Beiträge von capitano19

    Kira Eickhoff vom FHC spielt nächste Saison auch in Bietigheim. Also noch eine gute Spielerin aus der 1.Liga.
    Bietigheim ist für mich somit klarer Aufstiegskandidat Nr. 1 in die 1. Liga und eigentlich nächste Saison sogar
    besser besetzt als in der letzten Erstligasaison.

    In der Breite stimme ich zu, in der Spitze bin ich mir nicht sicher. Aber die jungen Spielerinnen entwickeln sich ja auch weiter und daher sieht es dauerhaft relativ gut aus.

    Für eine mit ihren Ansprüchen und ihrem Alter (erst 30 Jahre) sicherlich ein Rückschritt, aber in der zweiten Liga kann sie auf jeden Fall den Unterschied machen und daher sehe ich auch gute Chancen für Bietigheim ganz oben mitzuspielen.

    Ich bin nach wie vor für 14 Teams und eine normale Hin- und Rückrunde. So ist jedes Spiel wichtig und das kann man dann auch so für die Zuschauer vermarkten. Es kam die Frage auf, wie sich die neuen Teams finanziell über Wasser halten sollen. Mehr Teams bedeutet aber auch, dass prozentual weniger Teams absteigen und man mehr auf junge Talente setzen kann, da das Risiko auch geringer ist. Das verringert die Kosten. Das wäre auch eine Chance für den deutschen Handball. Zudem hat man mehr Heimspiele. Außerdem finde ich, dass man durch keine Play-Offs mehr Chancen hat Spieltage komplett auf das Wochenende zu legen. Das wiederum erhöht den Zuschauerschnitt und somit die Einnahmen...

    Was ist denn da das Problem? In der Fußball-Bundesliga werden ständig Zwischenergebnisse eingeblendet. Man kann aber auch aus einer Mücke einen Elefanten machen. Mal daran gedacht, dass bei Celle mit einem (!) Punkt bisher einfach die sportliche Qualität fehlt???

    Mannschaften wie Leverkusen und Wolfsburg, also Plastikclubs ohne jegliche Tradition, braucht kein Mensch - weder im Fußball noch im Handball. Die leben nur vom "Daumen hoch" oder "Daumen runter" ihrer Heuschrecken im Aufsichtsrat. .... Fehlt jetzt nur noch, daß auch Hoffenheim eine Frauenhandballmannschaft in die Umlaufbahn schießt, bis diese in der Bundesliga angekommen ist; wenn sie dann nicht innerhalb von zwei Deutscher Meister ist, wird sie eben fallengelassen und aus der Liga zurückgezogen. Weiter geht's....

    Gut, dass dazu jemand schon etwas gesagt hat. Da ging mir gerade innerlich der Hut hoch... Leverkusen, ein Verein, der Breitensport immer schon sehr groß geschrieben hat, als Plastikclub zu verschreien, ist eine Frechheit. Aber gut, die sachlichen Argumente sind selten von den Bäumen gefallen.

    Konzentrieren wir uns doch mal wieder lieber auf das Wesentliche und nicht die Äußerungen irgendwelcher Trainer. Aus meiner Sicht ist das Niveau der Bundesliga und der Nationalmannschaft nicht zu niedrig, um bei der WM etwas zu reißen. Wir haben beispielsweise Norwegen geschlagen und die sind ja auch durchaus mit dem Ziel in die Partie gegangen, diese auch zu gewissen. Das Ergebnis zeigt, was möglich ist. Heine Jensen halte ich für einen absolut kompetenten Trainer, dem man hoffentlich die Zeit gibt sein Konzept umzusetzen. Vielleicht sollte man da aber auch im Jugendbereich mal nachdenken, ob man gewisse Trainer nicht mal durch neue ersetzt. Mir fällt da beispielsweise die menschlich nicht unumstrittene Ute Lemmel ein. Was außerdem für ausreichende Qualität der Liga spricht ist der Fakt, dass einige unserer besten Spielerinnen den Schritt nach Dänemark gegangen sind und dort auch überzeug(t)en. Einige sind nun wieder bei uns aktiv, was das Niveau der Liga sicherlich eher angehoben hat. Dass natürlich finanziell klamme Teams wie Trier immer wieder mit Tricks und Kniffen die Liga halten, ist meines Erachtens dauerhaft schädlich. Das Image des Frauenhandballs wird so nicht besser, mögliche Investoren werden so eher abgeschreckt und so fehlen dann auch die Gelder, um etwas zu bewirken. Einen festangestellten Ligapräsidenten halte ich durchaus für wichtig, aber es muss kein Daniel Stephan sein. Der hat schon in Düsseldorf den Schwanz angezogen, kurz nachdem dort klar war, dass nichts zu erreichen ist. Ich würde mir jemanden wünschen, der sich viel mehr mit dem Frauenhandball identifizieren kann. Und der weniger kostet. Denn den Namen Daniel Stephan zahlt man sicher auch gut mit.

