Anscheinend sind Drux und Wiede mit einer Ausnahmegenehmigung der EHF dabei. Das wäre bei Pekeler ja theoretisch auch möglich gewesen. Nehme ich jedenfalls an.
Beiträge von immerweiter
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Deutschland muss sich auf jeden Fall gehörig steigern, sonst gibt es gegen Polen bereits eine Rutsche. Ich weiß ja nicht, was für Spiele manche hier sehen, aber für mich ist das wirklich Anti Handball den Deutschland präsentiert. Wirklich keine Finesse oder Kreativität. Bisher waren es einfach Gegner, denen man das Predikat "stets bemüht" ausstellen muss. Ich bin gespannt, wie die Ergebnisse gegen stärkere Mannschaften dann aussehen.
Naja, also dass noch Luft nach oben ist, bestreitet hier doch niemand. Aber "Anti-Handball" finde ich dann schon überzogen, zumal ich heute durchaus kreative Momente gesehen habe: Die Außen sehr gut eingebunden, z.B. mit langen Pässen, die früher nur Fabian Wiede gespielt hat, oder mit vielen Einläufern; zwei Kempatore; immer wieder variierende Laufwege im Rückraum, hervorgerufen auch durch viele Spielerwechsel. Das war doch alles schon mal statischer und schematischer bei uns, oder?
Klar, war alles "nur" gegen Österreich und man muss sehen, wie viel davon gegen stärkere Gegner klappt. Das augenfälligste Defizit im Vergleich zu manchen Mannschaften, die ich bisher gesehen habe, ist das Passtempo im gebundenen Angriff. Daran könnten wir gegen eine starke Abwehr auch scheitern. Aber dazu braucht man halt auch die entsprechenden Spieler.
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Wurde ein Umbruch angestrebt oder kam der einfach durch die Rücktritte und Absagen?
Beides, würde ich sagen. Pekeler wäre dabei, keine Frage. Bei Gensheimer waren die Entscheider sicher nicht undankbar über den Rücktritt. Und dass junge Torhüter wie Birlehm oder Klimpke dringend eingebaut werden mussten, war, so denke ich, jedem klar. Das problem war nur, dass Bitter zum Zeitpunkt seines Rücktritts der beste TW im Nationalteam war.
Anders sieht es mit den Leuten aus, die aus unterschiedlichen Gründen aktuell nicht dabei sind: Drux, Wiede, Knorr wären wohl sicher dabei und dann wäre auch der Umbruch nicht so heftig ausgefallen. So macht man halt aus der Not eine Tugend, was im Übrigen auch eine wichtige Qualität ist.
Ich sage schon von Anfang an, dass ich Gislason nicht für einen sehr geeigneten Nationaltrainer halte.
Bis zu den aktuellen Testspielen hätte ich dir zugestimmt. Mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher. AG scheint einen klaren Plan für die Abwehr zu haben und selbst im Angriff sind bestimmte Abläufe zu erahnen. Aber natürlich ist das noch ein gänzlich ungedeckter Wechsel auf die Zukunft.
Wenn ich mir die aktuelle Verfassung von Wolff, Häfner und Kühn anschaue, könnte es ihm vielleicht gelingen, die schwächelnden Erfahrenen zu alter Stärke zu führen. Und das hätte m.E. sicher auch mit seiner Erfahrung und seinem Standing innerhalb wie außerhalb der Mannschaft zu tun. Klar: Dieses Fazit kann in zwei, drei Wochen schon wieder ganz anders aussehen.
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Somit würde ich als Entscheider maximal die drei Spiele der Hauptrunde übertragen und die Slots fürs Finale und HF offen halten.
Das sehe ich anders. Wenn ich die Quoten in der Hauptrunde aufwärts will, muss ich die Basis in der Vorrunde legen. Auch wenn es da für Insider nur um "Pflichtsiege" geht. Ein 50:10 gegen Handballexoten braucht tatsächlich niemand, aber Erfolge gegen die zweite europäische Reihe taugen dafür schon.
