Objektiv betrachtet, hat sich Horvat den Wechsel nach Wetzlar doch auch ganz anders vorgestellt, wenn auch die Unstimmigkeiten für mich irgendwie realistisch waren. Trotzdem hätte es ja, warum auch immer, sportlich klappen können.
Was soll man also nun als solch ein Trainer machen? Bis Saisonende mit Verhandlungen abwarten, damit für die nächste Runden keinen neuen angemessenen Vertrag in der Tasche haben und somit mittelfristig gar kein Gehalt bekommen, oder für ganz ganz kleines Geld irgendwo anheuern? Das wäre als Berufssportler töricht.
Mal angenommen, Wetzlar würde am Saisonende die Klasse gehalten haben.
Und das (so wie es monentan aussieht) nicht, weil sie seit der Übernahme durch Horvat ihr Spiel wiedergefunden haben, sondern weil es zwei Mannschaften gibt, die noch schlechter sind.
Will man da als Trainer, der mal mit ganz großen eigenen Ambitionen die Bundesliga betreten wollte und bereits von Minute 1 an gar keine Akzente setzen konnte, etwa weiter machen!? Nie im Leben!