Na immerhin sind wir hier angetreten, um die Welt zu verbessern. Jeden Führerschein, der im Rahmen der Gleichberechtigung erteilt wurde, den wir einziehen können, macht Deutschlands Straßen ein wenig sicherer. ![]()
Nettes Kleid, Bienchen!
Na immerhin sind wir hier angetreten, um die Welt zu verbessern. Jeden Führerschein, der im Rahmen der Gleichberechtigung erteilt wurde, den wir einziehen können, macht Deutschlands Straßen ein wenig sicherer. ![]()
Nettes Kleid, Bienchen!
ZitatOriginal von eisbeer
Bienchen
wie kommst Du darauf, dass Dich jemand dafür halten könnte. Wir haben doch vor der Ziehung den ordnungsgemäßen Zustand überprüft......äh ich habe mich doch vor Deiner Wahl zur Miss HE von Deinen Fähigkeiten überzeugen
lassen.
Ihr habt Euch davon überzeugt, dass Bienchen einparken kann, also ein Mann ist?! ![]()
Zitatwer den ungelenken dicken ins tor stellt, hat von vornherein verloren.
Deswegen hat man ja auch nie was von dem vielversprechenden '73er Jahrgang des TSV Rethen gehört. ![]()
Aber mal ernsthaft. Das ist eine immer noch weit verbreitete Unsitte. Und inzwischen schicken die Komiker von Trainer(innen) ihre wohlgenährten Keeper auch zur Sichtung der Auswahl.
Wir haben immer wieder Jahrgänge, in denen es in vierzig Mannschaften keinen einzigen talentierten Torwart gibt. Es hat sich wohl noch nicht herumgesprochen, dass dies eine Schlüsselposition beim Handball ist. ![]()
Vielleicht weil es selbst in den schwärzesten Tagen der Nationalmannschaft nie an guten Keepern gemangelt hat? Aber jetzt wo Du es ansprichst...
Inwiefern müssten denn die Keeper mit berücksichtigt werden? Im Gegensatz zu früher haben es die Jüngsten im Tor natürlich immer mehr mit freien Würfen von 6m zu tun. Eventuell mehr Würfe von Außen, da sich die offensive Abwehr etwas zur Mitte verschiebt. Erste Welle durch Langpass vom TW geht theoretisch damit zurück. Schnelle Mitte ist interessant, meine Keeper kriegen das auch eingetrichtert.
Was müssen wir dem DHB noch alles mit auf den Weg geben? ![]()
Ich dachte, das war eine rethorische Frage. Deswegen war der Kommentar unten ja auch ironisch gemeint. ![]()
Als gelernter Torwart habe ich auf die angedachte Verkleinerung der Tore einen anderen Blickwinkel. Als allererstes fallen mir da die Zwerge im Kasten ein, die eigentlich motivationstechnisch "verheizt" werden.
Aber wir werden wieder mal off topic... ![]()
@ Rolf: Mir genügt bereits die Größe der Torhüter in der E-Jgd. als Grund allein, das Tor abzuhängen. In einer jüngeren E-Jgd. muß es doch die Höchststrafe sein, ins Tor gestellt zu werden. Ich habe flinke Torhüterinnen erlebt, die unten alles weggefischt haben und bei hohen Würfen nur zuschauen konnten. Selbst in der D habe ich nun noch ein oder zwei Spielerinnen, die man wie Turnerinnen ans Reck hochheben müßte, um die Latte zu erreichen. Hier hat man jahrzehntelang geschlafen oder weggeschaut.
Ob durch kleinere Tore automatisch die hohen Bälle aufhören würden, wage ich zu bezweifeln. Die Trainer würden sich evtl. umstellen. Aber die Situation, E-Jugendlicher steht direkt vor Abwehrspieler - wohin mit dem Ball? - also in hohem Bogen über den Gegner, die wird es nach wie vor geben. In vielen Fällen ist es gar nicht gezieltes "den kleinen Torwart düpieren" sondern die Grenze der technischen Möglichkeiten.
Die "Scheuentortheorie" finde ich in sofern nicht abwegig, als dass ich mit einer echten Anfängermannschaft auch mal Erfolgserlebnisse in Form von Toren brauche (und seien es auch Zufallstreffer). Mit der wE haben wir neulich auf einem Turnier in fünf Spielen ein Tor erzielt. Der ein oder andere weitere Zufallstreffer hätte den Mädchen gut getan.
Dies gilt aber wirklich nur für richtige Anfänger.
