Beiträge von Peter2000

    Mit viel Dusel und Glück und viel Schiedsrichterhilfe (2.Hz) holen wir 2 Punkte, gegen Leipziger welche nur von Witzke am Leben gehalten wurden.

    Und die Schiedsrichterentscheidungen gegen den SCM blendest du einfach so aus?

    Ich bin nach wie vor nicht bereit, hier eine einseitige, spielentscheidende Bevorteilung einer Mannschaft zu sehen. Es gab auf beiden Seiten Entscheidungen, die man geben kann, aber nicht muss. Das ist aber in jedem Spiel so.

    Aber ganz ehrlich, das sah weder auf der Platte nach irgendwas aus (nicht mal 2-Minuten) noch in der Wiederholung, Wenn der gegnerische Spieler schon mit dem Kopf auf Hüfthöhe taucht, dann kann Ernst nichts machen. Also hier haben die Schiedsrichter eindeutig falsch entschieden.

    Und damit das Spiel entschieden!

    Blödsinn. Leipzig hat in der 35. Minute einen Spieler verloren. Das entscheidet kein Spiel. Zumal es sich um Ernst handelte, der die Rote-Karten-Statistik der Bundesliga und die Zeitstrafenliste seiner Mannschaft anführt. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass er genauso gut einen Angriff später hätte vom Platz fliegen können.

    Abgesehen davon gibt es keine Regel, wo der Kopf sein darf und wo nicht. Kopftreffer gegen den Torwart werden auch nicht nur bestraft, wenn der Kopf mindestens 1,60 m über dem Hallenboden ist. Vielmehr wird hier argumentiert, dass der Werfer die mögliche Abwehrbewegung des Torwarts in seinen Wurf mit einplanen muss.

    Ernst schlägt mit dem Arm in Richtung des Gegners und trifft ihn am Kopf. Wenn man so energisch agiert, vor allem gegen einen Spieler, von dem man weiß, dass der Kopf auch mal weiter unten sein kann, dann nimmt man den Kopftreffer billigend in Kauf.

    Man kann genauso argumentieren, dass das Spiel zuungunsten von Magdeburg an anderen Stellen nicht entschieden wurde. So wie zum Beispiel beim Aufwärtshaken kurz vor Spielschluss, der Gislis Nase erwischte. Das blieb komplett ungeahndet. Das hätte mindestens eine Zeitstrafe gegen Leipzig nach sich ziehen müssen.

    Mit internationalen Schiris der CL hätte Leipzig vermutlich das Spiel gewonnen.

    Ganz sicher nicht. Denn die hätten die Fußabwehr von Mamic beim Stand von 6:6 anders bewertet und auch keinen 7-Meter beim Stand von 7:6 für Leipzig gegeben, bei der Aktion Claar gegen Preuß. Das waren beides Geschenke für Leipzig, die das Absetzen auf zwei Tore ermöglicht haben.

    Alleine diese Diskussion um die Zeitstrafen heute.

    Jede zweite Füchse-Strafe wird in Frage gestellt.

    Und bei HSV-Strafen kommt schon vor der Entscheidung: „Das muss auch zwei Minuten geben.“

    Die Füchse-Brille sitzt so tief, dass sie schon fast hinten wieder rauskommt.

    Bei manchen Kommentatoren ist es schon eine Art Beißreflex, Zeitstrafen zustimmend oder ablehnend zu kommentieren, bevor überhaupt Zeitlupen liefen oder der Videobeweis bemüht wurde. Und kurz danach folgt oft kleinlaut die Korrektur der ersten Bewertung. Da bleibt der Respekt gegenüber den Unparteiischen durchaus auf der Strecke. Wenn es selbst diejenigen, die unmittelbar neben dem Geschehen stehen, nicht zweifelsfrei erfassen können, was für Adleraugen müssen dann die Kommentatoren haben, die zig Meter davon entfernt sitzen? Vielleicht sollte man die Schiedsrichter auch einfach nur daneben setzen? Oder Schmiso & Co. pfeifen mal ein Spiel und die Schiedsrichter kommentieren das dann.

    Ich halte die Diskussion um das Spoilern von Ergebnissen für übertrieben und irgendwie auch realitätsfern.

