Beiträge von SCM-Rambo

    Ist doch wurscht, wo das Finalturnier stattfindet, da ja sehr wahrscheinlich keine Zuschauer in der Halle dabei sein werden. Sollten Deine schlimmsten Befürchtungen eintreten Oldie, ist grenzenloser Hohn und Spott für die RNL sicher. Der Druck ist jetzt zwar etwas höher, aber vielleicht führt das mal wieder zu einer ordentlichen Leistung im Rückspiel am Dienstag. Ich tippe mal, daß die Russen deutlich verlieren.

    15.04., 19:00, THW Kiel - Bergischer HC
    15.04., 19:00, SC DHfK Leipzig - HBW Balingen-Weilstetten
    15.04., 19:00, HSG Wetzlar - Füchse Berlin
    15.04., 19:00, Eulen Ludwigshafen - TVB Stuttgart
    15.04., 19:00, TuSEM Essen - SG Flensburg-Handewitt
    17.04., 18:30, HSC 2000 Coburg - TBV Lemgo Lippe
    17.04., 20:30, Rhein-Neckar Löwen - TSV Hannover-Burgdorf
    18.04., 13:30, SC Magdeburg - MT Melsungen
    18.04., 16:00, HBW Balingen-Weilstetten - THW Kiel (Nachholspiel)
    18.04., 16:00, Frisch Auf Göppingen - HSG Nordhorn-Lingen
    18.04., 16:00, TSV GWD Minden - HC Erlangen
    18.04., 16:00, SG Flensburg-Handewitt - Bergischer HC (Nachholspiel)

    Wenn wir die Diskussion hier etwas breiter fassen, möchte ich mal noch einen weiteren Aspekt einbringen. Der Handball erfreute sich ja einer besonderen Förderung und Aufmerksamkeit durch DTSB und SED. Das war aber nicht bei allen Sportarten so. Wenn man sich keine Chancen auf Titel oder Medaillen bei internat. Wettbewerben ausrechnete, dann erfuhren diese Sportarten auch keine besondere Förderung und wurden in der Regel auch nicht durch die Sportclubs betrieben, sondern durch Betriebs- oder Hochschulsportgemeinschaften. Exemplarisch dafür, möchte ich mal Tischtennis, Basketball, Wasserball, Feldhockey, Tennis oder Faustball nennen. Im Eishockey haben über viele Jahre hinweg, nur 2 Mannschaften den Meister ermittelt, Dynamo Berlin und Dynamo Weißwasser. Trotz der fehlenden Breite, hat es die DDR-Eishockeynationalmannschaft immer wieder zur A- und B-WM geschafft.

    Na ja, ich weiß nicht, welche großen Werte wir da geschaffen haben. War aus meiner Sicht eher sowas wie Bespaßung.
    Ich will jetzt aber nicht ausschließen, dass andernorts schon in jungen Jahren Großes geleistet wurde.

    Ja, ist sicher übertrieben ...
    Aber, die bereits beschriebene Montage von Bauteilen für LKW-Scheibenwischer, hatte ganz sicher schon einen ökonomischen Nutzen. Wichtig war, das man als junger Mensch einen Einblick in die Arbeitswelt der Erwachsenen bekam. Ich war immer im MAW (Magdeburger Armaturenwerke) und wechselte jedes Schuljahr zwischen den Betriebsteilen und verschiedenen Abteilungen.

    Interessant waren auch die Hallen, post Magdeburg noch in der Buckauer Halle, Rostock Marienehe Halle, und ASk Frankfurt spiele in einem früheren Lok Schuppen

    Wenn die Post-Frauen mal wieder in der Oberliga gespielt haben, durften sie dann auch in die Hermann-Gieseler-Halle oder mußten sie dann auch in der Buckauer Sporthalle antreten?

    Es geht hier ja ziemlich wild hin und her. Eigentlich müßtest Du, alter Sack, mal den Titel des Threads nachträglich etwas universeller formulieren. Im SKET wurden Gasherde für den privaten Gebrauch produziert, meine ich. Meine ältere Schwester hat im UTP solche Dinger montiert. Ich selbst habe im MAW in MD-Stadtfeld die Mechanik für Schweiberwischer für LO/W 50 montiert. Nannte sich bei mir nicht mehr UTP, sondern PA.


    UTP = Unterrichtstag in der Produktion
    PA = Produktionsarbeit

    Meine Erinnerungen gehen auch in die 70er zurück als ZAB Dessau einige Jahre im Oberhaus bestehen konnte. An Spiele gg Schwerin und gegen den SCM habe ich noch die Bilder verschleiert vor mir. Ein Torhüter bei ZAB hieß Lehmann und der zweite Sackewitz. Einige von den Haudegen sind auch immer noch regelmäßig in der ZAB-Halle, solange es noch ging.

