Beiträge von Peter2000

    Meine Güte, da spielen Menschen. Ich gestehe den Jungs Fehler, Unkonzentriertheiten etc. zu.


    So ist das Leben. Mal gewinnt man, mal verliert man. Wobei der SCM in diesem Jahre höchst selten verloren hat und trotz Kreisklasseniveaus Vereinsweltmeister geworden ist. :D

    5 Euro fürs Phrasenschwein.

    Keine Ahnung, ob es Blödheit war. Das maße ich mir nicht an. Jetzt die richtigen Lehren daraus ziehen und weiter geht's.

    Offensichtlich zieht man keine Lehren daraus, denn es ist eben nicht das erste Mal, dass man auf diese Art und Weise verliert. Und das hat auch nichts mit Unkonzentriertheit zu tun. Das ist ein klarer taktischer Mangel, den Gegner, der massiv unter Zeitdruck steht, so zu empfangen.

    Und jede Kreisklassemannschaft spielt auch in der Champions League.

    Champions-League heißt also: Zu dämlich, einen Gegner, der nach Anwurf noch 4 Sekunden Zeit hat, am Wurf zu hindern?


    Ehrlich: Das ist kein Konter, bei dem sich die Abwehr nicht sortieren kann. Da muss man nicht vogelwild offen bei 10 m rumstehen. Stoppfoul vor dem Wurf, koste es, was es wolle. Und das siehst du in der Kreisklasse.

    Im Gegensatz zum Kopftreffer beim Siebenmeter ist beim freien Wurf nicht entscheidend ob sich der Torwart bewegt - solange er den Kopf nicht aktiv in Richtung des Balles bewegt. Dazu die neue Regel im Wortlaut:

    Das macht die Sache nicht unbedingt klarer (die Regel dazu hatte ich mir schon durchgelesen). Im speziellen Fall folgte Landin aktiv dem LA und bewegte sich damit natürlich mit seinem Kopf dorthin, wo man als Außen typischerweise auch hinwerfen würde. Der Körper von Landin nimmt natürlich auch seinen Kopf mit. Eine Bewegung ausschließlich des Kopfes ist ja örtlich nur eingeschränkt möglich. Und beim Ablauf der ganzen Szene reden wir dann auch von Millisekunden, die der Torhüter seinen Kopf vielleicht eher an der Position hatte, bevor der Ball dort eintraf. Aus meiner Sicht waren da beide Spieler in Bewegung und damit greift die Regel meiner Auffassung nach eben nicht.

    Bei 31:40 bekam Matthes 2 min für einen Kopftreffer gegen Landin. Wie ist da die Bewertung der Szene? Der Kommentator meinte, dies sei eine klare Zeitstrafe. Jedoch folgt Landin der Bewegung des LA und verändert damit auch die Position seines Kopfes. Ich sehe das deshalb kritischer und nicht so glasklar wie der Kommentator.

    Diese Amtliche Mitteilung wurde auch im Schiedsrichter-Portal veröffentlicht.


    Es gibt drei DHB-Zusätze zu den Regeländerungen:

    • Und der dritte Zusatz betrifft die Ballgröße und das Gewicht. Dort sollen im Spielbetrieb Handbälle der Kategorie a) (also mit Harz) verwendet werden.

    Wie muss ich diese Regelung verstehen? Gilt Kategorie a) damit nur für den DHB-Bereich und die Landesverbände/Spielbezirke können eigene Regelungen zur Ballgröße treffen oder gilt das bis runter in die niedrigste Spielklasse?

    Das Tor war sichtlich irregulär. Es gab einen VAR-Einsatz und 3 Schiedsrichter sehen es nicht. In einem EC-Finale. Punkt!


    Protest, Grüner Tisch, die EHF soll sich äußern, egal in welcher Form, fertig.

    Dazu müssten aber, wie hier schon geschrieben, erst einmal klare Regeln vorliegen, was durch den Videobeweis entschieden werden darf und was nicht. Wenn es diese Regeln gibt, haben sie IHF/EHF gut versteckt.

    Das Spiel von Lissabon ließe sich schon etwas entschärfen, wenn die Kreiseintritte ihres Kreisläufers gepfiffen werden würden. Da haben die Schiedsrichter überhaupt kein Auge darauf.


