritenstatus gerecht werden können. Der Einsatzwille war auch zu 100 % vohanden, teilweise darüber hinaus, was manchmal in überharten Aktionen endete.
    - Die Zuschauer-Resonenz war sehr gut wie ich finde. In Hamburg sind seit rund eineinhalb Wochen Schulferien, viele Familien sind also im Urlaub und dafür über 2.700 Zuschauer, das finde ich bemerkenswert.

    Negativ: Zwei rote Karten, wobei mir da tatsächlich die Zeitlupen fehlten, warum auf gefährliches Spiel entschieden wurde (es waren in beiden Fällen soweit ich das mitbekommen hab direkte rote Karten).

    Achja, das Ergebnis lautete am Ende 37:32 für Melsungen. Aber das war tatsächlich nur nebensächlich.

    Es ist nicht von der Hand zu weisen das Russland trotz dieses Systems in den letzten Jahren sogar auf Platz 4 des Medaillenspiegels zurückgefallen ist. Sind die Olympiakader von USA, China, UK wirklich trainingsmethodisch und vom Talentpool her so viel besser als das es da sauber zugehen kann? Frankreich, Australien, und Deutschland die dann auf den folgenden Plätzen eintrudeln würden? Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen.

    Es ist tatsächlich schwer vorstellbar, dass in den benannten Ländern gar kein Doping stattfindet. Dennoch sehe ich einen qualitativen Unterschied darin, ob staatlich gefördert / gefordert Doping betrieben wird oder ob es "nur" in bestimmten Trainingsgruppen o.ä. betrieben wird. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es in den USA ein staatliches Doping-Programm gibt. Dazu ist einfach das politische System mit dem Föderalismus viel zu diversifiziert.
    Bei China bin ich mir unsicher. Einerseits würde ich den Großmachtgedanken, den der Staat mit Sicherheit hat und auch fördert, als Ansatzpunkt für ein staatliches Doping-Programm nicht ausschließen wollen. Andererseits ist das Reich der Mitte so gigantisch und hat trotz der Einparteien-Herrschaft so viele verschiedene hochrangige Funktionäre auf allen möglichen staatlichen Ebenen, dass auch ein "einfacher" Provinz-Gouverneur ein Doping-Programm ins Leben rufen könnte, mit dem die eigentliche Staatsführung nichts zu tun hat.

    Ja, das sind nur Spekulationen. Aber solange es keinen Whistleblower aus einem der benannten Länder gibt, wirds auch trotz investigativer Journalisten kaum weitere bahnbrechende Doping-Erkenntnisse geben. Und warum es sich nicht lohnt, Wistleblower im Deping-Bereich zu sein, sieht man exemplarisch am Fall Stepanowa. Da hat das IOC wirklich alles falsch gemacht im Kampf gegen Doping. Da fällt mir wirklich nur eines ein: ich kann gar nicht so viel essen, wie ich <bitte passend ergänzen>.

    Dass dieser Thread gut eine Woche vor Olympia in Rio mehr oder weniger ausgestorben ist, kann ich mir nur damit erklären, dass andere Dinge derzeit bedeutsamer sind als Doping im Sport. Oder dass die Interessierten schon so abgestumpft sind gegen die unwürdigen Praktiken im Welt-Doping-Sport.

    Daher mal ein Einwurf von meiner Seite:
    Die Entscheidung des IOC hinsichtlich der Nicht-Suspendierung aller russischen Athleten kann ich sogar nachvollziehen. Sippenhaft trifft eben oft die Falschen. Und wenn die Verbände ihre Kompetenz Ernst nehmen (würden?), dürften in betroffenen Verbänden die Startberechtigungen für russische Sportler recht stark eingeschränkt sein.
    Die Entscheidung des IOC hinsichtlich Stepanowa finde ich einfach nur idiotisch. Sicher, sie hat dem Doping-System angehört und damit gegen den "Kodex" verstoßen. Nur was bleibt jetzt als Fazit übrig? Die "Nestbeschmutzerin" darf nicht starten, ist in ihrem eigenen Land mehr oder weniger geächtet und hat nen "Ich habe gedopt"-Sticker auf der Stirn kleben. Da wird sich doch alle anderen Sportler/innen, die von ihren Heimatverbänden unter Umständen ähnliches zu berichten hätten, die Klappe halten anstatt das Doping-System aufzudecken. So wird man dem Doping-Problem sicherlich nicht Herr. Aber das scheint mir auch nicht gewollt zu sein. Denn wer sitzt im IOC? Genau, die Vertreter nationaler Olympia-Kommitees. Und keiner dieser ehrenwerten Vertreter möchte riskieren, dass in seinem Land auch ein Whistleblower auftaucht und ein mögliches systematisches Doping offenlegt. Also wird weiter geschwiegen und eine solche "Nestbeschmutzermentalität" diskreditiert.

