Der Kielcer Spieler lag doch gerade im Aus als er den Ball abgefangen hat?
Was sagt Rheiner zu dieser Szene?
Auf den ersten Blick hätte ich auch erwartet, dass da für Magdeburg gepfiffen wird.
Der Kielcer Spieler lag doch gerade im Aus als er den Ball abgefangen hat?
Was sagt Rheiner zu dieser Szene?
Auf den ersten Blick hätte ich auch erwartet, dass da für Magdeburg gepfiffen wird.
Viele Menschen haben Probleme, die Aktion selbst von deren Folgen zu trennen. Die Bilder machen es da nicht einfacher.
Nüchtern betrachtet war es ein absichtlicher, intensiver Rempler, der den Herrn vom Kampfgericht unerwartet traf. Das ist als arglistige Aktion einzustufen und entsprechend zu bestrafen.
Zieht man solch eine Aktion mit einem anderen Spieler ab, ist man wahrscheinlich nach zwei bis vier Wochen wieder auf dem Platz. Insofern halte ich die 12 Monate Sperre für völlig ausreichend.
Ich hatte vor einiger Zeit mal recherchiert, ob man im Strafrecht bei einem tätlichen Angriff auch für unvorhersehbare Folgen verantwortlich gemacht werden kann. Und da scheiden sich offenbar die Geister. Die vorherrschende Lesart ist tatsächlich die, dass man die alleinige Verantwortung für die Folgen trägt, auch wenn diese schlimmer ausfallen, als es der Angriff erwarten lassen würde. Recht aktuell ist aber ein Urteil gegen einen Polizisten aus Mannheim, der beim Einsatz über die Stränge geschlagen hat und durch widerrechtliche Schläge eine Person verletzte, die letztendlich starb. Die Gutachter (und das Gericht) drehten hier die Verantwortlichkeit in die Richtung, dass man Vorerkrankungen des Mannes nicht ausschließen könne. Die Folgen waren also so nicht zu erwarten.
Und das sehe ich eben auch bei Bezjak. Weder glaube ich, dass er wollte, dass der Mann stürzt und sich verletzt, noch denke ich, dass man objektiv betrachtet davon ausgehen musste, dass das passieren wird. Das ist einfach in hohem Maße dumm gelaufen. Und deshalb sollte die Bestrafung der Aktion im Vordergrund stehen (so wie das bei anderen Vergehen im Handball auch der Fall ist).
Sportverbände haben ihr eigenes Rechtssystem. Verbandsrecht ist nicht allgemeingültig, im Gegensatz zur staatlichen Rechtsordnung. Jeder Sportler unterwirft sich dem Verbandsrecht. Das muß man nur gedanklich trennen und nicht ständig miteinander vermischen, obwohl es auch Überschneidungen geben kann.
Mit viel Zeit und Willen kann man aber versuchen, Sportrecht zu kippen. Dass das kein Novum darstellen würde, hatte ich vor ein paar Tagen schon einmal geschrieben.
Und gerade wenn der Job dran hängt, ist die Sache meiner Meinung nach anders zu bewerten als wenn ein Hobbyspieler sanktioniert wird.
Man sollte auch nicht unterschlagen, dass die Rechtsprechung durchaus einem stetigen Wandel unterliegt.
Im Übrigen würde ich das "Verbandsrecht" am ehesten mit Allgemeinen Geschäftsbedingungen vergleichen. Da kann man auch erstmal viel reinschreiben. Am Ende entscheidet ein Gericht, ob die Paragraphen zulässig waren oder nicht.
Glückwunsch an Kiel für den Punkt, trotz schlechterer Wurfquote und quasi ohne Torwartleistung.
Und dank der Schiedsrichterinnen ist auch der Bedarf an Komödie für heute gedeckt. Auch da nochmal Glückwunsch an Kiel, dass es trotz der witzigen Entscheidungen für einen Punkt gereicht hat.
Die Übertragung RNL- MT war wieder gruselig. Der sich und die Gegner der MT stets feiernde Knorr Fanboy F. Nass und die schreienden Damen im Hintergrund. Au weia..
Da hätte ich einen Vorschlag analog zur Formel 1: Mehrere Kanäle pro Spiel. Einen Stream nur für Trainer/Ersatzbänke, einen fürs Kampfgericht und einen weiteren für ausgesuchte Zuschauer. Da kann man die Euphorie oder das Leiden (so wie gestern bei den Löwen-Fans) hautnah miterleben. Und natürlich einen Datenkanal mit Puls/Blutdruck/Schritt- und Wortzähler aller Spieler und Trainer, dazu Schallpegel. Und ganz wichtig: die Durchflussmengen der Zapfanlagen.
