Beiträge von Peter2000

    Ich weiß nicht, was du hast, Rheiner. Bei mir ist der Hallenboden in Magdeburg blau. Sowohl beim Linksschwenk, als auch beim Rechtsschwenk,

    Ich hoffe aber, es steht außer Frage, dass zwischen beiden Bildern ein Farbunterschied besteht (der auch quantitativ feststellbar ist). Das untere Bild weißt einen stärkeren Mangel an Rot auf, wodurch alle Farben Richtung Grün/Blau verschoben sind. Aber selbst beim oberen Bild ist das Weiß kein sauberes Weiß.

    Wenn es dieselbe Kamera war, scheint da ein dynamischer Weißabgleich stattzufinden. Der Sinn erschließt sich mir jedoch nicht.

    Das waren klare 2 Minuten, weiter nichts. Aber die Reaktion von Viggo ist doch Schauspielerei. Kam es zu einer Verletzung? Nein! Hat es ihn danach irgendwie behindert? Nein! Ich jedenfalls habe in dieser Spielzeit schon deutlich gravierende Fouls gesehen.

    Also ich habe bereits live auf dem Handballfeld miterlebt, wie jemand nach einem Treffer gegen den Hals zusammengeklappt ist. Das war kein extremer Schlag, aber halt (wenn man es so sagen will) gut gezielt. Wenn man die Halsschlagader erwischt, ist schnell Ruhe. Wer will, kann mal nach "brachial stun" googeln.

    Ich würde mich jedenfalls nicht aus dem Fenster lehnen und jemanden nach einem Halstreffer Schauspielerei vorwerfen.

    So wie ich die Regularien lese, nicht.

    „Eine bereits vor dem Videobeweis getroffene Entscheidung der Schiedsrichter kann nach dessen Einsatz nur dann korrigiert werden, wenn das Spiel zuvor noch nicht fortgesetzt wurde.“

    https://www.liquimoly-hbl.de/?proxy=redakti…Videobeweis.pdf


    Abgesehen davon, dass dich an anderer Stelle die Regularien auch nicht sonderlich kümmern, lese ich das von dir Zitierte folgendermaßen:

    Die Schiedsrichter erkennen zu einem beliebigen Zeitpunkt die Notwendigkeit zum Einsatz des Videobeweises. Die Richtlinie gibt dabei nicht vor, wie viele Sekunden seit dem untersuchungswürdigen Vorfall maximal verstrichen sein dürfen. Vielmehr sagt sie lediglich:

    Zitat

    In den Fällen, in denen die Schiedsrichter den Videobeweis anfordern wollen, unterbrechen sie das Spiel durch ein Time-Out.

    Das heißt, das Spiel muss vor dem Anfordern nicht unterbrochen sein. Es ist auch nicht geregelt, dass der Ball nicht im Spiel sein darf.

    Dein Zitat sagt: Bevor die Schiedsrichter nach dem Videobeweis das Spiel wieder freigeben, müssen sie ihre finale Entscheidung getroffen haben. Sie können also nicht nach dem Videobeweis das Spiel wieder anpfeifen und dann erneut unterbrechen, um auf Grundlage des Videobeweises z.B. doch eine Zeitstrafe auszusprechen. Das muss zwingend vor Wiederanpfiff geschehen. Ich sehe das in Analogie dazu, dass ein gegebenes Tor nach Wiederanpfiff nicht mehr annulliert werden kann. Erst der Wiederanpfiff schafft klare Fakten.

    Im speziellen Fall haben die Schiedsrichter zuerst auf Weiterspielen entschieden, dann (warum auch immer -> da kommt aber auch deine Aussage zum tragen: "Notfalls muss man sie drauf aufmerksam machen.") das Spiel für den Videobeweis unterbrochen, ihre Entscheidung korrigiert und wieder angepfiffen. Das ist vom Ablauf her okay.

    Sie lassen doch weiterlaufen und unterbrechen erst, weil der Leipziger am Boden liegt. Woher kommt denn dann die Intervention für den Videobeweis?

    Du bist echt witzig, auch wenn du es nicht so meinst.

    In einem anderen Thread hast du genau das doch gefordert:

    Zitat

    Zitat von Rheiner

    Die Schiedsrichter können nur das prüfen, auf das sie aufmerksam werden. Notfalls muss man sie drauf aufmerksam machen.

    Also war es deiner Meinung nach heute richtig, das zu prüfen, oder nicht?