ZitatRolfB:
Zur offensiven Deckung schreibe ich jetzt nix, das würde den Rahmen hier sprengen. Das es da überhaupt noch zwei Meinungen zu geben kann erschliesst sich mir nicht.
Zur offensiven Deckung gibt es sogar noch eine dritte Meinung, die das Fassungsvermögen der Reformer zu sprengen scheint. Ich bin am Wochenende nur knapp dem Scheiterhaufen entronnen. ![]()
ZitatDazu ein paar kleine Fragen wohin man am besten wirft wenn man bestimmte Schlüsselsequenzen im Wurfablauf schulen will?
Der Körper kommt beim Abwurf nicht übers Stemmbein?
Die ballführende Hand ist unter und nicht hinter dem Ball?
Die Wurfhand klappt beim Werfen nicht durch den Punkt an dem der Ball die Hand verlassen hat?
Der Werfer kommt beim Werfen in Rückenlage?
Die ganze Bewegung hat mehr etwas mit Kugelstossen zu tun?Nachdenk,Nachdenk,Nachdenk,
Richtig: FLACH
Mensch, hier kann man ja noch richtig was lernen... ![]()
Hiiiiiiieeeeer, kleiner Badenzer, komm komm komm. Lecker Banane.... HEY, was wollt Ihr von mir?! Hilfe! Gebt die Banane wieder her! Wer hat denn die Ossis gerufen?! ![]()
Bilbo: Was die abgehängte Latte angeht, so halte ich das für einen Großteil der E-Jugenden für sinnvoll. Wenn man wie bei uns eine Kreisoberliga hat, dann könnte man die aussparen. Die Anfängermannschaften bzw. deren Torhüter haben wenig zu lachen, wenn die Gegner mit Bogenlampenspezialisten anreisen. Andererseits sagt Klaus Feldmann, in dem Alter können die Tore gar nicht groß genug sein. Es wird ohnehin immer auf den Torwart geworfen.
Ich fände kleinere Tore für E-Jgd. Anfängerstaffeln eine gute Maßnahme.
Natürlich ist das ein Schulungsproblem der Schieris. Das ist ja immer wieder der Schwachpunkt des Regelns. Wer ist für die Umsetzung zuständig? Als Verband erreiche ich doch gar nicht die B-Jugendlichen oder Eltern ohne Schierischein, die dann die Regeln umsetzen sollen. Ich habe mir vorgenommen, vereinsintern bei einer Trainerschulung alle Jungschieris mit einzuladen.
3x2 Minuten in der E-Jgd.?!
Ich habe letzte Saison zwei oder drei rotwürdige Fouls in der wE gesehen, die mit Freiwurf geahndet wurden. Falls es Dir im hohen Norden nicht mehr gefällt, dann komm doch bitte zum pfeifen nach Hannover! ![]()
Im Nachbarkreis gibt es angesetzte Schieris. Die unterbinden in der Regel auch keine Catcherabwehr. Die süßen kleinen E-Jugendlichen dürfen ja auf keinen Fall zurechtgewiesen oder gar hinausgestellt werden. Und die süßen kleinen Trainer kann man ja auch nicht zwischendurch mal auffordern, das Prügeln sein zu lassen.
Ob neutrale Schieris bei der Umsetzung von vorgeschriebenen Deckungsformen helfen würden, kann ich noch nicht sagen. Wahrscheinlich schon, da die über Schierilehrgänge erreicht werden. Die Heimschieris haben nicht immer einen Schierischein und können nicht vorab geschult werden. Wichtig wären in diesem Zusammenhang gemeinsame Lehrgänge mit Trainern vor der Saison.
@Lika: Schau mal hier.
Auf dem Kinderhandballsymposium am Wochenende wurde nach Themenwünschen für zukünftige Symposien gefragt. Ein eifriger Trainer - ich war es nicht - wollte Kantersiege in der D-Jgd. thematisieren. Ist ja eigentlich eines meiner Lieblingsthemen, aber ich konnte irgendwie nur müde lächeln.
Siege mit vierzig Toren Differenz? Nein! Aber wie arbeiten daran. ![]()
Ich bin da Leidensgenosse von Teddy. In meinem Freundeskreis bin ich schon mal angefeindet worden, weil ich einen Kartoffelsalat ohne Mayo gemacht habe. Arme verirrte Seelen hier im Norden....
Edit: Da fällt mir noch auszugsweise ein Rezept eines Kollegen und Handballers aus Tübingen ein:
Christian N., falls Du mal hier reinschneien solltest. Der Kenner nimmt natürlich festkochende Kartoffeln, vorzugsweise "Sieglinde". Die Kartoffeln werden heiß gepellt und weiterverarbeitet.
