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Ich bin nach der absurden Situation mit den Gruppendritten allerdings der Meinung, dass es vielleicht sogar eine gute Idee wäre, die WM auf 64 zu erhöhen. Sollte logistisch bei diesem Sport kein Problem sein und hätte faktisch nicht mehr Spiele für die Mannschaften, wenn dann nur die beiden besten weiterkommen würden. Egal wie man zu Deutschland steht, ist es schon irgendwie seltsam das ein Gruppensieger so spät erst seinen Gegner kennt, während das für später spielende kein Faktor darstellt. Das ist schon eine gewisse Vorbereitungsverzerrung.
Die aktuelle Mammut-WM ist fast vorbei. Nur noch 4 Spiele. War als Fernsehzuschauer rückblickend doch erträglicher, als ich es zunächst erwartet hatte. Na gut, einige Spiele habe ich auch ausgelassen. Die Vorrunde zog sich hin. Die k. o.-Runden waren schon interessanter. Da nerven nur die Maurertruppen mit ihrer Taktik, über das Elfmeterschießen in die nächste Runde zu kommen. Ist zwar legitim, aber unansehnlich.
Die Idee zur nochmaligen Erhöhung der Teilnehmerzahl an der Endrunde, dann auf 64 Mannschaften, kann man nur ungläubig registrieren. Braucht man dann noch so eine aufwendige WM-Quali? Wahrscheinlich doch, weil auch damit Geld verdient wird. Die Organisation eines solchen Großturniers, dürfte tatsächlich machbar sein. Aber welches Land, könnte das allein noch bewältigen? USA, China, vielleicht UK? Deutschland? Mehrere Länder als Ausrichter, würden dann Standard werden. 2030 übt die FIFA das schon mit 6 Ländern. Der Modus bei 64 Teams, ist dann auch noch ein Thema. Wenn man allen Endrundenteilnehmern in der Vorrunde mindestens 3 Spiele garantiert, dann zieht sich das ewig hin oder man muß die Anzahl der Spiele/Tag erhöhen. Wäre allerdings nicht im Interesse der werbefinanzierten TV-Sender. Die k. o.-Runden laufen dann nach dem üblichen Muster. Der Fußball ist ja häufiger das Vorbild für andere Sportarten. Man kann nur hoffen, dass andere Sportverbände vernünftiger handeln.