Dass es am Ende um die Performance der Mannschaft gegen Spitzenteams geht, steht ja außer Frage. Und das ist der Knackpunkt. Aber das Streichen der Vorrunde wegen fehlendem sportlichen Reiz ist eine eher "nerdige" Sichtweise. Ich denke da eher an Identifikationsfiguren für die Mädels an der Basis, an Features, Porträts etc, kurz: an ein Produkt, das ich platzieren kann. Für den Erfolg einer Übertragung in den ÖR sind nicht wir in der HE entscheidend, und schon gar nicht die User, die Frauenhandball intensiv auf vielen exotischen Kanälen verfolgen.
Nur mal hypothetisch: Die WM in Spanien läuft in den ÖR. Gute Vorrunde, erwartete Siege, eine zunächst erfolgreiche Hauptrunde. Das wäre genau die Ausgangsbasis für beachtliche Quoten (immer in den Dimensionen der Frauen gedacht, nicht in denen z.B. der Männer 2007). Dann noch eine Niederlage (kein Debakel) gegen Dänemark und ein Erfolg gegen Spanien: Die Hütte brennt (wiederum: Frauen, nicht Männer!). Auf dieser Welle ließe sich schwimmen. Das wären meine Überlegungen als Entscheider. Aber dazu braucht es halt eine Mannschaft, die ganz vorne mitspielen kann und auch bei einer Niederlage nicht abgeledert wird.
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Weitgehende Zustimmung, aber: Heim-WM ist schon ein starkes Argument für eine Präsenz in den ÖR. Wenn, ja wenn die deutsche Mannschaft realistisch um Medaillen spielen kann. Und da sind die Aussichten eher durchwachsen. Aber sollte diese Entwicklung doch noch gelingen, kann die gewohnt gute Hallenauslastung bei internationalen Turnieren im Verbund mit einer gewissen Euphorie schon ein attraktives Angebot auch für ARD und ZDF sein. Leider fehlt mir ein wenig der Glaube, dass unsere Mannschaft sich bis dahin so weit entwickelt.
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Jenseits allen Unverständnisses über Knorrs Weg bleibt tatsächlich festzuhalten: Er verzichtet quasi freiwillig auf die EM, weil sie für ihn offenbar kein Grund ist, sich impfen zu lassen. Seine Entscheidung, seine Konsequenzen, die er tragen muss. Muss man dann auch akzeptieren.
Sollten sich die Rahmenbedingungen so ändern, dass er auch seinem Job bei den RNL nicht mehr nachkommen kann, muss er die gleiche Entscheidung wieder treffen. Und auch da gilt: Seine Entscheidung, seine Konsequenzen.Allerdings darf man schon festhalten, dass seine Begründung für das (derzeitige) Nichtimpfen im Widerspruch zu allen(!) Statements steht, die ich bisher gehört habe. Da heißt es nämlich unisono: Es ist schlicht nicht bekannt, welcher Antikörperwert denn so zuverlässig vor einer Neuinfektion schützt, dass man diesen Wert mit dem Status Geimpft/Geboostert oder kürzlich genesen gleichsetzen kann. Und das im Übrigen schon vor Delta oder Omikron, was die Rechnung zusätzlich unsicherer macht. Von daher scheint mir auch Karls penetranter Hinweis auf die scheinbare Immunisierung ins Leere zu laufen. Aber wie das so ist: Wenn Tanne mit Verweis auf seine Frau auf diesen Umstand hinweist, kommt halt mangels Argumenten eine dümmliche Replik.
So, und wo wir schon mal beim Thema sind: Ich finde es unerträglich, dass unsere beiden Superbesserwisser in jedem Unterforum hier ihre Privatfehde mit persönlichen Spitzen ausleben müssen. Egal welches Thema, irgendwann geht es in erster Linie darum, wer im Mindener Tagblatt 1984 was genau behauptet hat oder ob irgendein Exklusivkontakt eine brisante Information so gesagt, so gemeint oder doch nur gerülpst hat. Das geht mir mächtig auf den ...!
Zumal ich das Gefühl habe, dass beide tatsächlich über großen Sachverstand und viele nicht überall verfügbare Infos verfügen, der eine in ganz Ostwestfalen, der andere aus Rumänien und dem Balkan. Aber statt das eine oder andere auch einfach mal stehen zu lassen, arbeiten sich die beiden mit zermürbender Penetranz aneinander ab. Unterbrochen nur durch gelegentliche Scharmützel mit anderen Besserwissern.
