Beiträge von Baden68

    Nochmal: es geht nicht um Xenon sondern um die Methode.

    Zitat

    und die künstliche Erhöhung der Aufnahme, des Transports oder der Abgabe von Sauerstoff

    Oder in anderen Worten: wenn die erhöhte Aufnahme von Sauerstoff nicht mit natürlichen Mitteln herbeigeführt wurde (z.B. Höhentraining) sondern künstlich, dann ist es Doping. Da muss es nicht Xenon sein, wenn man dass mit Lutschen an einer Autobahnbrücke schafft, dann ist das Lutschen (als Methode) Doping, die Autobahnbrücke nicht.

    Aber warten wir mal, was die WADA da noch zu erzählen hat

    1. Xenon ist keine pharmakologisch wirksame Substanz. Xenon ist ein inertes Gas und geht Verbindungen nur unter Laborbedingungen ein. Xenon wird im menschlichen Körper keinerlei direkte pharmakologische Wirkung haben.


    Sagt wer?

    Die pharmakologische Wirkung nur deswegen zu verneinen, weil Xenon inert ist, dürfte zu kurz gedacht sein, es könnte ja durchaus auch als Katalysator wirken. Im Focus findet sich z.B. folgender Absatz:

    "Als Xenon-Methode bezeichnen Doping-Experten die Inhalation des Edelgases Xenon in pharmakologisch wirksamer, hochkonzentrierter Form als Bestandteil eines Xenon-Sauerstoff-Cocktails"

    Falls du natürlich in der medizinischen Grundlagenforschung bzw. der Doping-Forschung aktiv bist und mehr Informationen hast, würde ich gerne noch mehr erfahren. Ansonsten wäre ich ein bisschen vorsichtiger mit Sätzen wie "Xenon wird im menschlichen Körper keinerlei direkte pharmakologische Wirkung haben"

    Im ersten Moment habe ich auch gedacht, dass es kein Doping ist, aber dann habe ich bei SPON das hier gelesen:

    "Auch der nichttherapeutische Einsatz pharmakologisch wirksamer Substanzen und die künstliche Erhöhung der Aufnahme, des Transports oder der Abgabe von Sauerstoff stehen auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada)"

    Und schon sieht für mich die Sache ganz anders aus

    Wenn diese Klischees alle nicht stimmen, dann habe ich wohl zu Unrecht das Gefühl, dass im Hochleistungshandball im Damenbereich überproportional viele homosexuelle Spielerinnen tätig sind (auch auf Funktionärsebene). :D


    Doch, dass ist offensichtlich so - ich denke, da gibt es auch niemanden, der das bestreiten würde.
    In Frage gestellt wird nur, ob dann für Männer auch automatisch der Umkehrschluss gilt. Und das glaube ich ehrlich gesagt auch nicht.

    Die Abstandsverletzung bestand schon vor dem Wurf. Sie wurde also nicht durch eine Wurftäuschung provoziert. Es gab überhaupt keine Wurftäuschung.

    Der ganze Text von Steamboat-Willie bezieht sich aber auf

    "Antäuschen von formalen Würfen und eine damit verbundene bewusste Provokation einer Abstandsverletzung seitens der Abwehr (insbesondere seitens des ausführenden Spielers)".

    Das ist eine andere Situation als die von Rheinland-SR geschilderte.


    Was so natürlich nicht stimmt - da würde ich nochmal genauer lesen und länger über das gelesene nachdenken

    Aus meiner Sicht Luxusprobleme - wenn ich mit der Bahn fahre oder fliege, muss ich auch rechtzeitig da sein und nicht erst "wenn der Zug schon abgefahren ist". Und wenn der Veranstalter rechtzeitig mit "15 Minuten vor Spielbeginn" festlegt, dann werde ich es eben so einrichten, dass ich rechtzeitig da bin - und diejenigen, die jetzt "pünktlich" zum Spiel kommen, werden es dann komischerweise auch schaffen "pünktlich" 15 Minuten früher da zu sein.

    Aber wir sollten nicht abschweifen - darum geht's ja eigentlich in diesem Thread garnicht

    Ach, so war's gemeint. Ich war mir nicht so ganz sicher - Ausverkauf kann man durchaus in mehreren Kontexten benutzen.

    Aber ausverkauft heißt ja auch nicht voll besetzt, sondern eben alle Karten wurden verkauft. Bedauerlich, wenn die Leute dann wegbleiben, jedoch realistisch gesehen wohl nicht zu vermeiden.

