So eine Verschwörungstheorie ist echt nicht zu fassen. Schade, denn das verwässert ein gutes Diskussionsniveau. Ich halte mich gerne an die Fakten und die lauten: Die Schiedsrichter haben die Regel absolut korrekt angewandt.
30. Spieltag: Bergischer HC - TSV Hannover-Burgdorf
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So eine Verschwörungstheorie ist echt nicht zu fassen. Schade, denn das verwässert ein gutes Diskussionsniveau. Ich halte mich gerne an die Fakten und die lauten: Die Schiedsrichter haben die Regel absolut korrekt angewandt.
Welche Verschwörungstheorie meinst du genau?
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capitano19 , bitte! Du bist lange genug als Journalist im Profisport unterwegs, um wissen zu müssen, dass für gewisse Teams (vor allem in deren Halle) in der Praxis andere Regeln gelten als für andere.
Das ist überall und in jeder Teamsportart so!
Diesen Pfiff hätte es z.B. in Magdeburg gegen den SCM in dieser Situation NIEMALS gegeben.
Wenn du das ernsthaft anders siehst, bringt die Diskussion wirklich nichts.
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capitano19 , bitte! Du bist lange genug als Journalist im Profisport unterwegs, um wissen zu müssen, dass für gewisse Teams (vor allem in deren Halle) in der Praxis andere Regeln gelten als für andere.
Das ist überall und in jeder Teamsportart so!
Diesen Pfiff hätte es z.B. in Magdeburg gegen den SCM in dieser Situation NIEMALS gegeben.
Und ich behaupte sogar, dass auch ein Nicht-Pfiff vom Ermessensspielraum der Schiedsrichter gedeckt wäre. Was mich zu meiner These führt, dass die Handballregeln bei der letzten Minute und den Regeln zum passiven Spiel sehr viel Spielraum zulassen. Bei einer 5:1-Abwehr ist ein langer Ball von RR auf RL üblich, der Ball ist ungefähr so lange in der Luft wie Hangstein "passiv" nach hinten gelaufen ist. Ist das dann auch passives Spiel und wird ohne Vorwarnzeichen abgepfiffen? Nein, weil nicht letzte Minute. 10 Sekunden bei 59:50 sind aber genauso lange wie bei 34:30, da verschieben sich die Maßstäbe.
Und wenn die Regeln eindeutig wären, bräuchten wir keine Schiris und könnten das Forum zusperren. Ich mache den Schiris wie gesagt gar keinen Vorwurf, mir gefällt einfach dieses "in der letzten Minute ist alles anders" in den Regeln nicht.
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Und ich behaupte sogar, dass auch ein Nicht-Pfiff vom Ermessensspielraum der Schiedsrichter gedeckt wäre. Was mich zu meiner These führt, dass die Handballregeln bei der letzten Minute und den Regeln zum passiven Spiel sehr viel Spielraum zulassen. Bei einer 5:1-Abwehr ist ein langer Ball von RR auf RL üblich, der Ball ist ungefähr so lange in der Luft wie Hangstein "passiv" nach hinten gelaufen ist. Ist das dann auch passives Spiel und wird ohne Vorwarnzeichen abgepfiffen? Nein, weil nicht letzte Minute. 10 Sekunden bei 59:50 sind aber genauso lange wie bei 34:30, da verschieben sich die Maßstäbe.
Und wenn die Regeln eindeutig wären, bräuchten wir keine Schiris und könnten das Forum zusperren. Ich mache den Schiris wie gesagt gar keinen Vorwurf, mir gefällt einfach dieses "in der letzten Minute ist alles anders" in den Regeln nicht.
Es wurde nicht ohne Grund eingeführt !
Früher konnte man bei Minute 59:56 und 1 Tor Führung Jemanden am Mittelkreis brutal umhauen, da hat man zwar ne rote Karte kassiert aber der Sieg war sicher.
Da wird jetzt auch 7m gepfiffen, obwohl man diesen 7m mitten im Spiel so nicht bekommen würde und und und
Mir gefällt das
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Und ich behaupte sogar, dass auch ein Nicht-Pfiff vom Ermessensspielraum der Schiedsrichter gedeckt wäre. Was mich zu meiner These führt, dass die Handballregeln bei der letzten Minute und den Regeln zum passiven Spiel sehr viel Spielraum zulassen. Bei einer 5:1-Abwehr ist ein langer Ball von RR auf RL üblich, der Ball ist ungefähr so lange in der Luft wie Hangstein "passiv" nach hinten gelaufen ist. Ist das dann auch passives Spiel und wird ohne Vorwarnzeichen abgepfiffen? Nein, weil nicht letzte Minute. 10 Sekunden bei 59:50 sind aber genauso lange wie bei 34:30, da verschieben sich die Maßstäbe.
