Es läuft gerade die zweite Transferphase (bis morgen um 12:00). In der Zwischenzeit stellen die fünf Ligateilnehmer ihre Mannschaften auf. Jeder Mitspieler kann bis zu 18 Spieler im Kader haben. Im worst case steigst Du ein und es stehen bereits 90 Bundesligaspieler nicht mehr zur Auswahl. Bleiben zwar immer noch genügend Spieler, aber Deine Chancen auf ein gutes Team sinken natürlich.
Beiträge von Zickenbändiger
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Ich hoffe, der vorgezogene Ligastart ist bei allen angekommen. So konnten wir noch in die aktuelle Transferphase eingreifen. Bei fünf Teilnehmern ist der Tisch aber auch ausreichend gedeckt, so dass niemand zu kurz kommen dürfte, der erst in der zweiten Runde einsteigt.
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Wir sind nun zu fünft. Gerne noch ein oder zwei Teilnehmer mehr! Dann aber Beeilung:
Ich habe die Verlosung auf heute Nacht vorverlegt, damit wir eine weitere Transferphase gewinnen. Also bitte schon etwas früher Eure Teams zusammenstellen!
Nach der Zulosung können immer noch weitere Teilnehmer aufgenommen werden, ohne dass es großartige Nachteile bedeuten würde. Nach der ersten Transferphase macht ein Einstieg dann aber keinen Sinn mehr!
Ronaldo: Ich dachte, Ihr spielt Binokel?
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Wir können immerhin schon Skat spielen. Wer macht noch mit?
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Robrie: Meld Dich bei http://www.kicker.de als Spieler an, begib Dich zum Spiel "Manager Pro", klick auf "Managerliga", dann "Liga beitreten" und suche dort die "Handballecke". Dort bewerben.
Der Titelverteidiger hat sich wieder angemeldet, mit Eckes sind wir nun schon zwei! Fünf oder sechs weitere Mitstreiter gesucht!
Bitte hier melden, wenn Ihr Euch beworben habt, da ich hier häufiger reinschaue als beim Kicker. Sobald wir zu sechst sind, stelle ich den Ligastartpunkt kurzfristig ein.
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Moin!
Ich habe mir mal erlaubt, die neue Liga zu eröffnen für die Manager Liga Pro ("Handballecke"). Anmeldungen ab jetzt zu mir. Den Ligastart können wir noch verlegen.
Die Teilnehmerzahl von unter zehn fand ich letzte Saison recht positiv, denn so war der Markt nicht ständig abgegrast.
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Brauchst Du einen bestimmten Artikel (meine?
). Heft ist hier, bleibt aber in der Sammlung. -
Ich habe heute eine spannende Regelkonstruktion erfahren, die aufzeigt, wie gut man bei Regeländerungen aufpassen und alles überblicken muss, bevor man loslegt. Bis vor wenigen Jahren war es einer C-Jugendlichen erlaubt, ab ihrem 14. Geburtstag in der A-Jugend zu spielen. Dies widersprach nur scheinbar dem Verbot des Überspringens von Altersklassen, weil die Altersklassen noch so gefasst waren: 12-14 Jahre, 14-16 Jahre, 16-18 Jahre. Mit dem 14. Geburtstag war eine Spielerin also - auch - B-Jugendliche und durfte folglich in der A-Jugend spielen (allerdings nach wie vor nicht in drei Altersklassen in einer Saison).
Das wurde vor zwei oder drei Jahren - warum auch immer - wieder abgeschafft. Herausragende Landesauswahlspielerinnen, die mit 14 Jahren locker in der A-Jgd. spielen könnten und dort besser gefördert würden, dürfen dies nicht mehr, weil eine Altersklasse nicht übersprungen werden darf. Nach jüngster Regeländerung darf dagegen ein elitärer Kreis zwei Altersklassen überspringen, muss dabei aber die Übernächste auslassen (!):
Zitat§ 19 SpO [Doppelspielrecht von Jugendspielern]
(1) Jugendspielerinnen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, und Jugendspieler, die das 17. Lebensjahr vollendet haben, sowie DHBKaderspielerinnen, die das 15. Lebensjahr vollendet haben, und DHB-Kaderspieler, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, wird (unabhängig von ihrem Altersklasseneinsatz) bei Vorliegen der Voraussetzungen gemäß Abs. 4 auf Antrag durch den zuständigen Landesverband die Spielberechtigung für Erwachsenenmannschaften erteilt, ohne dass sie ihr Jugendspielrecht verlieren.
