Beiträge von Peter2000

    Biegler gibt heute den Wiegert. Da kommt die gute Magdeburger Disziplinarschule wieder durch. :D :D


    Man könnte auch fast meinen, dass Stemberg am Kampfgericht sitzt. Solche Selbstdarsteller braucht der Handball nicht. Wenn's die Schiedsrichter nicht von alleine merken, dass da auf den Bänken gemeckert wird, dann soll man's laufen lassen.

    Ich habe zum ersten Mal die Halle in Leipzig im Fernsehen gesehen. Warum sind denn die Längstribünen so lang und gehen weit übers Tor hinaus? Wenn man da unten sitzt, sieht man doch rein gar nichts???


    Weil die Arena keine reine Handballhalle ist. Betroffen ist auch nur die rechte Seite (bezogen auf die Kamerapositionen bei der WM). Auf der anderen Seite geht's eigentlich noch ganz gut.
    Offen sind die hinteren Plätze auch nur, wenn richtig viele Zuschauer erwartet werden. Bei den meisten Spielen des SC DHfK sind die hinteren Tribünen durch eine Leinwand verdeckt.

    Wenn ich's im Fernsehen richtig gesehen habe, wurden zugunsten der Werbebanden die ersten Tribühnenreihen geopfert, sodass nun weniger Zuschauer auf den "guten" Plätzen Platz haben.

    sprungwurf aus dem stand..du bist der bringer...ein bein war am boden...der schiedsrichter stand daneben...der hätte sofort abgepfiffen,wenn da wer gesprungen wäre...aber es war ein echt klasse spiel und ein bisher überraschender spieltag


    Also ich habe sowohl im Live-Bild als auch in der Wiederholung gesehen, dass beide Füße beim Wurf in der Luft waren (ist mit beiden Füßen abgesprungen). Somit erfolgte der Wurf nicht regelkonform.

    Ich habe sogar nur ne 16.000er und das lief alles gut.

    Ich kann mir auch vorstellen das man, wenn man im DKB Fenster blieb diese Störungen hatte (denn da waren schon irgendwie einige Funktionen gesperrt). Ist man direkt auf Youtube gegangen konnte man das ja nicht nur selbstständig besser einstellen sondern es lief auch besser. Und was diese letzte Lösung angeht, fällt es mir doch schwer zu glauben das es dann die beschriebenen Probleme immer noch gab...so störanfällig ist Youtube nämlich einfach nicht, egal was man sonst über diese Plattform sagen kann.


    Ich habe das Spiel direkt über YouTube geschaut und hatte massive Qualitätsprobleme, trotz stabiler 16K DSL-Leitung. Mit manuellem Einstellen der Qualität war da nichts zu machen und die Automatik hat permanent auf niedrige Einstellungen runtergeregelt. Trotzdem gab es vor allem in der zweiten Halbzeit mehrere Hänger, mit aufsummierten Verzögerungen von über einer Minute gegenüber einem neu gestarteten Stream.
    Dasselbe Problem hatten in meinem Umfeld viele Zuschauer, auch schon bei voherigen Spielen. Deshalb schiebe ich das auf die begrenzten Provider-Kapazitäten. Man ist ja nicht direkt mit YouTube verbunden bzw. irgendwo müssen die Signale einen Übergabepunkt passieren. Und ich denke, da traten regional Engpässe auf.

    Auf dem Handy dagegen lief das Spiel mit 1080P ruckelfrei, nur hatte ich nicht die Lust, während der Übertragung meine Netzverbindungen umzubauen, um am PC statt Telekom-DSL O2-4G zu nutzen.

    Über die Spiele hinweg hatte ich in der Summe eine enttäuschende Qualität. Aber das ist ja jetzt erstmal Geschichte. Wer weiß, was uns in zwei Jahren erwartet.

    Tja, die miserable Wurfqualität der Mannschaft wurde bestraft.

    Egal, ob die Schiedsrichter da kurz vor Schluss völlig daneben waren oder nicht, das Ding hätten die Deutschen viel eher klar machen müssen. Aber wie oft haben die frei durch versemmelt und den Torhüter berühmt geworfen? Augen zu und durch klappt halt nicht immer.

    Dass am Ende die Auszeit nicht kam, ist ebenfalls unverständlich. Und Häfners Ball fallen lassen - das muss so ein Spieler auch besser klären. Kein Pfiff, also wird der Ball aufgenommen. Das hätte der Mannschaft wertvolle Sekunden und die Möglichkeit zum Rückzug gegeben. Statt dessen lässt er den Ball am Boden liegen - die schlechteste Lösung in dieser Situation.

