Beiträge von Peter2000

    Mal eine These in den Raum geworfen:


    „Droht“ dem Fußball aufgrund der zunehmenden Athletik und Geschwindigkeit (immer mehr) ein Szenario wie im 100 Meter / 200 Meter Sprint? Da gibt es ja im Prinzip schon seit Dekaden keine bedeutenden weißen Sportler mehr und fast alle Topstars haben ihre Wurzeln im Westen Schwarzafrikas.


    1:1 ist das sicherlich nicht auf den Fußball zu übertragen, aber gerade bei Frankreich und England ist das schon auffällig.


    Ich kenne nicht alle Stammbäume deutscher Spieler, aber auch bei uns ist in Relation zur Bevölkerung sicherlich ein überproportionaler Anteil vertreten.

    Ich empfehle, die Diskussion mit einer KI deiner Wahl fortzuführen. Es ist deutlich komplexer, als das an ein paar Genen festmachen zu wollen. Ein Faktor ist zum Beispiel, dass sich diese Sportler seit Kindheit an mit ihren Füßen fortbewegen und nicht vom anfänglichen Elterntaxi später in den eigenen Lamborghini wechseln.

    Hinzu kommt, dass ein (!) nachgemachter Schlüssel offensichtlich gereicht hat, um dort durchs Haus zu spazieren und die aufgelisteten Dinge zu entwenden. Da muss man berechtigterweise auch Fragen zur Eigensicherung des Clubs innerhalb des Objektes solch wichtiger Utensilien wie "Schalen und Pokale, Bargeld usw." stellen.

    Naja, wenn ein Gutachter aussagt, dass es sich hier um ein super-sicheres Schließsystem handelte, bei dem man eine unvorstellbar große kriminelle Energie brauchte, um das zu überlisten, dann darf der 0815-Kunde auch annehmen, dass seine Wertsachen hinter der Tür sicher sind.

    Eventuell sollte man den für die Sicherheit einstellen.

    Nö. Er hat sich filmen lassen. Das heißt, er hat sich entweder zu sicher gefühlt oder hatte schlichtweg nicht auf dem Schirm, dass irgendwo eine Kamera laufen könnte. Beides spricht gegen eine Einstellung.

    Zumal er dadurch auch das ganze Schiedsrichterwesen in Verruf bringt und ihnen unterstellt, nicht unparteiisch zu pfeifen.

    Sorry, aber die letzten, die man bei dieser WM in Schutz nehmen muss, sind die Schiedsrichter. Die selbst sorgen doch dafür, dass überhaupt erst solche Anschuldigungen entstehen.

    Klarste Fouls und Tätlichkeiten werden nicht geahndet, trotz bester Sicht auf die Geschehnisse, trotz Linienrichter, trotz VAR. Auf der anderen Seite wird jedes gesprochene Wort auf die Goldwaage gelegt und sanktioniert. Das Verhalten kenne ich aus der Handball-Kreisklasse, wo man (mangels Alternativen) die fast Blinden noch pfeifen lässt, die nichts mehr sehen, aber alles hören.

    Zitat

    mit einem selbst gebastelten Nachschlüssel

    Also wer sich in MacGyver-Manier oder wie ein Kindergartenkind etwas "bastelt", das dann auch noch funktioniert, sollte eigentlich belohnt statt bestraft werden. Wenn "Basteln" ausreicht, spricht das auch nicht gerade für das Schließsystem.
    Was hat hier dagegen gesprochen, nicht die neutraleren Begriffe "herstellen" oder "anfertigen" zu verwenden?

    Für einen Außenstehenden klingt das genauso plausibel wie damals die Aussagen, als Armstrong nach seiner Krebserkrankung zurückkam und allen davonfuhr. Da meinten die Reporter einhellig, dass er ja seine Muskeln komplett neu aufbauen musste und das in Richtung Radsport optimiert hat. Heute wissen wir, dass das alles Quatsch war.

