Beiträge von Feivel@RedXPaintball

    Wie würde denn unser Spiel ohne Knorr aussehen ?

    Witzke ist mal für ein Tor gut, aber er hat doch kein gehobenes internationales Format und kann unsere Mannschaft gegen gute Gegner nicht führen und lenken.

    Knorr hat dazugelernt, es ist eine Weiterentwicklung erkennbar.

    Hätte er vor allem auf RL bessere Mitspieler, würde dies auch besser zur Geltung kommen.

    Wir sollten froh sein, ihn zu haben.

    Hab ich ehrlich gesagt bei Knorr auch nicht so gesehen. Haben wir denn keinen guten Spielmacher in Deutschland? Linkshänder?

    Nicht falsch verstehen. Juri ist schon ein guter bis sehr guter Spieler. Aber ihn in die Rolle des Spielmachers zu zwingen, tut ihm sicherlich gut.

    Ouuf, was sollten diese Mitspieler denn mitbringen, was ein Köster z.B. nicht mitbringt?

    Der Name triffts (leider?) voll auf den Punkt. Bei aller Sympathie, die diese Mannschaft bei mir im Turnierverlauf gewonnen hat. Die unzähligen Male, in denen Knorr nicht aus dem Pass in die Vorwärtsbewegung sondern aus dem Prellen heraus eine Entscheidungssituation kreieren will, sie machen die Spiele für mich persönlich immer schwerer guckbar. Es sieht nicht schön aus. Es beraubt das Spiel immer einer relativen Dyamik. Es widerspricht daher auch dem Lehrbuch; das wäre aber natürlich noch verzeihbar, wenn "das Unkonventionelle" wenigstens auch konstant hochwertig wäre. Aber das ist es nicht.

    Für mich die große Schwachstelle und es tut dem Spieler m.E. auch nicht gut ihn als etwas zu hypen, was er nicht ist.

    Mal ganz doof gefragt:

    Grundsätzlich gehören im Handball die Linien aber zu dem von ihnen begrenzten Raum?

    Das Verbandsgericht hat die Durchsuchung nicht angeordnet.

    Die NADA hat wegen des Anti-Doping-Gesetzes die ganze Angelegenheit zuerst an die Staatsanwaltschaft übergeben und dem Spieler/Verband bis dahin nichts gesagt. (was natürlich auch die Aufarbeitung der Verteidigung nach noch mehr verstrichener Zeit nicht einfach gemacht hat)

    Bzgl. der "Quasi Schuld-Vermutung" beim Anti-Doping möchte ich nicht mein ungesundes Halbwissen zum Besten geben.

    Off topic:

    Irre wie stark frequentiert hier der MD Thread ist.

    Nette Frage: hat eigentlich jede Mannschaft in Deutschland noch ein eigenes Vereins Forum auf der eigenen Homepage oder haben sich die MD Fans die HE als Vereinsforum ausgesucht?

    Der Unterschied ist ja schon enorm in den einzelnen Threads

    Naja, woanders wildern wir eigentlich nur bei spezifischen Themen....außer man rückt uns hier auf die Pelle, dann schauen wir auch mal woanders nach, warum sich die Mitforisten langweilen. :lol:

    Du hast vorgeblich alles gelesen und sprichst trotzdem (wider besseres Wissen?) von einem "Freispruch" für Portner. :hi:

    Das HBL Präsidium ist zu der Ansicht gekommen, dass die von Nikola Portner vorgetragenen Argumente seine Unschuld wahrscheinlicher erscheinen lassen, als seine Schuld (darauf beziehst Du Dich mit Artikel 3.1 des NADC). Das bedeutet aber nichts, dass die NADA oder WADA bei der Überprüfung des Urteils sich dieser Sichtweise anschließen müssen.

    Aber das ist doch der Punkt von Alf zitierten Stellen, dass die Unschuld des Athleten wahrscheinlicher sein muss, als dessen Schuld. (NADC)

    Damit stellst du doch aber letztlich im gleichen Atemzug die Frage: Warum werden nicht viel mehr Athleten positiv auf Spuren verschiedentlicher Drogen getestet, wenn doch halb Magdeburg/ Potsdam / Eisenach (Achtung Polemik) Drogen konsumiert .