    Das ist aber nicht das Problem des Streams sondern deiner Internetleitung


    Kann sein, muss aber nicht. Wenn die Stream-Qualität auf Automatisch steht, regelt YouTube die Qualität. Ich selbst habe eine absolut stabile 16K-Leitung und da regelt YouTube teilweise auch auf niedrige Qualitäten runter.
    Der Flaschenhals kann auch an anderer Stelle auftreten. Die Telekom hat ja nicht umsonst beim Ungarn-Ausfall vorsorglich vor möglichen Engpässen in ihrem Netz gewarnt.

    Du sprichts damit die Grundverschlüsselungsfreiheit bis 2022 an?
    Mag sein dass die nicht gekippt wird, das ändert aber prinzipiell nur wenig. Dann ist ab 2022schluss mit SD.


    Der aktuell kommunizierte Wortlaut heißt doch: unverschlüsselt bis mindestens 2023. Damit könnte SD frühestens 2024 abgeschaltet werden.

    Wie ist das eigentlich mit den HD-Gebühren? Muss ich die pro Gerät bezahlen (also auch für den im meinem Arbeitzimmer auf dem ich eigentlich meistens Sport schaue und für evtl. Fernseher meiner Kinder wenn die älter werden) oder geht das ähnlich wie bei Rundfunkbeitrag?


    Soweit ich weiß, wird pro Karte gezahlt. Damit kann dann zu einer Zeit an einer Stelle geguckt werden. Wenn man mehrere HD+-fähige Geräte hat und auf denen gleichzeitig diese Programme schauen will, braucht man entsprechend viele Karten, wovon jede zu bezahlen ist.


    Und zum Grund der Sache:

    Es wurde doch öffentlich kommuniziert, dass der Rechteinhaber den Stream/die Einspeisung unterbrochen hat.
    Entsprechend dieser Beschreibung gab es also in diesem Zeitraum schlichtweg nichts zu streamen. (wenn nichts ankommt, kann ich auch nichts verteilen)


    Wenn der User dem die Datenquelle gehört, sich dazu entscheidet für bestimmte Empfänger keine Daten ausliefern zu lassen,

    dann hat das auch wenig mit der Professionalität von YouTube zu tun. Youtube ist ja an der Stelle lediglich 'Verteilplattform'.

    Ich habe bis jetzt nirgendwo lesen können, dass beIN keine Daten mehr geliefert hat. Man kann das zwar in einige Aussagen reininterpretieren, genauso gut (und anhand der Bilder mit der Urheberrechtsverletzung) ist es aber auch möglich, dass einfach ein Abbruch des YouTube-Streams erzwungen wurde.

    Die Zeitung mit dem großen B meldet zwischenzeitlich, dass mangelndes Geoblocking zum Abbruch geführt haben soll. Wenn dem so ist, wäre die die Frage nach der Schuld wieder offen.


    Die Zählweise ist in dem Fall wohl völlig schnuppe. So oder so dürfte bei der EM ein Vielfaches an Enthusiasten auch bei den Gruppenspielen dabei gewesen sein. In absoluten Zahlen mit großer Sicherheit ein krasser Rückschritt für die Mannschaftssportart Nr. 2, was man aber aus völlig unterschiedlichen. Blickwinkeln beleuchten kann.

    Die Quoten von 2016 sind doch gar nicht so schwer zu recherchieren:
    Handball-EM 2016: Die TV-Quoten der Spiele des DHB-Teams

    Da kann man sich dann auch das Spekulieren sparen.

    Wenn eine Person behauptet, bei Ihr läuft A besser und der Rest das Gegenteil behauptet,
    dann ist die Aussage dieser einen Person wohl auch nicht sonderlich verlässlich - das ist der entscheidende Punkt.

    Auch wenn ich jetzt nich so ganz verstehe, auf welche der vorigen Antworten sich das bezieht: So argumentieren Politiker oder Juristen. Mathematiker würden es als vernachlässigbaren Fehler abtun. Ingenieure würden der Sache auf den Grund gehen und beide Seiten ernst nehmen.

    Die Unzuverlässigkeit der Übertragung war da und es ist bis jetzt nicht kommuniziert worden, was der Auslöser der Abschaltung war. Ergo können wir nur Hanning/der DKB glauben, dass das ein einmaliges Problem war. Andererseits suggerierte man durch die Nennung von YouTube als technischen Partner schon ein hohes Maß an Professionalität, sodass es gar nicht erst zu einer Abschaltung hätte kommen dürfen.

    Das ist wohl ein längerer PR-Aktion wenn ich schon sehe das man YouTube als technischer Partner onboard hat. Die werden ja wohl auch nicht auf den Anruf der DKB gewartet haben.


