Beiträge von capitano19

    Hier ist die nächste Ausgabe:

    Kreis Ab – Episode 144

    Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:

    • Andrea Knitter (Oberbergische Volkszeitung)
    • Christoph Schindler (VfL Gummersbach)
    • Erik Schmidt (TSV Hannover-Burgdorf)
    • Tobias Reichmann (Vive Tauron Kielce)

    Themen (u.a.):

    • Gummersbach atmet im Abstiegskampf durch
    • Christoph Schindler im Kurz-Gespräch (ab 11:59)
    • Erik Schmidt im Kurz-Gespräch (ab 15:55)
    • Tobias Reichmann im Gespräch (ab 21:01)

    Nicht vergessen: Kreis Ab gibt es auch bei Facebook und Twitter!

    Achtung:
    Kreis Ab gibt es auch bei iTunes, einfach als Feed abonnieren!

    Was Hens angeht muss man sagen, dass er sicherlich als totaler Fehleinkauf einzuschätzen ist. Ich sehe es so, dass Wolfgang Strobel versucht hat durch seine Verpflichtung den Stellenwert des Clubs anzuheben, in der Offensive noch eine Glanzpunkte von ihm erwartet hat und den ein oder anderen Sponsor anlocken wollte. Als fast schon dritter Mann damals beim HSV mag das auch funktioniert haben, aber Hens hat seinen Zenit eigentlich schon fünf Jahre lang überschritten. Mich wundert diese Personalie bei der Weitsicht, die man in Balingen eigentlich immer an den Tag gelegt hat. Aktuell denke ich, dass Coburg, Balingen und Stuttgart (aufgrund des miesen Restprogramms) in die zweite Liga müssen.

    Zum Ende war die Angst vor dem Gewinnen wohl etwas zu groß.

    Der Klassiker, der dann gerne mal als Argument rausgeholt wird. Wer sich den Mindener Kader und dessen Altersstruktur aber mal ansieht wird schnell feststellen, dass man das in diesem Fall nicht sagen kann. Behaupte ich mal so ins Blaue hinein. ;)

    Schlecht. :) Mein Ziel ist es nicht Quote zu machen und auch nicht den Mainstream zu bedienen. Ich bin sehr zufrieden extrem in die Tiefe gehen zu können. Im TV ist das eigentlich kaum möglich, sofern es sich um ein Format dieser Art handelt.

    Generell halte ich die Idee eines Handballs-Talks auf SSNHD für super, aber nicht mit Kretzsche als Moderator, sondern als Stammexperte. Er ist nach wie vor die Person im deutschen Handball, dessen Meinung am meisten Gewicht hat. Das ist in seiner Rolle als Moderator verschenkt, denn ein Moderator macht in der Regel keine Meinung, die machen die Gäste bzw. Experten. Ich finde es aber gut, dass diese Sendung auf SSNHD platziert wird. Der Sender läuft an Flughäfen, Bahnhöfen und in Arztpraxen. Da bekommt denn jeder jeden Sonntag mit, was im Handball aktuell so los ist.

    Hier ist die nächste Ausgabe:

    Kreis Ab – Episode 143

    Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:

    • Christian Stein (handball-world.com)
    • Thomas Rademacher (Solinger Tageblatt)
    • Sebastian Behrendt (Agentur Nordpol)

    Themen (u.a.):

    • Flensburg unterliegt starken Füchsen
    • THW Kiel zittert um Platz drei (ab 8:34)
    • BHC ringt den HC Erlangen nieder (ab 10:08)
    • Lage im Abstiegskampf dramatisch (ab 17:03)
    • Skandal in der Champions League der Frauen (ab 24:20)
    • Bietigheim erreicht Finale des EHF-Cups (ab 27:00)
    • Sebastian Behrendt im Gespräch (ab 30:39)

    Nicht vergessen: Kreis Ab gibt es auch bei Facebook und Twitter!

    Achtung:
    Kreis Ab gibt es auch bei iTunes, einfach als Feed abonnieren!

    Am interessantesten finde ich, dass zwei Trainer von Clubs und David Szlezak vor Stefan Kretzschmar gelandet sind. Im Podcast war für mich nur die Frage, die ich auch Erik Eggers gestellt habe, ob Hanning oder Kretzschmar auf dem ersten Platz gelandet sind. Kretzsche kann mit seinen Aussagen den deutschen Handball viel massiver beeinflussen als irgendein Trainer oder beispielsweise David Szlezak. Denn er erreicht die Basis viel besser und ist das Gesicht des deutschen Handballs, nach wie vor.