    Es leben die Welt-'Doping-Spiele!


    Kleiner Nachtrag: Wenn so viel Enthusiasmus und Geld in die Planung der Olympia-Stätten, des olympischen Dorfes und der Infrastruktur in Rio geflossen wären wie (international) ins Doping, wären alle Sportstätten schon vor Jahren fertig geworden, es würde Öffentlichen Nahverkehr auch in den letzten Winkel geben und das Olympische Dorf könnte nach den Spielen nachhaltig genutzt werden. (Ich suche gerade einen Facepalm-Emoji...)

    Ich habe nicht geschrieben, dass Portugal unverdient im Halbfinale steht. Aber ohne echten Sieg nach 90 Minuten ist schon sehr italienisch ;)

    Dann stellen sie aber das Original in den Schatten. Denn die Italiener verstehen es durchaus, offensiv zu agieren. Vielleicht nicht in dem Maße wie andere Teams, aber deutlich offensiver als Portugal. Und mehr Siege haben sie auch nach 90 Minuten. Das kann Portugal nicht einmal mehr aufholen... :D

    Hat man nicht eher den Unterbau später angepfropft?...... ;)

    Jein. Nachdem das Jugendzertifikat eingeführt wurde / werden sollte, hat man die "Jugendabteilung" eingeführt, um den (vermutet) höheren Kosten der Strafzahlung bei nicht-existenter Jugendförderung zu entgehen. Diese wurde im bereits bestehenden HSV Hamburg e.V. eingegliedert. Das Konstrukt der HSV Hamburg Spielbetriebsgesellschaft GmbH & Co. KG mit dem HSV Hamburg e.V. als Komplementär gab es schon vor der Jugendabteilung. Damals gabs allerdings meines Wissens keine ernsthafte Möglichkeit, dem e.V. beizutreten, wenn man nicht eingeladen wurde.

    So, nach den historischen Anmerkungen nun was Aktuelles: Hummel ist für die nächsten fünf Jahre Ausrüster des HSV Hamburg (klick!). Und es wurden bereits 1.150 Dauerkarten abgesetzt. Auch wenn die DK-Preise im Vergleich zu anderen Vereinen recht happig sind, es scheint eine doch recht breite Fan-Basis zu geben, die bereit ist, diese Preise zu zahlen.
    Was mich eigentlich fast mehr interessieren würde: Wieviele Lebenslang-Dauerkarten sind abgesetzt worden? Dieses Konzept finde ich immer noch sehr spannend. Wenn ich nicht ganz so weit weg wohnen würde... aber naja, ist leider nicht so. :hi:

    Was ich sehr gut finde: Im Jugendbereich setzt man auf Ex-Spieler, die dort die Trainer-Posten übernehmen. Toto Jansen wird ab Mitte Juli (sobald der Vertrag beim THW ausläuft) die A-Jugend übernehmen, Adi Wagner ist bereits Trainer der B-Jugend. Auf diese Weise schafft man eine Identität mit dem Verein, was bislang vernachlässigt wurde. Insofern scheint beim Neuanfang einiges richtig zu laufen nach meinem Ermessen.

    * Nachallem was ich so lese: Ich bin für CETA und für die Nutzung von Glyphosat, aber auch wenn ich mich in einer Minderheit wähne, meine ich doch, dass Parlamente, besser noch das Volk, was dazu sagen sollten!

    Mal ganz ehrlich: Du willst das Volk über ein Vertragswerk abstimmen lassen, das mehrere hundert Seiten, umfasst? Das in vielen, vielen Punkten sinnvolle Regelungen aufstellt, die tatsächlich die wirtschaftliche Zusammenarbeit verbessern, in anderen Punkten jedoch streitbar ist? Das auch von Experten nur nach langem Studium wirklich bewertet werden kann?
    Sorry, Basisdemokratie in allen Ehren, aber irgendwo hörts auf. Man kann sich streiten, was alles in so ein Abkommen hinein gehört. Ob beispielsweise die Beschränkung politischer Handlungsspielräume auf kommunaler Ebene durch vielzitierte mögliche Klagen vor Schiedsgerichten mit reingehören. Oder das Verbot der Subventionierung kuilureller Einrichtungen durch die öffentliche Hand, weil die Systeme einfach nicht zueinander passen. Oder <bitte fügen Sie nach Belieben weitere Streitpunkte an>. Das Ganze dann aber basisdemokratisch abstimmen zu lassen, halte ich für abwegig. Genau dafür wurde eine parlamentarische Demokratie geschaffen. Mit all ihren Fehlern. Weil sonst durch geschicktes Polemisieren und fehlerhafte Darstellung der Tatsachen (siehe Brexit) Meinungen in die eine oder andere Richtung bewegt werden.