    Ich sehe das durchaus auch als Werbung für YouTube, wobei die nichts machen müssen, was sie nicht jetzt schon können. Also Null Investition und trotzdem in Aller Munde. Besser kann's doch für ein Unternehmen nicht laufen. Und da wird sicher nicht wochenlang überlegt werden müssen, ob man da mitmacht.


    Und dem Totengräber des Handballs, Pharao Moustapha, scheint die ganze Misere überhaupt nicht zu interessieren. Naja, wahrscheinlich hat er sich bei dem Deal auch noch schön den Säckel gefüllt. So langsam gehn mir sämtliche Araber fürchterlich auf den Senkel. :wall: (

    Keine Ahnung, ob das hier schon erwähnt wurde:

    Hab' da gerade über einen Artikel im Focus ein Interview wahrscheinlich vom Sommer letzten Jahres gefunden, was in der Stuttgarter Zeitung abgedruckt wurde:

    Interview zu Olympia 2016: Moustafa und sein Brief an Angela Merkel - Sportmeldungen - Stuttgarter Zeitung

    Darin steht, dass Moustafa sogar Frau Merkel um Hilfe gebeten hat, diese sich aber nicht einmischen wollte.

    O.K., das macht ihn nicht sympatischer. Aber so ganz egal schien es ihm da nicht zu sein, dass der deutsche Markt wegfällt.

    Das Beste am heutigen Spiel war die Auswechslung von Woltering. Keine Minute zu spät.

    Die erste Halbzeit lang habe ich mich gefragt, auf welchen Gegner Biegler seine Mannschaft da eingestellt hat? Die linke Abwehrseite war völlig neben der Rolle und gegen die offensive Abwehr der Spanierinnen wählte man auch die falschen Mittel. Und wenn ich die gegnerischen Außenspielerinnen schon werfen lasse, sollte ich mich halt wenigstens auf meine Torhüterin verlassen können. Aber das war bei Woltering heute eben nicht der Fall. Kein Mittel gegen die Außen, entsprechend war die Auswechslung die einzig richtige Entscheidung.

    Wenn Sport1 pro Saison 40 Spiele zeigt und damit in der Summe vielleicht 8 Mio. Zuschauer erreicht, dann sind das trotzdem immer nur dieselben paar Hundertausend, die sich Woche für Woche vor den Fernseher setzen. Wenn hingegen die ARD am Sonntagnachmittag das DHB-Pokal-Finale und evtl. noch zwei weitere Topspiele im Laufe der Saison überträgt, dann erreicht das in der Summe auch 8-10 Mio. Zuschauer .... aber eben ein viel breiteres Publikum und vor allem viele "neue" Zuschauer.


    Einmalzuschauer.

    Den Begriff "Reichweite" halte ich hier für nicht angebracht, da Jeder, der ARD&ZDF empfangen kann, auch Zugriff auf Sport1 haben dürfte. Damit ist es eher ein Problem der Akzeptanz. Und genau die Leute, die im Traum nicht daran denken würden, für eine Sportübertragung auf einen Sportsender umzuschalten, halte ich für nicht relevant in der Diskussion um die öffentliche Wahrnehmung des Handballsports. Das sind Leute, die in festgefahrenen Bahnen denken und leben. Die würden im Leben nicht auf die Idee kommen, eine Sporthalle zu betreten, nur weil sie auf ARD mal ein Topspiel gesehen haben. Die werden auch nicht anfangen, die nächste Handballübertragung in ihrer TV-Zeitschrift anzukreuzen oder ihre Urenkel in Zukunft zum Handballtraining fahren. Von den 8-10 Mio wollen 90 % einfach nur beim Sonntagskaffee unterhalten werden. Und die anderen 10% sind die, die jetzt schon auf Sport1 Handball schauen.

    Also ich gebe auf den Part der Öffentlich-Rechtlichen gar nichts. Ein dutzend Liveübertragungen und Präsenz in den Nachrichten - alles in jüngerer Vergangenheit schon da gewesen und wieder eingestampft. ARD & ZDF sind beim Sport quotengeil. Man springt wieder mal auf einen Euphorie-Zug auf und wird genauso schnell wieder abspringen, wenn das Ding ins Stocken gerät.

