Beiträge von Peter2000

    Die letzte mir bekannte Initiative ist https://de.wikipedia.org/wiki/HT_M%C3%BCnchen um etwas im semiprofessionellen Bereich aufzustellen.

    Das wird jetzt vielleicht Off-topic, aber im Artikel bin ich über was gestolpert:

    Hachinger Tal München, kurz HT München, ist ein oberbayerischer Handballverein

    Das ist doch falsch, oder? Eine Spielgemeinschaft ist kein Verein.

    Absolut. Ist teuer und nicht fleißig. War schon in Magdeburg und Leipzig so.

    Kretzsche hat dem SCM und Leipzig viel gebracht. Er war damals derjenige, über den geredet wurde. Sein Auftreten als "Handball-Punk" hat der Sportart die Publicity gebracht, die sie brauchte. Wenn jemand außerhalb der Handballwelt einen Handballer kannte, dann war es Kretzsche.

    Der SCM ist mittlerweile auf einem Niveau, wo es keinen Exoten mehr als Aushängeschild braucht. Diese Mannschaft überzeugt durch kontinuierliche Bestleistungen.

    Ich könnte mir ihn tatsächlich auch als Aufbauhelfer vorstellen. Sicher nicht mehr mit dem Image, das er früher versprühte. Aber er kennt das Geschäft und hat immer noch einen Namen. Ich würde mich jedenfalls freuen, wer er uns (als Handballfans) in einer wichtigen Funktion erhalten bleibt.

    Ich hatte Freitag auch meine Probleme. Beim Chromecast zeigte die Dyn-App nur einen blauen Screen. App beenden, Stick raus und wieder rein brachten keine Verbesserung. Da die Zeit bis zum Spielbeginn knapp wurde, bin ich dann an den PC und habe dort über den Chrome-Browser das Spiel gestartet. Auch dort brauchte es mehrere Anläufe, um in die Live-Übertragung reinzukommen. Das sah schon danach aus, dass der Server Probleme hatte, die Daten bereitzustellen. Nachdem der Stream einmal lief, konnte ich ihn zum Chromecast senden und dann dort problemlos bis zum Ende schauen.

    Am nächsten Tag habe ich mich dann nochmal mit dem Chromecast beschäftigt und dort ein Systemupdate durchgeführt. Danach die Dyn-App einmal kurz gestartet und gesehen, dass die Spielübersicht wieder geladen wird. Keine Ahnung, ob das Update dafür ursächlich war. Idealerweise würde eine App ja merken, ob das System, auf dem sie läuft, alle Voraussetzungen erfüllt und im Nichtfall eine qualifizierte Fehlermeldung ausgeben. Beim Supercup in der Vorwoche hatte alles noch problemlos funktioniert.

    Ja meinte ich. Bin aber der Meinung, dass da nicht immer ein Time Out voran ging. Kann mich da aber durchaus irren.

    Denke jedenfalls jedesmal: „ach nee, nicht schon wieder…“

    Was ich in meinen Jahrzehnten in Sporthallen alles schon an technischen Problemen mit diesen Anlagen erlebt habe, da kannst du dir jedes (un-)denkbare Szenario ausmalen und wirst trotzdem einen Fall finden, wo es genau so passiert ist.

    Wie schon geschrieben, ist die mit Abstand häufigste Ursache für Korrekturen der Spielzeit die verzögerte Reaktion des Zeitnehmers, wenn er oder die Schiedsrichter die Spielzeit anhalten. Datenübertragungsprobleme zwischen Steuerpult und Anzeigeeinheit sind aber auch keine Seltenheit. Ich erinnere mich an eine Sporthalle, bei der die angezeigte Spielzeit sich nur alle paar Sekunden aktualisierte. Komplette Systemabstürze sieht man auch mal.

    Bedienfehler kann man auch nicht generell ausschließen.

    Auch ich hatte beim ersten lesen diesen Eindruck.

    Finde es allerdings erstaunlich, dass scheinbar dem GF die alleinige Schuld in die Schuhe geschoben wird. Es handelt sich aber um eine GmbH & Co KG und somit unterliegt der GF auch der Kontrolle des AR. In der Fall AR Vorsitzender E. Betzner (bitte keine Diskussion nun über Alter usw.) Es gibt also Kommanditisten, die Ihre Aufgabe wohl auch weniger beachtet haben.