    Als ich letztens in der Badewanne lag und das Radio anhatte, fing der Moderator auch plötzlich an, von Spielständen zu berichten. Und gestern wurde bei Sachsen-Anhalt Heute kurz vor Ende der Sendung noch als "Eilmeldung" der Halbzeitstand Bukarest-SCM erwähnt.

    Wenn man das komplett verhindern will, muss man sich doch konsequent von der Außenwelt abschotten. Kein Radio, kein Fernsehen, keine Familie oder Nachbarn, ... Selbst im Supermarkt oder in der Tankstelle könnte man gespoilert werden.

    Ich persönlich empfinde es auch als nervenschonender, wenn man das Ergebnis schon kennt. Denn dann interessiert vor allem das "Wie konnte das passieren", statt vielleicht nach 45 Minuten Spieldauer festzustellen, dass man gerade wieder 100 graue Haare mehr bekommen hat und sich fragt, warum man sich das eigentlich antut.

    Stuttgart für mich heute eigentlich die klar bessere Mannschaft, wenn da nicht die wirklich schwache Chancenverwertung gewesen wäre. Am Ende hat es dennoch gereicht, u.a. auch weil es heute die „Stuttgarter Häfner-Spiele“ waren. Wichtige Punkte gegen den Abstieg

    Ist das Erzielen von Toren nicht elementarer Bestandteil des Spiels? Wie kann eine Mannschaft "klar besser" sein, wenn sie reihenweise klarste Torgelegenheiten auslässt?

    50 Minuten lang waren beide Teams auf Augenhöhe. Stuttgart hat letztendlich gewonnen, weil Eisenach in den letzten 10 Minuten die Luft ausging. Wirklich besser waren sie aber nicht.

    Das ist doch dummes Zeug! Die spielen "oben" noch so viel untereinander...

    Da kann wirklich noch alles passieren!

    Die Füchse müssen noch nach Kiel und haben auch noch Hannover und Melsungen (realtiv spät) zu Hause!

    Allein eine kleine Formdelle kann da alles auf den Kopf stellen, von Verletzungen ganz zu schweigen.

    Melsungen lässt sich in Hamburg abschlachten und Hannover gewinnt gerade so zitternd gegen die Rhein-Neckar Löwen. Die werden in Berlin nichts holen.

    Kiel hat Flensburg, Melsungen und Hannover auswärts. Da bleiben Punkte liegen.

    Von allen Teams da "oben" haben die Füchse die mit Abstand besten Chancen auf die Meisterschaft.

    Als gescheitert sehe ich Heiner nicht an !!

    Für das, was du ihm vorwirfst, hat er trotzdem sehr gute Ergebnisse erzielt und auch einen Titel geholt.

    Man kann ihn sicherlich kritisieren, unterm Strich bin zumindest ich froh, dass er sich den Bums so lange gegeben hat.

    Ich gebe dir völlig recht, was die WM2007 und die Zeit davor angeht. Danach ging es aber kontinuierlich abwärts. Das verpasste Viertelfinale bei Olympia 2008 war der erste richtige Tiefpunkt, das Ausscheiden in der Hauptrunde bei der EM 2010 der nächste und das Abschneiden bei der WM 2011 der letzte.

    Warum spielt Köster so wenig in Angriff? In Gummersbach macht er das und das auch in Angriff gut.

    Köster kam bei den letzten Turnieren im Angriff zum Einsatz, ist da im Mittel aber auch nur nicht positiv hervorgestochen.

    Grgic scheint noch nicht so ganz verstanden zu haben, dass er in der Nationalmannschaft anders spielen muss als in Eisenach.

    Heiner Brand ist seinerseits unter anderem daran gescheitert, dass er die Spieler in sein Spielkonzept pressen wollte, statt die Stärken der Spieler zu nutzen. Deshalb die Frage: Warum muss Grgic anders spielen als in Eisenach?

    Zu den teilweise wirklich sensationellen Leistungen kann man sich schon so seine Gedanken machen.

    Ich warte seit Jahren auf einen Fall Armstrong im Skisport. Man kann ja durchaus akzeptieren, dass ein paar Winter lang eine Nation dominiert. Aber wenn Jahr für Jahr neue Sportler aus diesem Land nachkommen und gleich wieder die vorderen Plätze besetzen, dann muss man entweder allen anderen Ländern Unvermögen unterstellen oder halt doch mal darüber nachdenken, ob das alles mit rechten Dingen zugeht.

    Ähm, ein Wechselfehler steht auch in den Regeln...

