Beiträge von Peter2000


    Der HVSA begründet das Verbot des 7. Feldspielers in E- und D-Jugend ebenfalls damit, dass der TW nicht über die Mittellinie darf. In meinen Augen eine Fehlinterpretation, da die Regel 4 explizit von 7 Feldspielern spricht und den Torwart separat ausweist. In dem Moment, wo TW gegen Feldspieler gewechselt wird, hat die Mannschaft keinen TW mehr auf dem Platz. Entsprechend ist da auch niemand, der nicht über die Mittellinie darf.

    Aktuell gilt die DHB-Bestimmung, keine Anwendung unterhalb der 3. Ligen. Die Landesverbände wenden diese an und geben sie in den DFB wieder. Eigene Beschlüsse und Regelungen der Landesverbände gibt es nicht und kann es mangels Ermächtigung durch den DHB nicht geben.

    Das zu schreiben ist zwar schön und gut. Aber erklär' bitte mal, warum z. B. der HVSA bei seinen Schiedsrichterweiterbildungen erklärt, dass die Regel runter bis in die letzte Liga angewendet werden soll. Wird beim DHB Stille Post gespielt, sodass in jeder Ebene was dazu- oder weggedichtet wird?

    Unseren Schiedsrichtern wurde in der Regelschulung mitgeteilt, dass die IHF Klage gegen den DHB wegen der Nichtumsetzung der Verletztenregel unterhalb der dritten Liga erhoben hat und darauf drängt, dass sie in allen Ligen gilt.
    Was dran ist weiß ich nicht, aber vielleicht weiß hier jemand etwas davon...


    Im HVSA-Bereich wird's den Schiedsrichtern wohl auch so vermittelt. Natürlich nur mündlich auf den Schulungen. Derartige Infos über die verfügbaren Kanäle direkt an die Vereine zu geben, wäre zu viel verlangt.

    TW Dos Santos hat sich bewegt, aber entscheidend ist, ob er den Kopf Richtung Ball bewegt hat, was er nicht getan hat. Daher ist die Rote Karte korrekt.


    Nachdem, was ich in der Wiederholung gesehen habe, ging der Kopf sehr wohl Richtung Ball, welcher zudem zuerst die Hand des TW berührte und von dort Richtung Kopf abgelenkt wurde.


    Das mit den Spotbeams hatten wir doch schon. Ich wohne in der Nähe von Heilbronn und wir empfangen alle Sender der BBC. Soviel zur Reixchweitenbegrenzung von Spotbeams.


    Und nach Osten hin geht es rapide runter mit dem Empfang.
    Hier gibt's eine Karte, die die notwendigen Schüsselgrößen zeigt:

    Britische Fernsehsender in Deutschland empfangen - satellitenempfang.info

    Für Astra 2F scheint man in Dresden 'ne 180er Schüssel zu brauchen.

    Wenn ich die Elipsen auf Wikipedia und in meinem Link vergleiche, scheinen sie mir eine unterschiedliche Ausrichtung zu haben. Ich dachte, die Astra Satelliten parken nah beieinander! Warum dann so verschiedene Elipsen?Und wenn ich dann auf Wikipedia sehe, welche Reichweite bei 120cm noch existiert, frage ich mich wirklich, ob das die Lösung sein kann.

    Jeder Satellit hat seine eigene Ausleuchtzone. Die sind ja nicht alle zur selben Zeit hochgeschossen wurden, sondern im Abstand von Jahren. Da hat sich die Technik weiterentwickelt und auch die Anforderungen haben sich geändert.

    Wenn ich mich recht erinnere, hat man anfangs auch fleißig mit den Spotbeams experimentiert und die Ausleuchtzonen mehrmals angepasst.

    Warum kommt eigentlich keiner auf die Idee, dass die deutsche Mannschaft (oder einzelne Mitglieder) vorsätzlich gehandelt hat?

    Ich hatte nach dem Tor eigentlich auch damit gerechnet, dass ein Deutscher den Anwurf blockiert. Allerdings bin ich nicht regelfest genug. In der Bundesliga gibt's ja dann 7-Meter, oder?

    Ich hätte dazu jedoch keinen zusätzlichen Spieler aufs Feld beordert und auf keinen Fall einen zweiten Torhüter, weil der farblich ja am ehesten auffallen würde.

    GER : RUS
    Wer sich für Handball und nicht für schwarz-rot-gold interessiert, konnte doch eindeutig sehen, wer handballerisch mehr drauf hatte. Die Russen haben in erster Linie auf Grund ihrer vielen Pfosten- und Lattentreffer verloren. Das war ein bisschen zu viel des Guten. Wer so viel liegen lässt, obwohl spielerisch die bessere Mannschaft, verliert eben am Ende.


