Im modernen Handball ist der Durchbruch das Mittel der Wahl. Dabei kommt es zu viel mehr Körperkontakt. Bei der Betrachtung sollte man nicht nur den Angreifern den Vorwurf der Schauspielerei machen, sondern auch den Verteidigern eventuell mal beibringen daß sie, wenn sie verloren haben einfach mal die Finger weglassen sollten.
Man könnte aber auch oder zusätzlich Regeln nachschärfen oder ändern.
Z. B. bei Durchbrüchen erhält der Abwehrspieler keine 2 Minuten bei Gesichtstreffern, wenn der Kopf des Angreifers unterhalb Hüfthöhe des Abwehrspielers fliegt, analog "Fußspiel", da hängt das auch von der Kniehöhe des Spielers ab. Dann läge das Risiko bei den Tieffliegern oder auch beim versehentlichen Reinrutschen. Ich glaube, man bräuchte da nicht so oft den VB.
Weiterhin das Freipflügen für den nachrückenden Spieler in die gleiche Lücke anders händeln. Fliegt der durchbrechende Spieler in den Torraum ohne selbst zu werfen, sondern den Hintermann bedient, gibt es Freiwurf, wenn ein Foul vorliegt. Dann muss der durchbrechende Spieler vorher überlegen, komme ich da durch mit Torwurf oder 7m/2 Minuten oder muss ich vorher abbrechen und abspielen.
Irgendwie so.