    Es geht um die hinterhältige Aktion von Mbappe, die nichts mit dem laufenden Spiel zu tun hatte.

    Habe dir doch eben den Vergleich Marsenic und Skippy gegeben. Was wäre da nur los...

    Das erste ist emotional, beim zweiten kann man fast Vorsatz unterstellen.

    Nö.

    Ich habe selbst Spieler erlebt, die sich 30 Minuten nach Spielende noch nicht wieder abgekühlt hatten. Emotionalität endet nicht mit dem Pfiff zur Trinkpause. Und vor allem sind Emotionalität und Vorsatz keine zwei sich ausschließenden Dinge. Wenn ein Spieler sich zurückhält, weil er z.B. schon Gelb hat, dann steckt dahinter Vorsatz. Wenn ein Spieler voll reinhaut, weil er weiß, dass der Schiedsrichter eh alles durchgehen lässt, dann ist das was? Richtig, durchaus auch Vorsatz.

    Der Schiedsrichter hatte ein Paraguay-Trikot an. Eigentlich hätte er vom Platz gestellt werden müssen. Das ist der einzige Punkt, über den diskutiert werden sollte. Was soll denn eine Mannschaft machen, die permanent gegen 12 Mann spielt? Das Fairness zu verlangen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Dafür bekommt man keinen Pokal, sondern scheidet aufgrund von Unfairness aus.

    Ich verstehe nicht, wo da der Unterschied liegen soll, ob man während des Spiels fiese Fouls begeht oder auf dem Weg in die Pause.

    Die Trinkpause gehört ja genauso zum Spiel wie ein Timeout beim Handball. Auch da gelten weiterhin alle Regeln. Wenn der Schiedsrichter da etwas nicht ahndet, ist das nicht anders zu bewerten als wenn er während der Ball im Spiel ist, wegschaut.

    Dyn hätte sicherlich nicht frühzeitig verlängert, wenn es kein signifikantes Wachstum gegeben hätte und deren Business-Case nicht aufgehen könnte.

    Über den Witz lacht sich jeder Insolvenzverwaltet tot!

    Es gibt genügend Firmen, deren Business-Strategie ausschließlich auf dem Prinzip Hoffnung beruht. Je größer man ist und umso leichter man an neues Fremdkapital kommt, umso geringer ist der Druck, in absehbarer Zeit schwarze Zahlen schreiben zu müssen.

    Und es gibt (leider) auch genügend Beispiele für Firmen, die meinetwegen gestern noch eine neue Lagerhalle oder Produktionslinie in Betrieb genommen und heute Insolvenz angemeldet haben.

    Wenn das geschäftliche Kartenhaus ohne das Premiumprodukt mit Sicherheit in sich zusammenfällt, wird es strategisch sinnvoll sein, sich das Premium-Produkt, im Sinne einer Wette auf bessere Zeiten, langfristig zu sichern.

    Die Basketballer holen in den letzten Jahren Erfolge, die vor einiger Zeit völlig undenkbar gewesen wären. Da ist z.B. ein Franz Wagner gerade im ersten Jahr eines 5-Jahres-Vertrages, der ihm 214 Mio € einbringen wird. Alle vom Kader weitgehend in Deutschland ausgebildet. Im Eishockey wurde 2023 bei der jährlich ausgetragenen WM die erste Medaille seit 70 Jahren gewonnen. Da verdient ein Moritz Seider auch 52 Mio € über 7 Jahre. Auch in Deutschland ausgebildet. Mit Draisaitl (8 Jahre, 98 Mio €) und Stützle (8 Jahre, 58 Mio €) gehören zwei deutsche Spieler zu den besten Offensivspielern der Liga, Draisaitl sogar MVP geworden. Undenkbar vor 20 Jahren. Ich frage mich, wie sowas möglich ist, wenn doch alles so schlecht ist.