    Ansonsten liegt es nur am SCM selbst. Wenn sie verinnerlichen, dass da ein Torhüter im gegnerischen Tor steht und die halbherzigen Würfe unterlassen würden, könnte es deutlich besser aussehen.


    Ich freue mich trotzdem auf die zweite Halbzeit.

    Das ist aber inhaltlich nicht richtig zusammengefasst. Die Absage stammt derzeit einseitig aus Halle und in der PM steht sogar drin, dass es keine Bestätigung der spielleitende Stelle dazu gibt. Bin gespannt, ob da noch was nach kommt. Denn meiner Meinung nach sehen die Durchführungsbestimmungen der HBF diese Art der Spielabsage nicht vor. Es gibt auch keine definierte finanzielle Strafe für eine solche Spielabsage.

    Über den Durchführungsbestimmungen steht die Spielordnung des DHB. Und da gibt es den § 47, der sich der Nichtaustragung von Spielen widmet.

    Ungeachtet möglicher finanzieller Strafen steht es damit jeder Mannshaft frei, nicht zum Spiel anzutreten. Die folgenden Paragraphen der Spielordnung regeln dann, wie das Nichtantreten geahndet wird.

    Verdienter Sieg des THW.


    Die physische Überlegenheit des THW hat Magdeburg vorne und hinten die Grenzen aufgezeigt. Vielleicht auch ein Fingerzeig in Richtung Kretzsche & Co., die das Magdeburger Modell als Zukunft des Handballs ansehen.


    Bei Magdeburg leider Magnusson und Smits mit schwacher Leistung, bei den anderen Rückraumpositionen hatte Wiegert überhaupt keinen Plan B. Damgaard offensichtlich nicht wirklich spielfähig, da hätte man aber auch mal O'Sullivan für Weber bringen können. Bezjak wäre auf RM sicher auch eine Überlegung wert gewesen. Aber Wiegert wird sicher wissen, warum er nicht mehr auf die beiden vertraut.


    Das Torhüterduell ging wie zu erwarten an Landin. Auch das sicher ein entscheidender Faktor für den Sieg.


    Nicht ganz finaltauglich agierte der Kommentator der ARD. Brav ein paar Schlagworte auswendig gelernt (weiße Mauer, weiße Wand, Rekordpokalsieger) und diese dann im Minutentakt wiederholt. Das war fast so monoton wie der Angriff des SCM. Auch da fehlte die nötige Variabilität. Das ehemals weltweit bewunderte Kreisläuferspiel des SCM fand überhaupt nicht statt, die Außen hatten in den entscheidenden Momenten keine Lösung gegen Landin. Richten sollten es die 3 aus dem Rückraum. Da fehlte einfach der Plan B.


    Die Schiedsrichterleistung - naja... Nicht entscheidend für den Ausgang des Spiels, aber leider auch nicht wirklich finaltauglich. Am Anfang haben sie sich nicht auf die Schauspielerei von Duvnjak und Sagosen eingelassen, dann aber doch recht wild und ohne Substanz Zeitstrafen verteilt.

    Gut, dass das Spiel nicht im regulären Fernsehen läuft. Das ist keine gute Werbung für den Handball.


    Warum ist Weber eigentlich nicht mehr dabei? Ach ja, er passt nicht in Alfreds System (wurde so beim letzten Spiel vom Kommentator gesagt). Nur welches System soll das sein? Egoshooter auf Halblinks? Das funktioniert irgendwie nicht so toll heute.

    Mein Gott war der Kommentar ätzend. Die Leistung war ok, Witzke und Wolff die Highlights.

    Für den Torwart war das ein dankbarer Gegner. Man sollte sich aber nicht von der Quote blenden lassen, sondern das immer in Relation zur Qualität der Würfe betrachten. Aber immerhin hat sich Wolff, im Gegensatz zur deutschen Abwehr, nicht dem Gegner angepasst.


    Aus dem Spiel selbst kann man kaum positives ableiten.

    Hens hat es doch auf den Punkt gebracht; Viel Pfiffe auf beiden Seiten hat er nicht verstanden:hi:

    Ich auch nicht, aber es war nicht einseitig verteilt.

