Deswegen das „oder so“ in der Klammer. Aber stimmt, jetzt wo du es schreibst, fallen mir wieder die Klagen ein, dass bei max zwei Dopingproben pro (HBL-)Spiel die Voraussetzungen für eine Wertung am grünen Tisch gar nie erfüllt werden können.
Beiträge von immerweiter
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Ja, das ist eine seltsame Geschichte. Aus den ersten Meldungen ging nicht hervor, dass die Probe schon ein Jahr alt ist. Und auch die erneute Prüfung mit diesmal positivem Ergebnis scheint ja schon Monate her zu sein. Bin gespannt, ob und wenn ja wie sich das aufklärt.
Sollte sich am Ende herausstellen, dass der Vorwurf auf dünnen Füßen steht, wäre es schon maximal bitter für Martins und Portugal. Umgekehrt wirft eine (rechtssichere) Bestätigung des Vergehens natürlich die Frage auf, wie mit allen in 2024 bestrittenen Spielen umzugehen ist. Allerdings habe ich noch dunkel aus dem Fall Portner in Erinnerung, dass eine Korrektur der Spielwertung nur erfolgt, wenn mindestens zwei Spieler nachweislich gedopt waren (oder so).
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Dem schließe ich mich an. Fand die beiden auch sehr angenehm.
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Doping-Schock bei der Handball-WM 2025: Portugal-Star suspendiertEin mutmaßlicher Doping-Fall erschüttert die Handball-WM 2025: Portugals Rückraum-Star Miguel Martins wurde für das Turnier suspendiert.www.handball-world.news -
Die Stuttgarter Zeitung in Person von Jürgen Frey sieht Hartmut Mayerhoffer in Eisenach aussichtsreich im Rennen.
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Sportdeutschland kommentiert ja in der Regel nur vorm Monitor. Außer mit sich selber reden können die ja nicht viel machen. Aber die beiden Kommentatoren waren ja in der Halle. Da wäre, sofern gewünscht, sicher das eine oder andere Interview möglich gewesen. Keine Ahnung, wie groß da der Aufwand wäre.
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Das ist doch sportartübergreifend die Quadratur des Kreises, nicht nur beim Finale. Die Attraktivität eines Pokalwettbewerbs lebt zu einem guten Teil davon, dass „Sensationen“ überhaupt möglich sind und immer mal wieder vorkommen. Gleichzeitig schmälern Erfolge der Underdogs die Vermarktungschancen bei neutralen Zuschauern erheblich. Also braucht man aus Veranstaltersicht die eine oder andere Überraschung, aber bitte nicht übertreiben. Vor dem Finale / Final 4 sollte dann auch Schluss sein.
Was also tun? Die Tendenz geht ja in unterschiedlichen Wettbewerben schon seit Jahrzehnten dazu, über Setzlisten, spätere Einstiege der Topteams etc. die Gefahr eines No-Name-Finales zu minimieren. Weil: Die Kommerzialisierung des Sports ist natürlich nicht schön, aber schließlich brauchen wir alle das Geld…
Ironie beiseite: Den HBW-Fans sei ihr Erlebnis von ganzem Herzen gegönnt. Ich kann aber jeden verstehen, dem der Spaß für Spiele, die zu 90% vorher entschieden sind, zu teuer ist.
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Interessante Analyse. Aus dem Bauch heraus würde ich vermuten, dass der alte Trainer den Umbruch einleiten und moderieren muss, dadurch beschädigt ist, wenn die ersten wichtigen Schritte getan sind, und deshalb ein anderer zum Zug kommt. Und zwar genau dann, wenn die personellen Veränderungen tatsächlich erste Erfolge zeitigen.
Ist aber wie gesagt durch keinerlei Empirie gedeckt, sondern nur ein Versuch, deine Ergebnisse zu erklären.
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Nein. Im Fußball ist es ja so. Dort darf man erst 6 Monate vor Vertragsende bei einem anderen Club einen neuen Vertrag schließen.
Ich bin kein Experte, aber in dieser Absolutheit kann das nicht stimmen. Im Fußball ist der Normalfall ja, das Spieler ein Jahr vor Ablauf ihres Vertrags wechseln, um noch eine Ablösesumme zu generieren. Das ginge mit der 6-Monatsfrist nicht.