    Die Vergleiche hinken. Wenn du im Basketball berühmt werden willst, musst du raus aus Deutschland, am besten in die NBA. Also werden die Spieler alles dafür geben. Hinzu kommt, dass wir beim Basketball jetzt so langsam die Früchte der Strukturen ernten, die sich in den letzten 20 Jahren entwickelt haben. Als bei uns in der Region der Basketball Richtung Bundesliga marschierte, waren die Spieler im Hauptberuf beim Sponsor auf dem Baumarkt angestellt. Namen brauchte man sich aber nicht einprägen, weil die meisten nach einem Jahr eh wieder weg waren. Scouting war da eher auf dem Niveau: Da soll es irgendwo im tiefsten Westen der USA einer im College nicht geschafft haben - den holen wir. Und nach 4 Wochen wurde er wieder vor die Tür gesetzt. Davon ist heute nicht mehr viel zu sehen. Das Basketball hat sich professionalisiert, mit viel Expertise aus dem Ausland.
    Was die Nationalmannschaft heute so viel besser macht? Sie haben einen Weltklasse Spielmacher. Nimm Schröder aus der Mannschaft und du hast zwar immer noch sehr gute Spieler, aber keinen Führer mehr. Er macht den Unterschied. Er ist genau dieser Typ Spieler, den wir beim Fußball nicht mehr haben. Und jetzt schau in die Vita von Schröder: Mit 16 entschied er sich, in die NBA zu wollen. Und wo will der Fußball-Nachwuchs hin? Zum FC Bayern.
    Aktuell spielen übrigens 7 Deutsche als Profis in der NBA. Wer also abseits der Fußball-Massen einen Weg sucht, sportlich berühmt zu werden und dabei gut zu verdienen, hat beim Basketball gute Chancen.
    PS: Ein Franz Wagner stand übrigens mit 20 noch ohne Profi-Vertrag da. Da haben die Fußballer ihre Schäfchen schon im Trockenen.

    Auf den letzten Seiten wurde ja energisch darüber diskutiert, ob die Fußballer satt seien. Ich finde, das kann man nicht kategorisch mit dem Verweis darauf, dass Geld nicht alles sei, abstreiten. Vor 20, 25 Jahren hieß es tatsächlich noch, dass man durch Titel mit der Nationalmannschaft seinen Marktwert steigern kann. Ganz ehrlich? Ob ein Sané heute nun 15 oder vielleicht durch einen Titel mehr 20 Millionen im Jahr verdient, dürfte praktisch egal sein. Wenn man sich nicht allzu dämlich anstellt, hat man nach der Profi-Karriere finanziell ausgesorgt. Und gerade die Ex-Spieler des FC Bayern werden doch bei ARD und ZDF gern als "Experten" weiter durchgefüttert. Die Anschluss-Karriere ist quasi auch in trockenen Tüchern.
    Hinzu kommt, dass wir hier von Spielern reden, die Generation Z oder knapp davor sind. Die sind in der Schule damit groß geworden, dass 1+1=3 auch fast richtig ist. Das ist eine Generation, da heißt es nicht mehr: Streng dich an oder du bleibst sitzen und aus dir wird nichts. Das Fordern von Leistungen widerspricht dem Kindswohl. Das ist Teil unserer modernen Gesellschaft. Ich hatte in den letzten 20 Jahren beruflich viel mit der Ausbildung von Studenten zu tun. Der Abfall an Leistungsbereitschaft ist real. Und was genauso wenig wegzudiskutieren war: Ausländische Studenten (mit Ausnahme der Chinesen) wollten lernen. Die kamen ganz anders vorbereitet und haben sich aktiv beteiligt. Bei den Deutschen war es leider mehrheitlich so, dass die klar zu verstehen gegeben haben, dass die nur im Raum sitzen, weil sie die Unterschrift für die Teilnahme brauchen. Dass man im Studium vielleicht auch Inhalte fürs spätere Berufsleben mitnehmen sollte, zumal das Studium ja keine aufgezwungene Veranstaltung ist, hat die nicht interessiert. Die wussten halt, dass das System sie im Zweifelsfall auffängt.