    Oder schüttelt nur Nikola Portner Hände?

    Wir kennen alle nicht die vollständige Argumentation, vielleicht fand der indirekte Drogen Kontakt ja auch im privaten Umfeld statt.

    Also ein Meth-Konsument muss zum Handball gehen, dann einen von Spielern kontaminieren und zwar bevor diese Spieler zur Probe gehen....und ihr seit der Meinung, dass das dann wesentlich häufiger vorkommen müsste.

    Also ich wüsste von 30-40 Prozent meiner Klienten, dass die sehr sicher regelmäßigen Kontakt zu Drogen wie Meth haben (dementsprechende wohl auch regelmäßige Rückstände an ihren Handen etc) und deshalb würde ich durchaus überaus wsl erachten, dass eben diese Klienten auch mal den Weg in die Handballhalle finden. Glaube, diese geschönte Ansicht der Welt ist überholt. Da muss sich Magdeburg auch nicht vor solchen Zentren wie Berlin, Hamburg, Leipzig verstecken (leider).

    Also was Methamphetamine angeht müssen sich eher die anderen Städte vor Magdeburg und andere ostdeutsche Städte wie Erfurt & Dresden verstecken:

    https://www.emcdda.europa.eu/publications/h…ter-analysis_en

    hat eine interaktive Grafik zum Thema.

    Wir gehen jetzt davon aus, dass die Berichterstattung der SportBILD zutreffend ist und die unwissentliche Kontamination per Hautkontakt mit einem Zuschauer die schlüssige Erklärung für den positiven Dopingbefund ist. Wenn dann das HBL-Präsidium feststellt, dass dieses Szenario "weit überwiegend wahrscheinlich" ist, dann wären die HBL und die Vereine in der Pflicht die Gesundheit der angestellten Spieler vor einer solch realistischen Gefahr in Zukunft zu schützen.

    Auf welche meiner Beträge ist das jetzt die Antwort?


    Unabhängig davon zu diesem Beitrag von dir:


    Die Begründung der HBL bezieht sich auf den vorliegenden Fall, nicht auf ein global-galaktisches "weit überwiegend wahrscheinlich", der Schluss einer "realistischen Gefahr" ist also für mich nicht zutreffend.

    Dass es nie eine 100%ige Sicherheit gibt, erkennt die NADA/WADA ja mit den von ALF zitierten Stellen auch an. (und deswegen ist die Aussage von Sörgel mal wieder....)
    Der Schluss wäre also eher, dass das System Einzelfälle auch entsprechend der eigenen Regularien wie vorgesehen behandelt.

    Bei allem gebotenem Respekt aber diese Hexenjäger aka Sörgel gehen mir echt auf den Beutel. Erinnert mich an diese ganzen Experten die aus ihren Löchern krabbeln wenn es was zu melden gibt. Für die gibt es nur Schuldige ohne Ausnahme. Wie bei Monty Pyton „ Sie ist eine Hexe…..arghhh verbrennt Sie…“ Man muss mal die OSINT Experten befragen, was Sörgel so in 71 Jahren gemacht hat.

    Für sowas verschwenden solche Leute keine Zeit.

    Anzeigenmeister hinschicken und gut ist. :lol:

    Irgendwie kriege ich diese beiden Aussagen nicht zusammen:

    Aber es erscheint mir auch unwahrscheinlich, dass ein Methamphetamin-Konsument mit großen Mengen der Substanz an den Händen in einer Handballhalle herumläuft und Nikola Portner die Hand schüttelt an dem Tag als dieser zur Dopingprobe muss oder gar, dass jemand bewusst eine Kontamination des Spielers beabsichtigt hätte.

    Der Hautkontakt mit einem Zuschauer wäre eine delikate Argumentation, denn

    • ja, Studien belegen, dass eine Kontamination per Hautkontakt möglich ist. Aber bei unzähligen Tests von Sportlern rund um die Welt, die bei Wettkämpfen regelmäßig Kontakt mit Zuschauern haben, gibt es quasi keine weiteren Fälle, in denen es auf diese Weise zu positiven Dopingtests gekommen ist.

    Einerseits müssten viel häufiger Tests anschlagen andererseits ist es unwahrscheinlich, dass Sportler kontaminiert werden?