Interessant fand ich auch Balaguer. Der war offenbar auch eine echte Überraschung für die Abwehrreihen.
Manchmal frage ich mich, wie die Vorbereitung auf den Gegner abläuft.
Jetzt nicht nur bezogen auf das deutsche Team, bei Frankreich und Schweden war es nicht viel anders.
Dazu dann noch die völlig überraschende offensive Deckung der Spanier mit der die Gegnerteams so gar nicht zurecht kamen.
Clever gemacht von Jordi Ribera.
Ja, und das meist so gut, dass die Kreisläufer und eingelaufenen Außen trotzdem abgedeckt wurden (im Gegenzug dazu hat man ja gestern bei Schweden und auch bei Deutschland gesehen (das HF habe ich nicht gesehen), dass Aguinagalde gut angespielt wird, sobald der Gegner eine offensivere Deckung machte). Vielleicht ist es auch das Überraschende bzw. der Clou gewesen, dass die offensive Abwehrvariante nicht wie sonst üblich am Beginn einer Partie, wo man noch Kraft hat, sondern mehr in der zweiten HZ herausgeholt wurde. Aber das geht auch nur, wenn man nicht nur Angriff-Abwehr durchwechselt, sondern auch generell auf der Bank gleichwertige Leute zum Durchwechseln hat.
Dass die Spanier erst zum Ende des Turniers stärker wurden, hat vielleicht auch mit dem besser werdenden Einspielen der Mitspieler zu tun? Solch eine offensive Abwehr mit großen Laufwegen erfordert schon auch noch mehr "blindes Verständnis" als ohnehin in einer 6:0 oder 5:1.