In bestimmten - sehr theoretischen - Fällen darf kommendes Jahr eine DHB Auswahlspielerin des Jahrgangs '98 in der C-Jugend, in der B-Jugend, in der Damen - aber nicht in der A-Jugend spielen!
Die DHB Sichtung w98 ist im Frühjahr. Angenommen der Kader wird noch während der laufenden Saison (und nur dann) bekannt gegeben, dann greift für eine frischgebackene fünfzehnjährige C-Jugendliche DHB Kaderspielerin § 19 I SpO. Sie dürfte dann in der Damen spielen, nicht aber in der A-Jugend:
Zitat§ 22 SpO [Jugendschutzbestimmungen]
(1) Jugendliche sollen in einer Mannschaft spielen, die ihrer Altersklasse entspricht. Der Einsatz Jugendlicher ist nur bis in die nächsthöhere Jugendaltersklasse zulässig.
Möglicherweise reformbedürftig, lieber DHB! Ich hätte ja die alte Regel gerne zurück.Edith sagt: Ganz so theoretisch ist die Sache doch nicht. Wenn bei der Sichtung eine Spielerin des 99er Jahrgangs auffällt und in den DHB Kader kommt, wird die Sache schon wesentlich wahrscheinlicher.
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Auf der DVD vom Philppka Verlag zur 3:2:1 Deckung (Minden und Peter Feddern) ist die Kronenvariante auch - kurz - skizziert.
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Ach Du Sch****! Online Archäologie!

Im HE-Online Trainerskript wirst Du fündig. Hier die Übung:
ZitatAlles anzeigenLaufwege in der 1:5 Abwehr
Nachdem ich am Wochenende wieder mal meine Lieblingsdeckung gesehen habe (Manndeckung des Kreisläufers und davor eine statische Mauer auf 9m - 1:5 schimpft sich das wohl), musste ich gestern unbedingt eine meiner Lieblingsübungen zum Thema erstmals an meiner wD-Jgd. testen.Rückraum besetzen, zwei Anspieler auf Außen, HL, VM und HR in der Abwehr. Sieben Matten mit der Stirnseite in Richtung Tor markieren die taktisch interessante Räume. Drei liegen auf ca. 9 bis 11 den drei Rückraumpositionen entsprechend. Die übrigen vier Matten markieren die Durchbruchräume (auf 7 bis 9 m) jeweils links und rechts von den vorgezogenen Matten.
Zur Einleitung versucht der Rückraum mit Ball auf eine Matte zu laufen. Jede Spielerin hat dabei eine "Fernwurfmatte" und zwei "Nahtstellenmatten" zu erobern bzw. zu verteidigen. Ziel der Abwehr ist es zunächst nur die Matte vor ihrer Gegenspielerin zu erreichen. Wir haben so schon mal eine Dreiecksbewegung der Abwehr. Die Abwehr muss zur Ballseite verschieben, da die Gegenspielerin der Nachbarin die "Nahtstellenmatte" bedroht. Um auch die beiden äußeren "Nahtstellenmatten" einzubinden, dürfen die Außen ebenfalls die Matte vor sich erobern. (Evtl. Rückpassverbot zu Außen)
Edit: Die Notwendigkeit des Verschiebens zur Ballseite wird den Kindern noch deutlicher, wenn die Abwehr durch Sprungseile verbunden ist, deren Enden sie in den Händen halten.
Wenn die Laufwege klar sind, bekommt der Angriff die Aufgabe eine Matte mit Ball zu erreichen und dann mit dem ersten Schritt auf die Matte zu werfen (und sei die Position noch so bescheiden). Die Abwehr verteidigt nun mit Körperkontakt, bzw. mit blocken. Der Wurf wird wegen der Wurfpflicht vorhersehbar, so dass das Blocken erleichtert wird.
Jede Abwehrspielerin, die zu spät ihre Matte erreicht bzw. einen Torwurf zulässt, macht auf einer Matte eine Rolle / ein Rad.
Vorteile der Markierung mit Matten: Sowohl der Angriff als auch die Abwehr hat klare Zielvorgaben und damit eine bessere Vorstellung von den Räumen. Die taktisch interessanten Stellen werden sichtbar gemacht. Die richtigen Laufwege (im Sinne der Regelbewegung) der Abwehr ergeben sich automatisch. Und es ist verdammt anstrengend, wenn man mal einige Minuten "echte" Abwehrarbeit verrichten muss.