    Wer hier die Frage stellt, warum ausländische Fußballer sich so deutlich mehr reinhängen und meint, das muss doch auch für Deutsche gelten, der muss halt auch betrachten, wie und wo die groß geworden sind. Die Prägung beginnt im Kindesalter. Wir leben in einem Land, in dem "alles kann, nichts muss" zur Lebensphilosophie geworden ist. Es gibt kaum noch Kennzahlen, die für eine positive Entwicklung Deutschlands sprechen. Das fängt bei den Pisa-Tests an und hört beim BIP auf. Und Sport und Gesellschaft lassen sich nicht trennen.

    Von der Fußballnationalmannschaft auf unsere Gesellschaft schließen kann doch nur dummes Stammtischgelaber sein. Was soll denn dieser Zusammenhang überhaupt bedeuten? Unsere 3000m-Hindernisläufer sind gerade übrigens in der Weltspitze angekommen. Echte Macher Erfolgstypen. Wie unsere Gesellschaft halt?

    Das könnte hier ganz schnell sehr Off-Topic werden. Es gibt einfach Entwicklungen, wo man in Deutschland weiterhin so tut, als wäre alles eitel Sonnenschein und dabei komplett die Realität der Globalisierung ausblendet. Die Parallelen mit 70% Arbeiten, am liebsten dafür aber 150% haben wollen, sind nicht von der Hand zu weisen. Nicht überall, aber im Mittel.

    Da Manda auch nur 1 Parade hatte ist es müßig zu glauben, dass es anders gelaufen wäre, wenn er gestartet hätte.

    Auch da muss man den Blick weiter fassen. Er kommt ins Spiel, als die Füchse schon Oberwasser haben, weil Hernandez keine Hand an den Ball bekommt. In solch einem Spiel, in dem es um alles geht, macht das was im Kopf. Der Druck ist höher, als wenn er von Anfang an im Tor steht. Zu behaupten, auch er hätte nichts gehalten, ist genauso falsch, wie, dass der SCM mit ihm definitiv gewonnen hätte. Was aber unbestreitbar ist, ist der Eindruck, den Mandic in den vorangegangenen Spielen, auch und vor allem gegen die Füchse, hinterlassen hat. Und der sprach für ihn.

    Da steht es ja. Absolut lächerliche Zahl. Kann ja wohl nicht den Tatsachen entsprechen.

    Das würde ich nicht pauschal sagen.

    Wenn, wie im Vorfeld behauptet wurde, die Plattform bereits im Regelbetrieb in einem Handballland eingesetzt wird, darf man eigentlich erwarten, dass alle "Kinderkrankheiten" behoben sind. Dann reduziert das den Test auf letzte Feinschliffe, zum Beispiel, ob alles korrekt übersetzt wurde und das aufgesetzte System macht, was es soll. Da reichen 500 Tester durchaus aus.

    Aktuell liest es sich aber so, dass bereits in der Planungsphase geschlampt wurde und die Anforderungen an die Software überhaupt nicht klar definiert wurden. Das ist dann kein Beta-Test, sondern Alpha-Status. Die Nutzer übernehmen hier den Part, das Lastenheft überhaupt erst zu füllen. Und sowas darf nicht passieren.

    Auf der anderen Seite: Wir spielen seit über 60 Jahren Hallenhandball und bis heute gibt es Landesverbände, die keine Anforderungen an Umkleidekabinen oder Waschmöglichkeiten definieren. Also ist das, was wir jetzt hier erleben, auch nicht wirklich überraschend.

