Beiträge von khs

    Marktwert enorm gesteigert, oder: Die HSG Konstanz ist wieder „wer"
    von Andreas Joas
    Die HSG Konstanz ist wieder da. Im Bewusstsein der Menschen in und um Konstanz, im Stadtbild und im Stadtgespräch. Es bewegt sich derzeit wirklich viel bei der HSG, die Mannschaft spielt oben in der Tabelle der 3. Bundesliga mit und das Umfeld wird immer professioneller und stellt derart viel auf die Beine, dass die Heimspiele der HSG mittlerweile gut besuchte Events sind. Aus berufenem Munde und gerade von den Gästeteams hört man immer wieder die gleichen Worte: Bei Euch wird wirklich mehr als nur Handball geboten, Respekt! Dazu ist die HSG durch außergewöhnliche Plakate im ganzen Landkreis Konstanz präsent. All das spüren und honorieren die Menschen in der Region, die HSG ist allerorts wieder im Gespräch. Auch bekannte Persönlichkeiten der Region lassen es sich nicht nehmen, an einem „Heimspielevent" der HSG teilzunehmen.

    Die Begeisterung für die HSG und die „Heimspielevents" lassen folgerichtig auch die Eintrittskarten immer beliebter und wertvoller werden. So wurden vom Management erst kürzlich fünf Eintrittskarten der HSG auf die kurze Reise nach Friedrichshafen zum HSG-Sponsor ZF geschickt. Auf der anderen Seeseite wurde das Kuvert auch zugestellt. Die große Überraschung folgte jedoch: das Kuvert war leer! Alle fünf Eintrittskarten waren auf dem kurzen Weg „abhanden gekommen". ZF nahm es mit Humor und brachte es auf den Punkt: „Da ist wohl ein „Missgeschick" passiert, die Eintrittskarten der HSG Konstanz sind offensichtlich sehr begehrt!" Glücklicherweise konnte die HSG rechtzeitig für Ersatz sorgen, sodass auch alle Handball und mehr bei der HSG genießen konnten...

    auch großartige Werbung in Radolfzell

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    und nochmals in Radolfzell

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    Quelle: Der Gäubote


    Personaldecke wird erneut bedenklich dünn

    Handball: Drittligist SG H2Ku Herrenberg fährt ersatzgeschwächt zum SV 64 Zweibrücken


    ZoomOb Ingo Krämer (am Ball) spielen kann, steht noch in den Sternen GB-Foto: Holom

    Die akut abstiegsbedrohten Drittliga-Handballer der SG H2Ku Herrenberg stehen heute Abend (18 Uhr/Ignaz-Roth-Halle) gewaltig unter Druck. Bei einer Niederlage müsste der Tabellen-14. den direkten Verfolger an sich vorbeiziehen lassen.

    Sven Gruber

    Es schien so, als habe die SG H2Ku Herrenberg die Verletzungsmisere der ersten Saisonhälfte hinter sich gelassen. Mit nahezu komplettem Kader ging das Team in die Rückrunde. Jetzt kommt es erneut knüppeldick. Innerhalb von 14 Tagen fielen gleich zwei Akteure aus: Spielmacher Tobias Hold erlitt am vergangenen Wochenende einen Kreuzbandriss. Kurz zuvor hatte sich Rechtsaußen Robin Brandner nach einem Bandscheibenvorfall vorerst vom Spielbetrieb abgemeldet. Hinzu kam Mitte der Woche eine niederschmetternde Diagnose bei Nico Kuppinger: Ermüdungsbruch im Schienbein.

    Damit nicht genug: "Zu allem Überfluss hatten wir noch eine ganze Stange an kranken Spielern", hadert Trainer Stephan Christ. Leistungsträger Ingo Krämer lag die komplette Woche über mit einem grippalen Infekt im Bett. Simon Geist hinderte ein Magen-Darm-Virus am Gang in die Trainingshalle. "Am Dienstag mussten wir die Einheit deshalb mit der zweiten Mannschaft zusammenlegen", sagt der Coach. Einen Tag später standen ihm lediglich fünf gesunde Feldspieler zur Verfügung. "Daraufhin mussten wir das Training absagen", klagt Christ. Die Abschlusseinheit findet notgedrungen am heutigen Samstagvormittag statt.