    Am Ende zählen die Bälle, die im Netz landen und nicht die, die vor den Pfosten geknallt werden. Für die kann man sich nichts kaufen. Im Gegenteil: mir zeigen die Pfostentreffer entweder mangelnde Wurfgenauigkeit oder eine gute Abwehrleistung der gegnerischen Mannschaft, die die Werfer zu ungünstigen Wurfpositionen zwingt.

    Und wie definiert sich "spielerisch besser"? Wenn ich am Ende mit meiner schönen Spielerei mit leeren Händen dastehe, bringt das doch auch nichts, oder? Wir sind halt nicht bei Skispringen oder Eiskunstlaufen, wo die künstlerische Darstellung bewertet wird. Beim Handball geht es um Tore werfen und Tore verhindern. Am Ende zählt der Sieg. Egal, ob mit herausragender B-Note oder mit Kampf erzielt.

    Für den Spielfeldaufbau - das schließt wohl die Bälle mit ein - ist der Heimverein verantwortlich. Insofern wäre es ein vom Heimverein verschuldeter Spielabbruch, wenn keine den Anforderungen entsprechenden Bälle vorhanden wären.

    Allerdings wurde das generelle Haftmittelverbot im Westdeutschen Handballverband 2011 aufgehoben. Das ist zumindest die Info, die man über google zu diesem Thema findet. Wenn das noch aktuell ist, entscheidet der Hallenbetreiber, ob er Haftmittel erlaubt oder nicht.

    Eine Einschränkung für bestimmte Spielklassen konnte ich in den online verfügbaren Dokumenten den WHV auch nicht finden.

    Somit sieht es für mich eher so aus, als hätten die Schiedsrichter sich auf veraltete Regelungen bezogen und damit unberechtigterweise das Spiel abgebrochen.

    Ich möchte mich hierzu mal als Spielleiter äußern.

    Folglich muss ich als Spielleiter hier in jedem Fall eine Strafe aussprechen und wenn es "nur" die 2 Wochen / 1 Meisterschaftsspiel sind. Der SR hat sich bedleidigt gefühlt und den Spieler mit Rot und Bericht von der Platte gestellt. Tatsache. Unanfechtbar.


    Nachdem ich das gelesen habe, fragte ich mich, warum man in der Rechtsordnung des DHB die Möglichkeit gegeben hat, zu dem Vorfall Stellung zu nehmen (§17 Abs. 2).

    Und heute lese ich, dass mit sofortiger Wirkung die Rechts- und die Spielordnung des DHB geändert wurden, speziell der die Sperren regelnde §17. Absatz 2 wurde ersatzlos gestrichen. Also keine Stellungnahmen mehr.

    Quelle: Amtliche_Bekanntmachung_BR-Beschluesse_28_11_2015.pdf

    Randbemerkung: Möchte jemand das oben festgepinnte Thema § 17 f. Rechtsordnung (Sperren) entsprechend ergänzen?

    Ich kenne den Daumen nach oben auch als höhnischen Applaus für die Entscheidung. Das liegt wie gesagt daran, ob sich die SR beleidigt gefühlt haben. Da gibt es keine genaue Richtlinie, was alles Beleidigung sind.

    Das kommt dem "Abwinken nach einer Schiedsrichterentscheidung" sehr nahe, von der hier:

    Schiedsrichterbeleidigung

    behauptet wurde, es solle nicht als Schiedsrichterbeleidigung ausgelegt werden.

    Wenn es jedoch keine Richtlinien o.ä. gibt, ist es wohl eine sehr subjektive Sache.

    Hallo Sportfreunde,

    bezugnehmend auf dieses ältere Thema:

    Schiedsrichterbeleidigung

    wollte ich nachfragen, ob durch folgenden Sachverhalt eine Rote Karte + Bericht gerechtfertigt ist:

    Ein Spieler begeht in der Abwehr eine Regelwidrigkeit, die man bei besonders strenger Auslegung von 8:5 mit einer Disqualifikation bestrafen kann, was die Schiedsrichter auch taten.

    Beim Verlassen des Platzes zeigt der Spieler mit dem Daumen nach oben. Dies wurde von Schiedsrichtern als Vergehen nach 8:10a angesehen, wodurch die Strafe entsprechend abgeändert wurde.

    Wenn ich jetzt das oben verlinkte Thema heranziehe, dürfte diese Geste doch schwerlich als Schiedsrichterbeleidigung durchgehen?

    Gibt es irgendwo eine aktuelle Auflistung oder Richtlinien für Schiedsrichter, was beleidigend ist oder was nicht?

    Viele Grüße,
    Peter

    Der letzte Freiwurf der Magdeburger wurde nicht korrekt bzw. überhaupt nicht ausgeführt.