    Ich wäre dafür, dass z.B. die Plätze, die vom Dauerkartenbesitzer bis 10 Minuten vor Spielbeginn nicht in Anspruch genommen wurden, erneut an Tagesgäste verkauft würden - die Netto-Einnahmen könnte man spenden.

    Keine Ahnung, ob sich der Aufwand lohnen würde - wieviele HBL-Spiele sind denn "ausverkauft"? Wieviele Dauerkarten-Plätze bleiben ungenutzt? Schwer zu sagen ...

    Ich habe heute mitgekriegt, dass B.Braun Namenssponsor eines Teams der ersten ungarischen Liga ist. B.Braun Gyöngyös. Sehr interessant wie ich meine.


    Gyöngyös ist der größte Prduktionsstandort von B.Braun in Ungarn, erst letztes Jahr haben die dort 2-stellige Millionenbeträge investiert.
    Falls du in Richtung "Farmteam" spekuliert hast, dann kannst du das glaube ich abhaken.

    Zitat

    Die rote Karte gegen Adrian Kammlodt, bis dahin Antreiber der Dachse und bester Torschütze (10 Tore) ist eine F a r c e!!! Wer das Video sehen kann (ca. 54:15) wird n i e zu einem anderen Urteil kommen können! Ja, es fällt ein Filmstädter theatralisch. Warum lässt sich nur vermuten. Rot, niemals! Wenn es zu einer Berührung kam, muss eine Absicht erkennbar sein! Aber: Adrian Kammlodt war ca. 10 m davon entfernt. Den einzigen Vorwurf, den man ihm machen kann, er war in derselben Halle!


    Na das würde mich dann aber auch mal interessieren. Kann man die Szene irgendwo "öffentlich" sehen? myvideo, youtube oder so?

    Ultras werden mir hier auch zu sehr verallgemeinert. Nicht jeder Ultra ist ein Hooligan. In Flensburg gibt es sehr, sehr wenige Hooligans, aber das macht vielleicht 10% von den Ultras aus!!


    Nichts von dem, was ich geschrieben habe, bezog sich auf Hooligans, alles ausschließlich auf Ultras.
    Oder welcher Teil von meinem Text beschreibt Hooligans, jedoch NICHT Ultras?

    Obwohl mir hier natürlich alle Ultras vehement widersprechen werden - ich sag's trotzdem:

    Für mich hat die "Ultras" Subkultur im allgemeinen schon seit einiger Zeit nicht mehr viel mit Unterstützung einer Mannschaft zu tun.
    Letztendlich scheint es mir dort eher darum zu gehen, mehr "ultra" zu sein als andere, bzw. nicht mehr weniger "ultra" zu sein als andere - im Fall der Flensburger Ultras sieht es auch so aus, als wollten sie beweisen, dass sie mit den "Fußball-Ultras" mithalten können.

    Der Wettkampf findet nicht mehr auf dem Spielfeld statt, sondern auf den Tribünen oder sogar vor den Spielstätten. Die "faschistoiden Versammlungsrituale" (hier zitiere ich gerne Werner Schneyder) , die sie als "Choreos" bezeichnen, dienen mitnichten der Unterstützung einer Mannschaft, sondern ausschließlich der Selbstdarstellung - nur weil eine Fahne nicht 150qm sondern 200qm groß ist, läuft kein Spieler schneller, wirft kein Spieler härter, hält kein Torwart mehr Bälle.

    Als Sportler will ich Fans, die mich anfeuern, die sich mit mir freuen aber auch mit mir leiden. Ich will keine Fans, die mich, andere Sportler, Zuschauer oder Schiedsrichter beleidigen und bedrohen.

    Nicht die Ultras sind die echten Fans, gerade die Ultras sind diejenigen, die sich von den echten Fans entfernen!

    Zitat

    Gensheimer ist nun der erste im Kreis der „Goldjungs”. Es gebe bereits weitere Anfragen, sagt Hanning. „Bis zu den WM-Play-offs gegen Polen möchten wir weitere fünf bis sieben Partner für die Nationalspieler gewonnen haben und so eine zusätzliche Säule in der Vermarktung aufbauen. Auch die Spieler sollen dabei erstmals mitverdienen können.”


    Was das genau heißt, ist mir nicht klar - offenbar dient es zur Finanzierung des DHB, oder?