    Die schwierige personelle Lage zwingt die SG H2Ku dazu, Ersatz aus dem Unterbau nach oben zu ziehen. So könnte der A-Jugendliche Silas Tischner sein Debüt in der dritten Liga feiern. Mit nach Zweibrücken fahren auch Marcus Granberg und Felix Holczer aus der zweiten Mannschaft. "Eines ist klar: Wir müssen mit unseren Kräften haushalten. Daher werde ich viel durchwechseln müssen, um allen eine Verschnaufpause gönnen zu können", weiß Christ.

    Vertrauen in die zweite Reihe

    Er traut seinen Kräften aus der zweiten Reihe ohne Wenn und Aber zu, in Zweibrücken zu bestehen: "Natürlich werden Tobias Klisch oder Patrick Sattler deutlich mehr gefordert sein als sonst und einen ordentlichen Leistungsschub brauchen." Klisch wird in Holds Spielmacherrolle schlüpfen, wenn Krämer nicht rechtzeitig fit werden sollte. Rechtshänder Patrick Sattler wird am Kreis oder im halblinken Rückraum für Entlastung sorgen. Die Probleme treffen ein Team, das in den vergangenen Wochen ohnehin nicht viel Selbstvertrauen tanken konnte. Nach einem starken Heim-Auftritt gegen den TV Hochdorf (32:27) wurde die aufkeimende Euphorie durch zwei Niederlagen in Folge gegen die HSG Konstanz (26:31) und die HSG Nieder-Roden (26:30) gleich wieder erstickt.

    Die Gastgeber um Trainer Stefan Bullacher dagegen konnten aus den vergangenen drei Partien vier Zähler ergattern. Darunter ihren ersten Auswärtssieg beim 44:42 gegen den TSV Neuhausen/Filder. Der Dämpfer für die junge Zweibrücker Mannschaft folgte jedoch auf dem Fuß: Am vergangenen Wochenende kassierte der SVZ beim Tabellennachbarn TV Hochdorf eine bittere 24:34-Pleite.

    Davon will sich Stephan Christ nicht blenden lassen. "Mit so einer verkorksten Vorbereitung sinken unsere Chancen einfach", erklärt er. Zumal die Hausherren zwar über eine unerfahrene, dafür kampfstarke Truppe verfügen. Die machte der SG H2Ku beim 28:28-Unentschieden im Hinspiel das Leben gehörig schwer.

    Spielverlegung wurde abgelehnt

    Besonders zu motivieren braucht Christ seinen überschaubaren Kader heute nicht. "Wir haben versucht, aufgrund unserer misslichen Lage das Spiel zu verlegen", sagt der SG-Coach. Doch die Gastgeber wollten der Herrenberger Bitte mit Verweis auf einen proppenvollen Terminplan nicht nachkommen. "Wenn wir konkurrenzfähiger wären, wäre es heute sicherlich eine ehrlichere Angelegenheit. Daher reisen wir mit Wut im Bauch nach Zweibrücken", merkt der SG-Coach leicht verschnupft an. Schließlich könnte Zweibrücken (12:26 Zähler) die einen Rang besser platzierte SG (13:25) im Falle eines Heimsieges in der Tabelle überholen. Doch Christ zeigt auch Verständnis für die Entscheidung des Aufsteigers: "Im Abstiegskampf ist sich jeder selbst der Nächste."

    Lamentieren will Christ nach den vielen Nackenschlägen der vergangenen Tage nicht. Denn ein Blick ins Lazarett des Gegners zeigt, dass auch der Gegner schmerzhafte Ausfälle verkraften muss. Kubo Balaz (Leistenbruch), Philipp Bartel (beruflich verhindert) sowie Aris Wöschler (Bänderriss im Sprunggelenk) - allesamt Aktivposten des SV Zweibrücken im Hinspiel - werden SVZ-Trainer Bullacher vermutlich fehlen. Seinen Kampfgeist hat der Herrenberger Trainer vor der schwierigen Mission jedenfalls nicht eingebüßt: "Wir werden mit dem Mut der Verzweiflung anreisen, Gas geben und so viel Kampf und Einsatzwillen wie möglich in die Waagschale werfen", kündigt Christ

    Quelle: HP Zweibrücken


    Zweibrücker Löwen haben ein weiteres "Nichtabstiegsendspiel"!