    Ach komm! Das sind Konstrukte, die nach außen hin den Schein wahren, dass alles wie vorgeschrieben organisiert ist. Und im Hintergrund zieht einer die Fäden und erklärt, was zu tun ist. Ich kenne eine GmbH mit auf dem Papier vier Geschäftsführern und acht Gesellschaftern. Intern gibt eine einzelne Person den Ton an. Ohne sein Okay passiert nichts. Die anderen sind Marionetten, die zu folgen haben.

    Ok, bin da wirklich nicht so tief drin, da ich halt Handballer bin 🤷‍♂️ und habe wieder was dazugelernt.

    Keine Ahnung von den Regeln, aber anderen unterstellen, Blödsinn zu schreiben. Danke für diese Aufklärung!

    3. Ich bin der Meinung, ja als Fan des Sports an sich, dass es richtig gewesen ist, da der sportliche Fehler vom Leipziger Spieler begangen worden ist und dieser korrigiert worden ist. Ja, der VAR hätte nicht eingreifen dürfen, aber im Sinne des Sports empfinde ich, und das Gefühl kannst Du mir nicht streitig machen, dass es richtig gewesen ist.

    Du kannst der Meinung sein, die wird dir auch niemand nehmen. Nur nimmst du Bewertungen auf persönlicher Ebene vor, die suggerieren, dass einzig du im Recht bist. Und du stellst dein Gefühl über die existierenden Regeln, weil es deinem Gerechtigkeitsempfinden entspricht. So funktioniert regelbasierter Sport aber nicht. Denn jeder empfindet anders. Was du als richtig empfindest, können 100 andere als falsch empfinden. Nur wer ist dann der Falschfahrer? Du oder die anderen 100?

    Na los, wer sagt das Wort mit O am Anfang?

    Meinem Empfinden nach ist das ein Thema, bei dem man die Scheuklappen ruhig absetzen darf und mal über den Tellerrand des Handballsports schaut. Auch wenn es beim Handball keinen VAR gibt, so besteht trotzdem die Möglichkeit, dass die Schiedsrichter den Videobeweis regelwidrig anwenden. Auch der Handball kann daraus lernen, was da beim Fußball passiert ist. Und wenn es nur die Erkenntnis ist, dass man solch ein Theater mit minutenlanger Unsicherheit auf jeden Fall vermeiden möchte.

    Sorry, aber so ziemlich alles in Deinem Beitrag ist für mich kompletter Blödsinn!


    Die Entscheidung, dass der Freistoß nicht korrekt ausgeführt wurde, ist, den Fußballregeln entsprechend, richtig. Es gibt Anweisungen, wie und wann der VAR eingreifen kann, das ist richtig, aber die Entscheidung über den im Spiel erfolgten Regelverstoß ist richtig getroffen worden!

    Selbst der DFB hat zugegeben, dass da etwas schief gelaufen ist. Willst du das nicht wahrhaben?

    Schiedsrichter und Assistenten bemerken die falsche Freißstoßausführung nicht. Leipzig erzielt das Tor, der VAR checkt im Hintergrund die Entstehung. Keiner hat Einwände, das Spiel geht weiter. Erst als Vorzeigesportsmann Kimmich sich aufregt, dämmert dem Schiedsrichter, dass da vielleicht doch was gewesen sein könnte. Und hier begehen die Beteiligten einen Regelverstoß: Sie veranlassen eine Prüfung aufgrund der Intervention von Spielern. Das ist ausdrücklich untersagt.

    Ein Regelverstoß wurde durch einen weiteren Regelverstoß geheilt - Unrecht wurde mit Unrecht bekämpft. Das kann nicht im Sinne des Sports sein. Die aufgrund des Ablaufs einzig zulässige Variante wäre gewesen, Leipzig das Tor nicht abzuerkennen.

    Aber dennoch war die finale Entscheidung die richtige 😊 und das, finde ich, ist ein riesengroßer Unterschied. Sich über richtige Entscheidungen aufzuregen finde ich absolut lächerlich, denn dafür muss die Unterstützung doch gewollt sein. Wenn man aber technische Unterstützung hat und dann trotzdem falsch entscheidet, dann darf man sich, m.E. vollkommen zurecht, auch aufregen!