Ein Replay-Kanal, der in Dauerschleife die besten Fehlentscheidungen der Schiedsrichter zeigt, würde vielleicht auch einigen gefallen.
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Der Kardinalfehler, der hier ständig gemacht wird ist, das man Rechtsgrundsätze aus dem Strafrecht, Stichwort Unschuldsvermutung, 1:1 auf Anti-Doping-Regeln überträgt. Positive Doping-Probe = Schuld, Unschuld muß belegt werden. Straftat = Schuld muß bewiesen werden. Klingt ähnlich, ist aber total gegensätzlich.
Meiner Meinung nach ist genau das der Punkt, über den eine Diskussion erlaubt sein muss. Es heißt gern, dass der Sport seine eigenen Gesetze hat. Nur gibt es da Grenzen. Und nicht erst einmal in der Geschichte haben zivile Gerichte Sportregelungen einkassiert. Ich glaube, das Bosman-Urteil dürfte das prominenteste Beispiel sein.
Ich habe eine (ältere) Dissertation gefunden, die sich mit dem Thema Doping-Urteile beschäftigt: "Die Unschuldsvermutung im Dopingverfahren."
Die Andeutungen im Intro klingen interessant:
Er plädiert dafür, das geltende Verbandsrecht hier weit stärker als bisher der Rechtssprechung ordentlicher Gerichte anzugleichen. Auch hier besitzt die Unschuldsvermutung herausragende Bedeutung, die sich in entsprechenden Verbandsregularien ausdrücken sollte.
Ich habe jedoch keine Ahnung, inwieweit das inhaltlich noch aktuell ist. Lesenswert wäre es sicher trotzdem. Und es zeigt, dass man sich auch auf wissenschaftlicher Ebene Gedanken zum diesem Thema gemacht hat.
Das Maß an Aggression in den Beiträgen von fmikel und Peter2000 ist abschreckend.
Nehmt doch mal ein bisschen den Fuß vom Gas...
Weil ich die Wahrheit schreibe? Weil ich anderen deutlich zu verstehen gebe, dass es nicht in Ordnung ist, in einem Forum, das die ganze Welt lesen kann, eigene Meinungen so wiederzugeben, als wären es objektive Fakten?
Die wenigsten hier im Forum werden einschätzen können, ob das, was die von mir "kritisierten" Personen geschrieben haben, der Wahrheit entspricht. Dank meiner Qualifikation und Arbeit kann ich es. Und deshalb nehme ich mir heraus, einige Dinge geradezurücken.
Ich bin kein Diplomat oder Politiker, der es nötig hat, Dinge "durch die Blume" zu sagen. Ich bin aber durchaus in der Lage, meinen Stil an das, auf was ich reagiere, anzupassen. Und je abstruser der Inhalt, umso direkter werde ich. Es liegt also an den Leuten selbst. Einfach ein bisschen weniger auf den Putz hauen und schon kann es friedlicher laufen.
Mal blöde Zwischenfrage: Was meinst du damit? Die Proben gehen doch m.W. nur über einen Schlüssel der durch die NaDA vergeben wird im Labor ein.
Meine Anmerkung zur Unparteilichkeit bezieht sich nicht auf die Analyse der Proben, sondern auf das Verhältnis des Prüflabors zur übergeordneten Stelle, die die Akkreditierung ausstellt und regelmäßig überwacht. Dazu werden von der DAkkS Begutachter in die Laboratorien geschickt. Und hier ergeben sich nicht wegdiskutierbare Risiken, wenn ein Labor zu oft vom selben Begutachter besucht wird. An die DAkkS werden von europäischer/internationaler Seite aus hohe Anforderungen hinsichtlich ihrer Aktivitäten gestellt. Die Beurteilung der Risiken, wenn nur bedingt geeignete Begutachter zur Verfügung stehen oder es auch außerhalb der Begutachtungstätigkeit gemeinsame Aktivitäten gibt (z.B. Expertenkreise), ist zwingend vorgeschrieben.
Und da ja geschrieben wurde, dass das Feld geeigneter Laboratorien extrem klein ist, war ich einfach daran interessiert, wie viele Begutachter es gibt, die kompetent diese Laboratorien überwachen können.