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Kraft Annexkompetenz wird der Rest hier gleich mitdiskutiert.

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"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte", hieß es vor meiner Prüfung. Einen Großteil der Zeit habe ich damit verbracht, Kreise, Dreieck und Pfeile zu zeichnen.
Wir hätten noch die ein oder andere Graphik auswendig lernen und reproduzieren sollen. Da hatte ich mich aber aus Prinzip geweigert.
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"Der Abwehrspieler der diese Aufgabe lösen soll, bekommt die Anweisung einen sehr harten ersten Kontakt zu suchen und dann bewußt wieder den Rückwärtsgang einzluegen. Der erste Schwung des Angreifers muß gestoppt sein und dann kann man mit dem Raum im Rücken "spielen" und individuelle Lösungsmöglichkeiten finden."
Das ist doch mal schön auf den Punkt gebracht! Nicht jede Mannschaft hat aber einen Abwehrspieler, der solche Situationen lösen kann. Deswegen greift dann das Kollektiv ein. Und selbst wenn eine Mannschaft einen solchen Abwehrspieler hat, ist nicht jeder Trainer bereit, diesen von seiner angestammten Position abzuziehen und zu versetzen! Ich selbst habe lange an dem Ideal festgehalten, dass die jeweilige Gegenspielerin das Problem schon irgendwie lösen müsse, kenne das aber auch von anderen Trainern.
Für alle Desillusionierten: Es wird berichtet, beim Final4 der weiblichen B-Jugend hätten drei von vier Mannschaften eine 3:2:1 Deckung (und teilweise äußerst offensiv) gespielt! Und zwei davon standen sich dann im Finale gegenüber.
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Sechs Jahre her.
Ich weiß nur noch, dass ich in furchtbare Zeitnot gekommen bin, weil ich viel Zeit beim Skizzen zeichnen verschwendet habe. Da hatte ich keine Routine und die Malerei hat mir fast den Kopf gekostet. Unbedingt vorher üben!Dunkel erinnere ich mich an eine Aufgabe, bei der eine Saisonvorbereitung grob mit inhaltlichen und Belastungsschwerpunkten dargestellt werden sollte. Und warum man wann Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer wie trainiert.
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orange: Wenn alle Rückraumtiere 1-gegen-1 verteidigt werden könnte, bräuchte ich doch die 3:2:1 Deckung mit Libero nicht. Dann könnte ich doch stets weiter 1:5 verteidigen und alle sind glücklich.

Ich denke, die Verdichtung auf Ballseite, das kooperative Abwehrdreieck und die Liberoposition ist der unumstößlichen Tatsache geschuldet, dass die Abwehr meist reagieren muss und ich den anstürmenden Ballführer nicht ausschließlich 1gg1 verteidigen kann. Das mag gegen eine unterlegene Mannschaft klappen, im Wettkampf unter Gleichen bleibt das jedoch ein Wunsch.
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Zitat
Die Bomber-Mannschaft gewinnt.
Auch das ist Handball. Ich würde mich nicht beschweren, wenn ich eine solche Shooterin hätte (hmmm.... ich habe so eine Shooterin in meiner neu übernommenen Mannschaft
). Und als Trainer auf der anderen Seite ist es meine Aufgabe, damit klar zu kommen.ZitatWie kann ein körperlich schwächerer Spieler allein einen stärkeren verteidigen?
Früher habe ich Hinten Mitte immer erklärt, er müsse vor dem Kreisläufer stehen, bzw. ihn möglichst vom Ball abschirmen. Denn wenn der Brocken am Kreis den Ball erst einmal frei annehmen durfte, was will ich dahinter noch ausrichten? Die generelle Art und Weise lehre ich immer noch, aber zeige den Mädels heute zusätzlich noch, was sie zu tun haben, wenn der Kreis vor ihnen in Ballbesitz kommt. Zugreifen, packen und aus dem Neuner rausschieben... mit aller Kraft.