    Das hat Leverkusen am Ende äußerst dumm gelöst. Alleine für ihre dämliche Zeitstrafe kurz vor Schluss gehört Eggert sinnbildlich geschlagen. Es war doch klar, dass man sie da vom Feld stellen würde. Wie leicht man aber ein Spiel, das man komplett dominiert hat, aus der Hand geben kann, hat man hier mal wieder gesehen. Anstatt auch auf kleine, wendige Spielerinnen zu setzen, steht eine Steinbach auf der Platte, nun gut... Die Ausführung des letzten Freiwurfes war auch kaum zu toppen. Wo wollte Almendaris da genau hinspielen, direkt in die Arme der HCL-Spielerin?

    Ich wäre ja nur dafür vereinzelt Spiele mittwochs auszutragen. Das passiert ja aktuell schon, nur ziemlich unstrukturiert. Zudem bin ich mir sicher, dass in gewissen Städten auch mittwochs genauso viele Leute in die Halle kommen oder eben nicht. Es kommt auf die Uhrzeit an. Wenn ich natürlich mittwoch schon um 18 Uhr beginne, dann könnte es kritisch werden.

    Nochmal zum Thema Belastung und den unsachlichen Kommentaren anderer User und sinnvolle Gegenvorschläge: Natürlich weiß ich, dass Spielerinnen nebenbei studieren oder noch einem Beruf nachgehen. Aber niemand zwingt doch irgendwen, sich für den Leistungssport zu entscheiden. Es ist die typisch deutsche und viel zu negative Mentalität, über so etwas zu meckern. Natürlich ist es eine Belastung, wenn man morgens zum Arbeiten geht und abends zum Training und am nächsten Tag wieder früh raus muss. Aber welcher Student hat denn die Möglichkeit sein Studium komplett über den Sport zu finanzieren? Wohnung, Auto, kaum Ausgaben, weil man viel Zeit in der Halle verbringt, meist also eine gute finanzielle Basis für den Einstieg in das Berufsleben nach dem Sport... Und wer bekommt denn von Sponsoren oft eine Arbeitsstelle und kann, wenn er sich dort gut anstellt, meist problemlos dort langfristig arbeiten, während "normale Menschen" nicht auf solche Kontakte setzen können? Vielleicht sollte man mal die ganzen Vorteile sehen, die Leistungssport mit sich bringt und nicht die Nachteile.

    Weißt Du, was Belastung ist? Wenn Du jeden Tag acht Stunden in der Fabrik sitzt und Dein Job regelmäßig auf des Messers Schneide steht und Dir daher keine Fehler erlauben kannst. Das ist Belastung und Druck. Dieses Gerede von Überbelastung ist doch kompletter Blödsinn, vor allem im Zusammenhang mit dem entzerrten Spielplan. Und mit meinem Vorschlag sind es durchaus 14 Heimspiele, da jedes Team ja mindestens ein Heimspiel in den Playoffs hat. Was das Abrufen der Leistung angeht, so muss ich widersprechen, denn unsere Teams sind ja meist nicht bis zum Ende der ECs mit dabei, jedenfalls weder in der CL, noch im EHF-Pokal (Ausnahme war das Finale von Leipzip). Den Challenge Cup klammere ich hier mal aus. Für alle Teams ist außerdem vorher doch klar planbar, wie hoch die Belastung ist. Training kann daher dosiert werden. Mehr Heimspiele sind auch definitiv im Sinne der Manager, ein übersichtlicher Spielplan im Sinne der Fans. Ein Saisonstart am ersten Wochende im September, dann eine englische Woche, dann noch eine zwischen den Jahren und Saisonende Mitte Juni, da reichen die Wochen durchaus aus. Die Playoffs kann man ja im Modus Mittwoch/Wochenende austragen. Man könnte auch darüber nachdenken, dass die ersten Acht der Vorsaison erst im Achtelfinale im Pokal ran müssen.