    Das Angebot von Sky wird die Öffentlichkeitswahrnehmung nicht beeinflussen. Da sehe ich keinen Unterschied zur jetzigen Situation bei Sport1. Wer Handball schauen will, wird dies tun. Nur ist diese Zielgruppe endlich. Wer heute nichtmal weiß, auf welchem Sendeplatz Sport1 liegt, wird dann nicht auf Handball umschalten, nur weil es bei Sky läuft. Insofern sind die weiter oben genannten 4,63 Mio. Sky-Abonennten eine Zahl ohne Wert. Aktuell könnte jeder Deutsche Live-Handball schauen. Praktisch tun das so wenige, dass Sport1 die Zahl der Übertragungen in den letzten Jahren wieder reduziert hat und lieber mit Call-In-Spielen Geld verdient.

    Für den Handball-Fan klingt der neue Vertrag nach einer Verbesserung. Für den Handball-Sport ansich wird sich nichts ändern. Da helfen nur Erfolge und Vermarktung der Nationalmannschaft.

    ...
    Schnellangriff der Mindener, der Angreifer springt weit in den Kreis hinein, der Torwart steht ca. 1,5 Meter vor dem Tor, nach der Landung ist ein Zusammenprall unvermeidlich. Hier geschieht ein gewisser Körperkontakt, der sicher über einen normalen Zusammenprall hinaus geht. Der Bal ist im Tor, das Spiel wird unterbrochen. Die Schiedsrichter entscheiden aufgrund einer Bewegung des Torhüters auf den Spieler (der Mindener Trainer nannte es "wegsensen") auf eine progressive Bestrafung (2 Minuten).
    ...
    Wenn der Torhüter bestraft wird, muss die Aktion eine Tätlichkeit gewesen sein
    ...


    Da man den Spielern generell unterstellt, den Ball im Tor unterbringen zu wollen (und deshalb Kopftreffer aus dem Spiel heraus folgenfrei bleiben), sollte man auch dem Torhüter zugestehen, mit seinen Abwehraktion den Torerfolg verhindern zu wollen. Wenn der in den Kreis springende Spieler dabei so agiert, dass es zum Zusammentreffen mit dem Torhüter kommen muss, würde ich die Folgen eines Zusammenstoßes für den Feldspeiler erstmal als "Pech gehabt" abtun. Der Torhüter muss sich schützen dürfen. Leider gibt es da, außer gesundem Menschenverstand, keine Regeln. Im Gegenteil: Irgendwo ist verankert, dass der Torhüter die Gegenspieler nicht gefährden darf.
    Ohne die Szene gesehen zu haben, könnte ich mir demnach vorstellen, dass trotz "Wegsensens" nur 2 min gegeben wurden, weil der Gegenspieler den Zusammenstoß provoziert bzw. billigend in kauf genommen hat.

    Folgende Situation:

    Ein Spieler bekommt seine dritte 2-Minutenstrafe und dementsprechend die rote Karte gezeigt. Als er in Richtung Tribüne läuft, klatscht er Richtung Schiedsrichter. Der zieht daraufhin die "blaue Karte" und fertigt nach dem Spiel einen Bericht an, wo er "beleidigendes Klatschen" notiert. Von einer Spielsperre ist demnach auszugehen.

    Ist das Regelkonform? Meiner Meinung nicht: Es müsste hier 16:9 d) gelten und der Spieler darf nicht mehr zusätzlich bestraft werden, nachdem er 3x2 bekommen hat. Oder liege ich falsch?


    Hatten wir letzte Saison ähnlich: Ein Spieler bekommt nach grobem Foul Rot, verlässt den Platz und zeigt dabei in Richtung des Schiedsrichters den Daumen nach oben. Konsequenz: Schiedsrichter geht zum Kampfgericht, ruft die MV zu sich und ändert Rot in Rot mit Bericht wegen Schiedsrichterbeleidigung. Die ursprüngliche Rote Karte für das Foul fiel unter den Tisch.

    Regelfrage 153

    Lösung:

    Geht's nur mir so oder ist die Frage irreführend? Die Passage "begeht den zweiten Wechselfehler seiner Mannschaft" ist doch unvollständig, da Antwort b) nur stimmt, wenn zur Zeit keine weiteren Zeitstrafen gegen die Mannschaft laufen. Mit "zweiten Wechselfehler" suggeriert man doch aber genau das, womit die Mannschaft dann erstmal doppelt dezimiert wäre, zumindest, bis die Strafe des ersten Wechselfehlers abgelaufen ist. Wenn man, wie in Antwort b) geschrieben, mit 5 Feldspielern weiterspielen darf, muss der erste Wechselfehler ja mind. zwei Minuten vorher passiert sein. Genau das steht aber nicht da. Warum man also überhaupt erwähnt, dass es sich um einen "zweiten" Wechselfehler der Mannschaft handelt, erschließt sich mir nicht (außer gewollter Irreführung).