    Dessau kam dann ja in der Wendezeit wieder zurück in die Oberliga. Im DRA gibt es noch das Spiel aus der ZAB-Halle vom 28.3.1991 gegen den SCM. Das dürfte das letzte Pflichtspiel beider Teams gegeneinander gewesen sein.

    Bei ZAB Dessau fällt mir auch immer der Name BSG Chemie Piesteritz ein. Ich habe mal nachgeschaut und habe feststellen müssen, daß beide Vereine nur am Ende 1990/91 zur gleichen Zeit in der Oberliga gespielt haben. Es gab also nur 2 Nachbarschaftsduelle. Ein weiterer Oberligaverein war die BSG Chemie Premnitz. Klingt ähnlich wie Piesteritz, leicht zu verwechseln. Premnitz ist eine Kleinstadt im Land Brandenburg zwischen Rathenow und Brandenburg/Havel, Piesteritz ist ein Ortsteil der Lutherstadt Wittenberg in Anhalt.

    Wenn der Name Helmut Kurrat fällt, dann kann ich auch noch ein paar nette Details beisteuern. Ich kenne ihn noch aus meiner Schulzeit. Wir hatten damals eine Handballmannschaft in der Schule (SSG=Schulsportgemeinschaft), die mal bei einer Spartakiade die Mannschaft vom SCM geschlagen hat. Müßte so '72 ... '73 gewesen sein. Genau weiß ich es nicht mehr. Das war natürlich ein Frevel, den SCM zu besiegen. Bester Spieler der SSG war Helmut Kurrat. Anschließend wurden mehrere Spieler der SSG zum SCM geholt. Bis in die erste Mannschaft, hat es aber nur Helmut geschafft, der auch zur KJS delegiert wurde. Mitte der 80er mußte er vorzeitig seine Spielerkarriere aus gesundheitlichen Gründen beenden. Das er noch für Lok/Motor Südost gespielt hat, ist mir nicht bekannt. Er hat dann noch etliche Jahre als Trainer gearbeitet. Ein weiterer Spieler aus dieser Schulmannschaft, ist der heutige Co-Trainer vom SCM II, Frank Munter, der nach der kurzen Zeit bei der SCM-Jugend noch einige Jahre für die BSG Post Magdeburg gespielt hat.

    Wenn hier über den SC Empor Rostock geredet wird, dann muß auch der Torhüter Jürgen Rohde erwähnt werden, der zusammen mit Wieland Schmidt auch in der DHV-Auswahl mal ein Gespann bildete. Jürgen Rohde war 20 als er 1973 nach Rostock kam und war vorher 6 Jahre beim SCM. Ich weiß nicht, ob es den Tatsachen entspricht, daß sein damaliger Wechsel mit Wieland Schmidt zusammenhing, der damals auch schon beim SCM spielte. Meine es mal so gehört zu haben.


    ... Beim ASK haben sie ja bestimmt in einer Kaserne trainiert. Allein diese braunen Sportanzüge waren ja die gleichen wie bei jedem Soldaten. ...

    Verkappter Aprilscherz? Ist zwar nebensächlich, aber ich glaube nicht, daß alle Abteilungen des ASK Vorwärts in einer Kaserne trainiert haben. Der Sportclub war Ende der 60er von Ost-Berlin nach Frankfurt/O. umgezogen. Das war vielleicht bei der ASG Löbau so mit dem Training in der Kaserne der Offiziershochschule. Und die Trainingsanzüge waren bei den Leistungssportlern schon von besserer Qualität. Die ollen Schlabberdinger der normalen Wehrpflichtige mußten die nicht ertragen.

    Nee, kam zwar wie Stabbel Stiebler aus Merseburg, hat aber nicht für den SCM gespielt. Dafür konnte der gleich stark mit links und rechts werfen. 8o

    Doch, hat er, aber eben nur befristet als Gastspieler. Das war kein regulärer Wechsel. Alf oder Guido wissen da bestimmt noch mehr dazu. Es ging darum, daß sich die Nationalspieler miteinander einspielen.Das war auch mal ein Thema im SCM-Forum. Siehe auch #32.

    Das sind super Geschichten! Danke für den Link.

    Alte Haudegen: Georg Rothenburger aus Aue. Einer der besten Linkshänder der DDR, aber war/wollte nicht zu einem Club und spielte daher kaum eine Rolle in der Nati, glaub ich.
    Fred Mellack aus Cottbus (RIP), war ebenfalls ein toller Linkshänder, aber halt auch "nur" in Cottbus.

    Das politische muss man da leider ein wenig mitdenken, weil diese Spieler ja nicht ohne Grund bei den BSGs blieben oder hinbeordert wurden.

    (Sorry, Zitat zerstört) :(

    Georg Rothenburger sen. war auch mal Gastspieler beim SCM. Wie auch z. B. Stephan Hauck (und Heiko Bonath?). Das war so eine Maßnahme im Hinblick auf die Nationalmannschaft vor einem Turnier, wenn ich mich richtig erinnere.