Beiträge von Funkruf

    Da passen schon mehr Zuschauer rein. Das Problem ist aber das Spielfeld und die Umgebung. Das Spielfeld ist OK. Aber wenn du mal genau hinschaust, siehst du hinten die rote Linie fast an der Wand. Und das ist ein Problem. Ich hatte schon einige Male dort Kampfrichter-Einsätze in der Oberliga gehabt. Dabei saßen wir fast schon an der Spielfeldlinie. Wir müssen uns hinter den Tisch zwingen, welcher kurz vor der roten Linie (Handballlinie) ist. Wir sitzen hinten an der Wand, wo auch die Zeitmessanlage ist. Und die ist durch die angebrachte Position schwierig einzusehen. Da musst du dich auf das Bedienpult (eine Stramatel) verlassen.

    Blick auf das Spielfeld

    Bei uns in der Oberliga Ostsee-Spree geht heute die Meisterrunde zu Ende. Aufgrund von Corona musste unsere Oberliga in 2 Staffeln a 9 Mannschaften aufgeteilt werden. Nur die Plätze 1 bis 4 kommen in die Meisterrunde, die anderen Plätze gehen in die Abstiegsrunde.

    Jedenfalls fand gestern das Finalspiel um die Plätze 1 und 2 statt. Es gab ein Hin- und Rückspiel. Die beiden Finalisten waren HV GW Werder und der Ludwigsfelder HC. Das Hinspiel endete 27:27 unentschieden. Gestern fand das Rückspiel statt und dies konnte Ludwigsfelde mit 25:24 gewinnen. Sie sind damit Meister der Oberliga Ostsee-Spree geworden. Aber: Ludwigsfelde will nicht in die 3. Liga. Genauso wie Insel Usedom (4. Platz). Es war also die Frage, wird es BFC Preussen, die auf den 3. Platz stehen machen oder geht der Finalist und Zweite Werder hoch. Und Werder hat nun Interesse bekundet. Sie haben sich auch darauf vorbereitet.

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    Aber auch mit Ref-Review. Das heißt, die Schiedsrichter können selber einen Videobeweis anfordern. Und es gibt einen Unterschied, anders als bei den anderen Sportarten schaut hier der TMO (Television-Match-Offical, als sowas wie der VAR im Fußball) was vorgefallen ist und schildert es den Schiedsrichtern. DIe müssen sich auf die Schilderung verlassen. Ist so ähnlich wie beim Rugby.

    Und dann noch ein Hinweis zum VIdeobeweis im Handball: Es gibt Situationen, wo der Delegierte sich die Szene anschauen kann: Wechselfehler, Spieler zu viel auf dem Feld. Also alles, was zu Regel 4:4 bis 4:6 gehört, eventuell auch 4:7 (Stichwort "2 Torwarte auf den Feld").

    Du hast es doch so schön oben aus dem SR-Portal abgeschrieben. Was ist 4:8? Richtig Vorgaben, wie die Nummer zu sein haben. Und wenn du schon das SR-Portal nimmst, dann gehen wir mal auch hier auf ein besonderes Wort ein, was nämlich sehr wichtig ist. Und das ist "lesbar". Es ist ja schön, wenn du als Schiedsrichter das sehen kannst. Vergiss aber bitte nicht, das du nicht alleine sowas sehen musst. Es gibt auch Zeitnehmer und besonders den Sekretär, der hier protokollieren muss.

    Es kann schon schwierig werden, wenn das Spiel so schnell ist und die Nummern nicht gut erkennbar ist. Was soll das dann erst mit den spiegelverdrehten Zahlen werden?

    Die Schiedsrichter haben gemäß Regel 4:8 das Recht das zu verneinen. Und diese Regel darf auch nicht ein Verband, Bezirk/Kreis umgehen. Daher kannst du dir sicher sein, dass dies nicht durchkommt. Zumal die Schiedsrichter / Kampfrichter etc. keine Spiegel mit sich rumtragen, zumal das gefährliche Gegenstände sind (bei Bruch Verletzungsgefahr).

    Es gibt den roten TTO-Buzzer. Wo beim Betätigen die Uhr stehen bleibt und die Sirene/Hupe ertönt. Das wars aber auch, ansonsten wird nirgendwo weiter raufgehauen.

    Den VIdeobeweis dürfen sich nur die Schiedsrichter anschauen. Hier dazu Beispiele. Was auch dazugehört ist die Frage ob ein Wechselfehler vorliegt (hier darf auch der Delegierte auf den Videobeweis zugreifen).

    War ja auch mit Videobeweis, da gehört sowas dazu. Hatten auch den wegen einer Torfrage zur Halbzeit gebraucht. Denn die Vipers-Spielerin Mørk hatte den Buzzerbeater vollzogen und das 13:15 gemacht (15:13 aus Vipers-Sicht). Das Tor war aber halt noch vor der Sirene und zählte deshalb.

    Glückwunsch Vipers. Verdienter Sieg. Merz / Kuttler haben sehr gut geleitet und das Spiel immer im Griff gehabt. Die kleinen "Fehlerchen" (Schrittfehler) kann man verschmerzen. Fehlerfrei gibt es nun mal nicht und soll auch nicht ins Gewicht fallen. Sie haben 3 Hinausstellungen verteilt, dass ist schon für ein Finale wirklich mehr eine faire Partie. Aber wie gesagt, die beiden Schiedsrichterinnen hatten das Spiel sehr gut gemanagt.

    Wir hatten zwar diese Situation bei dem einen Aufstiegsspiel gehabt aber ansonsten gilt Regel 2:3

    Zitat von Regel 2:3

    Die Spielzeit beginnt mit dem Anpfiff des Anwurfs durch einen Schiedsrichter und endet mit dem automatischen Schlusssignal der öffentlichen Zeitmessanlage oder dem Schlusssignal des Zeitnehmers.

    Heißt also, wenn das Signal oder der Pfiff ertönt (und da zählt schon der Beginn), ist das Spiel unterbrochen oder beendet. Alle Spielaktionen sind dadurch unwirksam und damit kann auch kein Tor mehr gegeben werden. Um es in der Fachsprache des Basketballs zu sagen: Der Ball ist mit dem Signal/Pfiff "tot" (also aus dem Spiel). Deshalb muss ein Freiwurf oder 7-Meter-Wurf wiederholt werden, wenn er gemäß Regel 2:4 noch auszuführen ist oder wenn er sich noch in der Luft befindet. Hier beenden die Schiedsrichter das Spiel erst, wenn der Freiwurf / Siebenmeterwurf ausgeführt oder wiederholt wurde und das Ergebnis feststeht.