    Was denkst du, wie deine Aussage bei anderen ankommt? Also bitte...

    Das kommt bei 99,9 Prozent der Leute hier richtig ein, bei einer Person nicht. Es obliegt jetzt Dir herauszufinden, wer diese Person sein könnte.

    Noch ein anderer Hinweis: Wenn beispielsweise D.S. seine Übertragungen der Auswärtsspiele des TV Emsdetten oder des FINAL FOURs nachträglich online stellt, ist das Ganze ebenfalls als Handball-Podcast anzusehen. Ich wette, dass sogar seine Zuhörerzahl insgesamt viel höher ist.

    Mir geht es bei meinem Podcast nicht um die Zahl der Hörer, sondern um die Information und Tiefgründigkeit, die eine Live-Berichterstattung nicht liefern kann. Was genau ein Podcast wirklich ist, im Sinne es Podcasts, kannst Du gerne nochmal bei Google oder anderen Suchmaschinen herausfinden. Wenn Du dann wieder die eine Person bist, die eine nachträglich online gestellte Live-Übertragung umgehend als Podcast definiert, dann bitte sehr. Das steht Dir selbstredend frei. Mir steht es aber ebenso frei Sport1 bezüglich etlicher Thematiken als Saftladen zu bezeichnen. ;)

    Ähnlich wie Lothar ergeht es mir auch, da fehlen ein paar Medien bzw. die Fragen sind teilweise falsch formuliert und es werden Seiten aufgelistet, die einfach im Handball keinerlei Bedeutung haben.

    Wäre es nicht so traurig, dann wäre es wirklich amüsant. Ich werde wohl hier noch meine eigene Meinung äußern dürfen, oder etwa nicht? Es handelt sich hierbei um ein Forum, das genau zu diesem Zweck installiert wurde. Ob ich diese privat oder in meiner beruflichen Funktion äußere, sollte zudem keinerlei Rolle spielen, solange ich dies in einem passenden Maße tue.

    Geige: Mir scheint auch als überschätzt Du die Wirkung eines Podcasts, der übrigens im Gegensatz zu Sport1 nicht die Leute in jeder Ecke des Landes erreicht. Ich setze exakt keine Gelder für Werbung ein, sondern es bekommen nur diejenigen mit, die dem Sport massiv verbunden sind, wie eben die Leser der Handball-Ecke. Die wissen sicherlich sehr gut einzuschätzen, was sie wie zu bewerten haben. Journalisten können zudem auch stets ihre eigene Meinung äußern, solange sie dies im passenden Kontext tun. Diesbezüglich habe ich mir auch nichts vorzuwerfen. Es wäre auch extrem schade, wenn so ein Kommentar in einer Zeitung gelöscht werden würde. Genauso schade ist es, dass mir bekannt ist, dass mehrere Geschäftsführer von Bundesligisten lokale Medien so unter Druck setzen oder setzten, dass dies zu Teilen sogar getan wurde, weil ihnen die Berichterstattung zu kritisch war. Da frage ich mich, wo wir denn hin kommen. Möchtest Du lieber Standards wie in Nordkorea, Russland oder Saudi-Arabien, wo freie Meinungsäußerung nicht erlaubt ist?

    Der Podcast ist zudem nicht ganz mit der Tagesschau, der FAZ oder dem WDR zu vergleichen. Manche mögen ihn als Leitmedium im Bereich Handball bezeichnen, aber die Hörer wissen schon, wie sie was zu interpretieren haben. Und erst recht wissen das die Leser, die sich hier ihrem Lieblingsthema so intensiv widmen, dass sie in einem Forum unterwegs sind.