    In Halbzeit 1 hätte man auch sagen können: Endlich mal Schiedsrichter, die das Regelwerk konsequent umsetzen. Dass das bei den Profis zu Irritationen führt, verwundert nicht.

    Am Ende kamen dann einige wenige Pfiffe dazu, die nicht wirklich nachzuvollziehen waren. Aber das auf beide Seiten verteilt, sodass der SCM da definitiv keinen Vorteil hatte.


    Ich bin aber auch kein Freund davon, dass die Spieler direkt nach dem Spiel mit solchen Dingen konfrontiert werden. Man weiß doch eigentlich vorher schon, wie die Antworten ausfallen. Und dann, wie bei Klimpke, nochmal nachzuhaken, bis er diese gewünschte Antwort liefert, ist absolut unnötig und kein feiner Stil vom Moderator. Das ist Boulevard-Niveau.

    Mit einem Top-Gespann läuft das am Ende so nicht.

    Mit anderen Schiedsrichtern läuft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das komplette Spiel anders. Genauso wie es kein "hätten wir die zwei 7m getroffen, hätten wir mit zwei Toren mehr gewonnen" gibt, gibt es auch kein bis zur Schlussphase gleich laufendes Spiel, wenn Akteure des Systems ausgetauscht werden. Der einzelne Mensch stellt im wissenschaftlichen Sinne bereits ein "komplexes System" dar. Das Zusammenwirken von zwei Mannschaften, ergänzt durch die Umgebung, ist nicht vorausberechenbar. Bei klaren Kräfteunterschieden kann man in der Regel mit hoher Wahrscheinlichkeit den grundlegenden Ausgang des Spiels vorhersagen (wobei: wie oft irren sich selbst hier im Forum die Experten?). Bei zwei gleichwertigen Mannschaften reicht dagegen vielleicht schon eine ungünstige Entscheidung, um den Spielverlauf entscheidend zu ändern. Wer sich hier tiefergreifend informieren möchte: Der Schmetterlingseffekt ist ein guter Einstiegspunkt.

    Ich habe mir die Weber-Wiencek-Szene eben nochmal angeschaut, nachdem ich es bisher nur live im Spiel mit einer Wiederholung gesehen habe.


    Wiencek steht mit dem Ball in der Hand, als der Pfiff kommt. Nahezu zeitgleich stürmt Weber auf ihn und schlägt nach dem Ball. Man muss auch Wiencek zugestehen, dass er sich erst vergewissern darf, was die Schiedsrichter anzeigen. Wer selbst Handball gespielt hat, weiß, dass man erst schaut, was der Schiedsrichter zeigt, bevor man dem Gegner den Ball überlässt. Diese Zeit hatte er nicht wirklich. Ob er da erstmal absichtlich in die falsche Richtung schaut, halte ich für irrelevant in Bezug auf die Aktion von Weber. Wie schon geschrieben, glaube ich, dass Weber den Ball wollte und da einfach zu ungestüm agierte. Selbst als Wiencek am Boden liegt, ist deutlich zu sehen, dass Weber den Ball greifen will, den Wiencek dann aber fortwirft.

    Da die Aktion sehr intensiv gegen den Körper von Wiencek ging, ist eine Zeitstrafe für Weber hier korrekt. Wenn man Wiencek unterstellen möchte, dass er nach dem Pfiff den Ball blockiert, muss auch er 2 Minuten runter.


    Interessanter ist das, was danach folgte. Wiencek geht zu Boden und teilt dann aktiv aus. Und das ist regeltechnisch brenzlig. Das ist kein Kampf mehr um den Ball, da geht es nur noch gegen Weber. Haben die Schiedsrichter hier einen schlechten Tag, werten sie das als Revanche und dafür gibt es laut Regelwerk Rot.

    Wenn man mal die anderen Aktionen betrachtet, für die die Schiedsrichter in diesem Spiel Zeitstrafen verteilt haben, hätte es hier für Wiencek zwingend eine Zeitstrafe geben müssen. Aber das ist nur eines von mehreren Beispielen für die fehlende Linie der beiden Unparteiischen.

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