Beiträge von Peter2000

    Das Video zeigt ja nur die Szene direkt vor der Eskalation. Mich würde interessieren, ob sich das was aufgeschaukelt hat. Einige Kommentatoren auf YouTube unterstellen, dass Zagreb dieses Spiel auf jeden Fall gewinnen sollte. Und meine Frage, warum nicht einfach das Tor gegeben wurde, ist auch noch nicht beantwortet.

    Natürlich rechtfertigt das weiterhin nicht das Verhalten von Bezjak. Ich habe letztes Wochenende aber wieder mal selbst erlebt, was permanente kleine Benachteiligungen bei manchen Spielern auslösen können.

    Zum Thema Inszenierung: Auch da habe ich schon viel erlebt. Ein Zuschauer, dem Stunden nach einem Schubser einfällt, dass er in die Notaufnahme muss, was bei der spielleitenden Stelle dann ordentlich Eindruck hinterlassen hat. Schiedsrichter, die im Bericht Diagnosen stellen, ohne dass die Spieler überhaupt untersucht wurden ("musste ärztlich behandelt werden" obwohl nur der MV aufs Spielfeld kam). Und Schiedsrichter, denen Tage später einfällt, dass sie ja ebenfalls geschubst und dabei schwer verletzt wurden. Wie gesagt, Tage später...
    Und gerade in den unteren Spielklassen sind viele Spieler noch bessere Schauspieler. Da gibt es Todesschreie, schon bevor der Gegner ihn überhaupt berührt. Auch das ist Handball.

    Hier mehr zum Ablauf:

    Što se točno dogodilo u Našicama: Ovo je nezapamćen skandal, delegat završio u bolnici, kazna će biti drastična
    Utakmica Nexe - Zagreb prekinuta je u 30. minuti nakon što je slovenski reprezentativac udario Antu Josića
    sportske.jutarnji.hr

    Der Google-Translator meint: Nexe bekam einen 7-Meter, Zagreb eine Zeitstrafe. Warum hier nicht auf Tor entschieden wurde, kann vielleicht Rheiner erläutern. Ich sehe da erstmal keinen Grund, das Tor nicht zu geben. Daraufhin entwickelte sich wohl eine Diskussion, im Rahmen derer Bezjak auf Weisung des Kampfgerichts eine Zeitstrafe bekam. Beim Verlassen des Platzes rempelte er dann den Delegierten an.

    Keine Diskussion, das ist in höchstem Maße unsportlich. Nur glaube ich nicht, dass Bezjak den guten Herrn so ausknocken wollte. Im Strafrecht würde er sicher trotzdem die volle Verantwortung für die Verletzungen zugesprochen bekommen.

    Alles toll geschrieben. Denken die Entwickler eigentlich auch an die einfachen Anwender vor dem Gerät?? Oft habe ich da so meine Zweifel...

    Nein.

    oder bin doch wirklich zu doof dafür?

    Nochmal Nein.

    Als ich noch jung und naiv war, fragte ich mich, wozu die Welt Studiengänge wie Ingenieurinformatik braucht. Seit ich im Rahmen meiner Arbeit als Ingenieur (der programmieren könnte, wenn er wollte oder müsste) mit Programmierern zu tun habe, verstehe ich den Sinn dieses Koppelglieds. Man braucht tatsächlich Leute, die den "echten" Programmierern erklären, wie Leben und Arbeiten abläuft. Vor allem bei kleineren IT-Firmen fehlt oft das Verständnis für eine praxisgerechte Lösung, da sie nicht dazu in der Lage sind, sich in die Arbeits- und Denkweise eines Labormitarbeiters hineinzuversetzen. Und da meine ich noch nicht einmal das Outsourcing Richtung Indien.

    Und wer hat schon das Ziel, den Nutzer geradlinig zu führen? Man will doch viel mehr auf alles das lenken, auf was man von allein nicht stoßen würde. Sozusagen das IKEA-Prinzip, mit verwinkelten Gängen und gut versteckten Abkürzungen. Am Ende ist der Einkaufswagen voll mit Dingen, von denen man vorher nicht einmal wusste, dass es sie gibt. Perfekt aus Sicht des Ladens. Dass es einzelnen nicht passt, wird in Kauf genommen, solange die Gesamtbilanz in Ordnung ist.

    Es gibt also durchaus Gründe, warum man es dem Nutzer unnötig schwer macht.

