Beiträge von Peter2000

    Wie geschrieben: Es waren Zuschauer bei Dyn. Bild.de hatte nicht übertragen.

    Quelle?

    Mit Bild.de sind sicher die TV-Übertragungen auf Welt (bzw. ehemals Bild.tv) gemeint.

    Ich zitiere mal die Dyn-Meldung dazu:

    Zitat
    • Zahlreiche Spiele erreichten mehr als 100.000 Zuschauer, Top-Begegnungen im Handball mit rund 200.000 Zuschauern

    Quelle: https://www.dyn.sport/deinsender/dyn…zweiter-saison/

    Das ist sehr allgemein gehalten und lässt sehr wohl die Option offen, dass auch FreeTV-Zuschauer mitgezählt wurden.

    Na, DAS ist natürlich eine absolut valide Quelle. Konnte ja keiner ahnen, dass deine Aussage auf deinem allumfassenden WISSEN beruht! 🤣🤦🏻‍♂️

    Ich stimme Rheiner da durchaus zu. Dyn erstellt halt den Content und kann deshalb guten Gewissens auch Zuschauer als die eigenen zählen, die die Spiele z.B. auf Bild TV oder Welt gesehen haben. Bei einem Kinofilm wird ja auch nicht nur gezählt, wer sich den Film im werkseigenen Kino anschaut. Ohne Abo-Zahlen ist alles Stochern im Nebel.

    Sehe ich auch so. Die mediale Präsenz war im Handball noch nie so hoch wie aktuell.

    Und wie hat sich die Wahrnehmung entwickelt?


    Innerhalb der Bubble sehen Dinge anders aus als wenn man sich außerhalb befindet. Man kann problemlos an existierenden Dingen vorbeigehen, ohne sie wirklich wahrzunehmen. Wird in der Nachbarschaft nun häufiger über Handball geredet? Haben vielleicht sogar wieder mehr Leute angefangen, selbst Handball zu spielen? Beides würde ich verneinen. Die mediale Präsenz betrifft den Profi-(Männer)Bereich. Das ist nur ein Teil des Handballs.

    Es ist auch klar, dass man erst mal pusht und alle möglichen Kanäle bedient und neue Formate entwickelt. Man will das Produkt Handball verkaufen. Nur kommt was bei rum? Und läuft es langfristig stabil? Gerade die jüngere Generation lebt vom Hype. Da braucht man nur schauen, wie schnell auf YouTube & Co. Stars geboren werden und wie schnell sie wieder weg vom Fenster sind. Dementsprechend ist es meiner Meinung nach noch viel zu früh, wirkliche nachhaltige Tendenzen festzustellen.

    Und die grundlegende Situation ist ja nicht neu. Jedes Mal, wenn es Veränderungen in der TV-Handballszene gab, wurden diese als "das beste, was wir je hatten" gefeiert. Und ein paar Jahre später setzte Stillstand und Resignation ein. Wir sind immer noch in der Anlaufphase eines hoffentlich sehr lange bestehenden Projektes. Aber wenn ich ehrlich bin: Jetzt schon vergünstigte Abos für die nächste Saison rauszuhauen, ist kein Signal für ein gut laufendes Geschäft. Wir sind hier im Monopol-Bereich. Dyn hat keine Konkurrenz, die Abonnenten abwerben könnte. Zumindest nicht bei den Hardcore-Handballfans. Da gibt es kaum positive Gründe, warum man diesen Weg geht. Für mich hat das eher den Touch einer Hypothek oder Grundschuld, mit der Gläubiger eine langfristige Sicherheit in der Hand haben.

    Beim Doping braucht der "Übeltäter" nicht mal zu handeln. Ich misch dir was ins Getränk, dann geb ich noch dem Inquisitor nen anonymen Hinweis und bist am Arxxx. Und jetzt zeig mir den, der immer nen Vorkoster oder nen mobiles Labor dabei hat, wenn er Hunger oder Durst verspürt :hi:

    Das mobile Labor würde vielleicht nicht mal anschlagen. Wir hatten im Zusammenhang mit Portner ja hier im Forum Beiträge, wo hervorgehoben wurde, wie viel "besser" einige wenige Labore bei der Nachweisempfindlichkeit sind.

    Man könnte aber auch ein Totschläger sein...