Und wenn die Regeln eindeutig wären, bräuchten wir keine Schiris und könnten das Forum zusperren. Ich mache den Schiris wie gesagt gar keinen Vorwurf, mir gefällt einfach dieses "in der letzten Minute ist alles anders" in den Regeln nicht.
Dann gefallen Dir die Regeln nicht. Das ändert aber nichts daran, dass sie von den Schiedsrichtern in diesem Fall absolut korrekt entschieden haben.
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Und ich behaupte sogar, dass auch ein Nicht-Pfiff vom Ermessensspielraum der Schiedsrichter gedeckt wäre. Was mich zu meiner These führt, dass die Handballregeln bei der letzten Minute und den Regeln zum passiven Spiel sehr viel Spielraum zulassen. Bei einer 5:1-Abwehr ist ein langer Ball von RR auf RL üblich, der Ball ist ungefähr so lange in der Luft wie Hangstein "passiv" nach hinten gelaufen ist. Ist das dann auch passives Spiel und wird ohne Vorwarnzeichen abgepfiffen? Nein, weil nicht letzte Minute. 10 Sekunden bei 59:50 sind aber genauso lange wie bei 34:30, da verschieben sich die Maßstäbe.
Und wenn die Regeln eindeutig wären, bräuchten wir keine Schiris und könnten das Forum zusperren. Ich mache den Schiris wie gesagt gar keinen Vorwurf, mir gefällt einfach dieses "in der letzten Minute ist alles anders" in den Regeln nicht.
Auszug aus den Handballregeln zum Passus "passives Spiel":
Und ich behaupte, dass ein Pass von RR zu RL ein Versuch sein kann, in eine Torwurfsituation zu kommen. Wenn ich aber mit dem Ball rückwärts gehe, dann fällt es mir schwer an einen Versuch diesbezüglich zu glauben.
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Da gibt es aber eben schon den Spielraum für Definition und Auslegung. Der BHC Spieler hat 3 Abwehrspieler auf sich gezogen, wodurch Seesing vorne glockenfrei war und der hat dann auch den Pass bekommen. Klar ging es dem BHC nur darum, diese 7 Sekunden von der Uhr zu nehmen aber wenn ich rigoros abpfeife, sobald eine Mannschaft (für 7 Sekunden) mal nicht direkt ein Tor erzielen will, bekomme ich Probleme.
-RM passt beim Spielzug Kreisel auf 15 Meter den Ball zum KM, der erstmal noch entspannt seinen Bogen weiter läuft
-RM prellt auf der Stelle, weil aktuell der Abwehr-Angriff-Wechsel durchgeführt wird
-ein Außenspieler wird beim Gegenstoß begleitet und abgedrängt. Anstatt durchzuziehen passt er den Ball zurück zu seinen Mitspielern
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Da gibt es aber eben schon den Spielraum für Definition und Auslegung. Der BHC Spieler hat 3 Abwehrspieler auf sich gezogen, wodurch Seesing vorne glockenfrei war und der hat dann auch den Pass bekommen. Klar ging es dem BHC nur darum, diese 7 Sekunden von der Uhr zu nehmen aber wenn ich rigoros abpfeife, sobald eine Mannschaft (für 7 Sekunden) mal nicht direkt ein Tor erzielen will, bekomme ich Probleme.
-RM passt beim Spielzug Kreisel auf 15 Meter den Ball zum KM, der erstmal noch entspannt seinen Bogen weiter läuft -> sicher nicht in den letzten Sekunden des Spiels
-RM prellt auf der Stelle, weil aktuell der Abwehr-Angriff-Wechsel durchgeführt wird -> dito und wenn doch, direkt dagegen pfeifen und Pech gehabt
-ein Außenspieler wird beim Gegenstoß begleitet und abgedrängt. Anstatt durchzuziehen passt er den Ball zurück zu seinen Mitspielern -> merkst Du hoffentlich selber, dass es sich hier um eine Angriffsaktion handelt, die ja aktiv verteidigt wird
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Da gibt es aber eben schon den Spielraum für Definition und Auslegung. Der BHC Spieler hat 3 Abwehrspieler auf sich gezogen, wodurch Seesing vorne glockenfrei war und der hat dann auch den Pass bekommen. Klar ging es dem BHC nur darum, diese 7 Sekunden von der Uhr zu nehmen aber wenn ich rigoros abpfeife, sobald eine Mannschaft (für 7 Sekunden) mal nicht direkt ein Tor erzielen will, bekomme ich Probleme.