    Übrigens, zur Nutzung von Glyphosat gibts ganz interessante Beiträge in der ARD-Mediathek (und vermutlich nicht nur da).

    Portugal im Halbfinale, ohne ein einziges Mal nach 90 Minuten gefuehrt zu haben. Dem Modus sei Dank ...

    Allerdings hätte Polen es heute noch weniger verdient als Portugal. Die haben nach dem 1:0 das Offensivspiel völlig aufgegeben. Bei den Portugiesen war immerhin hin und wieder der Wille sichtbar, in der regulären Spielzeit bzw Verlängerung ein Tor zu erzielen. Eines der schwächeren Spiele der EM. Sowohl Belgien als auch Wales sind im Halbfinale für mich favorisiert.

    Mehr Exit......

    Naja, bei Wales vs. Northern Ireland konnten ja nicht beide Teams ausscheiden. Das muss also auf Raten erfolgen. ;)

    Was den politischen Brexit betrifft: Derzeit ist alles im Aufruhr. Viele Fragen sind absolut ungeklärt und können auch in den nächsten Tagen und Wochen nicht geklärt werden. Der Zeitplan zum Austritt ist absolut offen und ich würde auch den Brexit selber noch als "offen" sehen, da derzeit ja wohl in Großbritannien gegen den Brexit mobil gemacht wird (etwas spät, aber immerhin). Wenn es jetzt noch Neuwahlen gibt, was hier und da ja gefordert wird, bin ich mal gespannt, ob Nigel Farage wirklich gewinnen würde. Und ob Boris Johnson dann überhaupt die Tories anführt, steht auch noch in den Sternen.
    Insofern: Man sollte tatsächlich mal etwas Ruhe einkehren lassen und sich nicht an jeder Spekulation beteiligen. Und diese Zahlenwerke, dass der Brexit zig Mrd kostet oder bringt, sind doch eh nicht wirklich belastbar.

    Kleine Frage am Rande...
    Was macht das Vereinigte Königreich eigentlich mit dem Union Jack, wenn die Schotten tatsächlich den Scoxit vollziehen? Dann müssten sie eigentlich das (schottische) dunkelblau aus ihrer Fahne streichen, ebenso die beiden diagonalen Streifen des (ebenfalls schottischen) St-Andrews-Cross. ;)

    Irgendwie passend, dass das Zitat, das mir als erstes eingefallen ist, von einem bedeutenden Briten stammt: "Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind." (Winston Churchill)

    Grundsätzlich ist Basis-Demokratie nicht falsch, im Gegenteil. Nur kann solch eine Basisdemokratie nur dann funktionieren, wenn die Menschen aktiv daran teilnehmen und es sich nicht alles vorkauen lassen bzw unreflektiert nachplappern, was irgendwo geschrieben / gesagt wird. Es gibt imho eine Obergrenze für direkte Demokratie. Direkte Demokratie setzt meines Erachtens voraus, dass man a) mündige Bürger hat, die sich b) engagiert für das Thema interessieren, das eine basisdemokratische Entscheidung verlangt. Desweiteren müsste es c) wertneutral aufbereitete Informationen zum Thema geben. Und daran dürfte es regelmäßig mangeln.
    Zudem sehe ich stets eine Gefahr bei basisdemokratischen Entscheidungen durch Populisten, die ihre Agenda durch plakative Sprüche verbreiten, ohne dass sie unbedingt bei der Wahrheit bleiben.
    Nein, die Parteiendemokratie, die wir derzeit haben, ist nicht perfekt. Einfluss der Lobbyisten, Unterordnung unter eine Parteiräson, ständiger Wahlkampf inklusive teilweise absurder Wahlversprechen, das alles führt u.a. dazu, dass sich die Wähler unverstanden und missachtet fühlen (was wohl auch teilweise der Fall ist). Es befördert ein Denken a la "die" und "wir" und damit eine Entfremdung der Politik(er) / Parteien vom Wähler. Aber welche realistische Alternative gibt es? Bzw welche Entscheidungen sollten basisdemokratisch gefällt werden, welche durch Mandatsträger?