    Ein großes Problem ist aus meiner Sicht viel mehr der Spielplan an sich, was mit den blödsinnigen Anwurfzeiten der EC-Spiele zu tun hat. Das verzerrt den ganzen Spielplan und wofür? Für nichts, denn international reißen deutsche Frauenteams seit Jahren in der CL nicht wirklich etwas (Leipzig und Nürnberg waren je ein Mal in der Hauptrunde, ole ole!). Für Zuschauer ist es einfach Mist, wenn ständig Spiele verschoben werden, Teams vor Saisonstart zurückziehen und man den Eindruck gewinnt, dass das totale Chaos herrschen würde. Wenn meine Mannschaft immer samstags um 19 Uhr spielt, dann weiß ich, woran ich bin. Ich halte eine Liga finanziell mit 14 Teams für durchaus tragbar. Man muss ja eben nicht jegliches Geld zusammenkratzen, um oben mitzuspielen. Solides Finanzmanagement ist angebracht. Die Reisekosten mögen steigen, aber auch die Einnahmen durch mehr Heimspiele. Das Argument erledigt sich also von selbst.

    Ich würde mir einfach wünschen, dass die Ligaspiele ausnahmslos am Wochenende ausgetragen werden. Pokalspiele könnten dann allesamt unter der Woche ausgetragen werden und die Bundesligisten später einsteigen. Somit könnten unterklassige Teams die frühen Pokalspiele doch am Wochenende austragen und man somit dem "Amateurstatus" der Spielerinnen dort mehr Rechnung tragen. Die ersten Acht könnten in die Play-Offs kommen, die letzten Sechs mit den beiden Ersten der zweiten Liga um den Verbleib in der Bundesliga spielen. So wäre nämlich gewährleistet, dass nur Teams aufsteigen, die sportlich so halbwegs mithalten können. Das Transferfenster würde ich so zeitig schließen, dass Nachkäufe für Play-Offs nicht mehr möglich sind. Garantierte Heimspiele aller Teams dann: 14. Mindestanzahl an Spielen: 28. Man sollte ja 28 Wochenenden finden, in denen man die Saison austrägt und gleichzeitig dem EC ausweicht. Eventuell könnte man noch zwei oder drei Ausweichtermine unter der Woche finden. Es bieten sich an: Die Woche zwischen Weihnachten und Silvester und die Woche danach. Bekanntlich sind die Hallen im Winter immer voller. Weiterer Termin könnte die Woche zwischen dem ersten und zweiten Spieltag sein. Da müssten dann aber alle mittwochs spielen, der Einheitlichkeit wegen (bessere Darstellung nach außen).

    Zu hoch getragen? Woraus soll man den Selbstbewusstsein ziehen, wenn nicht aus einem Auftaktsieg gegen das beste Team der Welt? Da darf man ruhig mal durch die Halle stolzieren. Sich klein zu reden bringt doch nichts. Und sofern es nicht in Arroganz ausartet, was ich mir bei Heine Jensen nicht vorstellen kann, dann passt das schon.

    Zu der Sache mit dem Jun-WM-Titel: Mag sein, dass andere Nationen das so gemacht haben, aber Talent kann man unserem 88er-Jahrgang etc. nicht absprechen. Jedenfalls sollte es reichen, um sagen wir mal ein VF bei einer WM zu erreichen.

    Das ist wirklich bitter mit den Hallen. Hier sollte die IHF umdenken. Weniger Hallen, eher kleiner, dennoch modern. Leipzig, Göppingen, Oldenburg und Trier bieten sich beispielsweise an. Tolle, neue Hallen an traditionellen Frauenhandballstandorten. Irgendetwas in NRW wäre natürlich noch erstrebenswert, vielleicht die Westfalenhalle. Problem ist auch, dass die aktuelle Mannschaft nicht verspricht sehr weit zu kommen. Ich würde mir wünschen, dass man hier einen klaren Schnitt machen. Alle Alten raus, auch wenn sie nicht wirklich alt sind. Frischer Wind rein, immerhin haben wir vor kurzem erst den Titel bei den Juniorinnen gewonnen mit Nadgornaja und Co., da muss also was drin sein.

    Schade, dass bis auf Karason wirklich alle Halben des BHC unterirdisch argiert haben. Nur eine normale Leistung hätte hier aus meiner Sicht bereits zum Sieg gereicht. Die Aussage von Schmitz in der Auszeit kurz vor Ende wundert mich nicht. Er kann einfach taktische die Spiele nicht wirklich lesen, das ist aber nicht neu. Der BHC müsste übrigens locker vier Punkte mehr haben, wenn ich da an die Partien gegen Nettelstedt und Lemgo denke. Gäbe es noch die Relegation, dann wäre, wie ich finde, der Klassenerhalt sicher. So wird es eng.

    Wen wundert es, dass man mit einem Schwabe als Verantwortlichem da nichts erreicht? Hoffen wir nur, dass in der neuen Saison wieder vermehrt junge Spielerinnen den Sprung schaffen. Es gibt ja durchaus welche, die eine gute Zukunft vor sich haben (könnten).