Kann aber sein, dass das nur geht, wenn der abgebende Verein einverstanden ist oder den Spieler ausdrücklich als verhandelbar erklärt oder irgendeine andere Voraussetzung erfüllt sein muss.
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Verhältnisse wie dort, würden mein Fan-Dasein sicher beenden!
Ist o.t., aber mir ist ist nicht klar, wo der gemeinsame Nenner der genannten Fußballvereine liegt. In Heidenheim jedenfalls sind Geschäftsführer und Trainer seit Jahrzehnten am Werk und gemeinsam aus der Ober- in die Bundesliga marschiert.
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Nix gegen Juri, aber Spielmacher ist definitiv die falsche Bezeichnung für ihn.
Der klassische Stratege á la Jim Gottfridson oder früher Markus Baur ist halt nur eine mögliche Interpretation der Spielmacherrolle unter mehreren.
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Ähm, nein. Hat er nicht 🙂
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Zitat
Zitat von capitano19
Alles andere als ein deutscher Sieg wäre unter diesen Bedingungen eine Enttäschung. Die Niederlande sind in der ersten Sieben stark besetzt, die Defizite in der Defensive, gerade ohne Kelly Dulfer, aber unübersehbar. Nach den ersten zehn Minuten sollte eine Tendenz schon zu erkennen sein.
Diesen Beitrag meinte ich !
Stifler'sMom : Das habe ich gar nicht so verstanden, als sei der Sieg bereits in trockenen Tüchern. Aber vielleicht liege ich da falsch.
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Einlaufkinder und deren Eltern/Betreuer sind ebenfalls eingeladen - wären sie das nicht: würden sie nicht kommen und Herr Trollinger genau dies anprangern.
Also wir haben einst als Einlaufeltern unsere Karten bezahlt, evtl. verbilligt. Das ist aber auch schon ein paar Jahre her. Hat sich vielleicht geändert.
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Was mich bei der Diskussion nervt, ist dass offenbar niemand die Regelfrage von bestimmten Spielern trennen kann/will, und man damit zwangsläufig sehr schnell bei bestimmten Teams ist.
Die Schritteregel ist doch nicht erst seit Gidsel, Gisli oder Magnusson eine Streitfrage. Nur nimmt ihre Bedeutung mit der steigenden Anzahl kleiner, schneller Spieler, die fast immer ins 1:1 gehen (müssen) zu.
Gleichzeitig ist die, sagen wir mal: eher rustikale, auf hartem Körpereinsatz großgewachsener Spieler beruhende Abwehrarbeit auch nicht erst seit Peke und BamBam ein Thema.
Schon früher war die Bewertung einer Abwehraktion mindestens zur Hälfte Auslegungssache (ähnlich wie die Frage Offensivfoul ja/nein). Durch die diversen Regeländerungen der letzten Jahre sind nur die Folgen dieser Auslegung größer geworden (2min vs Rot vs Blau).
Gleichzeitig haben mir viele Schiris unterschiedlicher Leistungsklassen versichert, dass kein Schiri Schritte zählt, sondern den jeweiligen Bewegungsablauf anschaut und dann quasi aus dem Bauch entscheidet. Von daher kann eine auf einzelne Spieler fokussierte Schrittediskussion durchaus auf Dauer erfolgreich sein. Wenn ich auch davon aktuell nichts merke.
Kretzsches Hinweis auf Gisli damals war, so vermute ich, auch in erster Linie der Versuch, von Gidsel abzulenken, der davor im Fokus stand.
Eine Regeländerung im Sinne von „da erlaube ich halt 5 Schritte, weil’s eh jeder macht“ ist m.E. Nonsens, weil dann mit der Frage 6 oder 7 Schritte die selbe Diskussion in grün abläuft.