-RM passt beim Spielzug Kreisel auf 15 Meter den Ball zum KM, der erstmal noch entspannt seinen Bogen weiter läuft
-RM prellt auf der Stelle, weil aktuell der Abwehr-Angriff-Wechsel durchgeführt wird
-ein Außenspieler wird beim Gegenstoß begleitet und abgedrängt. Anstatt durchzuziehen passt er den Ball zurück zu seinen Mitspielern
Was sind das denn hier für vogelwilden Vergleiche?!? Hangstein hat nicht bewusst drei Abwehrspieler auf sich gezogen, um dadurch einen anderen Spieler "freizuspielen". Er ist umgehend zurückgelaufen, damit die Zeit abläuft. Also sorry, aber so eine Argumentation muss man erstmal bringen. Da fällt mir nichts zu ein.
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Es wurde nicht ohne Grund eingeführt !
Früher konnte man bei Minute 59:56 und 1 Tor Führung Jemanden am Mittelkreis brutal umhauen, da hat man zwar ne rote Karte kassiert aber der Sieg war sicher.
Da wird jetzt auch 7m gepfiffen, obwohl man diesen 7m mitten im Spiel so nicht bekommen würde und und und
Mir gefällt das
In solchen Fällen ist es sinnvoll. Weniger sinnvoll ist es, dass unter dem Deckmantel „Letzte 30 Sekunden“ auf einmal beim Videobeweis alles Mögliche überprüft werden kann, was vorher aus guten Gründen ausgeschlossen ist. Es ergibt keinen Sinn zu sagen, es wäre in den letzten 30 Sekunden ja so viel wichtiger, weil die zig Entscheidungen davor im Spiel ohne Videobeweis ja erst zu der Situation führen, wie sie sich kurz vor Ende darstellt.
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Was sind das denn hier für vogelwilden Vergleiche?!? Hangstein hat nicht bewusst drei Abwehrspieler auf sich gezogen, um dadurch einen anderen Spieler "freizuspielen". Er ist umgehend zurückgelaufen, damit die Zeit abläuft. Also sorry, aber so eine Argumentation muss man erstmal bringen. Da fällt mir nichts zu ein.
Ich hab das Gefühl, dass wir uns hier im Kreis drehen weil du argumentierst, dass die Entscheidung korrekt ist und ich dem überhaupt nicht widerspreche.
Mir geht es um zweierlei Maß, abhängig von der noch zu spielenden Zeit und um die allgemeine Auslegung der Regel "11. Es ist nicht erlaubt, den Ball in Besitz zu halten ohne erkennbaren Versuch, anzugreifen oder ein Tor zu erzielen."
Mein Punkt ist lediglich, dass diese Regel viel Spielraum für Interpretation lässt und eben nicht konsequent über 60 Minuten durchgesetzt wird (was ich auch gut finde)- sie dann aber (möglich) spielentscheidend in den letzten 7 Sekunden Anwendung findet.
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Es lassen etliche Regeln im Handball Spielraum für Interpretation, was ja auch ein Problem dieser Sportart ist. Nur wird hier jetzt diskutiert, obwohl die Regel korrekt angewendet wurde. Das empfinde ich als absurd.
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Damit ist ja schon alles gesagt.
Ich denke; da waren noch einige andere Argumente, für die man den Vergleich nicht brauchte!
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Es lassen etliche Regeln im Handball Spielraum für Interpretation, was ja auch ein Problem dieser Sportart ist. Nur wird hier jetzt diskutiert, obwohl die Regel korrekt angewendet wurde. Das empfinde ich als absurd.
Das die Situation im Sinne der Regel gelöst wurde, bezweifle ich. Wie soll denn der Angreifer besser reagieren? Er zieht sich kurz zurück und hat dann den Raum, den Pass zu spielen. Und der Pfiff kommt nach dem Pass.
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Das die Situation im Sinne der Regel gelöst wurde, bezweifle ich. Wie soll denn der Angreifer besser reagieren? Er zieht sich kurz zurück und hat dann den Raum, den Pass zu spielen. Und der Pfiff kommt nach dem Pass.
Vielleicht in dem er versucht in der Vorwärtsbewegung mit Prellvorgang an dem Gegenspieler vorbei zu kommen oder einen Freiwurf zu erzwingen? Dann hätte man auch ganz entspannt die Uhr runterlaufen lassen können. Eine 1:1 Situation anzunehmen ist doch genau das, was die Bundesligaspieler an der 9m-Linie bis zum Erbrechen schaffen, wenn der Arm oben ist. Dann sollte das doch auch an der Mittellinie zu schaffen sein, oder?
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