    Vuckovic mit dem Stürmerfoul an Bezjak, der Ball springt von der Latte zurück ins Feld und van Olphen spielt, einige Meter neben dem Ort des Stürmerfouls, einfach weiter. Aber wer weiß, was in der Halle los gewesen wäre, hätten die Schiedsrichter diesen letzten Angriff des SCM ab- bzw. zurückgepfiffen.  :rolleyes:

    Die Handballregeln (siehe Kommentar in Regel 13:6) lassen es zu, dass mit zunehmender Entfernung vom gegnerischen Strafraum der Abstand zwischen Ort des Fouls und Ort der Freiwurfausführung größer werden darf. Am eigenen Torraum sollten bis zu 3 Meter toleriert werden.

    Nach meinen eigenen Erfahrungen sind die Schiedsrichter meist sehr kleinlich. Im hier genannten Fall waren sie dagegen eher großzügig.

    Halbzeit stand mit drei für FRA passt schon. Vidal müsste schon duschen sein.

    Wäre für solche Fälle nicht der Supervisor da? Das war ja nun eine klare Tätlichkeit...

    Und als Narcisse beim Gegenstoß in den Arm gegriffen wurde, hätte sich der Katari über Rot auch nicht beschweren dürfen.

    Insofern 2x Glück für Katar, ansonsten aber bisher eine ausgeglichene Schiedsrichterleistung.

    Wie sollte so ein Protest auch wohl aussehen?
    Wiederholungsspiel? Den Löwen den Punkt abzuerkennen, wäre ja auch nicht die Lösung, da sie nach zurückpfeifen der schnellen Mitte immer noch die (theoretische) Chance zum Ausgleich gehabt hätten.

    Und nochmal, die Magdeburger waren doch auch einfach nicht clever genug, die schnelle Mitte zu Unterbinden, bzw. die Löwen festzumachen.
    :verbot:
    Das es eine offensichtliche Fehlentscheidung der Schiedsrichter war, ist ärgerlich, aber wie schon so oft im Sport eine Tatsachenentscheidung.


    Korrigier' mich bitte, wenn ich falsch liege. Aber hätte das Verhindern der schnellen Mitte nicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Disqualifikation eines Magdeburger Spielers zur Folge gehabt?

    59 min und 55 sek. lang werden falsche Anwürfe zurückgepfiffen, selbst ein Magdeburger Freiwurf an der eigenen 9 m-Linie wird korrigiert, weil er geschätzt einen halben Meter zu weit vorn ausgeführt wurde (gibt es da nicht eine Regel, die sagt, je weiter der Freiwurf vom gegnerischen Tor entfernt ist, umso weiter darf er auch vom eigentlichen Ort ausgeführt werden?).
    Und 5 Sekunden vor Schluss wird gefordert, dass Magdeburg die sichere Rote Karte mitnimmt, weil man nicht davon ausgehen soll, dass die Schiedsrichter ihrer Linie treu bleiben?

    Dass die Schiedsrichter mit der "Tatsachenentscheidung" einen Alibischein haben, macht die Sache noch schlechter. Die Rote Karte hätte Magdeburg auf jeden Fall bekommen, egal, ob noch ein Tor gefallen wäre oder nicht. Die Schiedsrichter hingegen kommen ohne Folgen aus der Geschichte raus. Sie treffen eine Fehlentscheidung in einer spielentscheidenden Situation (und genau das ist es, sonst würde es die Regel mit der Roten Karte in der letzten Spielminute nicht geben), die sich für Magdeburg nachteilig auswirkt und können lachend das Spielfeld verlassen.

    Magdeburg konnte also in dieser Situation nur verlieren: Entweder einen Spieler durch die Rote Karte mit Bericht oder einen Punkt durch eine - wie man hier lesen kann - zu erwartende Fehlentscheidung der Schiedsrichter.

    Für mich eine typische Situation, die für einen Videobeweis spricht.

    Naja, der DHB steht doch über den Landesverbänden und sollte daher mal auf eine einheitliche Lösung hindrängen. Im Fussball und bestimmt bei anderen Sportarten klappt das doch auch!

    Beim Fußball ist aber auch nicht alles Gold, was glänzt. Dort scheint es zwar mit dem DFBnet eine zentrale Plattform zu geben, wenn man dann aber die dort verwalteten Daten z.B. für die eigene Vereinshomepage nutzen will, ist die Euphorie schnell verflogen. Der DFB "verkauft" die Daten exklusiv - im Amateurbereich z.B. an fussball.de (was der Telekom gehört). Unter dem Deckmantel einer einheitlichen Community-Plattform wird verhindert, dass Vereine die eigenen Daten sinnvoll nutzen können. Das ist zumindest mein Eindruck nach einer Recherche, wo es darum ging, die eigenen Spielergebnisse automatisch auf der Vereinshomepage darzustellen.