    Das einzige, was zumindest tendenziell besser läuft bei mir bzw. sich schneller beheben (sprich neu laden) lässt, ist übern Browser am PC.

    Die Einschätzung teile ich.

    Ein PC/Laptop dürfte das am besten ausgereifte Produkt sein (trotz Microsoft Windows). Die Dyn-Webseite nutzt hier die Standard-Videoausgabe, die mit HTML5 in die Browser integriert wurde. Da ist wenig Dyn-Eigenarbeit und keine zusätzliche App drin. Wenn das System Internetverbindung-Netzwerk-PC-Browser stabil läuft, dann kann man alle auftretenden Fehler Richtung Dyn+Streamingserver schieben.

    Beim Chromecast (nutze ich, wenn nötig) habe ich jetzt gelesen, dass die WLAN-Chips nicht die besten sein sollen (Danke Google!). Ich werde mir deshalb einen Netzwerkadapter zulegen und beobachten, wie es damit läuft. Befriedigend wäre die Lösung trotzdem nicht.

    Unabhängig davon sollte die Dyn-App aber nicht regelmäßig nach dem Start 2x crashen, bevor sie dann einigermaßen läuft. Aber vielleicht verhalte ich mich auch da nicht wie vom Hersteller geplant? Ich nutze den Chromecast nur für Dyn, entsprechend wird er nur bei Bedarf angestöpselt. Und dass Geräte direkt nach dem Einschalten funktionieren, davon habe ich mich seit meinen Erfahrungen mit dem Sky Q-Receiver verabschiedet (die Leute, die den entworfen/programmiert haben, gehören trotzdem bestraft).

    Dass viele Probleme mit Android in Verbindung zu bringen sind, wundert mich nicht wirklich. X Versionen, jeder Hersteller packt nochmal was eigenes dazu. Aber man wollte ja das Internet als Plattform, also muss man es auch hinbekommen, die Signale zum Nutzer zu bringen. Bei einer sauber programmierten App sollte es kein Problem sein, Crashlogs bzw. Status-/Performance-Logs zu erstellen und die entsprechend auszuwerten.

    Peter2000 sollte seine Frage nicht nur auf Mika beschränken. Mika hat nur noch bis 25 Vertrag, Weber bis 28. Und nach dem 14:8 gestern hat man bis zum 15:14 gesehen, dass der Rückraum mit Weber/Gisli auch nicht wirklich überzeugen konnte. Es wurde erst wieder mit dem Claaren auf der Platte besser.

    Ich hatte mich ausschließlich mit Damgaard befasst, da ich eine Aussage aufgriff, die sich nur auf ihn bezog. Aber natürlich hast du Recht, was Weber angeht. Da sind Parallelen vorhanden. Wenn ich mich recht erinnere, war auch sein erster Wurf unnötig. Die Spielanlage der Beiden unterscheidet sich vom Rest des Rückraums. Und die werden sicher nicht mehr umlernen. Also bleibt nüchtern betrachtet nur der Posten als Lückenfüller, um den anderen eine Pause zu geben. Und da spielt natürlich der Gesamteindruck eine Rolle. Bei Weber weiß man, dass nicht viel mehr kommen wird. Bei Damgaard dagegen stützen viele hier ihre Hoffnung darauf, dass es bei ihm ja mal besser lief. Stuttgart hätte für Damgaard der nötige Aufbaugegner sein können. Er hat die Chance nicht genutzt.

    Ist halt schwierig, wenn man Woche für Woche mur auf der Bank sitzt und dann praktisch ohne Wettkampferfahrung sofort performen soll.

    Damgaard ist ein gestandener Profi, der wahrscheinlich jeden Tag zusammen mit seinen Mannschaftskollegen trainiert. Die Automatismen, die der SCM Spiel für Spiel zeigt, kommen sicher nicht daher, weil man ein- oder zweimal pro Woche ein Spiel hat.
    Und die Wettkampfsituation ist Damgaard nun auch nicht so neu, dass er da mental überwältigt wäre. Er war bisher eher der Typ, der sich durch nichts beirren lässt.

    Der Wurf frei durch muss einfach rein, da gibt es keine Entschuldigung. Das ist reine Kopfsache, die man jedoch im Training abstellen muss. Das Spiel des SCM ist einfach nicht darauf angelegt, einem Spieler erst 5 oder mehr Würfe zu geben, um wieder reinzukommen.