    Da gibt es oder gab es ja so einige Fälle ... Baumann , der mit der Zahnpasta... , Sachenbacher mit einem gegessenen Riegel ... usw...

    Dieses "man könnte" ist reines Spekulieren. Du wirst weder als Totschläger noch als Mörder verurteilt, wenn das Gericht dir die Tat nicht beweisen kann. Und das ist der riesen Unterschied zum Doping. Da ist die Herangehensweise: Es liegt eine Leiche in deinem Keller, also bist du der Mörder. Und während du bereits am Galgen hängst, kannst du versuchen, deine Unschuld zu beweisen.

    Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass Deutschland Doping unter Strafe stellt. Dazu wurde 2015 das Anti-Doping-Gesetz erlassen. Wer den Gesetzestext (https://www.gesetze-im-internet.de/antidopg/BJNR221010015.html) aufmerksam liest, wird aber feststellen, dass das Gesetz keinesfalls der Argumentation der WADA folgt und Doping nicht alleine dadurch definiert, dass bei jemanden Substanzen im Körper nachgewiesen wurden. Es muss die Absicht der Leistungssteigerung vorhanden gewesen sein.

    Um beim Beispiel Portner zu bleiben: entweder man weißt etwas nach oder nicht. Da müssen entsprechende Wege gefunden werden, damit das rechtssicher ist.


    Mich nervt halt einfach, das nahezu jeder Doper immer eine Erklärung hat, aber eben nie in der Lage war präventiv darauf zu achten (Stichwort: verunreinigte Lebensmittel oder falsche Medikamente durch Ärzteteam).

    Was du forderst, ist realitätsfern. Der Sportler dürfte sich nur noch in einem abgeschlossenen System aufhalten, ohne Kontakt zur Außenwelt. Es reicht eine präparierte Türklinke, um jemanden umzubringen (Stichwort: Nowitschok). Wenn man jemanden was unterjubeln will, dann schafft man das auch.

    Das Problem ist die Doping-Definition der WADA: Verbotene Substanz im Körper nachgewiesen = Doping.

    Man stellt die Sportler unter Generalverdacht. Statt ihre Schuld zu beweisen, müssen sie den Nachweis der Unschuld erbringen. Dafür gibt es im Strafrecht (und nicht anders ist eine Sperre zu bewerten) keine Parallelen. Man ist nicht automatisch ein Mörder, nur weil im eigenen Keller eine Leiche liegt.

    Ich kann dir nur empfehlen, zu versuchen, dich in die Lage eines Sportlers zu versetzen. Und dann spielst du mal durch, mit wem oder was der zwangsweise in Berührung kommt.

    Ich bin hier auch durchaus gewillt, die Frage einzubringen, inwieweit deine Forderung nach Abkapselung mit dem im Grundgesetz verankerten Recht auf Menschenwürde vereinbar ist. Fordert man von Sportlern, jede Aktion zu unterlassen, die zu einer Kontamination führen kann, dann sehe ich das nicht mehr vereinbar mit dem Gleichheitsgrundsatz und dem Recht auf Teilhabe.

    Und hier kann man auch nicht einfach sagen, der Sport hat seine eigenen Gesetze. Es gibt Grundrechte, an die haben sich alle zu halten. Nur hat kaum ein Sportler die Zeit und die Nerven, diese konsequent einzufordern. Der Fall Pechstein ist da eine große Ausnahme. Das Verfahren zog sich über 16 Jahre hin.

    Sorry Frau Smits, dass ist reiner Populismus. Wenn eine die Gegebenheiten kannte, dann sie. Dass alles an Bezner senior hing ist allgemein bekannt (wenn auch interessanterweise nicht in den Mainstreammedienartikeln benannt) und die größte Frage nach der Sicherheit des Arbeitsplatzen hängt damit zusammen ob es in LB gelänge, neue Sponsoren zu finden. Dass das nicht funktioniert hatte, sollte ihr nicht entgangen sein.

    so naiv wie Lieschen Müller kann man in LB in den letzten Jahren einfach nicht gewesen sein, um jetzt aus allen Wolken zu fallen.

    Du traust den Spielerinnen ganz schön was zu. Sollten die vielleicht nebenbei auch noch die Steuererklärung für ihren Arbeitgeber machen?