    Freitag, den 22. Februar 2013 um 14:33 Uhr


    Geschrieben von: Christian Gauf


    Gegenüber den letzten Spielen überhaupt nicht mehr wieder zu erkennen waren am vergangenen Wochenende die Handballer des SV 64 Zweibrücken im Drittligaderby gegen den TV Hochdorf.
    Nervös, verunsichert und mit zunehmender Spieldauer auch weitestgehend chancenlos, quittierten sie eine deutliche 24:34 (12:16)-Heimniederlage, die weh tat, weil sie natürlich Einfluss auf den Abstiegskampf der dritten Liga hat.
    Vielleicht ist es da gar nicht so schlecht, dass die Zweibrücker Löwen gleich am heutigen Samstag gegen die SG H2Ku Herrenberg erneut zu Hause antreten können. Für die junge SV-Truppe gilt es jedenfalls, dieses letzte Spiel schnell abzuhaken und den Blick nach vorne zu richten, um sich dann mit neuem Mut der neuen Aufgabe zu stellen. Denn der Abstiegskampf in der dritten Liga geht unvermindert weiter.
    Dass die Vorbereitung auf dieses Spiel dabei alles andere als optimal war, lag auch an der eher bescheidenen Trainingssituation, denn mit Kubo Balaz, der weiterhin an den Folgen eines Leistenbruchs laboriert, Aris Wöschler, der sich im Hochdorf-Spiel einen Bänderriss am linken Fuß zugezogen hatte und mit Tim Burkholder, der an einem Lehrgang der Jugendnationalmannschaft teilnehmen durfte, waren drei Stammspieler überhaupt nicht im Training. Zumindest Burkholder wird allerdings am Samstag mit auflaufen können, während seine beiden Teamkollegen das Spiel aus der Zuschauersicht betrachten müssen.
    Am heutigen Samstag gastiert in der Ignaz-Roth-Halle also im fünften Rückrundenspiel der frühere Zweitligist SG H2Ku Herrenberg. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften mit einem letztlich leistungsgerechten 28:28 (14:16)-Unentschieden. Dabei spielten die 64er 50 Minuten lang sehr überzeugend, am Ende hätten sie aber auch noch verlieren können, als sie beim letzten Herrenberger Angriff nur noch zu viert gegen sechs Gegenspieler agieren mussten.
    Auch tabellenmäßig sind die beiden Mannschaften inzwischen ganz nahe beieinander, belegen mit 12:26 bzw. 13:25 Punkten die Tabellenplätze 15 und 14.
    „Unsere wichtigste Aufgabe besteht heute wieder darin, die Rückraumachse Valentin Hörer und Christian Dürner in den Griff zu bekommen“, stellte SV-Trainer Stefan Bullacher im Vorfeld der heutigen Begegnung heraus. „Weiterhin brauchen wir ein gutes taktisches Verhalten gegen die gute 3:2:1-Abwehr Herrenbergs“.
    Mit am wichtigsten ist allerdings die Tatsache, dass die Zweibrücker Löwen wieder ein besseres Rückzugsverhalten an den Tag legen, denn das war zumindest gegen den TV Hochdorf nicht drittligatauglich. Fehlen werden den 64ern dabei am heutigen Samstagabend weiterhin Kubo Balaz, Philipp Bartel sowie Aris Wöschler, der zuletzt auf Krücken angewiesen war .
    Wenn es um Herrenberg geht, dann erinnert man sich als Zweibrücker Löwe natürlich auch gleich wieder an eine Geschichte, auf die man sicher gerne verzichtet hätte.
    Und zwar an die Geschichte des schweren Unfalls auf der Fahrt zum Hinspiel in Herrenberg am 6. Oktober des vergangenen Jahres.
    An diesem Tag kollidierte auf der B10 ein Kleinbus, der von der eigenen Fahrspur abgekommen war, mit dem Mannschaftsbus der Zweibrücker Löwen. Es fühlt sich nach wie vor wie ein Wunder an, dass außer dem Fahrer Karl Oberreuter in dem Bus niemand weiteres verletzt wurde. Denn der Aufprall war so stark, dass der Fahrer des unfallverursachenden Fahrzeuges noch an der Unfallstelle verstarb.
    Keiner der Zweibrücker Spieler, keiner der im Bus mitfahrenden Funktionäre und Fans wird diesen Tag jemals vergessen. Einen Tag, an dem der Sport völlig in den Hintergrund rückte. Einen Tag, an dem die Zweibrücker Löwen von vielen Schutzengeln begleitet wurden.
    Zumindest für eine Schweigeminute wird der Handball auch am Samstagabend in den Hintergrund treten, nachdem der Präsident des SV 64 Zweibrücken, Eckhart Schiller, am vergangenen Donnerstag nach schwerer Krankheit verstorben ist.

