Also ich kann es vorkommen nachvollziehen, dass Spieler aus familiären Gründen absagen, denn aus meiner Sicht geht, besonders in dieser Corona Zeit, die Familie vor dem Handball.
Das finde ich auch komplett in Ordnung und muss respektiert werden. Solange die Verbände sich nicht kümmern, um geringere Belastungen für die Spieler zu erreichen, müssen die es selbst und individuell tun.
Ich will auch nicht die Wertedebatte befeuern, das muss jeder Spieler und auch Fan mit sich ausmachen.
Was ich aber nicht nachvollziehen kann, ist, einen 35-Kader Anfang Dezember zu verkünden und 14 Tage später auf Spieler daraus verzichten zu müssen, bzw. im November diese Mannschaft zu haben und im Januar eine ganz andere, weil einige es sich anders überlegen.
Das ist entweder schlecht besprochen oder trägt etwas Geschmäckle, man möchte gerne aktueller Natispieler sein und als solcher gelten, böse gesprochen erhöht es den Marktwert, kann aber gar nicht teilnehmen. Das ist unfair den potenziellen Mitspielern, bzw. Nachrückern gegenüber.
Da wäre eine klare Kante besser: ich bin zurzeit nicht bereit für die NM, falls ihr mich in ein paar Jahren noch braucht, fragt gerne nach. So hat es Bitter damals gemacht und seine Rückkehr passte. Und es wurde nicht über Jahre gejammert und spekuliert, ob er wieder dabei sein kann.
Also auch von Seiten der Spieler gerne Transparenz.
Dann wird nicht dauernd über Absagen diskutiert, oh je x, y und z sind nicht dabei, sondern es gibt Zusagen. Wen der Trainer dann noch einladen wollte, interessiert dann auch nicht mehr.
Ist vielleicht besser für alle Beteiligten.
Und ich hätte lieber Heine statt Wolff gesehen. 