    Wenn Damgaard mit seiner Situation nicht klarkommt, dann muss die Frage erlaubt sein, wie er der Mannschaft zukünftig noch weiterhelfen kann. Denn eins ist klar: Für Wiegert zählt das Team, nicht der Einzelspieler.

    Die HBL-Teams sind sogar verpflichtet, solche Spielerbilder für HBL bzw. Medienpartner zur Verfügung zu stellen. Dafür gibt es die Medienrichtlinie.

    liquimoly-hbl.de/?proxy=redaktion/Redaktion/Home/HBL_GmbH/Ordnungen_und_Formulare/Neu_230830/20230706_KRO-Medienrichtlinie-fuer-die-Spiele-der-Lizenzligen.pdf

    Und ich kann mir nicht vorstellen, dass gleich mehrere Clubs es versäumt haben, Bilder ihrer Nachverpflichtungen nachzureichen. Aber gut, berechtigte Kritik an DYN ist hier bei einigen nicht gerne gesehen.

    Wenn du mich damit meinst, lehnst du dich hier ganz schön weit aus dem Fenster. Keiner meiner Beiträge zu Dyn dürfte den Anschein erwecken, dass ich Dyn bei irgendwas in Schutz nehme.

    Ich habe primär darauf hingewiesen, dass es blauäugig ist, davon auszugehen, dass ein Bild frei verfügbar ist, nur weil es auf einer Homepage gezeigt wird.

    Bei der Medienrichtlinie sollte man in der Tat davon ausgehen, dass sie Teil des Vertrags zwischen HBL und den Trägern der Profimannschaften ist. Nur gehört da mehr dazu, als dass eine Richtlinie für sich selbst in Anspruch nimmt, Bestandteil des Regelwerks zu sein. Endgültig klären kann das aber wahrscheinlich nur ein Insider, denn die öffentlich verfügbaren Dokumente geben keinen Aufschluss darüber, ob alles, wo ein "KRO" dahintersteht, durch die Lizenznehmer zu akzeptieren ist.

    Beim vom VfL nachverpflichteten Arnór Óskarsson fehlt das Bild auch immer bei DYN, obwohl eine Frontalaufnahme von ihm im VfL-Trikot auf der Gummersbacher Homepage frei verfügbar ist. Das zeigt einfach, wie herzlich egal es DYN ist, professionell rüberzukommen.

    Lass' mal ein Passfoto von dir anfertigen und verwende das dann auf deiner eigenen Homepage oder in sozialen Netzwerken.

    Das ist eine möglicherweise sehr schmerzhafte Methode, um sich mit Urheber- und Lizenzrechten und dem Recht am eigenen Bild auseinanderzusetzen. Im Impressum der VfL-Homepage steht nicht umsonst ein Urheberrechtshinweis.

    So ganz trivial ist die Sache mit den Portraitfotos nämlich nicht. Ohne mein Einverständnis stellt mein Arbeitgeber kein Foto von mir ins Netz. Das heißt, es bedarf einer vertraglichen Grundlage zwischen den Spielern, den Vereinen und den Medien, die diese Fotos dann verwenden möchten.

    Ich denke mal laut:

    Ich ging davon aus, dass es am Content Provider liegt. So viele ungeeignete Internetverbindungen dürfte es nicht geben bzw. wenn doch, dann müsste es an gewissen Parametern liegen, die man aber doch in den Griff bekommen sollte, wenn man, wie schon häufiger erwähnt, nicht das Rad neu erfinden möchte. Andere Plattformen haben das doch auch hinbekommen.

    Meinen Verdacht mit dem Content Provider, der den Stream von der Quelle an die jeweiligen Verbraucher routet, habe ich schon von Anbeginn an. Ich war aber davon ausgegangen, dass sich mit mehr Nutzungsdaten mit der Zeit auch dieses Problem erübrigen würde, aber scheinbar ist gerade das Gegenteil der Fall.

    Also gesetzt den Fall, dass der Content Provider sauber arbeitet, indem er seine Daten analysiert hat und nun bedarfsgerecht Kapazitäten zum Übertragen der Streams in die jeweiligen Regionen zur Verfügung stellt (dafür wird er immerhin bezahlt), tippe ich darauf, dass das Problem bei DYN liegt. Das ist, zumindest für mich, die einzig logische Schlussfolgerung. Dass die Streams aber nur bei einigen Usern regelmäßig abbrechen, macht mich stutzig. Vielleicht liegt es an bestimmten Konfigurationen, die dort von DYN falsch gesetzt wurden, oder an Cache-Dateien, die nicht gelöscht werden. Irgendwo muss ja der Knoten sein. Sollte es an der Inkompatibilität zu bestimmten Router-Konfigurationen liegen, wäre das ziemlich peinlich, da andere das Problem ja scheinbar nicht haben.