    Oha! Viele der hier im Forum festgestellten Mängel im SCM-Spiel wurden abgestellt. Und schon sieht es nach einem ganz anderen Spiel aus. Mich freut es vor allem für die in den letzten Spielen vernachlässigten Außen und für Meister. Magnusson auch mit einer Steigerung und mit mehr Mut, in die Lücken zu gehen.

    Ich würde mich freuen, wenn es gegen den THW genauso läuft.

    Die Schiedsrichter können nur das prüfen, auf das sie aufmerksam werden. Notfalls muss man sie drauf aufmerksam machen.

    Nur wie stellt man das regelkonform an?

    Weder sind Spieler berechtigt, die Schiedsrichter während des Spiels anzusprechen (Regel 17:11), noch ist es, wie hier bereits ausführlich diskutiert, erlaubt, durch "verbale oder nonverbale Aktionen" bestimmte Entscheidungen der Schiedsrichter herbeizuführen. Und dabei ist nicht festgelegt, dass es hier nur um Zeitstrafen oder Karten für Gegenspieler geht.

    Ich verstehe deine Argumentation, dass ein Spieler auf das ihm widerfahrene Unheil aufmerksam machen möchte. Nur fehlt mir hier schlichtweg die regeltechnische Legitimation dazu. Und wie ich ein paar Nachrichten weiter oben schon schrieb: Wie soll man regeln, welche Gestik eines Spielers legitim ist und welche nicht?

    Mal 'ne Frage zur Arena: Die hintersten Blöcke (7 + 10?) waren ja ebenfalls geöffnet. Da sitzt man aber schon ein paar Meter vom Spielfeld weg. Ist das trotzdem noch angenehm oder eher nicht zu empfehlen? In der Vergangenheit saß ich öfter mal im Block 15, also auf Höhe des anderen Tores. Das empfand ich persönlich als grenzwertig.

    "Strafe fordern" wäre das hochalten zweier Finger entsprechend des Handzeichens für eine Zeitstrafe oder wenn er verbal eine Sanktion eingefordert hätte. Das Anzeigen des Kopftreffers ist hingegen meiner Meinung nach nicht verwerflich, da er damit weiterhin den Schiedsrichtern die Bewertung der Situation überlässt.

    Die Argumentation passt nicht. Haben es die Schiedsrichter selbst gesehen, ist überhaupt keine Aktion/Geste durch den Spieler notwendig. Haben es die Schiedsrichter nicht gesehen, worauf sollen sie dann ihre Bewertung aufbauen? Sollen sie sich hier auf den Torwart verlassen? Wenn ja, welche Regel würde es abdecken, dass nach Hinweisen von Spielern ggf. ein Videobeweis durchgeführt wird? Nächste Woche greift sich dann ein Spieler an seine Kronjuwelen, um anzuzeigen, dass die Unparteiischen einen Griff in die Eier nicht gesehen haben? Spielen wir dann: Schiri, rate meine Geste und geh' gefälligst zum Monitor?

    Nein. Dieses mit dem Finger auf den Kopf zeigen dient einzig dazu, die Schiedsrichter auf die richtige Spur zu bringen, also eine Strafe für den Gegenspieler zu verhängen.

    Die Regeln sind deshalb auch bewusst allgemein gehalten und sprechen nur von "nonverbale(n) Aktionen, um eine bestimmte Entscheidung der Schiedsrichter herbeizuführen". Jeder weiß, dass ein Kopftreffer aus freier Position zur Zeitstrafe führt. Da muss ich nicht das Zeichen für die Zeitstrafe bemühen.

    Umgedreht geht es übrigens genauso: Daumen hoch gilt als das international anerkannte Zeichen für "Okay". Mit deiner Argumentation würde also ein Spieler, der eine Zeitstrafe mit Daumen hoch quittiert, Zustimmung zur Strafe signalisieren. Er meint es ja offensichtlich positiv. Nun, ich habe selbst erlebt, wie es dafür die Blaue Karte gab, weil sich der Schiedsrichter durch diese Geste beleidigt fühlte.

    Man muss die Spieler hier nicht unnötig in Schutz nehmen. Die wissen ganz genau, was sie mit welcher Geste erreichen wollen.

    Schwachsinn, er macht alles richtig!

    Der Werfer wirft ihm auf den Kopf, das ist die grob unsportliche Aktion!

    Es ist ungünstig, wenn man in der Diskussion mit quasi geschützten Begriffen um sich wirft, die schlichtweg nicht anwendbar sind. Grob unsportlich war weder die eine noch die andere Aktion. Grobe Unsportlichkeit führt zu einer direkten Disqualifikation, siehe Regel 8.9. Die Verschärfung "besonders grob unsportlich" wäre dann 8.10 Rot+Blau.