    Quelle: HP Münster

    TSG Münster in Aufbruchsstimmung

    Mit dem zweiten Heimsieg in Folge bleibt die TSG Münster im Jahr 2013 unbesiegt und könnte mit einem Erfolg am Samstag dem Gast aus Groß-Umstadt gefährlich nahe rücken. Beide Teams ließen am vergangenen Wochenende mit Erfolgen über Meisterschaftskandidaten aufhorchen. Für die heimische TSG, die lange punktlos am Tabellenende darbte, wäre das rettende Ufer mit einem doppelten Punktgewinn in diesem Hessenderby tatsächlich wieder in Reichweite. Und das Team von Thomas Gölzenleuchter wird alles daran setzen, das Wunder Klassenerhalt auch möglich zu machen.

    Quelle: Die Rheinpfalz

    Das schwere Los des neuen Trainers


    Handball: Seit einem Monat trainiert Benjamin Matschke den TV Hochdorf. Der Drittligist steckt in einer tiefen Krise. Die hat sich seit dem Trainerwechsel nur unwesentlich entschärft. Heute gegen Nieder-Roden steht ein Schlüsselspiel bevor. Doch die Mannschaft ist verunsichert. Der Sieg zuletzt in Zweibrücken macht allerdings Mut.


    von jochen Willner


    HOCHDORF-ASSENHEIM. Seit einem Monat trainiert Benjamin Matschke den Drittligisten TV Hochdorf. Dabei sollte der ehemalige Kapitän des Handball-Zweitligisten TSG Friesenheim erst ab 1. Juli das Amt übernehmen. Weil der Verein aber ziemlich im Abstiegskampf steckt und TVH-Vorsitzender Christian Deller nicht mehr daran glaubte, dass Ex-Trainer Michael Pfeil die prekäre Situation entschärfen und auch lösen könnte, trennte sich der Verein von Pfeil. Matschke kam somit früher.Vier Wochen nach seinem Amtsantritt beim TV Hochdorf gibt es für den 31 Jahre alten Pädagogen heute die Heimpremiere an der Seitenlinie. Gegner ist die HSG Nieder-Roden (19.30 Uhr, TVH-Halle). Die Lage hat sich trotz des Trainerwechsels nicht merklich entspannt beim TVH. Der Abstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz beträgt zwei Punkte. Allerdings hat Herrenberg, das auf dem ersten Abstiegsrang liegt, ein Spiel weniger ausgetragen als Hochdorf. „Es wird ein verdammt schweres Spiel, aber ich glaube an die Mannschaft. Meine Aufgabe ist es, die Jungs so vorzubereiten, dass sie ihr Potenzial abrufen kann“, sagt Matschke: „Die Jungs müssen wieder mehr Spaß am Handball haben.“