Klar kann ich jammern, dass der große Rückraumspieler meine kleinen Abwehrspieler überläuft. Das kann aber nicht das Ende vom Lied sein, dass ich vor großen Spielern kapituliere! Vor einigen Jahren durfte ich mal Zeuge werden, wie im Endspiel bei einem Turnier in Esbjerg die mC GWD Minden von Kornelia Kuhnisch gegen die dänische Mannschaft aus Kolding gespielt und mit einem Tor gewonnen hat. 3:2:1 vom Feinsten gegen 6:0 und einem Rückraum Linken von knapp 1,95 m (!). Sein Gegenspieler auf Halb Rechts (durchschnittlich groß) hat ihn auf 12, 13 m bekämpft und - im Positionsspiel - komplett ausgeschaltet. Was der Hüne normalerweise für Schäden anrichtet, war dann bei den Freiwürfen zu sehen. Minden hat aber gewonnen, wobei das Spiel nur wegen des sensationellen dänischen Torhüters überhaupt spannend war. Nach dem Spiel saß der dänische Rückraum Linke heulend in der Ecke...
Und im Verbund der 3:2:1 Deckung sollte das Rückraumtier beim Durchbruch im Idealfall ohnehin gedoppelt werden.
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Die Quelle hatte ich hier in der HE selbst schon mal angegeben:
handballtraining
4/99, S. 29 ff.
Mit kleinen Spielern effektiv verteidigen - die 3:1:2 Abwehr
Benkreira, Mohammed -
Hallo spezi, willkommen in der Handballecke!
Du wirst auf Dauer ohne den Körperkontakt nicht auskommen. Mit der 1:5 Deckung bereiten wir die 3:2:1 Deckung vor und es ist illusorisch anzunehmen, dass alles über Beinarbeit gelöst werden kann, wenn auch die Beinarbeit die Grundlage für die Deckung bildet. Und wenn es denn auch irgendwann erfolgreich werden soll, kommst Du auch um taktische Fouls nicht herum (festmachen), wenn es gegen ganz starke 1:1 Spieler geht und der Abwehrspieler durch schnelles Spiel kurzfristig isoliert worden ist.
Mit einer gut ausgebildeten E-Jugend kannst Du über Beinarbeit und Zustellen der Laufwege schon 80 % oder mehr aller Mannschaften mit einer offenen Manndeckung schlagen. Für die stärkeren Gegner muss dann noch die Armarbeit dazukommen. Die am besten ausgebildeten E-Jugenden, die ich gesehen habe, haben dann wie eine bewegliche Gummiwand gearbeitet und sofort bei Ballannahme der Gegenspielerin Körperkontakt aufgenommen. Entweder ging eine Hand zur Wurfarmschulter und die andere sofort zum geprellten Ball oder beide Hände an beide Schultern mit Gegendruck, je nach Druck der Angreiferin. (Weibliche Form deshalb, weil ich die besten offenen Manndeckungen bislang in einem Verein mit Schwerpunkt Mädchenhandball gesehen habe.)
Die spiegelverkehrte Hand zur Wurfarmseite kann zunächst nach oben vor den Ball gehen, um das Kreisanspiel zu verhindern, muss dann aber schnell zur Wurfarmschulter / zum Oberarm und Gegendruck ausüben. Die andere Hand geht erst einmal - in der Altersklasse - nicht zur Hüfte sondern zur Wurfarmgegenschulter. Die Bewegung mit beiden Händen auf gleicher Höhe ist einfacher als die gegengleiche (Gruß an Dieter T.
) Bewegung mit versetzter Armhaltung.Wenn es der Gegner zulässt, bevorzuge ich das Abwehrspiel weitestgehend nur mir Rausschieben und ohne Unterbrechung. Wenn der Ballführer aus einem Zweikampf heraus weiterspielen muss, kommt eher mal ein schlechter und abfangbarer Pass dabei raus, als wenn nur auf Spielunterbrechung gespielt wird. Letzteres ist kurzfristig wesentlich erfolgreicher, weil es den Gegner zermürbt, langfristig sollte aber die ballorientierte Deckung erfolgreicher sein (ohne dabei aber den Körperkontakt und das manchmal notwendige Festmachen außer acht zu lassen).
Zur 3:2:1 Deckung hin wird es der hin und her rennende Hinten Mitte danken, wenn der Mittelblock ständig Körperkontakt aufnimmt, das Spiel des Rückraums langsam macht und dem HM Zeit gewinnt. Kann der Rückraum das gesamte Spiel über frei durchspielen, muss der HM rennen bis zum Umfallen. Von der 1:5 zur 3:2:1 kommt dem Körperkontakt also noch eine ganz neue Funktion zu, die in der Ausbildungsdeckung 1:5 noch keine große Rolle spielt. Es kann sicher nicht schaden, hier die Grundlagen zu legen, dass die Verringerung der Passgeschwindigkeit zur "Bekämpferdeckung" dazugehört.
