Beiträge von capitano19
-
-
Die Antworten wirkten etwas wie auswendig gelernt, Wendt machte einen sehr nervösen und angespannten Eindruck auf mich. Was heißt in dem Fall auch "quasi"? Er darf sich natürlich gerne auch ins Auto setzen und auf dem Weg nach München vorher mal nach Ludwigsburg fahren, um die Sache persönlich zu klären.
-
Die Sommerpause ist zu Ende, weiter geht's::
Kreis Ab – Saisonvorschau 2025/26
Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:
- Olaf Bruchmann (Handballwoche)
Themen (u.a.):
- quasi ab Beginn: Hat GWD Minden überhaupt eine Chance?
- ab 11:27: Reicht die Breite beim Bergischen HC?
- ab 18:35: Passt das System Kaufmann zum TVB Stuttgart?
- ab 24:07: Wird der HC Erlangen endlich sympathisch?
- ab 29:30: Wie löst die HSG Wetzlar das Problem im Tor?
- ab 33:35: Kann der SC DHfK Leipzig seine Abgänge ersetzen?
- ab 38:58: Wird Frisch Auf Göppingen die Überraschung der Saison?
- ab 44:54: Hält Sebastian Hinze den ThSV Eisenach in der Spur?
- ab 52:18: Wie Dänisch spielt eigentlich der HSV Hamburg?
- ab 58:43: Sind die Rhein-Neckar Löwen wieder stabil?
- ab 1:06:25: Bleibt sich der TBV Lemgo Lippe weiterhin treu?
- ab 1:12:19: Begeistert der VfL Gummersbach weiter mit Tempo?
- ab 1:17:22: Trotzt die TSV Hannover-Burgdorf der hohen Belastung?
- ab 1:26:43: Bringt die SG Flensburg-Handewitt das Potenzial auf die Platte?
- ab 1:33:32: Was macht der THW Kiel ohne Wiencek und Pekeler?
- ab 1:40:49: Etabliert sich die MT Melsungen ganz oben?
- ab 1:45:38: Ist der SC Magdeburg wieder reif für den Titel?
- ab 1:53:22: Wie zeigen sich die Füchse Berlin als der Gejagte?
Mir ist bewusst, dass diese Form der Vorschau nicht mit der Vorschau der vergangenen elf Jahre mithalten kann. Dennoch wollte ich euch nicht ohne Vorschau in die neue Saison gehen lassen. Schon mit Ende der Aufzeichnung war die Vorschau dann inhaltlich nicht mehr aktuell, da Jan Mudrow sich schwer verletzt hat und Matej Mandic das Torhüter-Problem des SC Magdeburg löst.
-
Oder man legt Regeln fest (wie eine Gegentribüne oder zuvor ein einheitlicher Hallenboden), der sich die Liga in die richtige Richtung entwickeln lässt.
-
Du kannst ja mal die quasi alle in Solingen wohnenden Spieler fragen, wie sie künftige Trainingseinheiten in Wuppertal oder Düsseldorf finden. In ganz vielen Bereichen ist das einfach eine Farce.
-
Boden der Tatsachen nennt man das wohl.
-
Welche Teams sind denn deiner Meinung nach aktuell zu unprofessionell für die 1. Liga?
Keins. Jedem Verein fehlt in irgendeinem Bereich etwas. Oder in mehreren.
-
Wir haben in den vergangenen 35 Jahren (seitdem kann ich es ungefähr beurteilen) keine acht professionellen Vereine im deutschen Frauenhandball. Ich sehe nicht, wie wir irgendwann (zeitnah) zwölf haben sollen.
-
Alles Vereine, die sich auf Sicht die erste Liga nur sehr bedingt leisten können. Und wer davon hat die Perspektive Top 8?
-
Ich finde es teilweise echt fragwürdig, dass wir über zu wenig Geld in der Liga und zu wenige Profis und Profi-Bedingungen diskutieren, manche aber eine Vergrößerung der Liga vorschlagen. Wo sollen denn irgendwann 16 Vereine herkommen, doe professionell aufgestellt sind, wenn wir aktuell nicht mal acht Vereine haben, wo das der Fall ist?