    Wie kann eine Entscheidung, die die Regeln missachtet, richtig sein?

    Es gibt Regeln für die Anwendung des Videobeweises. Diese sind abschließend, lassen also keinen Raum für weitergehende Anwendung. Darauf können sich alle Beteiligten einstellen.

    Was du schreibst, heißt übersetzt: Der Zweck heiligt die Mittel.

    Würdest du genauso zustimmen, wenn z.B. ein Schiedsrichter ein Foul von Spieler A1 an B7 nicht ahndet und A1 dann kurzerhand von B5 "aus dem Spiel genommen wird"? Wo ist die Grenze zwischen "die finale Entscheidung war richtig" und Selbstjustiz?

    Die Schiedsrichter sind Teil des Spiels und können nicht spontan neue Regeln erfinden.

    Der Vergleich zum Fußball hinkt total.

    Da sind in jeder Ecke Kameras, und im Keller sitzen vier Leute. Zwei für die Technik, ein Schiedsrichter und ein Schiedsrichter-Assistent. Und zwar vor großen Monitoren!

    VAR und VAR-Assistent helfen nicht nur bei der Bewertung und suchen dem Schiedsrichter die besten Bilder raus.

    Sondern sie helfen dann sogar noch bei der Formulierung der Erklärung für die Zuschauer!

    Und trotzdem hat sich das Schiedsrichter- und VAR-Team beim Auftaktspiel Bayern-Leipzig einen krassen Fehler geleistet, indem der VAR beim Leipzig-Tor irregulär eingegriffen hat. Nachträglich begründet das der DFB übrigens mit "es war im Sinne des Sports". Damit wird die Öffentlichkeit auf Linie gebracht, falls RB sich entscheiden sollte, gegen den Regelverstoß vorzugehen.

    Ich frage mich nur warum es so wenige Spieler sind?

    Das reine Werfen ist vielleicht gar nicht so das Problem. Aus dem Stand kann man das einigermaßen leicht üben. Schwieriger wird es aus der Bewegung. Das sind halt komplexe Bewegungsmuster, die da trainiert werden müssen. Wenn man das von klein auf lernt, könnte es funktionieren. Nur braucht man dafür entsprechende Trainingskapazitäten, bei fraglichem Vorteil. Ähnlich sieht es beim Fußball aus, wo auch nur die wenigsten Spieler mit beiden Füßen operieren können.

    Ich habe übrigens mal Spieler(innen) erlebt, bei denen eine Blockade einsetzte, weil sie beim Sprungwurf über einen flachen Schaumstoffbalken springen sollten. Das war koordinativ schon zu viel verlangt. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier.

    Fabian Wiede nimmt Erik Johansson frontal an und seine Bewegung zielt ersichtlich darauf ab, den Gegenspieler mit beiden angewinkelten Armen am Körper aufzunehmen. Die Aktion ist nicht gezielt gegen den Kopf gerichtet. Dass Erik Johansson sich durch das Momentum seines vorherigen Zweikampfes quer in der Luft liegend mit dem Kopf fast auf Hüfthöhe in den Abwehrspieler hinein bewegt, kann und darf nicht Fabian Wiede zum Vorwurf gemacht werden. Ich fand die Entscheidung nach dem Videobeweis mutig, aber richtig. Sie entspricht nicht unbedingt der Linie die wir letzte Saison in der HBL gesehen haben, aber sie entspricht meiner Meinung nach dem Sinn der Regel.

    Wenn die Schiedsrichter das zukünftig auch so sehen, dann kann Gidsel es sich ja sparen, seinen Kopf so theatralisch zurückzuziehen. Er und andere "Experten" werden dann öfter mal völlig umsonst auf dem Boden liegen und ihr Gesicht halten.

    Wie geschrieben: Es waren Zuschauer bei Dyn. Bild.de hatte nicht übertragen.

    Quelle?

    Mit Bild.de sind sicher die TV-Übertragungen auf Welt (bzw. ehemals Bild.tv) gemeint.