    Siehe hier: RE: Handball bei DYN

    Entgegen der Aussage, dass Amazon-Server genutzt werden, sehe ich gerade, dass das Video vom Akamai-Netzwerk kommt, was Sinn ergibt, denn Springer ist ebenfalls Akamai-Kunde. Für den Endverbraucher sollte das aber egal sein, da sowohl Akamai als auch Amazon Big Player im Streaming-Business sind. Es ist schwer vorstellbar, dass hier eine Schwachstelle ist.

    Wer noch mehr Details lesen möchte:

    Germany's Dyn Media implements 'innovative' remote production capabilities - TVBEurope
    The set-up means the entire system for an outside broadcast can get to site in a single VW Crafter van, and be set up and run by just a few people at the…
    www.tvbeurope.com
    Dyn Media setzt auf Riedel Networks
    Riedel Networks baut Managed MPLS Netzwerk für Sport Streaming Plattform Dyn Media auf.
    www.film-tv-video.de

    Wenn ich Chromecast + App nutze, steigt die App am Anfang regelmäßig 2-3x entweder komplett aus oder bricht den Stream ab und präsentiert mir wieder den Startbildschirm. Und das ohne irgendeine Fehlermeldung. Zusätzlich traten in der Vergangenheit bei einigen Spielen die hier bereits ausführlich diskutierten Fehlermeldungen auf.

    Gestern schaute ich mir Melsungen - Berlin komplett am Laptop mit Browser an und habe da überhaupt keine Störungen wahrgenommen. Das lenkt den Verdacht tatsächlich primär auf die App.

    Vor dem Spiel hieß es, dass da die beste und die drittbeste Abwehr der Liga aufeinandertreffen. Auf dieser Basis war es ein interessanter Versuch von Wiegert, mit dem zweiten (oder punktuell dritten) Anzug im Angriff zu starten. Die Abschlussschwächen von Musche und Hornke waren da trotzdem sicherlich nicht eingeplant.

    Ob jetzt Wiegert wirklich so zeitig die erste Auszeit nehmen "musste" (laut seiner eigenen Aussage), sei mal dahingestellt. Auch das B-Team hatte den Gegner unter Kontrolle. Und dass Magdeburg ein Spiel nicht schon nach 15 Minuten entscheidet, ist auch nichts Neues. Mit den Wechseln im Rückraum und am Kreis sah das Spiel dann gleich ein wenig entspannter aus. Am Ende hatten alle Rückraumspieler ihre Einsatzzeiten. Auch schön zu sehen, dass Damgaard ruhig und besonnen agierte und nicht auf Abschlüsse aus war. In der Phase des Spiels waren das gute Entscheidungen. Das sollte man Knorr als Anschauungsmaterial zur Verfügung stellen, dann läuft's vielleicht auch in der Nationalmannschaft besser.

    Alles in allem war das ein kräfteschonender Sieg, der nie wirklich in Gefahr war. Niemand scheint sich verletzt zu haben, zudem haben wir auf beiden Seiten zwei wunderbar aufgelegte Torhüter sehen können. Ein Pflichtsieg ohne besondere Vorkommnisse. So kann's bis der Ende der Saison weitergehen.

    Es wurde immer anders gelehrt (s. Ausführungen von Herrn Scharoff).

    Dazu fällt wieder ein Gespräch mit einem Schiedsrichter ein, der meinte, dass man in der 2. Halbzeit keine Gelben Karten mehr gibt. Auf meinen Einwand, dass das nicht regelkonform wäre, kam immer nur: "Ja, aber wir haben das damals so gelernt". Und von einem Schiedsrichterlehrwahrt bekam ich mal zu hören: "Die in der Bundesliga haben ihre eigenen Regeln".

    Und genau wegen solcher Aussagen bin ich vorsichtig damit, Ausbildern einen Persilschein auszustellen.

    Juri hingegen wird sich steigern.

    Auf was basiert diese Prognose?

