Was mich stutzig macht, ist dass du mit Gensheimer einen der Top-Verdiener und mit Kirkelokke, Birlehm und Gislason, sicher auch noch besser verdienende abgibst. Dazu noch Ahouansou und Zacharias und nun auch Reichmann. Das Budget wird deutlich kleiner sein, trotz Martinovic und Heymann.
Kirkeløkke und Martinovic dürften gehaltstechnisch in etwa auf einem Niveau sein, könnte ich mir vorstellen. Heymann wird sicher deutlich mehr bekommen als Ahouansou, und Nothdurft - den sollte man hier nicht vergessen - ebenfalls deutlich mehr als Zacharias. Gensheimer wird auch nicht für lau den Sportlichen Leiter geben, selbst wenn er nicht mehr so viel bekommen sollte wie bisher als Spieler. Damit dürften die Personalkosten vermutlich insgesamt schon höher sein als bisher, betrachtet man nur diese Zu- und Abgänge. Auf der anderen Seite entlasten die Abgänge von Birlehm und Gislason das Budget mit Sicherheit.
Anscheinend ist das aber nicht genug, um Reichmann weiter verpflichten zu können. Holst dürfte nicht übermäßig viel verdient haben, und das Gehalt für Oskarsson haben in den letzten Monaten, denke ich mal, die Gummersbacher zumindest zum größten Teil übernommen. Das kommt dann für die Löwen ja wieder hinzu.
Ob das Budget somit wirklich deutlich kleiner ist als bisher? Vielleicht ist es nur etwas kleiner, aber egal ob deutlich oder nur etwas kleiner: Angesichts der Finanzmmanipulationen erscheint es mir sinnvoll, hier entgegen zu steuern. Ist mir jedenfalls erheblich lieber, als auf Teufel komm raus weiter Geld in die Mannschaft zu pumpen, ohne das sicherrefinanzieren zu können.
Zum Thema mit dem gesteigerten Zuschauerschnitt in der SAP Arena sollte mMn nicht vergessen werden, dass die Kosten für die Arena wohl nicht niedriger wurden. Darüber hinaus bleibt abzuwarten, wie hoch der Schnitt nächstes Jahr überhaupt sein wird. Die European League dürfte auch eher ein Zuschussgeschäft gewesen sein. Mir ist angesichts der ganzen Umstände eine zurückhaltendere Personalpolitik lieber, um hoffentlich bald wieder so in die Spur zu kommen, dass wieder mehr möglich wird.