ZitatMeikel:
Die UEFA hat aber noch zusäzliche Kriterien in den Wettbewerb mit eingebaut (attraktive Spielweise, Verhalten der Zuschauer, Verhalten des Teams auf dem Platz, etc.),
Verstehe. Attraktive Spielweise wird wahrscheinlich wie folgt gemessen: Anzahl der Pässe vor einer Torchance, wobei der niedrigste Schnitt gewinnt (in Italien wäre es andersherum). Verhalten der Zuschauer: Niedrigste Dezibelzahl bei Fehlentscheidungen des Schieris, umgerechnet auf die Anzahl der Zuschauer und unter Berücksichtigung der Akkustik des jeweiligen Stadions. Faires Verhalten des Teams wird gemessen am Spuckverhalten der Spieler. Geringste Rotzzahl im Durchschitt ergibt das fairste Teamverhalten.
Also von wegen soft skills, Jörg.
Es lässt sich alles wissenschaftlich ermitteln. ![]()
Und hochgeholt.
Ich war am Wochenende auf einem Kinderhandballsymposium des Handballverbands Niedersachsen. Referentin war die große alte Dame des deutschen Handballs,
Renate Schubert
. Wie immer: ganz großes Tennis, wenn Renate referiert. Aber... Wenn es nach ihr ginge, dann würde schon nächste Saison offensive Abwehr im Kinderhandball bundesweit im Regelwerk vorgeschrieben werden. Lieber schon letzte Saison. Der HVN macht noch ne Runde Eiertanz, Übergangszeit so lange es geht.
Teilnehmer waren hauptsächlich Trainer, die Renate in allen Punkten folgen. So auch was die Umsetzung im Regelwerk angeht. In der anschließenden Diskussion waren sich zur Freude der HVN Vertreter (fast) alle einig, dass der Landesverband schnellstens per Regelwerk auch die letzten Hinterwäldler in Niedersachsen zur Manndeckung im Kinderhandball zwingen soll. (In einigen Kreisen soll tatsächlich die Fleischmauer an der Tagesordnung sein.)
Eine junge Dame offenbarte Skepsis, ob das wirklich umgesetzt werden könne. Vielfach seien verknöcherte Kreisfunktionäre seit 30 oder mehr Jahren in ihrem Amt und würden den Fortschritt blockieren. Ich meinte, ich sei auch Kreisfunktionär, fühle mich mit 32 Jahren nicht verknöchert und ich würde alles in meiner Macht tun, um diese neuen Regeln von meinem Kreis fernzuhalten - ein Ketzer ward ausgemacht.
Mein Problem: Manndeckung bei den Zwergen bedeutet in der Praxis zu etwa 30%:
falsche Sperren (halbe Umarmungen ohne Körperkontakt)
klammern
Ball wegreißen
Trikot ziehen
Gegner umreißen
schlagen
schubsen
anspringen
Dass dies nicht gewollt ist, weiß ich selbst. So erlebe ich aber die Manndeckung in der wE und mE. Als Trainer werde ich den Zwergen immer Manndeckung beibringen und spielen lassen. Als Referent werde ich Trainerneulingen beibringen, Manndeckung zu schulen. Als Kreisvorstand werde ich den Teufel tun, irgendjemandem vorzuschreiben, wie er seine Kinder taktisch einzustellen hat. Nicht Regelwerke bringen gute Handballer hervor, sondern gute Trainer.
Ich wäre froh, wenn die prügelnden Mannschaften, die eine offensive Deckung spielen, sich an den Torraum zurückziehen würden und einfach die Arme in die Luft streckten, statt die Gegner umzureißen oder zu auf sie einzudreschen. Inkompetente Trainer werden auch mit anderen Regeln im Nacken keine guten Handballer ausbilden. Die Schieris, die bei übelsten Fouls in der E-Jgd. nur Freiwurf pfeifen, werden nicht in der Lage sein, eine Manndeckung oder offensive "zwei-Linien-Abwehr" zu erzwingen.
Hoffnungsschimmer war, der HVN bietet flächendeckend Kinderhandballgrundkurse für lizenzlose Trainer an. Dieser Wochenendkurs soll Zugangsvoraussetzung für C-Lizenzkurse werden. Mehr als zehn Jahre werden die Rahmentrainingskonzeptionen gepredigt. Nun, da man sich gescheitert wähnt, werden endlich vermehrt Kurse seitens des Landesverbands angeboten. Wenn wir nun noch diesen Regelungswahn vom Tisch bekämen und die Trainer anständig ausbildeten, dann wäre eine Menge erreicht. Hoffentlich hat dieser Wahnsinn bald ein Ende.