Ich bin allerdings auch nicht jemand, der seine Hand für die Arbeit anderer Laboratorien ins Feuer legen würde. Meine Erfahrung ist eher die, dass alle irgendwelche Leichen im Keller haben und es oft genug nur den Begutachtern zu verdanken ist, dass man damit durchkommt.
Zuallererst: Vielen Dank für Deine Antwort. Da sind mehrere valide Kritikpunkte enthalten und in deren Anbetracht hätte ich meinen ursprünglichen Kommentar so gar nicht erst schreiben sollen.
Mit der Art und Weise, wie Du deine Kritik formuliert hast, hab ich persönlich ein Problem; Zwar ist dies sauber von der inhaltlichen Diskussion zu trennen, möchte aber trotzdem benannt werden.
Und zu Guter Letzt, auch im Rahmen meines ursprünglichen Kommentars: Vielen Dank JakeBlues, das Du an der Stelle mit in die Bresche gesprungen bist und Deine Expertise auf diesem Feld mit uns teilst. Ich schließe mich meinem Vorredner an - das hilft der Qualität der Diskussion ungemein.
Ich weiß, dass meine direkte Art bei vielen nicht gut ankommt. Nur werde ich daran nichts ändern. Die Verantwortung für das, auf was ich reagiere, liegt zuallererst bei den Autoren selbst. Ich meine, dass man eine gewisse Verantwortung für das hat, was man der Öffentlichkeit mitteilt. Vor allem, wenn man es nicht klar als die eigene Meinung, sondern vielmehr als objektive Tatsache hinstellt. Und tut mir leid, aber wer alleine aufgrund von zwei Zahlen, die sich gerade einmal um Faktor 20 unterscheiden, Behauptungen bezüglich der Genauigkeit der Messmethoden aufstellt, lehnt sich halt ein Stück zu weit aus dem Fenster. Wenn man es schafft, das schlüssig zu begründen, dann gerne. Ansonsten kann ich aus einem akkreditierten Labor gern mit Beispielen zu Messmethoden dienen, die über ganz anderen Größenordnungen hinweg funktionieren.
für Doping akkreditierte Labore gibt es genau 2 in Deutschland
Wie viele DAkkS-Begutachter gibt es, die diese Labore überprüfen? Ich bin in einem anderen Bereich unterwegs, in dem es deutlich mehr als 2 Laboratorien gibt. Aber selbst da hat die DAkkS massive Probleme, genügend kompetente Begutachter zu finden, sodass die Forderung nach regelmäßigem Durchwechseln überhaupt nicht mehr umsetzbar ist. Und damit wachsen die Risiken, vor allem die der Forderung nach Unparteilichkeit.
dass ein für Doping akkeditiertes Labor den Goldstandard der Analytik darstellt
Naja, Selbstbewusstsein ist auf jeden Fall vorhanden. Nur wer prüft eigentlich das Labor auf Richtigkeit, wenn es den Standard selbst setzt? Das beißt sich mit der Lesart der ISO 17025.
Das Problem, das ich an der Stelle des Videos sehe, ist, dass Herr Käding hier aus qualitativer Sicht zwei fundamental verschiedene Testsysteme in einem Vergleich auf eine Stufe stellt.
Urin-Schnelltests haben, verglichen mit einer Probe im Labor, eine Auflösung und Empfindlichkeit, die mehrere Größenordnungen schlechter als die Methodik eines Labors ist. Deshalb auch der hohe Grenzwert von "1000" (in welcher Einheit wir uns bewegen, lässt der Kollege im Video leider unbeantwortet). Das Labor hat ja einen Wert von "48" festgestellt, was die Vermutung zu Grunde legt, dass deren Verfahren mindestens eine 1000-fach bessere Auflösung haben müssen (Angabe auf die erste Stelle genau).
Das wäre in etwa so, als würde ich zum Prüfen einer 5H7-Passung (Toleranzfenster 5,000mm bis 5,012mm) einen Zollstock und das geeignete Prüfmittel (Grenzlehrdorne) qualitativ gleichwertig ansehen und beide als geeignet befinden.
Die Einheit wurde zumindest angedeutet "Nanogramm ...". Abgesehen davon ist das für den Vergleich tatsächlich irrelevant, solange sich beide Zahlen auf dieselbe Einheit beziehen.
Anhand der Zahlen 1000 und 48 (wobei im Video 78 genannt wurden!!!) darauf zu schließen, dass die Auflösung des Labors Faktor 1000 besser ist, halte ich für höchst unseriös. Wer klar denken kann, dem sollte bewusst sein, dass man einen Grenzwert kaum auf 995 oder 1005 festlegen wird. Dazu ist der Absolutwert einfach zu hoch. Es sei denn, wann würde bei ± 5 einen Unterschied in der psychischen oder physischen Verfassung feststellen.