    Wenn Knorr auf der Platte ist, wird's immer wieder eine One-Man-Show. Kopf runter und durch. Dass es prinzipiell anders geht, sieht man nur punktuell. Was man jetzt seit Monaten nicht sieht, ist die nötige Weiterentwicklung. Für mich ist es deshalb mehr Wunschdenken und Hoffnung, dass sich da etwas an seiner Spielanlage bessert. Aber wetten würde ich da nicht drauf.

    Anlass wohl "Prandis Jahrhundetwurf": IHF ändert Regelwerk. Regel 15:1 wird präzisiert.
    In Zukunft ist von "the same foot" statt von„a foot“ die Rede.

    Damit müssen wir bei ähnlichen Fällen in Zukunft nicht mehr so lange diskutieren. Indirekt bestätigt die IHF nach meiner Meinung damit auch, dass Präzisierungsbedarf bestand.

    Ja, das kann man so sehen. Es gibt aber auch Fälle, wo idiotensichere Dinge noch idiotensicherer gemacht wurden, weil es der einfachste Weg war. Wie zum Beispiel eine Kreuzung im Straßenverkehr, bei der selbst Stopp-Schilder mit Vorankündigung nicht reichten. Innerhalb der Ortschaft... Der nächste Schritt waren Rüttelbalken und als selbst das nicht ausreichte und immer noch Fahrer Unfälle verursachten, wurde eine Ampel hingestellt. Und am Tag der Ampelaufstellung fuhr ein Auto in das Service-Fahrzeug. Man muss da fast schon nicht mehr erwähnen, dass auch die Ampel nicht verhinderte, dass es zu weiteren Unfällen kam.

    Immerhin zeigt man mit dieser geänderten Formulierung, dass der Wechsel des Standfußes nicht im Sinne der gewollten Regelauslegung gewesen zu sein schien.

    Die Schilderungen, dass zur selben Zeit bei Nutzer X der Stream einwandfrei läuft, bei Nutzer Y aber nicht, deuten auf Verteilungs-/Lastprobleme hin.

    Hier nochmal eine Erläuterung zur Technik:

    Zitat

    Mit der Produktion von mehr als 700 Begegnungen pro Spielzeit wurde die global führende Produktionsfirma NEP Germany betraut. Dabei setzt Dyn auf flexible und innovative Konnektivität und technische Innovationen, um eine zuverlässige, nachhaltige und auf höchsten Standards basierende Remote-Produktion zu verwirklichen und vertraut hierfür den Diensten von Riedel Networks.

    Im Rahmen der Partnerschaft werden alle Audio- und Video-Signale aus den über 70 in ganz Deutschland verteilten Spielstätten von Riedel Networks an den Dyn-Standorten Köln und München gebündelt und in zwei Virtual Production Units (VPU) verarbeitet. Diese sind über das eigene Netz der Riedel Networks in einem redundanten 10Gig Fiberring mit der Cloud-Plattform AWS (Amazon Web Services) und dem Dyn Operations Center in Wuppertal verbunden, in dem Master Control Room und Playout angesiedelt sind, und in dem an bis zu 160 Produktionskalendertagen mehr als 1300 Spiele geplant, angelegt und geschaltet werden sollen.

    „Gerade bei innovativen und nachhaltigen Remote-Produktionen ist das Thema Konnektivität eine unverzichtbare Nabelschnur. Mit Riedel Networks setzen wir hier auf einen erfahrenen Partner, der uns eine reibungslose Umsetzung garantiert“, so Andreas Heyden, CEO von Dyn Media.

    Quelle: https://www.riedel.net/de/news/artike…r-von-dyn-media

    Das Schöne an solchen Konstrukten: Bei so vielen Partnern (Dyn, NEP, Riedel, Amazon) ist immer der andere schuld. Das kann dem Nutzer aber reichlich egal sein, denn Dyn ist der Vertragspartner.

    Streaming-Probleme der Amazon AWS-Plattform scheinen aktuell auch kein Thema zu sein. Jedenfalls gibt es da seit Monaten keine Meldungen.

    Theoretisch denkbar wären noch Bottlenecks zwischen Amazon und den Internetanbietern, zwischen verschiedenen Internetanbietern oder irgendwo innerhalb der Struktur eines Internetanbieters. Dagegen spricht aber die sonst reibungslose Nutzbarkeit des Anschlusses. Wenn Zuhause alles andere reibungsfrei läuft, dann deutet doch vieles auf Probleme der Dyn-Plattform hin.