    Ich bin mir sicher, dass gerade in der Frauenmannschaft meines Vereins die meisten nicht einmal den Namen ihres Abteilungsleiters, geschweige denn den des Vereinspräsidenten kennen. Die sind zu uns gekommen, weil sie Handball spielen wollen. Die wissen wo die Halle steht und die kennen ihr Trainerteam. Und das wars.

    Hat man nich gesagt, dass Handballspiele in den Spitzen auf 200.000 kamen? Basketballfans werden ihren Sport auch gucken wollen denk ich.

    Ja, man hat von Zuschauern gesprochen. Ich gehe davon aus, dass man bewusst diesen Begriff wählte und damit ausdrücklich nicht die Abonenntenzahl meinte. Mal was Extremes: Bei meinen reproduktionsfreudigen Nachbarn hätten zu besten Zeiten 9 Leute vor dem Fernseher sitzen können (mit einem Abo). Im TV-Bereich dürfte es nicht unüblich sein, von bestimmten Haushaltsgrößen auszugehen.

    Entschuldige bitte, aber was Du da schreibst hat mit der Sachlage und der Realität ja nun wirklich überhaupt nichts zu tun. Was ich beschrieben hatte ist seit Jahren, teilweise Jahrzehnten Realität - analog ebenso wie digital. Natürlich gibt es da teils getrennte und teils sich überschneidende Verkaufsräume.

    Analog: der Supermarkt aus der Lidl&Schwarz-Gruppe (mit Fleischer- und Backwarenabteilung), im gleichen Gebäude (auf der gleichen "Plattform"): Bäcker (mit Imbiss), Metzger (mit Imbiss), Textilhandel, Friseur, Tabakladen, Asia-Imbiss - wirtschaftlich völlig unabhängig von einander, aber jeder Frequenzbringer für den anderen, trotz(!) teilweiser Konkurrenzsituation. Manche Menschen wollen auch gerne etwas Abwechslung. Das hat sich als "effizient" erwiesen.

    Digital: etsy, ebay, selbst Amazon und zig andere. Eine Plattform, viele Anbieter. Oder: >eine< Shop-Software, kaum mehr als bei Farbgebung und Logo angepasst

    Streaming: Du kannst bei Prime Netflix oder Disney+ etc. dazu buchen, bei Sky kannst Du DYN dazu buchen, und weiß der Geier was noch alles usw. usf., und, selbstredend, fließen da jeweils Provisionen an den Vermittler.

    Kritisch würde es erst und nur, wenn die DFL DYN komplett übernehmen würde und dann die 'Randsportarten', wie Handball, Basketball etc., aus dem Programm nähme bzw. an Fussball koppeln würde.

    Du biegst dir hier ganz schön was zurecht, um deine abstruse Theorie von Dyn+Fyn zu rechtfertigen.

    Du beschreibst Situationen, die überhaupt nicht mit Dyn (Handball & Co) + "Fyn" (Fußball) vergleichbar sind. Du bringst Vergleiche von wirtschaftlich völlig unabhängigen Firmen, teils Konkurrenten, erklärst das sogar korrekt. Aber solange die externen "Bäcker (mit Imbiss), Metzger ..." nicht zu 100% Lidl&Schwarz gehören, ist das ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Bezogen auf das, was ich schrieb, müsste der Kaufland-eigene Obst-und Gemüsestand aus dem Verkaufsraum ausgegliedert werden, genauso Fleisch/Wurst, u.s.w. Und das wird nicht passieren. Und wenn dir Fleisch und Gemüse nicht passen, dann nimm' halt Klopapier oder Süßwaren. Kaufland & Co. bieten ihr komplettes Sortiment in einem einzigen Verkaufsraum an. Vorn rein, alles in den Korb und an der Kasse wieder raus.

    Der Verweis auf etsy und ebay entbehrt jeglicher Seriosität. Das sind reine Handelsplattformen, die keine eigenen Artikel anbieten. Amazon hat eigene Artikel. Jetzt zeige mir aber die Plattform außer Amazon selbst, auf der Amazon einen Teil seines eigenen Produktsortiments exklusiv verkauft. Also nicht irgendein Händler, der auf X Plattformen präsent ist. Sondern wirklich Produkte, die von Amazon selbst stammen.