Sorry, dass ich das mal so deutlich sagen musste.
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Korrekt. Peinliches Rumgeeiere. Immerhin haben die Radsportler selbst deutliche Worte gefunden.
Aber eigentlich will ich meinen Senf zu einem sportlichen Highlight geben: Das Tischtennis-Halbfinale heute zwischen Ovtcharov und Ma Long war echt ein episches Spiel. Hochspannung pur, spektakuläre Ballwechsel im Dutzend, ständig hat das Momentum gewechselt. da war alles drin, mit dem besseren/glücklicheren Ende für den chinesischen Superstar. Das sind die Momente, in denen ich selbst diese Olympischen Spiele genießen kann. Zwischen den Spielen, ich gesteh´s, sehe ich keine drei Sätze Tischtennis. Aber das heute war bisher mein persönliches Tokio-Highlight.
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Ich bin ja jederzeit bereit, dem guten Friedrich allerlei Schlechtigkeiten anzudichten, aber da kann er wohl wirklich nichts dafür

Diese Veranstaltung am 11.03. überhaupt noch durchzuführen, war allerdings schon da fragwürdig. Von daher gibt´s schon ein paar, auf die früher hätte Hirn regnen dürfen.
Das kann man allerdings auch vom Lehrgang der Nationalmannschaft sagen. Das Beispiel zeigt allerdings auch gut, wie sämtliche Gedankenspiele über eine Saisonfortsetzung als Geisterspiele (nicht nur im Handball) ziemlich schnell Makulatur gewesen wären.
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Ist das (zwingend) so? Es gibt ja wohl auch Ansätze von Solidarisierung (z.B. Nachbarschaftshilfe für Ältere). Und in vielen publizistischen Beiträgen wird die Hoffnung ausgedrückt, dass die Gesellschaft insgesamt gestärkt aus der Krise hervorgeht.
Ist vielleicht naiv, aber es wird wohl viel davon abhängen, ob man in ein paar Monaten die jetzigen Maßnahmen als Erfolg werten kann oder nicht. Und natürlich davon, wie weit die Folgen abgefedert werden können. -
Schreib doch etwas größer. Meine Sehkraft ist nicht mehr so...
Hanfballguckers Schlussfolgerung mag deutlich überzogen sein. Das Risiko von Insolvenzen bis zum Sommer ist aber wohl nicht aus der Luft gegriffen. Von daher kann ich an dem Hinweis, dass das - im Übrigen m.E. diskussionswürdige und fein austarierte - Modell von Baden86 mit 124 Mannschaften einige Teams zu viel vorsieht, keinerlei off-topic erkennen.
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Ganz genau meine Meinung. Aber wie gesagt: Die Spielleitende Stelle bei uns sieht das anders. Die unterscheiden zwischen "Festspielen" und "Freiwerden" und argumentieren, dass der Spieler, einmal freigeworden (durch die vier Wochen Pause), quasi wieder bei Null anfängt und damit erst mit dem zweiten Spiel in der höheren Mannschaft erneut festgespielt ist.
Das führt unter Umständen zu folgender einigermaßen skurrilen Situation: Wir reden, sagen wir über Spiel 8, 9 und 10 in der höheren Mannschaft mit vier Wochen Pause zwischen 9 und 10. In der beschriebenen Lesart sind alle Spieler, die mindestens die Spiele 8 und 9 in der höheren Mannschaft gespielt haben und demzufolge nach Spiel 9 festgespielt sind, mit Ablauf der vier Wochen frei. Sie dürfen also auch das Spiel 10 spielen und sind auch anschließend noch frei, weil sie ja gewissermaßen nur 1 Spiel in der höherklassigen Mannschaft gemacht haben. Die komplette Mannschaft darf also zwischen Spiel 10 und 11 in der höheren Mannschaft unterklassig spielen. Dagegen ist ein Spieler, der z.B. aushilfsweise Spiel 9 und Spiel 10 in der höheren Mannschaft bestritten hat, anschließend festgespielt, weil hier die 4-Wochen-Frist nicht greift.Wie gesagt bin ich der Meinung, dass der $55 das nicht hergibt. Andererseits sind unsere Jungs im Bezirk ja auch nicht so vermessen, juristische Alleingänge gegen den Rest der Handballrepublik zu wagen. Sie haben sich für ihre Position der Rückendeckung durch unseren Landesverband (HV Württemberg) versichert. Im Web habe ich eine Interpretationshilfe eines Handballbezirks (Gütersloh? Bin gerade zu faul zum Suchen) gefunden, wo das genauso erklärt wird. Helge geht in seinem Video nicht explizit auf diese Frage ein. Deshalb würde mich interessieren, wie solche Fälle andernorts gehandhabt wurden / werden.