    Der Werfer wurde nach 8.8d bestraft, das ist ein unsportliches Verhalten, was direkt eine Zeitstrafe zur Folge hat.

    Der Torhüter hätte nach 8.7a progressiv bestraft werden können (ebenfalls unsportliches Verhalten). Denn mit seiner Gestik forderte er de facto eine Bestrafung des Gegenspielers. Und das ist schlichtweg nicht seine Aufgabe. Die Schiedsrichter haben nur das zu bestrafen, was sie selbst wahrnehmen (+bestimmte Maßnahmen durch das Kampfgericht). Dass Spieler permanent über (Nicht-)Entscheidungen lamentieren und wild gestikulieren, ist in meinen Augen ein Unding. Auf der einen Seite ist es gut, wenn Schiedsrichter ein Maß an Kommunikation zulassen, auch wenn die Regeln das nicht vorsehen. Aber wenn man ihnen nicht einmal die Zeit gibt, überhaupt eine Entscheidung zu treffen und schon wild in ihre Richtung stürmt, dann ist das zu viel des Guten. Nur ist das mittlerweile leider Alltag in der Bundesliga und wird halt kaum geahndet. Leider färbt das auch auf die unteren Klassen und den Nachwuchs ab. Und das ist keine schöne Entwicklung.

    Wer übrigens meint, dass ein Werfer in der Bundesliga jederzeit die volle Kontrolle über das Spielgerät hat, kann ja mal darüber philosophieren, warum selbst gestandene 7-Meter Schützen ab und zu einen Ball neben das Tor setzen.

    Also Rheiner würde gut in die Riege unserer Bezirksliga-Schiedsrichter passen. Da wissen einige schon beim Betreten der Halle, wem sie im Spiel Rot geben werden.

    Die Aktion Ernst gegen Weber war für mich die krasseste Fehlentscheidung des Spiels. Wahrscheinlich hätte Weber (schein-)tot umfallen müssen, damit die Schiedsrichter mal auf den Monitor schauen. Kristjánsson hat das gegen O'Sullivan besser gemacht. Bekommt eine leichte Berührung und macht noch in der Luft einen auf sterbenden Schwan. Mit dem Gesichtsausdruck kann er sich in der Schauspielschule bewerben. Da war deutlich mehr Theatralik, als es der Kontakt hergegeben hat. Aber für die Schiedsrichter war's genug. Und da O'Sullivan alleine für das Fordern des Videobeweises schon eine Zeitstrafe verdient hätte, war die Entscheidung dann auch vertretbar. Wenn ich in der entscheidenden Phase des Spiels schon in Unterzahl bin, muss ich meine Nerven beisammen haben und so eine dumme, sinnlose Aktion unterlassen.

    Übers Spiel hinaus betrachtet finde ich es auffällig, wie viel wieder über Wiegert diskutiert wird. Letzte Saison die ganzen Lobeshymnen und nun wieder der Fokus auf seiner Einstellung zum Wechseln. Da hat der Rückraum Smits-Gisli offenbar alle Unzulänglichkeiten des Trainers überspielt.

    Der SCM/Wiegert tut sich ja bekanntermaßen schwer, den Zustand seiner Spieler zu kommunizieren. Das führt dann dazu, dass (vor allem hier im Forum) munter draufgehauen wird. Aber niemand fragt, ob Damgaard überhaupt fit genug ist? Meine spontane Erklärung wäre ja, dass er fürs Celje-Spiel geschont wurde, vielleicht sogar geschont werden musste. Das hat Parallelen zur letzten Saison.

    Oh, da wurden einige Baustellen größer...

    Barcelona will ich eigentlich nicht in den Himmel loben. Nielsen konnte glänzen, weil er größtenteils B-Klasse-Würfe auf sein Tor bekam. Im Zusammenspiel mit der Abwehr hat er einen guten Job gemacht. Im Vergleich zum SCM war bei Barcelona die Physis um eine Klasse besser. Respekt an deren Trainerteam. Es ist ja nicht nur der (angeborene) stabilere Körperbau. Die sind trotzdem sehr dynamisch unterwegs.