    Das war in der Vergangenheit offenbar nicht immer so gewesen. „Bedingt durch die Niederlagenserie war die Mannschaft verunsichert und hat es nicht geschafft, konstant ihr Leistungsvermögen abzurufen“, betont Matschke. Er habe daher viele Einzelgespräche geführt in den vergangenen Wochen. Die Unterredungen führte Matschke, weil er sein Personal kennenlernen musste und um den Spielern wieder den Spaß am Handball zu vermitteln. Wichtig ist dem gebürtigen Weinsberger, dass seine Spieler in der schwierigen Lage mit der Situation umgehen können. Resignation und Unzufriedenheit duldet er nicht. „Mir ist es wichtig, dass diejenigen, die auf der Bank sitzen, das Spiel mitleben, und wenn sie aufs Spielfeld kommen, brennen.“


    Der Auftritt am vergangenen Wochenende beim Tabellenvorletzten in Zweibrücken machte in dieser Hinsicht Mut. Da gewann Hochdorf mit 34:24. Das war aber nur der erste Schritt zum Ligaverbleib. Matschke rechnet vielmehr damit, dass bis zum Saisonende gezittert werden müsse. „Wir denken von Spiel zu Spiel, und wir werden dafür hart arbeiten“, sagt er. Schon am Montag hat er sich einige Videos des kommenden Gegners angesehen und seine Akteure auf das Spiel vorbereitet. Zuletzt gewann Nieder-Roden in Herrenberg.


    Zur Vorbereitung gehörte unter der Woche ein Training mit der männlichen A-Jugend der TSG Friesenheim. Die spielt in der Bundesliga. „Diejenigen Spieler, die da waren, haben sich richtig reingehängt“, sagt Matschke, der auf einige Grippe erkrankte Akteure verzichten musste. Das gute Training war erfreulich – aber auch selbstverständlich. Im Abstiegskampf müssten die Spieler ihre Qualitäten zeigen. Diese seien auch vorhanden, müssten aber gegen Nieder-Roden abgerufen werden. „Jeder kann die Tabelle lesen. Die Gäste stehen vor uns, da sollte jedem klar sein, dass es keine leichte Aufgabe sein wird, die Punkte zu holen“, sagt Matschke.


    Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ Publikation: Ludwigshafener Rundschau Ausgabe: Nr.46 Datum: Samstag, den 23. Februar 201

    Quelle: HP Friedberg


    Erste vor dem Spitzenspiel in Horkheim - Beim Dritten soll gepunktet werden

    Freitag, den 22. Februar 2013 um 14:03 Uhr | Geschrieben von: Domenico Giannino


    Ein richtiger Kracher wartet auf alle Handballfans in der 3. Liga am Samstag. Ab 20 Uhr muss der Spitzenreiter aus Friedberg beim Dritten TSB Heilbronn – Horkheim antreten.

    Das Hinspiel war eine überraschend klare Angelegenheit für den TSV. Beim 26:21 Heimsieg beherrschten die Herzogstädter die Mannschaft aus Baden – Württemberg fast über die gesamten 60 Minuten. Damit hatte vor der Begegnung niemand gerechnet, galt Horkheim doch als der Meisterschaftsfavorit in dieser Saison.

    Nachdem die Heilbronner dreimal in Folge den undankbaren zweiten Platz belegt hatten, sollte es in dieser Spielzeit endlich klappen mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Doch bislang steht dem ihre Auswärtsschwäche im Weg. Horkheim hat in fremden Hallen bereits drei Remis und fünf Niederlagen hinnehmen müssen. Nur zu Hause sind die Handballer nicht zu schlagen: Jedes Heimspiel konnten sie gewinnen, auch gegen Topteams wie Balingen – Weilstetten 2 oder Konstanz. Horkheim hat eine sehr eingespielte Mannschaft, die seit Jahren zusammen ist.

    Vor dieser Saison haben sich die Württemberger nochmals gezielt verstärkt, so dass sie nun jede Position doppelt ohne Leistungsabfall besetzt haben. Mit Sebastian Seitner auf Rückraum rechts spielt ein ehemaliger Torschützenkönig aus der 2. Bundesliga in ihren Reihen. Er ist auch schon in der Bundesliga für Göppingen aufgelaufen und kam von den Stuttgarter Kickers. Neu im Tor steht Markus Eipperle, der vom Ligakonkurrenten H2Ku Herrenberg kam und mit diesem Team schon eine Klasse höher gespielt hat. Neben zahlreichen weiteren Hochkarätern ist noch der Halblinke Alexey Prasolov zu nennen, der zu seinem Bruder Evgeni gewechselt ist und vom TSV Schmieden kam.