    Und ja, man stelle sich vor, ich bleibe bei der Meinung, dass Sport1 ein Saftladen ist. Dazu reicht ein Blick auf das Programm, was dort gesendet wird. Anstatt vormittags oder am frühen Nachmittag mal das HBL-Spiel des Vorabends zu wiederholen werden dort lieber irgendwelche Quizsendungen gezeigt. So sieht also Liebe zum Sport aus? Sieht Liebe zum Sport so aus, dass man die Rechte zu Teilen an DAZN verscherbelt und die Leute aus einer Box in München kommentieren lässt, nur damit man sämtliche Cent einspart, die man einsparen kann? Ist das Liebe zum Sport? Wenn ein Auto aus der Tiefgarage an der Säbener Straße fährt und man davon berichtet, als seie gerade der Papst gestorben, ist das Liebe zum Sport? Bei Sport1 arbeiten viele kompetente Kollegen. Dennoch gibt es für mich abseits der Eishockey-WM und vielleicht der Darts-WM ab Sommer keinerlei Grund mehr diesen Sender zu schauen. Und wenn man all dies mal in Betracht zieht, kann man dann sagen, dass die Übertragungen des Handballs auf Sport1 abgesehen von den Kommentaren und Interviews wirklich gut waren? Mit scharfem und klarem Bild, mit gutem Ton, mit ein paar Kameraperspektiven mehr? Natürlich nicht. Da wird bei einem Fußballspiel in der vierten Liga teilweise mehr Aufwand betrieben... Das ist also Liebe zum Sport? Für mich nicht und deswegen ist das für mich ein Saftladen. Manch einer mag diese Meinung teilen, manch anderer nicht. Es ist ein rein subjektives Empfinden. Die zuvor geäußerten Worte von Marc mögen aber ein Hinweis darauf sein, dass ich mit dieser Meinung nicht ganz alleine bin.

    Dass ich hier zudem keinen Freifahrtschein genieße hat Jörg auch durchklingen lassen. Wir waren auch mal unterschiedlicher Ansicht. Das haben wir geklärt und damit sollte dann die Sache auch erledigt sein. Ich kann doch nicht immer wieder alte Kamellen frisch verkaufen wollen.

    Zum Thema Leute wegen ihres Dialekts diffamieren: Das ist so auch einfach nicht korrekt. Ich habe damals geäußert, dass Personen, die stark lokal eingefärbt sprechen, im nationalen TV- und Radio-Geschäft selten bis nie Platz finden. Markus Götz beispielsweise kommt aus dem tiefsten Schwabenland. So kommentiert er aber nicht. Marcel Reif ist in der Pfälzer Gegend groß geworden (nachdem seine Familie dorthin gezogen ist). Ich habe ihn nie mit dortigem Dialekt kommentieren hören. Übrigens, das nur zu Deiner Information, ich bin großer Freund von Dialekten und habe sie auf meinen unterschiedlichen Stationen auch regelmäßig schnell angenommen. Das heißt aber nicht, dass ich sie bei einer Deutschland-weiten Sportübertragung als angemessen empfinde, wobei hier immer zwischen Kommentator und Experte zu unterscheiden ist.

    Was meine journalistischen Pflichten angeht, die lasse mich doch bitte selbst beurteilen und ihnen entsprechend nachkommen. Wenn Sport1 mal wieder die Fotoklickstrecke der schönsten Spielerfrauen online stellt, können wir uns in diesem Zusammenhang gerne nochmal darüber unterhalten. Ich weise diesbezüglich schon jetzt darauf hin, dass einige deutsche Medien die attraktiven Spielerinnen unserer Frauen-Nationalmannschaft just im Dezember schön ins Schaufenster stellen werden. Ist das dann hochwertiger Journalismus?

    Dass man als Journalist in entsprechenden Situation aufpassen muss, was man sagt, steht auf einem anderen Blatt. Mir aber die Worte im Mund zu verdrehen, beispielsweise mit der Aussage ich hätte behauptet, dass Anett Sattler, Markus Götz und Stefan Kretzschmar Sport1 als Saftladen bezeichnet hätten, ist eigentlich eine Frechheit. Ich habe nie gesagt, dass sie diese Aussage so getroffen haben. Ich habe nur gesagt, dass ich es so sehe und ihre Meinung wohl eine ähnlich sein könnte und man sie dazu gerne mal befragen solle. Da solltest Du also vorsichtig sein, welche Dinge Du mir in den Mund legen möchtest, die ich nachweislich so nie gesagt habe. Denn falsche Argumente gegen mich zu benutzen ist dann doch einfach nur am Ziel vorbei, relativ weit sogar.

    Und weißt Du übrigens, warum der Podcast der führende Handball-Podcast in Deutschland ist? Es gibt keinen anderen. Ein wenig Selbstironie soll bei der Bezeichnung auch eine Rolle spielen.