    Der SCM muss sich hingegen fragen lassen, ob man bei seinen Spielern nicht auch mal ein bisschen in den Körper investieren sollte. Gerade OIM ist für mich aktuell eher sowas wie ein weichgespültes Handtuch. Da ist überhaupt keine Spannung im Körper zu sehen. Und nein, die Verletzung lasse ich da nur bedingt als Begründung gelten. Besonders die fehlende Wurfkraft zeigt sich halt sehr deutlich, auch bei seinen Strafwürfen. Dazu kommt das erfolglose Angriffsspiel. Anziehen, ein bisschen hoch springen und Alibiabspiele nach links. Das war in den ersten Bundesligaspielen zu erkennen und darauf konnte sich Barcelona gut einstellen. Vielleicht braucht er erstmal ein paar Spiele ohne Erfolgsdruck? Da kommt von Lagergren derzeit ein bisschen mehr. Trotzdem fehlt unbestritten der um Klassen bessere Smits.

    Bei Saugstrup und Portner hat man nach den ersten Auftritten offenbar zu schnell die Lobeshymnen herausgeschrien. Gut, Portner kam gestern erst, als die Messe gesungen war. Aber er ließ ja schon in den Spielen vorher nach. Hernández' Leistung gestern war auf jeden Fall mit die beste auf dem Platz auf Seiten des SCM. Aber bei Saugstrup habe ich das Gefühl, dass er vergessen hat, dass da Torhüter im gegnerischen Tor stehen können. Die Wurfauswahl lässt nicht erst seit gestern etwas zu wünschen übrig.

    Dass Damgaard anfangen würde, war recht klar, nachdem er im vorherigen Bundesligaspiel geschont wurde. Leider ist der Plan nicht aufgegangen. Er bleibt halt die unberechenbare Wundertüte. Laut Statistik 1 von 5. Da braucht man nicht überproportional über Weber herziehen (3 von 7 + 0/1 7-M.). Zumal der restliche Rückraum sich ja ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckert hat: Claar 2/5, Smarason 2/4, Magnusson 1/6 + 1/3 7-M., Lagergren 2/5. Bei solchen Rückraumquoten bräuchte man eigentlich einen Plan B. "Früher" war das mal das Spiel über die Außen. Aber das ist dem SCM über die Jahre abhanden gekommen.

    Naja, wenn ich mich an den Optimisten hier im Forum orientiere, dann wird trotzdem alles gut. Ich wünsche es mir natürlich auch.

    Diese ganze Diskussion hier erinnert mich an den Typen, der den ganzen Abend ein Bier nach dem anderen trinkt und dann den Schnaps am Ende dafür verantwortlich macht, dass er kotzen muss.

    Diese Szene war NICHT ENTSCHEIDEND für das Ergebnis. Das waren die 20 Minuten davor, in denen der Hannoveraner Angriff nur Murks gespielt hat und dazu der Torwart, der so gut wie nichts gehalten hat.

    Die Schiedsrichter hatten sicher nicht ihren besten Tag, aber sie haben das Spiel nicht entschieden. Hier wird mal wieder eine Szene rausgesucht und in Endlosschleife die selben Argumente durchgenudelt.

    Hannover hat verdient verloren, weil sie sich zu blöd angestellt haben und gut ist.

    Du magst mit deiner Einschätzung recht haben, dass die Hannoveraner es die 20 Minuten vorher selbst in der Hand hatten. Trotzdem liegst du mit deinem "NICHT ENTSCHEIDEND" daneben. Denn es geht hier einzig und allein um das Regelwerk. Und da haben die Regelersteller und die Gerichte selbst Messlatten gesetzt, indem sie einerseits Vorgaben machen, Aktionen in den letzten 30 Sekunden anders zu bewerten als in den 59 Minuten und 30 Sekunden vorher und auch einräumen, dass durch Schiedsrichter begangene Regelverstöße gegen Ende des Spiels anders zu bewerten sind als zu Beginn.

    Wenn die Schiedsrichter im Sinne einer Tatsachenentscheidung festgestellt haben, dass der Spieler die Freiwurfausführung behindert hat, dann ist das unanfechtbar. Es liegt dann auch kein spielentscheidender Regelverstoß vor, da sie ja die Regeln als Folge ihrer Wahrnehmung korrekt angewendet haben. Entsprechend sehe ich nicht, dass ein Einspruch Chancen auf Erfolg hätte.

    Bei der Bewertung der Szene kann ich mich den Verteidigern der Schiedsrichter aber nicht anschließen. Der Spieler läuft in den Passweg, mit dem erklärten Ziel, den Ball abzufangen, und ist beim ersten Pfiff mit Ball schon in der vollen Vorwärtsbewegung.

