Was ich interessant finde an dem Interview (ich kenne nur die Vorabinfo in der kn-online):
Warum plappert Gislason das überhaupt alles aus? Ist doch alles noch nicht fix, außer dem etwas lieblos vorgetragenem Abgang von RTH ("so weit ich weiß ...").
Muss da jemand sein Revier markieren, bevor Figo in den nächsten Tagen seine Arbeit aufnimmt (Arbeitsaufträge vom Chef im Ring an den Neuzugang)?
Soll Druck gemacht werden auf die Verantwortlichen, dass das Geld locker gemacht wird, vor allem für Jicha und wenn es nicht klappt, hat es nicht an ihm gelegen?
Es gibt mit dem Trainer keinen (möglicherweise negativ ausfallenden) Rückblick auf das Jahr 2017, sondern nur vorwärts ins neue Jahr? Der Teil fehlt vielleicht im Kurzinterview?
Und zu Jicha als Co: es wurde im letzten Jahr doch nicht nur Kritik laut, dass der Leader fehlte, sondern auch an Gislaons Art, Handball spielen zu lassen. Nun jubeln viele, dass Jicha kommt, um der Mannschaft das Gewinnen wieder einzuhauchen, aber er verkörpert doch wie kein anderer die gislasonsche Art zu spielen.
Letzten Endes scheint es auch um den (kurzfristigen) Erhalt der Marke THW zu gehen auch in Konkurrenz zu Holstein Kiel, nach dem Motto, wir sind immer noch wer.
Und die mystischen Umstände von Jichas Offenbarungseid beim Barcelona-Wechsel werden nun zugespitzt dargestellt als hätte er, der sich eh schon für den Verein kaputtgespielt hat, obendrauf noch Schaden vom THW abgewendet. Langsam ist es seifenopermäßig eher zu beschmunzeln. 