    Selbst bei Netflix&Co. wird es schwierig, eine Argumentation aufrechtzuerhalten, die irgendwie zum hypothetischen Konstrukt Dyn+Fyn passen würde. Dass man die verschiedenen Streaminganbieter auf allen möglichen Plattformen dazu buchen kann, ist doch eine komplett andere Welt, als wenn ein Streaminganbieter seinen eigenen Content splitten und auf zwei separaten Plattformen jeweils exklusiv anbieten würde. Dieses Szenario gibt es doch allenfalls bei Filmstudios, wo zeitlich befristete Verwertungsrechte verkauft werden. Aber da reden wir nicht von Live-Content, sondern von x-facher Wiederverwertung ein- und desselben Produkts.

    Der Unterschied ist ein gewaltiger und erklärt sich doch von selbst. Dyn braucht weder Rechte zu kaufen, noch der DFL keine Summe "X" garantieren. Im einfachsten Fall lässt sich über DYN neben den bisherigen Sportarten auch "dyn.Fussball" buchen, DYN selbst wäre bei Fussball aber nur der Dienstleister welcher die Plattform zur Verfügung stellt, und bekommt von der DFL entsprechend Kohle dafür. Preis und Zahl der Abos wäre bei Fussball Sache der DFL und diese müsste auch selbst kucken wie sie die Abos ans zahlende Publikum bekommt. Bei einem von der DFL betriebenen Streaming unter eigenem Namen, aber eben die Plattform DYN nutzend ebenso - Selbstvermarktung eben.

    Die Preise für die Sportarten außerhalb von Fussball blieben in jedem Fall davon unbeeinflusst oder könnten sogar bis zu einem gewissen Grad durch Fussball quersubventioniert werden..

    Das halte ich für einen realitätsfernen Wunschtraum. Welche andere Plattform splittet sich nach Sportarten? Getrennte Seiten, getrennte Abonnenten, getrenntes Marketing. Das ist das Gegenteil von dem, was unter Effizienz zu verstehen ist. Das wäre, als hätten Edeka oder Kaufland & Co. getrennte Verkaufsräume für Obst und Fleisch. Das Ziel beim Verkaufen ist es doch, den Käufer dazu zu bringen, mehr zu nehmen, als er ursprünglich wollte. Und so wie man im Supermarkt etwas in den Weg stellt, damit man zwangsläufig drüber stolpert, verhält es sich auch bei Streaming-Diensten.

    Weiter oben habe ich doch das hier verlinkt: RE: Handball bei DYN

    Es geht nicht darum, dass DYN um Fussballrechte mitbieten würde und wir die dann mitbezahlen müssten um Handball zu sehen. Fussball hat sich bei DYN eingekauft - um evtl. Plattform und knowhow für einen eigenen Streamingdienst, meinetwegen "FYN", zu nutzen.

    Welchen Unterschied macht es für den zahlenden Nutzer, ob Dyn für die Rechte mitbietet oder ob die DFL die mediale Verwertung der Fußball-Bundesligen seinem eigenen Streaming-Dienst (Dyn) so zur Verfügung stellt? Am Ende will die DFL Kohle sehen. Aktuell 1,121 Mrd. € pro Saison. Und dass für die DFL das Szenario "Selbstvermarktung" eine Option ist, kann sogar der Quelle entnommen werden, die du zitierst. Und wie ich bereits schrieb: Der Kicker hat es deutlich formuliert.

    Da haben aber ganz schön viele Asiaten ein Abo, oder? :D

    Das ist die gleiche Masche, als wenn man bei einem Formel 1-Wochenende von 200.000 Besuchern spricht, aber letztendlich jede Person 3x zählt, wenn sie Freitag, Samstag und Sonntag vor Ort ist.

    Entscheidend ist, wie viel Einnahmen sich mit diesen "kumulierten Zuschauern" erzielen lassen. Ehrlicher wäre es, von Abonnenten zu sprechen. Aber die Zahl ist vielleicht nicht ganz so hoch, wie man es gern verkaufen würde.

    Das ist hier auch nochmal etwas ausführlicher dargestellt: DFL und Schwarz-Gruppe steigen bei Dyn ein

    Da steht schon noch ein bisschen mehr drin. Man kann da lesen, dass man bei der nächsten Rechtevergabe für die Bundesliga nicht mehr mit Sky (RTL) rechnet und entsprechend ein Druckmittel für den aktuell einzig verbleibenden Interessenten (DAZN) braucht.

    Beim Kicker (https://www.kicker.de/warum-die-liga…1129196/artikel) ist es sogar noch deutlicher formuliert: Da steht Selbstvermarktung als Szenario im Raum.