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Fall 2 klingt für mich auch nach einem Verstoß gegen DHB SpO §22 Absatz 2, der in meinen Augen gravierender ist.
Das Spiel am 7.2. war um 19 Uhr. Das 2. Spiel am 9.2. war um 16 Uhr.
Das wäre innerhalb von 48h.
Die Vorschrift sagt ja: „über die volle Spielzeit mitwirken“. Als Mitwirken gilt da schon das Auftauchen auf dem Spielberichtsbogen? Oder muss wirklich durchgespielt werden?Exakt. Das sind drei Spiele innerhalb 48 Stunden, wo nur zwei erlaubt sind. Für das Spiel der D3 am 09.02., 16 Uhr, war die Spielerin DHB SpO §22 Absatz 2 nicht teilnahmeberechtigt. Es muss zwingend als verloren gewertet werden. Und da kann ein Landesverband auch keine eigenen Regelungen treffen. Und ja, Eintrag auf dem Spielbericht gilt als Mitwirkung nach §22. Wie viele Minuten das Mädel tatsächlich gespielt hat ist unerheblich.
Davon unberührt war die Spielerin in beiden Fällen auch nach DHB SpO §55 nicht teilnahmeberechtigt, wenn du die zeitliche Abfolge korrekt beschrieben hast. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass dein Landesverband hier eine abweichende Regelung getroffen hat, weiß das aber nicht mit Sicherheit.
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Bei Alfred werden Pekeler & Co. nicht aufmupfen können. Gislason hat mehr Titel geholt als so mancher überhaupt zählen kann. Da wird gemacht, was der Trainer sagt.
Wahrscheinlich kann man sich bis zum St.-Nimmerleinstag darüber streiten, ob es ein Zeichen von Schwäche ist, wenn ein Trainer in der Auszeit einen Spieler was sagen lässt. Der eine mag halt Strammstehen mit klaren Befehlen, der andere stellt sich unter moderner Teamführung vielleicht etwas anderes vor. Naja, der unentschlossene Schwächling am Spielfeldrand ist ja jetzt Geschichte.
Doch halt, gerade fällt mir ein, dass die schwedische Tanne hier vor kurzem unseren neuen BT zitiert hat mit "Jungs, was spielen wir jetzt?" O Gott, wenn das stimmt...
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Das ist kein anderer Aspekt. Das ist genau einer der Kritikpunkte der veränderten Festspielregelung, über den hier schon seit Langem diskutiert wird.
Sorry, hab ich nicht gefunden oder nicht verstanden.
Je nach Spielplanausgestaltung oder auch der Verfügbareit einzelner Spieler, sind so immer wieder Spieler für untere Mannschaften freigespielt, obwohl sie gar nicht wirklich ausgesetzt haben.
Deiner Aussage entnehme ich, dass es bei euch auch so gehandhabt wird: Nach vier Wochen ist der Spieler frei und wird quasi behandelt wie jemand, der nie in der höheren Mannschaft gespielt hat.
Die sechs Wochen ab der nächsten Saision habe ich auch schon vernommen. Damit dürfte sich dieses Problem nur noch selten stellen. Ganz auszuschließen ist es allerdings, vor allem in unterklassigen Ligen, auch in Zukunft nicht.
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Mal ein anderer Aspekt der Endlosgeschichte:
Spieler ist in der ersten Mannschaft festgespielt. Nach vierwöchiger Pause über Weihnachten spielt er Samstag das nächste Spiel in der Ersten, Sonntag in der Zweiten. Und nun? Spielleitende Stelle sagt "korrekt, weil der Spieler nach Ablauf der vier Wochen wieder frei ist und nun neu gezählt wird". Der Spieler wäre also nach dem Samstagsspiel nicht in der Ersten festgespielt, sondern erst wieder nach dem nächsten Spiel in der höheren Mannschaft.