    Ich kann der Argumentation von Gummiball auch nicht mehr folgen. Die offiziellen Handballregeln setzen die Begriffe Verstoß/Regelverstoß und Regelwidrigkeit gleich. Mal wird der eine Begriff verwendet, mal der andere. Und teilweise beide für das Gleiche.

    Wenn man die Regeln auf Deutsch und Englisch vergleicht, fällt auf, dass die Begriffe auch bunt durcheinander geworfen werden. Ich habe auf die Schnelle eine Stelle entdeckt, wo Regelwidrigkeit mit Infraction und Verstoß mit Violation übersetzt wurde. Vergleicht man aber die Häufigkeit der Begriffe, taucht Regelwidrigkeit 66x auf, Infraction aber nur 28x. Dagegen findet man Verstoß 21x und Violation 46x.

    Und die Handballjuristen verwenden "Regelverstoß" dann nochmal anders, nämlich primär für das falsche Anwenden der Regeln.

    Was passiert denn, wenn ein 7-Meter-Werfer den Ball absichtlich im hohen Bogen irgendwohin wirft?


    Ein Torwart, der (z.B. aus Ärger über die 7-Meter-Entscheidung) den Ball demonstrativ nicht versucht zu halten, bekommt Rot.


    Was macht man mit dem Werfer, der den Ball absichtlich wegwirft?

    Das Schwierige bei solchen Entscheidungen ist aber, dass man den Akteuren genau das unterstellen können muss. Klar, wenn ein Torhüter sich nebens Tor stellt oder dem Werfer den Rücken zuwendet, dann muss sich der Schiedsrichter nicht weit dehnen, um da absichtliche Verweigerung zu unterstellen. Aber nehmen wir an, er bleibt nach dem Anpfiff einfach nur ruhig stehen. Was dann? Kann ja genauso gut sein, dass er eine Finte des Werfers erwartet, auf die er nicht reagieren will.

    Ähnlich gelagert war es doch lange Zeit bei Würfen aus dem Feld aufs Gesicht. Selbst in der Bundesliga, wo man den Spielern schon unterstellen darf, dass sie wissen, was sie tun, konnte das z.B. ein Zeitz immer wieder zelebrieren. Auch damals hätte man schon sanktionieren können, wenn man sich getraut hätte, Absicht zu unterstellen.

    Also wie will man zweifelsfrei entscheiden, dass der 7-Meter-Werfer absichtlich den Ball wegwirft? Selbst die Besten werfen mal übers oder nebens Tor. Klar, er könnte sich auch rumdrehen und den Ball zum eigenen Torhüter befördern. Das wäre dann schon mehr als offensichtlich. Aber angenommen, so "doof" ist niemand, wo zieht man dann die Grenze zwischen der Verweigerung, ein Tor zu erzielen und einfach nur Pech beim Wurf?

    Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe, möchte ich noch ergänzen, dass in den Profiligen die Fairness deutlich höher angesiedelt ist als in den unteren Klassen. Zumindest in meiner Region und wenn man man das konsequente Ausnutzen der Freiräume, die Regeln bieten, nicht als Ausschlusskriterium betrachtet.

    Gerade die massive Aufweichung des Festspielparagraphen hatte viel kaputt gemacht. Da entstand auch Resignation, wenn der Gegner mit einmal seine Oberligamannschaft in der Kreisklasse aufbot. Legitim? Ja. Sportlich fair: Darüber streiten sich die Geister. Mittlerweile hat man ja korrigiert und nachgebessert. Das Problem war also präsent genug, um die Spielordnung zu ändern.

    Oder Spielverlegungen mit fadenscheinigen Begründungen. Praktisch, weil die besten Spieler nicht da waren oder in einer anderen Mannschaft gebraucht wurden. Theoretisch war dann halt die Halle gesperrt oder Krankenscheine wurden präsentiert.

    Wenn Fairness keine mehr Rolle spielt, dann darf ich aber auch nicht überrascht sein, wenn in dieser Situation der Werfer des 7m zweimal antäuscht und den Ball dann z.B. im hohen Bogen in Richtung Ecke wirft...

    Ist es fair, wenn Spieler das Unschuldslamm geben, obwohl sie genau wissen, dass die ihren Gegner im Gesicht getroffen haben oder fast den Arm rausreißen? Ist es fair, trotz Schrittfehler (Spieler spüren das eigentlich) weiterzuspielen und ein Tor zu erzielen? Ist es fair, mit dem Schiedsrichter zu diskutieren?