Zusammengefasst: Dass eine Mannschaft wie der SCM mit diesen Spielern und diesem Stil eher profitiert, wenn die Schritteregel großzügig ausgelegt wird, dürfte doch unstrittig sein. Ebenso, dass der THW (und die Abwehr generell) eher profitiert, wenn körperbetonte Abwehrarbeit nicht so sanktioniert wird. Aber dadurch, dass sich die jeweiligen Fans gleich angepisst fühlen, wenn das Thema überhaupt erwähnt wird, artet das immer schnell in Sandkastenspiele aus. Wer aber wem mit Hilfe welcher Schiris sein Schäufelchen weggenommen hat, wird sich nie so recht klären lassen. Und interessiert glaube ich auch die meisten nicht so wirklich.
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Ein Spieler hat mir erzählt, daß nicht die Anzahl der Spiele das Problem ist (dafür wird weniger trainiert
), sondern daß es keine Regeneratiospausen gibt, sondern quasi 12 Monate durchgeknüppelt wird.Das halte ich für nachvollziehbar. Jedenfalls ist in der NBA, die während der Saison (zumindest für die Spieler, die in den Playoffs weit kommen) schon seit Jahrzehnten ein knüppelhartes Programm haben (mit bis zu 80 Spielen im Dreitagerhythmus, weiten Reisen etc.), sehr lange Sommerpause. Ich erinnere mich, dass z.B. Detlef Schrempf einst die meisten Einsätze in der Nationalmannschaft mit der Begründung ablehnte, dass er die 3 1/2 Monate im Sommer zwingend für seine Regeneration brauche. Das ist aber auch schon 30 Jahre her.
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Das habe ich nicht geschrieben.
Jemand hat geschrieben, dass wir mit der Zaubermaus anders abgeschnitten hätten. Falls du das nicht warst, dann sorry. Da habe ich womöglich mehrere Posts in einen Topf geworfen.
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Die Natio hatte gegen Frankreich und Spanien viel Glück und ich bin nicht bereit zu konstatieren, dass die Natio aufgrund Gislasons Raffinessen diese zwei Spiele gewonnen hat.
Wenn du argumentierst statt zu polemisieren kann man sich mit deinen Gedanken auch sinnvoll auseinandersetzen. 😉 Ich glaube (und da sei dir deine Einschätzung natürlich unbenommen), dass dein Ansatz in der zitierten Stelle falsch ist.
Wer träumt als Trainer nicht vom klassischen Outcoaching (auch mir ist das in der Bezirksliga schon gelegentlich gelungen), aber das klappt selbst bei den Taktikfüchsen nur ab und an. Der Löwenanteil der Trainerarbeit, zumal eines Nationaltrainers, spielt sich aber auf anderen Gebieten ab. Da geht es darum, eine Spielidee vorne und hinten zu haben und dafür die richtigen Leute zu holen bzw. diese Idee ans vorhandene Personal anzupassen. Und da hat Alfred in meinen Augen vieles richtig gemacht. Er hat durchaus strittige Personalentscheidungen getroffen (Grgic, Semper, Heymann, Hornke, Steiner), die sich bezahlt gemacht haben - soweit ihm nicht Verletzungen einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Er hat es geschafft, dass die Mannschaft als verschworene Einheit aufgetreten ist. Er hat in den meisten Spielen eine Betonabwehr aufgestellt, hinter der unsere TW glänzen konnten. Er hat sich bedingungslos vor und hinter sein Team gestellt und auch im Erfolg immer darauf hingewiesen, dass die Mannschaft noch Zeit braucht. Klar: Wieviel davon von ihm kommt, wieviel aus der Mannschaft selbst und wie viel reines Glück war, können wir als Außenstehende letztlich nicht beurteilen.
Mich stört in erster Linie, dass mit Beiträgen wie deinen ein völlig unerwarteter großer Erfolg kleingeredet wird. Und die Vorstellung, bei einem derart einseitigen Kräfteverhältnis wie im Finale hätte irgend ein Trainer mit taktischen Mätzchen ein substantiell anderes Ergebnis erzielen können, halte ich für nachgerade aberwitzig.
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Daran musste ich bei diesem Turnier auch denken. Zu Zeiten des vielgescholtenen Gensheimer hieß es noch „leider nur auf Außen Weltklasse, im Rückraum herrscht die größte Not“. Aktuell sieht es ein bisschen anders aus. Wobei man RA natürlich nicht bewerten kann.