Schande über uns alle, die zum Fest der Feste nicht in Husum waren. Ich hoffe natürlich, dass die Party auch ohne Hannoveraner gelungen war. Ein wenig ausführlicher dürfen die Berichte hier schon noch ausfallen. Ist ja nun nicht so, dass die Flensburger vor Meisterschaftsfeiern keine Zeit hätten. ![]()
ZitatOriginal von jhl
Ich bin mal gespannt wer jetzt zum VFB kommt.Gruß Jan
Gespannt sein reicht nicht. Wildes Spekulieren ist angesagt! Jörgs Vorschlag wäre ja schon fast realistisch gewesen. Laaaaaangweilig!
An Loddar hab ich auch sofort gedacht. Aber DEN wird man den Stuttgarter Fans nicht zumuten wollen.
Noch mal ein Name: Krassimir Balakov
ZitatOriginal von westfalia-max
...,aber ich verstehe sowieso nicht warum sie das vom DHB nicht ein System für ganz Deutschland durchsetzten damit amn das ganze auch versteht
Ich sag mal, dass regionale Unterschiede auch unterschiedliche Ligastrukturen erforderlich machen, Max. Viele Landkreise haben nicht mal eigene Kreisklassen und müssen sich mit Nachbarn zusammenschließen, damit sie überhaupt einzelne Ligen voll bekommen. Und viele Bezirke werden sich gegen eine C-Jgd. Oberliga wehren, weil sie selbst genügend Mannschaften haben und keine weiteren Fahrten in Kauf nehmen wollen. Und letztlich kann der DHB nicht vorschreiben, wie die Ligastruktur zu sein hat. Dann müssten sie die auch selbst umsetzen.
Zitathärter_schneller:
also sollte in der spitze schon etwas mehr konkurenz herrschen als in einer struktur, in der auf bezirksebene schluß ist.
Sicher ist das Niveau ein anderes, wenn man die Liga flächenmäßig breiter verteilt. Die Talente sammeln sich in den Ballungsgebieten. Je weiter die direkte Konkurrenz weg ist, desto eher strömen die Auswahlspieler zum Platzhirschen. Ich frag mich nur, wie viele Mannschaften man in der C-Jgd. hinter sich gelassen hat, wenn man Oberliga Hessen oder anderswo spielt. Quantitativ vermute ich, dass sich da unsere BL kaum von einer OL anderswo unterscheidet. Nur wird die Leistungsdichte bei uns schwächer sein.
Uiiiii... So wird die Sommerpause nicht langweilig. Dat is ja mal wieder ein Kracher. Dann lasst uns mal spekulieren:
Winnie Schäfer
Guido Buchwald
Bernd Schuster
Wegen der Größe des Balls und damit verbundenen Schwierigkeiten: täglich einen Tennisball kneten. Abwechselnd beide Hände, auch mal nur mit den Fingerspitzen. Mehr Kraft in den Finger bedeutet größere Sicherheit beim Wurf.
Ansonsten: Jedes Training gegen die Wand ballern. Serien in unterschiedlicher Höhe, unbedingt zwischendurch mal den Arm wechseln.
Edit: Willkommen in der HE! ![]()
On topic, was das allgemeine Thema C-Jgd. angeht: Sacht mal einem Niedersachen, was Oberliga C-Jgd. tatsächlich bedeutet. Würden wir eine einrichten, hieße das:
Oberliga mit 10 Mannschaften
Bezirksliga Hannover mit 10 Mannschaften
Kreisoberliga Hannover mit 12 Mannschaften
2 Kreisklassen mit ca. 10 Mannschaften (Parallelstaffeln)
Ein C-Jgd. Oberligist aus Hannover hätte also drei gut gefüllte Ebenen unter sich. Nun haben wir aber keine Oberliga und das klingt immer so furchtbar imposant, wenn andere Verbände eine haben. Aber mal ehrlich, was anderes als unsere Bezirksliga ist das doch auch nicht, wenn man die Mannschaftszahlen zugrunde legt, oder?
Dritter von 11 Mannschaften in der Regionsklasse Staffel 1 Hannover der mC (unterste von 3 Ligen). Die Mädels wurden 7. von 8 Mannschaften in der Bezirksliga (oberste Liga von 3 Ligen). Beide Mannschaften sind aber nur recht dürftig im Internet präsent.