    Es gibt so viele Situationen, in denen der Begriff der sportlichen Fairness sehr weit gedehnt wird oder praktisch nicht mehr anwendbar ist.

    Und ja, der Werfer hat die Möglichkeit, es wie einen Unfall aussehen zu lassen und den Ball erstmal weit weg zu befördern. Im Fußball redet auch keiner darüber, wenn der Ball ins Nirvana geschossen wird oder man an der Eckfahne Zeit schindet. Es ist legitim.

    Das Regelwerk wird absichtlich gebrochen, weil man sich trotzdem einen Vorteil verspricht.

    Man begeht einen Regelverstoß, der entsprechend den Regeln sanktioniert wird.

    Wenn man in der Kreisklasse in der 5. Minute dem einzigen Gegenspieler, der das Tor trifft, die Nase eindrückt, hat man das doch auch nur zum eigenen Vorteil gemacht, mit dem Wissen, dass man dadurch deutlich bessere Chancen hat, das Spiel zu gewinnen (bitte nicht zu wörtlich nehmen). Trotzdem wird es nicht gesondert behandelt.

    Die einzige Frage ist also, ob das aktuelle Regelwerk auf diesen Fall eingeht. Und das tut es. Das Schwierige ist an der Stelle, Absicht von Unvermögen zu trennen. Wechselfehler passieren das ganze Spiel über. Klar könnte man jetzt argumentieren, die Mannschaft hätte es ja deutlich angezeigt. Aber selbst da könnte man verteidigend einwerfen, dass man aufgrund sportlicher Fairness auf seinen eigenen Verstoß hinweist. Machen Spieler, die den Ball zuletzt berührt haben, bevor er ins Aus fliegt, ja auch manchmal. Es gibt sogar Spieler, die ihre Fouls zugeben.

    In Deutschland nutzt man ja bis auf SAP eigentlich keine eigene Software. Coding kann ChatGPT ja auch unterstützen, usw. Alles geht, man muss es nur wollen

    Oh, das halte für für viel zu eindimensional betrachtet. Gerade im Bereich Maschinensteuerung/Schnittstellenprogrammierung/Webprogrammierung/Apps ist viel auf dem Markt, wo SAP die Finger nicht drin hat.

    Und ich würde nicht von "eigene" reden. Es ist eher der individuelle oder Kleinserienfaktor. Also schon eingekaufte Lösungen, die man zwar nutzt, aber keine Kontrolle im Sinne von "kann man mal schnell anpassen" hat.

    Und deshalb kann ich mir durchaus vorstellen, da ein "wir haben keinen mehr, der das ändern kann" als Antwort zu bekommen, wenn man, gerade bei kleineren Buden, um eine Anpassung bittet.

    Dass man die Funktionalität natürlich von Anfang an hätte bereitstellen sollen, mag von außen betrachtet einleuchtend klingen. Aber da spricht meine eigene Berufserfahrung halt dagegen.

    Oha, wo seid ihr denn gelandet...? =O

    Entschuldigung dafür. Normalerweise ist Off-Topic hier ja mit Bier verbunden. Damit kann ich leider heute nicht dienen.

    So schlecht kann doch keine Software programmiert sein, dass ein zusätzlicher Name Probleme macht.

    Aus persönlicher Erfahrung heraus kann ich dir bestätigen, dass man Software noch viel schlechter programmieren kann, als der Nutzer sich das vorstellen möchte.

    IT und Deutschland passen leider immer noch nicht zueinander.

    Ich glaube ja mittlerweile, dass manche Webers Haar in der Suppe suchen, weil sie das als Ausgleich für eine Flaute im heimischen Bett brauchen.

    Mein Gott! Die Mannschaft kraucht personell auf dem Zahnfleisch und gewinnt trotzdem ihre Spiele!

    Sollte man nicht viel mehr darüber diskutieren, warum selbst bei so einem Spiel Wiegert nicht von seiner Linie abweicht? 4 Linkshänder im Aufgebot und 3 davon wärmen quasi 60 Minuten lang nur die Bank. Dass Hensen überhaupt aufs Feld durfte, hat er nur Webers Verletzung zu verdanken.

    Warum kann man so ein Spiel nicht nutzen, Alternativen zu probieren?