    Der Pfiff des Schiedsrichters erfolgt klar ersichtlich ohne Handzeichen. Wenn ich jetzt mal ganz penibel sein möchte, dann frage ich, welche Regel vorschreibt, dass bei einem Pfiff alle Spieler unverzüglich zu Salzsäulen zu erstarren haben? Es gibt nicht einmal eine Regel im Sinne von "ein Pfiff unterbricht das Spiel", oder?

    Dem Spieler muss die Möglichkeit eingeräumt werden, klar zu erkennen, was der Schiedsrichter möchte. Und dazu gehört dann auch das entsprechende Handzeichen für den Freiwurf.

    Wenn er blöd fällt, liegen bleibt, sich weh tut o.ä., kanns‘s da nur Rot geben.

    Da hier so gar keine Auswirkung beim Gefoulten zu erkennen war und er sofort aufgesprungen ist, hätten‘s zwei Minuten für mich auch getan.

    Da gar nichts zu geben, war natürlich sehr unglücklich.

    Mich überrascht diese Antwort, angesichts der Souveränität, die du in Bezug auf Regelfragen ausstrahlst.

    Ich habe kürzlich an anderer Stelle schon einmal geschrieben: Die Handballregeln sind aus gutem Grund nicht darauf ausgelegt, die Folgen einer Handlung zu bewerten. Die Strafen ergeben sich aus der Eignung einer Aktion, gefährlich für den Gegenspieler zu sein. Das ist in der Beurteilung ein himmelweiter Unterschied.

    Mal etwas übertrieben (aber sehr bildlich) erläutert: Ich kann einen Spieler mit dem kleinen Finger antippen, der vor Schreck über seine eigenen Beine fällt, auf dem Hallenboden aufschlägt und mit blutiger Nase aufsteht. Und ich kann einen Spieler im vollen Lauf einen Bodycheck verpassen, während der in der Luft steht, sich aber artistisch einmalig abfängt und sicher mit beiden Beinen landet. Die Folgen könnten unterschiedlicher nicht sein, sind aber von den Schiedsrichter überhaupt nicht zu werten. Einzig meine Aktion und dass, was daraus passieren könnte, ist relevant. Die physische und psychische Verfassung des Gegners sind nicht Teil der Bewertung.

    Das war schon heftig. Das war ja ein Sprung von mehreren Sekunden nach vorn. Ich kann mir das aktuell nur so erklären, dass der Stream zu weit hinterher hing und ein Zeitlimit überschritten wurde, wodurch es den Sprung nach vorn gab. Dann spielte kurz alles verrückt, bis es sich wieder einpendelte. Passieren darf sowas aber nicht,

    Rückraum Rechts war für mich ebenfalls ein Knackpunkt. Man kann ja Weber vorwerfen, was man will. Der ist aber wenigstens noch in die Abwehr gegangen. OIM hat Alibihandball gespielt. Da war kein Zug zum Tor, die Abwehr musste überhaupt nicht auf ihn reagieren.

    Die Probleme vor Beginn des SCM-Spiels kann ich bestätigen. Ich habe die App (Android) mehrmals neu gestartet bzw. das Spiel angewählt, bis irgendwann ein Bild da war. Vorher wollte mir die App (mal wieder) erklären, dass es ein Problem mit meiner Internetverbindung gibt. Da haben die Programmierer und Verantwortlichen bei DYN aber schön dafür gesorgt, die Schuld auf einen anderen zu schieben.

    Beim Spiel selbst wirkten, vor allem in der Anfangsphase, die Bewegungen abgehackt. Als ob Frames gefehlt haben. Jedoch ohne die typischen Fehler, die bei Überlast auftreten würden. Das war schon ein stabiles Signal, deshalb gehe ich davon aus, dass da die Rohdaten schon nicht gepasst haben. Meine Kombi App + Chromecast will ich da eigentlich als Verursacher ausschließen, da das ansonsten sehr gut harmoniert.

    Den von Rheiner schon mehrfach angeführten Blaustich kann ich übrigens auch bestätigen. Am ehesten ist das an Bildinhalten zu erkennen, die eigentlich ein klares Weiß wiedergeben sollten, wie den Gästetrikots gestern. Da ist meiner Meinung nach der Weißabgleich zu sehr Richtung Kaltweiß verschoben.

    Ich kann aber verstehen, dass das nicht jeder wahrnimmt, denn viele Fernseher haben selbst Bildoptimierungsmethoden integriert, die das Angezeigte selbst nochmal "optimieren".