Das kann man durchaus logisch finden, steht aber m.E. so nicht §55 drin. Die Gegenposition lautet: Nach vier Wochen wäre der Spieler für die Zweite frei. Dadurch, dass er aber erneut ein zusammenhängendes Spiel in der Ersten bestreitet, wird der Status "nicht teilnahmeberechtigt" verlängert bzw. wieder in Kraft gesetzt.Was meint ihr? Vielleicht haben ja die zuständigen Stellen in so einem Fall bei euch schon mal entschieden.
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Danke, genau das meinte ich.
Ich will nicht bezweifeln, dass de Vargas ein Top TW ist
Aber exakt das hast du in deinem vorigen Post getan. Die Meinung bleibt dir ja unbenommen, aber wie gesagt: Dürfte eher nicht mehrheitsfähig sein.
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Gehört mit Sicherheit nicht zu den Top 3 Torhütern, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Ich fürchte, diese Ansicht hast du ziemlich exklusiv. Ich würde mich wundern, wenn Perez de Vargas nicht ein heißer Kandidat aufs Allstar-Team ist.
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Ich denke auch, dass die strittigen Positionen nicht die entscheidenden sind. LA, RA hätte man anders machen können, ist aber auch nicht völlig daneben. TW sind nachvollziehbar, bei den vier KM hängt alles davon ab, ob er Golla im Mittelblock braucht. Der Rest stellt sich im Prinzip von selbst auf.
Die Problemzonen ergeben sich aus den Ausfällen. Dass Strobel, Suton und Ernst gleichzeitig wegfallen, ist schon sehr bitter. Fast noch tragischer finde ich den Ausfall von Wiede. In Bestform hat der für mich das Zeug zu einem der weltbesten Halbrechten - einfach weil er alles kann: Von hinten werfen, 1-1, anspielen. Auch Abwehr spielt er passabel. Diese Bestform hätte er wohl ohnehin nicht gehabt, aber in guiter Verfassung ist das für mich klar der beste deutsche Rückraumspieler. Jetzt gilt tatsächlich das Prinzip Hoffnung, dass hinten die Abwehr steht und vorne stattdessen andere explodieren - wie weiter oben schon gesagt wurde. -
Hm. Auf die Möglichkeit eines Einspruches bereits beim Unterzeichnen des Protokolls vezichten? Unprofessionell. Auf das tasächliche Einlegen wegen zu geringer Erfolgschancen verzichten? Ok, das ist diskutabel, riecht aber schon nach allzu schnellem Einknicken. Das mit dem nicht akzeptierten Videobeweis ist doch auch im Handball nicht mehr in Stein gemeißelt, oder?
Aber selbst wenn ich auf das Video in einem Verfahren nicht zurückgreifen kann, brauche ich zunächst ja nur meine Darstellung des Sachverhalts und kann mal die Statements der anderen abwarten. Immerhin muss denen ja auch klar sein, dass zumindest ein moralischer Druck schon da ist (immer vorausgesetzt, die Saarlouiser Darstellung stimmt). Dritte Liga steht jetzt nicht gerade im Zentrum des Medieninteresses, ist ja aber auch keine Kraut- und Rüben-Klasse. Und falls HBW die Punkte ungerührt mitnimmt, kann man ja schon auch öffentlich ein bisschen Stimmung machen und mal nach Werten wie Fairness und Ehrlichkeit fragen. Soll ja im Handball gerade ganz schwer angesagt sein.
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Die Geschichte wirft Fragen auf:
Warum hat die Bank von Saarlouis nicht sofort auf einer Klärung bestanden?
Haben sie wenigstens nach dem Spiel Einspruch angekündigt?
Gibt es in der Dritten Liga keine Torkarten, auf denen die Schiedsrichter die Tore abstreichen? Und wenn ja, wer hat dann beim Abgleich spätestens in der Halbzeitpause wen überzeugt?Wäre interessant, die Statements der Betroffenen zu hören bzw. lesen. Dazu wird es allerdings nicht kommen, wenn kein Einspruch angekündigt wurde. Da man so etwas erstmal nur vorsorglich machen muss, würde ich nicht verstehen, wenn das unterblieben wäre.