    Verloren haben wir es bei dem von Gidsel abgefangenen Kempa bei 33:32. Da können wir auf +2 stellen, stattdessen fangen wir und ein 0:6 ein. Damit war der Drops leider gelutscht. Danach 2 unglückliche Abschlüsse und m. E. ein abgefangener Ball. Crunchtime war nicht unsers.

    Und ja ich hätte mir mehr Paraden gewünscht. Dein Emil hat es gleich im ersten Angriff der Füchse gezeigt wie es geht.

    Das ist schon klar. Je weniger Restspielzeit übrig ist, umso relevanter werden Fehler, wenn es knapp zugeht. Dennoch darf man darüber philosophieren, ob nicht ein besserer Spielstart des SCM Auswirkungen auf den Spielverlauf hätte haben können. Der SCM hat Berlin nie wirklich den Glauben genommen, dieses Spiel gewinnen zu können. Barca hat das. Wie du selbst sagst, hat Nielsen mit seiner ersten Parade gegen den freien Gidsel gleich ein Zeichen gesetzt. Da war allen klar, dass das kein Selbstläufer für Berlin wird.
    Und deshalb halte ich es durchaus für berechtigt, die Gründe für die Niederlage auch in der Anfangsaufstellung zu suchen. Es wird hier immer wieder behauptet, Wiegert hantiert mit Zahlen und Wahrscheinlichkeiten. Und da hätten Mandic und Lagergren zu Beginn auf dem Platz stehen sollen. Magnusson hat bis zu seiner Auswechslung kein einziges Feldtor erzielt. Lagergren kommt rein und macht drei Stück in sechs Minuten. Und das war ein Spiegelbild vieler vorangegangener Spiele. Magnusson wäre in der derzeitigen Verfassung eher der Spieler für die Crunchtime, wenn der Gegner müde wird.

    Hat hier wirklich wer geschrieben, er konnte Schmiso und Kretzsche besser ertragen? Für mich waren die der Inbegriff der Fehlbesetzung. Mehr Clubbrille ging ja wohl überhaupt nicht.

    Betrachtet im Vergleich zum Ultra-Füchsefanboy Götz und zu Kastening, der leider null Beitrag geleistet hat, außer Götz' Worte nachzuplappern, war das Duo Schmiso+Kretzsche das erträglichere.

    Letztere haben die Chancen der Füchse im Finale durchaus realistisch eingeschätzt. Dagegen musste ich mich im Halbfinale schon fragen, ob ich die falschen Tabletten nehme, als Götz selbst bei -5 für den SCM in der 58. Minute Magdeburg noch Chancen einreden wollte. Das war Understatement, nur um die Füchse noch besser dastehen zu lassen, als sie es eh' schon waren.

    Betrachtet man sich mal das Prunkstück des Ligaerfolgs in diesem Jahr - die Abwehr - so spielen Gisli und Felix fast gar keine Rolle.

    Ohne entsprechende Zahlen belegen zu können, möchte ich trotzdem behaupten, dass meiner Wahrnehmung nach Claar in der abgelaufenen Saison durchaus bis zu 50% der Spielzeit auch in der Abwehr stand und dort natürlich auch eine entscheidende Rolle einnahm.

    Dafür gibt es die Möglichkeit auf Atmosphäre zu schalten. Davon mache ich bei den beiden mittlerweile in der Regel immer Gebrauch.

    Zumindest im ersten Halbfinale war der Hallenton als Hintergrundgeräusch bei den Kommentatoren sehr präsent. Das, was ich da gehört habe, hätte mich eher dazu gebracht, mir das Spiel komplett lautlos anzuschauen. Die Hallensprecherin war mir zu sehr Marktschreierin und die Musikeinspielungen haben mich auch daran zweifeln lassen, dass das ein Handballspiel ist. Das hatte deutlichen Kirmesevent-Charakter. Eigentlich sollte doch das Spielgeschehen die Stimmung bringen. Da braucht es keinen DJ, der ansonsten wahrscheinlich Besoffene auf der Skihütte oder auf Malle bespaßt.

