Es geht darum, Reizpunkte zu setzen. Das kann auch gute Spieler ordentlich treiben, besser zu werden. Und natürlich, die Verjüngung einer Truppe nicht zu spät anzusetzen (siehe Kiel)
Für Deine und auch ALF's Argumente, habe ich auch ein gewisses Verständnis. Nur ist mir das alles etwas zu theoretisch und quasi wie Schach, nur mit Handballern auf dem Brett im übertragenen Sinn. Das von mir zuletzt beschriebene Szenario mit Matze, könnte ja auch funktionieren. Außerdem sollte trotz Profisport, auch so etwas wie Loyalität gegenüber den Akteuren eine Rolle bei der Entscheidungsfindung spielen.
Einige User hier, gehen bei ihren Visionen der personellen Zusammensetzung des Kaders immer davon aus, dass alles über einen längeren Zeitraum so bestehen bleibt, wie sie es beschreiben. Bestimmte Vertragslaufzeiten sollten dies auch garantieren. Aber, wir wissen auch bzw. es sollte uns bewusst sein, Erfolg macht sexy und weckt Begehrlichkeiten. Die persönliche Lebensplanung von Spielern (und deren Familie), ist dabei auch nicht zu unterschätzen, wenn irgendwer auftaucht und mit überaus lukrativen Konditionen lockt. Menschlich wäre es schon verständlich, falls da jemand schwach wird.
Letztlich ist die Zusammenstellung und Entwicklung einer Mannschaft, ja auch ein permanenter Prozess.