-
Sorry, Horst, aber lass mal bitte die Kirche im Dorf. Drei Mal war man klarer Außenseiter, das ist mal der Fakt. Heute war das anders und dann kann man von "nicht geliefert" sprechen. Ich bin sicherlich kein Freund von Ambitionslosigkeit, aber etwas Geduld muss man bei der Entwicklung eines Vereins und einer Mannschaft dann doch haben. Wie viele Titel hat Blomberg nochmal genau in seiner Vereinshistorie vorzuweisen=
-
Eine weitere Verkleinerung der 1 Liga und zweigleisige 2 Liga sehr ich persönlich eher kritisch. Der Abstand zwischen Liga 1 und 2 ist jetzt schon erheblich. Bei einer weiteren Konzentration auf wenige Standorte wird das Gefälle eher noch größer. Gleichzeitig gibt es weniger Plätze für deutsche Spielerinnen.
Gute deutsche Spielerinnen werden sich immer durchsetzen, weil sie gut genug sind. Wir wollen eine erfolgreiche Nationalmannschaft und die bekommen wir nicht, wenn das beste Teams mit 15 oder 20 Toren gegen den Letzten gewinnt. Dadurch wird man keinesfalls besser, im Gegenteil. Wenn man sich nicht anstrengen muss, dann stagniert man. Das Gefälle zur zweiten Liga soll ja genau aus diesem Grund auch größer werden. Es geht um die Förderung der Elite, denn wir sprechen von den besten Spielerinnen der Liga und einer möglichen Professionalisierung. Mit der Maßnahme der Vergrößerung der Liga erreiche ich doch genau das Gegenteil, weil wir dafür eben gar nicht genügend Standorte haben, die das leisten können.
Das folgende Spielsystem wäre mit dem Status Quo möglich.
Hauptrunde wie bisher. Danach 2TeilungPlatz 1-6 spielen eine Meisterrunde (Jeder gegen Jeden, Heim und Auswärts), Punkte aus dem direkten Vergleich der Hauptrunde werden übernommen:
Platz 6-12 spielen eine Abstiegsrunde (alle Punkte der Hauptrunde werden mitgenommen, belohnt dann Siege gegen die Top6)
wären jeweils 32 Spiele (1 oder 2 direkte Absteiger; keine weitere Relegation)Diese Idee gefällt mir, weil man so mehr Spiele zwischen den Spitzenteams hat und dennoch keine Playoffs spielt. Die Planbarkeit bleibt erhalten, wenn auch schwieriger als in dem von mir geschilderten System, da natürlich die Teilnehmer der Meisterrunde erst später feststehen. Siege gegen Teams aus den Top 6 würde ich nicht mit in die Abstiegsrunde nehmen. Stehen Teilnehmer der Meisterrunde frühzeitig fest, könnten sie Spiele zwischen internationalen Spielen eventuell abschenken. Das würde ich also lassen.
Alternativ
1-8 spielen die Meisterrunde9-12 spielen zusammen mit 1-4 der 2 Liga um 4 Plätze in Liga 1
Punkte aus dem direkten Vergleich der Hauptrunde werden jeweils übernommen:
wären dann allerdings 36 Spiele
Die Vermischung der ersten und zweiten Liga über einen längeren Zeitraum finde ich nicht gut. Es würde zu viele deutliche Ergebnisse geben und die zweite Liga ist halt dann gezwungen einen einheitlichen Hallenboden zu organisieren. Teilweise ist das nur schwer zu stemmen. Die Organisation könnte Vereine vor zu hohe Hürden stellen. Die zweite Liga sollte ihre Saison eigenständig zu Ende spielen. Dieses Szenario halte ich daher für nicht denkbar. Ich kenne auch keine Sportart und/oder Liga, wo das so gemacht wird.
so Hallenstandards
- Boden: ja
- 2. Tribüne braucht es m.E. nicht
- Mindestkapazität: brauche ich auch nicht, wenn ich nur max 1000 Zuschauer habe, brauche ich keine Halle für 1500 , wo die Hälfte der Plätze leer ist, macht sich auch nicht gut bei einer Übertragung (bestes Beispiel die Bayer-Heimspiele, da konntest du die Zuschauer auf der Gegentribüne abzählen)
Oben habe ich erklärt warum eine dauerhafte Notwendigkeit für zwei Tribünen besteht. Leverkusen ist aus zahlreichen Gründen ein aus meiner Sicht schlechtes Beispiel für niedrige Zuschauerzahlen.
-
Laut HBF-Boss Christoph Wendt ist Ludwigsburgs Geschäftsführung seit Tagen nicht zu erreichen. Mal wieder passt es ins Bild. Bald ist das Ding Geschichte, das ist für alle auch gut so. Unprofessioneller geht es ja kaum noch.