    Für mich war es auch die erste bewusst erlebte WM und ich erinnere mich eben gerade an besagte Italien-Brasilien-Argentinien-Gruppe...drei Tage warten und hoffen/zittern müssen jetzt eben die Gruppendritten und wenn man seine beiden Spiele gewinnt, muss man überhaupt nicht zittern ;) und im Gegensatz zu dir behaupte ich nicht, dass es der bessere Modus ist :verbot: , sondern nur, dass ich es besser finde (zumindest in der fernen Erinnerung) als die jetzige Rechnerei...am liebsten wäre mir ein 16er-Turnier

    Die Erinnerung an diese WM würde ich aus deutscher Sicht gerne noch weiter als bisher schon verdrängen (mit Ausnahme der Verlängerung und des Elfmeterschießens im Halbfinale gegen Frankreich). Und dieser 3er-Zwischenrunden-Gruppen-Modus war auch aus meiner Sicht wenig überzeugend. Dass jetzt 32 Mannschaften teilnehmen und es acht 4er-Gruppen gibt ist schon die beste Lösung denke ich.
    Aber auch ein 24er-Turnier ginge imho recht gut zu organisieren. Man müsste halt nur vier 6er-Gruppen bilden, dann wäre das alles gar kein Problem mit den Rechenspielen etc. Aber auf die revolutionäre idee, Gruppen mit mehr als vier Mannschaften zu bilden, kommt natürlich bei FIFA oder UEFA niemand.

    Um mal über den Fußball-Tellerrand hinauszuschauen: Im Rugby gibt es beim World Cup vier 5er-Gruppen. Und die letzten beiden Spiele finden nicht parallel zueinander statt. Dennoch gab es meines Wissens bei Spielen im Rugby World Cup nie ein "Gijon".

    Na, wenn das so ist, warum hat der Hanball Sportverein Hamburg E.V. (der ja nicht insolvent war, lt. Geraldo) nicht der "Betriebsgesellschaft" aus der Patsche geholfen und die "lächerlich kleinen" Posten bezahlt? :lol:

    Weil es ein Unterschied ist, ob ein (gemeinnütziger) e.V. mal eben die lächerlich kleinen Posten in Millionen-Höhe begleichen kann oder ob der e.V. gerade eben finanziell selber über die Runden kommt-

    Man kann es drehen und wenden, wie man will, es ist der gleich Sachverhalt: Nur keiner spricht darüber.

    Du irrst. Es ist ein anderer Sachverhalt. Lass Dir das mal von einem Juristen erklären, worin der Unterschied liegt.

    Hinzu kommt, dass die erste Mannschaft ja nicht zurückgestuft wurde. Sie wurde letztlich einfach aufgelöst. Die bis dato zweite Mannschaft (die U23) ist regulär aufgestiegen in die dritte Liga. Insofern ist das schon ein Unterschied zu Dormagen.

    Ich hoffe nur, dass der momentane Hype auch durch Leistungen bestätigt werden kann. Ansonsten wirds irgendwann schwierig zu vermitteln, dass immer mehr Zuschauer kommen mögen. Aber think positive... das wird schon. :ball:

    Irgendwann wird mal wieder ein UEFA-Präsident mit den Stimmen derer gewählt werden, die sonst keine Chance auf eine Quali hätten.

    Du meinst, die Niederlande, Dänemark und Griechenland stimmen dafür? ;)

    Das 24er-System funktioniert nur dann, wenn man 6er-Gruppen bildet. Und warum nicht? Wenn man das Achtelfinale dann streicht und nur die beiden besten der Gruppenphase ins Viertelfinale einziehen, hätten zwar die Finalisten letztlich acht statt sieben Spiele absolviert. Aber ALLE Mannschaften würden dann mindestens fünf Spiele bestreiten. Was durchaus einen gewissen Charme hätte, wenn nicht jede Nationalmannschaft nur für drei Spiele dorthin anreist. Man hätte insgesamt 67 Spiele (ohne Spiel um Platz 3), könnte also deutlich mehr Karten verkaufen bzw es hätten mehr Fans die Chance, an Karten zu kommen, und Siege würden indirekt aufgewertet, wenn nur zwei aus sechs ins Viertelfinale kommen.