    Persönlich konnte ich Schmiso und Kretzsche besser ertragen als Götz und Kastening. Letzterer wirkte eher wie der frische Azubi, der nur brav die Worte des Meisters wiederholt.

    Ich fand es vor allem interessant zu sehen, wie gut Barca auf die Bewegungsabläufe von Gidsel reagiert hat. Die wussten was sie erwartet und sie konnten in der Abwehr gut dagegenhalten. Das ist leider ein Punkt, bei dem mir zum Beispiel Saugstrup in der Bewertung durch die Kommentatoren seit einiger Zeit zu gut wegkommt. Der lässt sich da doch immer mal austanzen. Er will viel übers Stellungsspiel lösen und steht da zu weit vorn, statt den Gegner festzumachen.

    Schade, dass die Schiedsrichter dieses Reindrehen von Gidsel in den Abwehrspieler dann doch immer wieder mit einem Freiwurf belohnt haben (wurde hier ja schon erwähnt). Da kann man guten Gewissens auch auf Stürmerfoul entscheiden.

    Barca hat Berlin gestern entzaubert. Berlin als die Mannschaft, die alle überrennt, wurde selbst überrannt. Wer meint, beim Spiel Füchse - SCM einen Klassenunterschied gesehen zu haben, dürfte für das, was Barca mit Berlin gemacht hat, dann kaum noch Worte finden.

    Magdeburg hat sich meiner Meinung nach auch wieder selbst ein Bein gestellt. Gemessen an den letzten Spielen gab es keinen Grund, mit Hernandez und Magnusson anzufangen. Lagergren hat aktuell die deutlich bessere Physis und den notwendigen Zug zum Tor. Und Mandic hatte im letzten Punktspiel gegen die Füchse eine Quote von 40 % (Hernandez: 12 %). Vielleicht wäre man so nicht in Rückstand geraten. Leider erwarte ich beim SCM aber auch nicht, dass sich in der kommenden Spielzeit etwas an der Philosophie ändert, die erste Rückraumreihe zu verheizen. Ich hoffe nur, dass die stark beanspruchten Spieler Zeit zur Regeneration finden.

    Ansonsten empfehle ich dringend, aufzuhören, mir Aussagen zu unterstellen, die ich nicht getroffen habe

    Vielleicht solltest du meine Beiträge nochmal lesen.

    Ich möchte von dir eine Aussage zu deiner Forderung, man solle die Richtigkeit der Schiedsrichterentscheidungen beweisen. Wie stellst du dir das vor? Nicht mehr und nicht weniger.

    Wie wäre es, nicht irgendeinen Blödsinn von Strafrecht, Beweislastumkehr, Vorverurteilung und sonst was zu erzählen,

    Habe ich das hier:

    Zitat

    Da wäre es überzeugender, wenn er Argumente liefern würde, warum die Entscheidung doch richtig gewesen sein könnte

    komplett falsch verstanden?

    Wird hier etwa nicht versucht, die Diskussion in genau diese Richtung zu drücken? Wir gehen davon aus, dass die Entscheidung falsch war und wer anderer Meinung ist, soll gefälligst Argumente präsentieren, die uns vielleicht umstimmen?

    Auch in den letzten drei Tagen hat es niemand geschafft, einen Beweis dafür zu präsentieren, dass die Schiedsrichter nicht aufgrund ihrer eigenen Wahrnehmung entschieden haben. Egal wer hier den Schiedsrichtern Korruption oder mentale Schwäche vorwirft, er ist in der Bringepflicht. Denn für die Schiedsrichter gilt die Unschulds- und Unparteilichkeitsvermutung. Und wenn du nicht damit klarkommst, dass ich hier Begriffe aus dem Strafrecht anwende, dann ist das einfach mal dein Problem. Die Vorwürfe, die hier erhoben wurden, haben Strafrechtscharakter.