Nur sagt die 1000 überhaupt nichts darüber aus, wie gut der Schnelltest auflösen könnte. Wir wissen schlichtweg nicht, ob er bei 999 nicht auch schon anschlägt. Da du ja den Eindruck erwecken möchtest, Ahnung von Messmethoden zu haben, kennst du dich sicher mit Validität, Messfehlern, Messunsicherheiten und Ringversuchen aus. Wenn du alle Daten dazu parat hast, können wir gern nochmal über die Methoden und deren Auflösungsvermögen sprechen.
Wo hast du das denn her? (konnte ich deinen Verlinkungen gerade nicht finden)
Berufsmäßig hatte ich die letzten 7 Jahren mit großen Medienprojekten zu tun.
Da fand ich die Ausfälle bei DYN schon sehr...merkwürdig.
Gerade auch, weil der "Healtcheck" der offenbar die Verbindung zur Streaming-Platform prüft bei Ausfällen regelmäßig von nicht erreichbaren Endpunkt spricht.
(und nein, meine Leitung war ok, da in der gleichen Zeit meine eigene Monitoring-Infrastruktur normal weiter lief)
Ursprünglich war ich wegen dieses Artikels: https://www.riedel.net/de/news/artike…r-von-dyn-media davon ausgegangen, dass man bei der Verteilung der Daten auf Amazon setzt.
Praktisch zeigte mir aber kürzlich mein Netzwerkmonitor, dass der Videostream vom Akamai-Netzwerk kommt. Die Serveradresse ist typisch für das Streaming-Netzwerk.
Und es wird Zeit, dass das generell erlaubt wird.
So weit ich mich erinnere, waren es die Vereine selbst, die sich dagegen entschieden haben (weil zusätzliche Kameras hätten installiert werden müssen). Insofern: Wenn es selbst die potenziell Betroffenen nicht wollen, dann muss man auch nichts erzwingen.
Welche Frage ich mir stelle, bzw. die mich verwundert ist die:
Nach meinem Informationsstand bringt bei einem Handballtorwart kaum eines der „üblichen“ Dopingmittel überhaupt einen Vorteil. Nun wird er positiv getestet und dann aber nicht mit irgendwas, was ihm eh nichts bringt, sondern ausgerechnet mit Meth, was wohl bei der Reaktionsgeschwindigkeit hilft und ihm tatsächlich einen Vorteil bringen würde
Zeit für Verschwörungstheorien...
Wenn Du möchtest, dass man im Garten deines Nachbarn eine Leiche findet, würdest du bei ihm stattdessen doch auch kein Fahrrad verbuddeln, oder?
Ist noch jemanden aufgefallen, dass Smarason gestern nicht die von ihm gewohnte Dynamik zeigte?
Leipzig - Hannover lief bei mir mit Chromecast heute ohne Probleme. Die erste Halbzeit noch mit WLAN, die zweite dann mit Kabel.
Bei hlp klingelt allerdings auch niemand im Morgengrauen.
Das ändert nichts an seiner Behauptung, zu wissen, was er konsumiert.
Hallo zusammen,
vor einigen Wochen haben wir technische Veränderungen vorgenommen, die zu einem wesentlich bessern Lautstärke Erlebnis bei Euch geführt haben sollten. (z.B. Verhinderung von unterschiedlichen Lautstärken bei Werbespots)
Erlebt ihr das auch so?
Liebe Grüße
Ich achte nachher drauf.
Also ich weiß was ich konsumiere
Und weißt du auch, was drin ist? Wenn du nicht tatsächlich alle Lebensmittel selbst anbaust oder produzierst, bist du immer dem Risiko ausgesetzt, Substanzen zu dir zu nehmen, die nicht auf der offiziellen Zutatenliste stehen.
dass der letzte Konsum wochenlang zurückliegt
Bevor ich bei klarem Verstand solche Worte schreibe, würde ich wenigstens mal Google bemühen.
Meth, hm, Better call Saul.
Gerade erst binge watched samt Breaking Bad.
Das Erste, was mir ins Gedächtnis kommt, wenn mal wieder jemand anhand von Spuren verdächtigt wird, ist das Heilbronner Phantom. Für mich eine der größten Blamagen der deutschen deutschen Kriminalgeschichte. Und vor allem eine Geschichte aus dem echten Leben.