-
Heißt das, dass Du Dich entschieden hast den Podcast weiter zu führen?
Mich würde es sehr freuen!
Ich könnte aber auch verstehen, wenn Du es nicht mehr schaffst.
Schau doch mal in den dafür passenden Beitrag, da steht alles dazu.

-
Erstmal kommt die Saisonvorschau.
-
Mein Vorschlag für den Spielmodus in der Liga ist wahrscheinlich bekannt: Acht Mannschaften, dafür eine Doppelrunde, keine Playoffs, das macht 28 Spiele und sichere Planbarkeit in Bezug auf Termine in der Liga. Das System bedeutet, dass sich die Spitzenspielerinnen in diesen acht Teams sammeln und somit die Qualität der Liga steigt. Dadurch sind sie mehr gefordert und entwickeln sich besser. Der Letzte spielt eine Playoff-Relegation im Modus best-of-three (Samstag, Mittwoch, Samstag) und hat im ersten und dritten Spiel Heimrecht. Warum möchte ich Zweitligisten quasi die Chance auf den Aufstieg nehmen? Weil sie in allen Bereichen verdammt gut sein müssen, damit sie einen Erstligisten ersetzen.
Modus Pokal: Die acht Erstligisten sind allesamt für das Achtelfinale gesetzt und die anderen Vereine spielen die acht anderen Teilnehmer aus. Im Achtelfinale trifft immer ein unterklassiges Team zuhause auf einen Erstligisten. So kann sich das unterklassige Team einen tollen Handballabend vor eigenem Publikum erspielen. Einnahmen werden nicht geteilt, der Erstligist trägt seine Kosten komplett selbst.
Hallen: Der einheitliche Hallenboden ist absolute Pflicht. Eine Kapazität von 1.000 Sitzplätzen reicht aus, dafür müssen in den kommenden fünf Jahren alle Teams eine zweite Längstribüne anbieten. Ist das nicht möglich, dann wird die Lizenz nicht erteilt. Aktuell wären Vereine wie Blomberg, Thüringen, Oldenburg, Buxtehude und Göppingen mit dabei. Neckarsulm, Halle und Zwickau können das ebenfalls in der eigenen Stadt bieten, Metzingen in Tübingen. Übrig bleiben nur Bensheim und Dortmund. Es ist also gar nicht so extrem wie hier immer alle denken. Warum ist das so wichtig? Hallen dieser Art haben in der Regel VIP-Bereiche. Und die braucht es, um mehr Sponsoren an Land zu ziehen. Das ist ein Faktor, den man nicht unterschätzen sollte. So wachsen Netzwerke, so kommen mehr Leute in die Halle und so generiert man mehr Geld.
Medienarbeit: Eine festangestellte, nur für das Handballteam zugeständige Person muss sich um die Pressearbeit und Social Media kümmern, das muss immer aktuell sein. Videoausschnitte während der Spiele, Stimmen der Beteiligten nach den Spielen, einheitliche Technik (nach gemeinsamer Schulung). Die Spiele dürfen nicht mehr von Vereinsmitarbeitern oder verletzten Spielerinnen kommentiert werden, sondern von neutralen, externen Personen. Hierzu sollten intensivere Kooperationen mit lokalen Medien geschlossen werden, die dann sicherlich auch automatisch mehr darüber berichten.
-
Was Frau Althaus sich da hindreht tut z.T. echt weh
Liest sich wie ein stabiles Fundament, de facto war es das Privatvergnügen eines greisen Mannes.
Das von Dir aufgeführte Zitat ist wirklich schlimm und fernab der Realität. Ich weiß auch nicht was genau sie damit bezwecken will. Denn von professionellen Strukturen war man in Ludwigsburg weit entfernt, in ganz vielen Bereichen.
-
Wenn das Produkt stimmt, auf und neben der Platte, findet man auch Sponsoren. In keinem Verein ist aber beides der Fall.
-
Kölker ist halt Kölker. War schon bei Gräfrath so. Dummerweise gehört ihm nunmal dieses Trainingszentrum, weil außerhalb privatwirtschaftlicher Initiativen in dieser Stadt eigentlich gar nichts funktioniert.
Und Föste hat die Hände auf der Lizenz. Ein Machtspiel, das allen schadet.
-
Man hat eine ordentliche Halle, da wird auch im Winter die Weltmeisterschaft ausgetragen. Sie ist nur viel zu groß. In Halle/Neustadt bin ich schon gewesen. Hätte jeder Bundesligist so eine Halle, wären alle zufrieden.