    Auf Friedberg wartet also ein richtiger Härtetest. Die Mannschaft kann in Bestbesetzung auflaufen, nur Panagiotis Erifopoulos fehlt weiterhin verletzt. Allerdings hat die Witterung ihre Opfer gefordert: So konnte Trainer Hartmut Mayerhoffer unter der Woche wegen diverser gesundheitlicher Beschwerden fast nie mit dem kompletten Kader trainieren. „Das macht die Aufgabe natürlich nicht leichter“, sorgte sich der Coach. „Wir treffen am Samstag auf die wohl heimstärkste Mannschaft der gesamten Liga. Da muss alles passen, sonst wird es richtig schwer. Nur mit einer herausragenden Abwehr und einer konsequenten Chancenverwertung können wir dort bestehen.“

    Im Mannschaftsbus stehen nur noch wenige Fanplätze zur Verfügung. Ob die Mitfahrt möglich ist, ist bei Betreuer Benedikt Luderschmid unter der Nummer 0171/3677925 oder per Mail an Benedikt.Luderschmid@tsv-friedberg.de zu erfahren.

    Domenico Giannino (gia)

    Quelle: HP Neuhausen / Filder

    Gastspiel beim Angstgegner Köndringen/Teningen


    Spielmacher Simon Wohlrabe (am Ball) soll in Südbaden die siegbringenden Spielzüge ansagen.

    Am Samstag, 23. Februar, 20 Uhr, steht für die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen das Auswärtsspiel bei der SG Köndringen/Teningen auf dem Programm. Nach vier Niederlagen in Serie konnten die MadDogs beim deutlichen 34:26-Erfolg im Hinspiel erstmals wieder den Spieß umdrehen. Dennoch spricht die Bilanz mit 7:4 für die Südbadener. Die meisten Siege fielen jedoch äußerst knapp aus (09/10: 32:31 in Teningen, 32:30 in Neuhausen, 07/08: 33:31 in Teningen, 05/06: 28:27 in Neuhausen), im Vorjahr behielt die Truppe von Coach Ole Andersen beide Male die Oberhand(29:24 in Teningen, 29:23 in Neuhausen), der deutlichste Erfolg (38:29) datiert vom ersten Aufeinandertreffen im Oktober 2005 in Teningen. Dagegen setzten sich die Filder-Handballer, wie auch im Hinspiel, stets deutlich durch (07/08: 39:29 in Neuhausen, 08/09: 37:24 in Köndringen/Teningen, 37:30 in Neuhausen).
    Größte Erfolge der Spielgemeinschaft sind ein Jahr zweite Liga (86/87) sowie drei Achtelfinalteilnahmen im DHB-Pokal, wo jedoch jeweils gegen einen Bundesligisten das Aus kam. In der Hinrunde musste der aktuelle Tabellenelfte nahezu die ganze Zeit auf Toptorjäger und Rechtsaußen Christian Hefter verzichten, erst in den letzten drei Partien kam er wieder zum Einsatz. In den ersten zehn Begegnungen fehlten auch Kreisläufer Markus Wenning und Allrounder Martin Hirling, die sich beide auf Weltreise befanden. „Wir treffen auf eine ganz andere Mannschaft als in der Vorrunde“, weiß TSV-Coach Florian Beck. „Deshalb wird die Aufgabe alles andere als leicht, aber wir werden alles versuchen, um Zählbares mitzunehmen.“ Dennoch hat die SG auch mit der Rückkehr der drei Topspieler noch nicht ihr altes Niveau erreicht. In zehn Partien konnten vier Siege und neun Punkte erzielt werden. Für beide Kontrahenten ist die Begegnung wichtig, denn bei einem Erfolg der Beck-Sieben würde den Abstand nach hinten weiter vergrößert, so wäre es auch bei der SG Köndringen/Teningen, die dann auch punktemäßig mit dem TSV gleichzöge.