    Ich zitiere mal die Dyn-Meldung dazu:

    Zitat
    • Zahlreiche Spiele erreichten mehr als 100.000 Zuschauer, Top-Begegnungen im Handball mit rund 200.000 Zuschauern

    Quelle: https://www.dyn.sport/deinsender/dyn…zweiter-saison/

    Das ist sehr allgemein gehalten und lässt sehr wohl die Option offen, dass auch FreeTV-Zuschauer mitgezählt wurden.

    Na, DAS ist natürlich eine absolut valide Quelle. Konnte ja keiner ahnen, dass deine Aussage auf deinem allumfassenden WISSEN beruht! 🤣🤦🏻‍♂️

    Ich stimme Rheiner da durchaus zu. Dyn erstellt halt den Content und kann deshalb guten Gewissens auch Zuschauer als die eigenen zählen, die die Spiele z.B. auf Bild TV oder Welt gesehen haben. Bei einem Kinofilm wird ja auch nicht nur gezählt, wer sich den Film im werkseigenen Kino anschaut. Ohne Abo-Zahlen ist alles Stochern im Nebel.

    Sehe ich auch so. Die mediale Präsenz war im Handball noch nie so hoch wie aktuell.

    Und wie hat sich die Wahrnehmung entwickelt?


    Innerhalb der Bubble sehen Dinge anders aus als wenn man sich außerhalb befindet. Man kann problemlos an existierenden Dingen vorbeigehen, ohne sie wirklich wahrzunehmen. Wird in der Nachbarschaft nun häufiger über Handball geredet? Haben vielleicht sogar wieder mehr Leute angefangen, selbst Handball zu spielen? Beides würde ich verneinen. Die mediale Präsenz betrifft den Profi-(Männer)Bereich. Das ist nur ein Teil des Handballs.

    Es ist auch klar, dass man erst mal pusht und alle möglichen Kanäle bedient und neue Formate entwickelt. Man will das Produkt Handball verkaufen. Nur kommt was bei rum? Und läuft es langfristig stabil? Gerade die jüngere Generation lebt vom Hype. Da braucht man nur schauen, wie schnell auf YouTube & Co. Stars geboren werden und wie schnell sie wieder weg vom Fenster sind. Dementsprechend ist es meiner Meinung nach noch viel zu früh, wirkliche nachhaltige Tendenzen festzustellen.

    Und die grundlegende Situation ist ja nicht neu. Jedes Mal, wenn es Veränderungen in der TV-Handballszene gab, wurden diese als "das beste, was wir je hatten" gefeiert. Und ein paar Jahre später setzte Stillstand und Resignation ein. Wir sind immer noch in der Anlaufphase eines hoffentlich sehr lange bestehenden Projektes. Aber wenn ich ehrlich bin: Jetzt schon vergünstigte Abos für die nächste Saison rauszuhauen, ist kein Signal für ein gut laufendes Geschäft. Wir sind hier im Monopol-Bereich. Dyn hat keine Konkurrenz, die Abonnenten abwerben könnte. Zumindest nicht bei den Hardcore-Handballfans. Da gibt es kaum positive Gründe, warum man diesen Weg geht. Für mich hat das eher den Touch einer Hypothek oder Grundschuld, mit der Gläubiger eine langfristige Sicherheit in der Hand haben.

    Beim Doping braucht der "Übeltäter" nicht mal zu handeln. Ich misch dir was ins Getränk, dann geb ich noch dem Inquisitor nen anonymen Hinweis und bist am Arxxx. Und jetzt zeig mir den, der immer nen Vorkoster oder nen mobiles Labor dabei hat, wenn er Hunger oder Durst verspürt :hi:

    Das mobile Labor würde vielleicht nicht mal anschlagen. Wir hatten im Zusammenhang mit Portner ja hier im Forum Beiträge, wo hervorgehoben wurde, wie viel "besser" einige wenige Labore bei der Nachweisempfindlichkeit sind.

    Man könnte aber auch ein Totschläger sein...

    Da gibt es oder gab es ja so einige Fälle ... Baumann , der mit der Zahnpasta... , Sachenbacher mit einem gegessenen Riegel ... usw...

    Dieses "man könnte" ist reines Spekulieren. Du wirst weder als Totschläger noch als Mörder verurteilt, wenn das Gericht dir die Tat nicht beweisen kann. Und das ist der riesen Unterschied zum Doping. Da ist die Herangehensweise: Es liegt eine Leiche in deinem Keller, also bist du der Mörder. Und während du bereits am Galgen hängst, kannst du versuchen, deine Unschuld zu beweisen.

    Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass Deutschland Doping unter Strafe stellt. Dazu wurde 2015 das Anti-Doping-Gesetz erlassen. Wer den Gesetzestext (https://www.gesetze-im-internet.de/antidopg/BJNR221010015.html) aufmerksam liest, wird aber feststellen, dass das Gesetz keinesfalls der Argumentation der WADA folgt und Doping nicht alleine dadurch definiert, dass bei jemanden Substanzen im Körper nachgewiesen wurden. Es muss die Absicht der Leistungssteigerung vorhanden gewesen sein.

    Um beim Beispiel Portner zu bleiben: entweder man weißt etwas nach oder nicht. Da müssen entsprechende Wege gefunden werden, damit das rechtssicher ist.


    Mich nervt halt einfach, das nahezu jeder Doper immer eine Erklärung hat, aber eben nie in der Lage war präventiv darauf zu achten (Stichwort: verunreinigte Lebensmittel oder falsche Medikamente durch Ärzteteam).

    Was du forderst, ist realitätsfern. Der Sportler dürfte sich nur noch in einem abgeschlossenen System aufhalten, ohne Kontakt zur Außenwelt. Es reicht eine präparierte Türklinke, um jemanden umzubringen (Stichwort: Nowitschok). Wenn man jemanden was unterjubeln will, dann schafft man das auch.

    Das Problem ist die Doping-Definition der WADA: Verbotene Substanz im Körper nachgewiesen = Doping.

    Man stellt die Sportler unter Generalverdacht. Statt ihre Schuld zu beweisen, müssen sie den Nachweis der Unschuld erbringen. Dafür gibt es im Strafrecht (und nicht anders ist eine Sperre zu bewerten) keine Parallelen. Man ist nicht automatisch ein Mörder, nur weil im eigenen Keller eine Leiche liegt.

    Ich kann dir nur empfehlen, zu versuchen, dich in die Lage eines Sportlers zu versetzen. Und dann spielst du mal durch, mit wem oder was der zwangsweise in Berührung kommt.

    Ich bin hier auch durchaus gewillt, die Frage einzubringen, inwieweit deine Forderung nach Abkapselung mit dem im Grundgesetz verankerten Recht auf Menschenwürde vereinbar ist. Fordert man von Sportlern, jede Aktion zu unterlassen, die zu einer Kontamination führen kann, dann sehe ich das nicht mehr vereinbar mit dem Gleichheitsgrundsatz und dem Recht auf Teilhabe.

    Und hier kann man auch nicht einfach sagen, der Sport hat seine eigenen Gesetze. Es gibt Grundrechte, an die haben sich alle zu halten. Nur hat kaum ein Sportler die Zeit und die Nerven, diese konsequent einzufordern. Der Fall Pechstein ist da eine große Ausnahme. Das Verfahren zog sich über 16 Jahre hin.

    Sorry Frau Smits, dass ist reiner Populismus. Wenn eine die Gegebenheiten kannte, dann sie. Dass alles an Bezner senior hing ist allgemein bekannt (wenn auch interessanterweise nicht in den Mainstreammedienartikeln benannt) und die größte Frage nach der Sicherheit des Arbeitsplatzen hängt damit zusammen ob es in LB gelänge, neue Sponsoren zu finden. Dass das nicht funktioniert hatte, sollte ihr nicht entgangen sein.

    so naiv wie Lieschen Müller kann man in LB in den letzten Jahren einfach nicht gewesen sein, um jetzt aus allen Wolken zu fallen.

    Du traust den Spielerinnen ganz schön was zu. Sollten die vielleicht nebenbei auch noch die Steuererklärung für ihren Arbeitgeber machen?

    Ich bin mir sicher, dass gerade in der Frauenmannschaft meines Vereins die meisten nicht einmal den Namen ihres Abteilungsleiters, geschweige denn den des Vereinspräsidenten kennen. Die sind zu uns gekommen, weil sie Handball spielen wollen. Die wissen wo die Halle steht und die kennen ihr Trainerteam. Und das wars.