    Ansonsten teile ich die Kritik am SIS-System. Ich denke, man hat über die ereignislosen Sommermonate Serverkapazität gespart und nun nicht rechtzeitig auf die beginnende Spielzeit reagiert.

    Einer muss ja schuld sein-gern werden hier die Schiedsrichter als Sündenbock hingestellt! So einfach kann man es sich natürlich auch machen! Gott sei Dank besteht ein Spiel nur aus Spiel entscheidenden Situationen...


    Auch wenn Du weiter unten geschrieben hast, dass Du selbst Handball gespielt hast, möchte ich nochmal darauf eingehen: Für den einzelnen Spieler kann jede (Fehl-)Entscheidung Einfluss auf sein weiteres Spielverhalten haben und zwar ab der ersten Spielminute. Zweimal zu Spielbeginn unberechtigt Schrittfehler gepfiffen (ich weiß, kommt in der Bundesliga nicht vor) und dem Spieler sind für den Rest des Spiels ein paar Zähne gezogen. Mehrfach Aktionen gegen den Körper nicht gehandet -> Spieler steckt zurück und geht nicht weiter mit vollem Einsatz aufs Tor. Gerade in den unteren Spielklassen können so ganz einfach entscheidende Vor- oder Nachteile für eine Mannschaft erzeugt werden.

    Also in Hälfte 2 wurde teilweise nach etwa 25 Sekunden bei den Angriffen von FAG der Arm gehoben.

    Danke für diese Klarstellung. Nach dem Lesen der vorherigen Kommentare hatte ich schon Angst, ein anderes Spiel gesehen zu haben.

    Handballdeutschland scheint mir auch durch die beiden "Experten" am Mikro ein wenig angestachelt zu sein.....

    Reflexartig wird das Foul von Kraus an Weinhold (kann man bei guter Laune durchaus auch die rote Karte ziehen) auch nach der Wiederholung abgetan. Nach der 2. Wiederholung wird der Irrtum dann zähneknirschend eingestanden. Mit Kretzsche wär' das nciht passiert.


    Mir hat es gereicht, wie Stephan sich vor dem Spiel zu der Thematik Kraus Abitur-statt-Länderspiel geäußert hat. Vielleicht sollte jemand Herrn Stephan mal erklären, dass nicht für jeden ehemaligen Spieler Platz bei Sport1 ist.


    Ich hatte nämlich nicht gedacht, dass die Tatsachen, so wie geschildert, stimmen und Bauer und Hanning quasi einen Alleingang machten? Wie kommen die denn dazu? :rolleyes:


    Wenn ich an die Aussagen zur Personalie Heuberger denke (sinngemäß: soll sich das nächste Präsidium doch damit befassen), kann ich mir gut vorstellen, dass das aktuelle Präsidium nur noch mit Eierschaukeln beschäftigt ist. Und weil von denen keine Aktivität mehr zu erwarten ist, haben Bauer & Co. halt etwas Eigeninitiative entwickelt.

    Und wann hätte das Training stattfinden sollen?


    Irgendwann zwischen der Auslosung der WM-Vorgruppen (das war vor einem halben Jahr) und dem Spiel am Sonntag. Wenn man denn schon der Meinung ist, dass man eine spezielle Vorbereitung für jeden Gegner braucht - und die Aussage von Christophersen hat genau diesen Eindruck erweckt - dann muss dafür auch Zeit eingeplant werden. So aber steht im Raum, dass das Team (inkl. Trainer) nur von Spiel zu Spiel denkt. Dann verwundert es natürlich auch nicht, dass man keine Lösungen auf dem Platz parat hat.

    Für mich war das gestern ein weiterer Schritt zur Bankrotterklärung.

    Die Abwehr war viel zu defensiv ausgerichtet. Ist aber auch kein Wunder, wenn man weiter an Roggisch festhält. Mit einer 4:2 hätte man zumindest die Rückraumschützen auf Distanz halten können.

    Und was im Angriff geboten wurde, war an Harmlosigkeit kaum noch zu unterbieten. Wo war die Bewegung, mit der man die tunesische Abwehr auseinandergenommen hätte? Wieso rennen die Rückraumspieler immer wieder direkt in die Arme der Gegner, anstatt mal die Räumen zwischen ihnen zu nutzen?

    Unbegreiflich auch die Aussage von Christophersen nach dem Spiel, der sinngemäß meinte, dass man kein Training hatte, um sich auf den Gegner vorzubereiten. Das kann doch nicht sein ernst gewesen sein, oder?

    Taktisches Versagen auf ganzer Linie. Und das hat das Trainergespann zu verantworten.

    Für mich ist Heuberger bis heute jeden Beweis schuldig geblieben, dass er diese Mannschaft leiten kann.