Die Beinarbeit bietet die Grundlage dafür, dass ich stets auf Wurfarmseite den Gegenspieler bekämpfen kann. Die restlichen 20 % Deckungsarbeit machen dann die Arme. Entscheidend ist die Stellung in der "Boxerauslage" mit Brust zum Ball, dann die Auslage (versetzte Stellung) zum ballführenden Gegenspieler mit Brust vor der Wurfarmschulter, einer Armlänge Abstand und dem vorderen Arm spiegelverkehrt zur Wurfarmschulter. Ganz kniffelig wird es in der 1:5 / 3:2:1 gegen einen (guten) Rechtshänder auf der Rückraum Rechts Position mit der Gretchenfrage für den Halblinken, Wurfarmseite verteidigen (mit langem Laufweg und dem Öffnen zur Mitte hin) oder Wurfarmgegenseite verteidigen und Öffnen des Wegs zur Hand. Mit einem schwachen Außenangreifer wird das eher über den Außenverteidiger zu lösen sein; gegen einen starken Außenangreifer lasse ich den Außenverteidiger nicht helfen und der Halbe muss RR weit nach außen abdrängen (1:5) bzw. auf die Wurfarmseite rennen und den Weg nach innen öffnen (3:2:1), wo Hinten Mitte helfen kann.
(Und eines Tages schreiben wir hier in der HE doch noch mal gemeinsam Lehrbücher!
) -
Peter Feddern müsste das unter dem erwähnten Begriff "Kronenvariante" schon mal thematisiert haben. Das könnte in dieser schon recht alten Lehrbuchreihe mit blauem Einband ("Handball spezial" vom Philippka Verlag) erschienen sein. Ist beim Verlag aber nicht mehr aufgeführt.
Und dann gab es vor mehreren Jahren mal einen Artikel in der "handballtraining" eines tunesischen oder algerischen Trainers. "3:1:2" war auch im Titel, meine ich. Vielleicht stolpere ich noch mal darüber.
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immerweiter: Den Artikel vom Kollegen Hornkohl aus der "handballtraining" haben wir hier
Folgen der Rahmentrainingskonzeption
ausführlich diskutiert. Wir haben die Variante früher schon in der C-Jugend mit dem Jahrgang '94 gespielt (und damit mal einen sieben Tore Rückstand innerhalb einer Halbzeit in einen Sieg mit einem Tor gedreht... gegen einen aktuellen Final Four Teilnehmer der wB
). Da hatten wir aber unsere "echte" Torhüterin mit langjähriger Feldspielerfahrung eingesetzt. Viel witziger ist die Variante, wenn Du eine Feldspielerin mit Spielmacherqualitäten und ein wenig Torwarttalent einsetzt. Das waren letzte Saison die erfolgreichsten Spielphasen, weil niemand gleichzeitig zwei Kreisläufer und zwei Eckenaußen abdecken konnte, wenn die Torwart-Rückraum Mitte ein Auge für alle vier Gefahrenzonen hat und selbst einen überraschenden Schlagwurf hat.Ich werde noch weiter von dieser Saison berichten. Unter dem Strich war das natürlich nichts. Platz sieben von zehn, mit Abstand der zweitbeste Angriff der Liga und gleichzeitig die schlechteste Abwehr. Unter "normalen" Trainingsbedingungen wäre die Saison sicher wesentlich erfolgreicher verlaufen, so hatte ich nie richtig die Gelegenheit, unsere Abwehr als kollektiv zu schulen. Der Verein hat meiner wB und C dieselbe Trainingszeit am Montag zugewiesen und zur zweiten Trainingseinheit in der Woche fehlten kollektiv die drei Mädels des Altjahrgangs, weil ihr Zeitplan nur die Teilnahme am B-Jugend Training zuließ. Für die Meisterschaft hätte es dann sicher auch nicht gereicht, aber mit einer eingespielten 3:2:1 Deckung hätte die Torstatistik ganz anders ausgesehen.
Durch die gesamte Saison war die Torwartüberzahl eine Selbstverständlichkeit und wurde auch nach einem Katastrophenspiel nicht in Frage gestellt. Im letzten Spiel mussten meine Mädels sogar in Unterzahl antreten (und ohne mich) und haben das gesamte Spiel über die Unterzahl vorne durch die Torhüterin ausgeglichen... und den Tabellenletzten, der fest mit dem ersten Punktgewinn rechnete, mit 13 Toren geschlagen.