    Ich empfehle dazu den Artikel bei Spobis, welcher dies bestätigt. Darin unter anderem:

    "Nach SPOBIS-Informationen bestand auf Seiten von Dyn Media nie die Absicht, über Dyn Bundesliga-Rechte zu erwerben."

    Es hatte auch nie jemand die Absicht, eine Mauer zu bauen...

    Juristen lachen sich über solch eine Formulierung doch kaputt. "bestand" ist bekanntlich die Vergangenheitsform. Dem Artikel ist nicht zu entnehmen, ob das vor oder nach dem Einstieg der DFL so geäußert wurde und erst recht nicht, ob sich die Absichten zwischenzeitlich geändert haben, wo nun mehr Leute eine Wörtchen mitzureden haben.

    Wenn DYN nun noch Fußball dazu anbieten sollte, dann wird der Preis aber auch klettern. Ist ja ohnehin schon moderat angestiegen und war doch im Grunde jedem claar, dass es nicht bei dem Einstiegspreis bleiben wird. Egal, ob jetzt Fußball dazu kommt oder nicht.

    Möchtest du eine Prognose abgeben, was du unter "klettern" verstehst? DAZN im Jahresabo liegt aktuell bei 34,99 € pro Monat. Und da ist nur ein Teil der Bundesligaspiele drin enthalten. Wer flexibel bleiben möchte, zahlt 44,99 € im Monat.

    Hoffen wir mal, dass Dyn nicht den Weg so ziemlich aller anderen Streamingdienste geht, und zukünftig kräftig an der Preisschraube dreht.

    Mit Fußball im Portfolio befürchte ich, dass andere Sportarten ganz schnell an den Rand gedrängt werden. Sky und DAZN haben gezeigt, wie gut sich Fußballfans melken lassen. Zumindest über viele Jahre. Das kürzliche Hickhack um die Neuvergabe der Rechte dürfte der DFL dagegen nicht gefallen haben. Wenn sie jetzt einen eigenen Streamingdienst betreiben, dann sicher nicht mit den Absichten einer Mutter Theresa. Aber das ist ja schon der Meldung zu entnehmen, dass es der DFL nur um Kohle geht.

    Ich kann der Meldung deshalb auch nichts gutes abgewinnen.

    Ja, keine Frage.

    Hier im Thread wurde aber mehrfach und von verschiedenen Usern geäußert, dass die Offiziellen vor Wiederanpfiff die Spieler hätten durchzählen und den Fehler des Dessau-Roßlauer HV noch vor Anpfiff hätten korrigieren sollen.

    Im Zweifelsfall kann man anführen, dass die Schiedsrichter für die Einhaltung der Regeln verantwortlich sind. Das umfasst auch die Anzahl der Spieler, die sich auf dem Feld befinden dürfen.

    Zusätzlich könnte man mit Regel 15 (Anwurf/Einfwurf/...) argumentieren: "Grundsätzlich sollen die Schiedsrichter das Spiel nicht anpfeifen, bevor die Spieler ihre Aufstellung entsprechend 15:1, 15:3 und 15:4 eingenommen haben".

    Die Pflicht zur Kontrolle für Zeitnehmer/Sekretär ergibt sich aus Regel 18: "Andere Aufgaben, wie die Kontrolle der Zahl der Spieler und Mannschaftsoffiziellen im Auswechselraum sowie das Aus- und Eintreten von Auswechselspielern ... gelten als gemeinsame Verantwortungen."

    Im übrigen begeht jedes Team in jedem Spiel Regelverstöße am laufenden Band: Schrittfehler, Fouls etc!!!

    Das Fachwort hierfür lautet: Whataboutism.

    Es geht bei der Beurteilung des Sachverhalts nicht darum, wer wie oft welche Fehler macht. Es geht einzig allein darum, dass die Schiedsrichter/das Kampfgericht einen spielentscheidenden Regelverstoß begangen haben, der nicht als Tatsachenentscheidung zählt: https://www.hok-online.de/handballrecht/…elversto%C3%9F/

    die der Fehler ist eindeutig beim Kampfgericht und nicht bei Dessau (hätte Dessau den Fehler gemacht, gäbe es dieses Spiel nicht)

    Dessaus Fehler hat die Ereigniskette ausgelöst. Das braucht man nicht im Nachhinein schönreden.