    Quelle: Badische Zeitung


    Jetzt kommen die MadDogs nach Teningen
    SG-Handballer wollen Angstgegner bleiben.

    Für den Drittligisten TSV Neuhausen-Fildern, die MadDogs, ist die SG Köndringen-Teningen ein Angstgegner. Zwei Jahre lang konnten die Schwaben gegen die Badener überhaupt nicht gewinnen, erst im Hinspiel verlor die Mannschaft von Ole Andersen mal wieder eine Begegnung, damals aber noch mit ganz anderem Kader als morgen Abend.

    Und dieser Kader muss wissen, um was es geht: Mit dem TV Hochdorf, dem TV Groß-Umstadt, der SG H²K und dem SV 64 Zweibrücken sind der Andersen-Sieben gleich vier Teams aus den Tiefen der Tabelle dicht auf den Fersen. Das Thema Abstieg ist in Teningen, beim Dritten der Vorsaison, noch lange nicht erledigt. "Das ist ein ganz, ganz wichtiges Spiel, ganz wichtige zwei Punkte", weiß auch Andersen. Im Hinspiel hätte seine Mannschaft "wahrscheinlich das schlechteste Saisonspiel" abgeliefert, dafür gelte es, Revanche zu nehmen.


    Entscheidende Phase der Saison beginnt

    Wenn es nach dem Übungsleiter geht, dann haben die Teninger nach der Trainingswoche die richtigen Mittel gegen die sehr variable Defensive der Gäste zur Hand. Mit der eigenen Defensive beschäftigte sich der Däne aber auch: "Wir standen im Spiel Sechs gegen Sechs in Kronau sehr ordentlich, in Unterzahl müssen wir aber noch besser agieren."

    Andersen hofft nun, wo die entscheidende Phase der Saison beginnt, auch auf die Unterstützung der Fans: "Wir sind in unserer Halle, das muss der Gegner dann auch merken." Die MadDogs haben mit Philipp Frey zwar den viertbesten Schützen der Liga in ihren Reihen, die Hausherren aber in Danny Trodler den drittbesten. Auffällig ist, dass die Neuhausener – obwohl nur auf Rang zehn und damit einen besser als die SG – überhaupt den besten Angriff der Liga haben. Das könnte zu Magenschmerzen führen, aber sie sind auch in einer zweiten Disziplin Klassenbeste: Kein Team kassiert so viele Gegentreffer wie die MadDogs...

    Quelle: Darmstädter Echo

    Handball, dritte Liga – Heimvorteil gegen Konstanz – TV Groß-Umstadt beim aufstrebenden Tabellenletzten Münster


    Quelle: Darmstädter Echo, 22. Februar 2013


    Till Buschmann, einer der Leistungsträger der TSG Groß-Bieberau gegen Balingen, soll auch gegen Konstanz treffen. Foto: Jürgen Pfliegensdörfer


    Die TSG Groß-Bieberau erwartet am Samstagabend (18 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) die zuletzt kriselnde HSG Konstanz.
    Nach der 29:35-Niederlage beim TV Groß-Umstadt letzten Sonntag bemängelte Gäste-Trainer Daniel Eblen fehlende Konsequenz im Deckungsverhalten. Auch der Angriff schwächelte. Während der quirlige Aufbauspieler Yannick Schatz (7 Tore) zu überzeugen wusste, hakte es beim zweitligaerfahrenen, 23 Jahre alten Gerrit Bartsch, ebenfalls Taktgeber. Schwach spielten auch alle Außen.


    Viele junge Spieler der TSG Groß-Bieberau saßen in Groß-Umstadt auf der Tribüne. Ihnen fiel bei Konstanz nicht nur die ungewohnte Abwehrschwäche auf. Till Buschmann war auch Augenzeuge in Groß-Umstadt und hatte sich mehr erwartet vom nächsten Gegner Konstanz. „Letztendlich waren nur Yannick Schatz und Matthias Faißt richtig torgefährlich. Und dabei hatten sie noch viele Fehlwürfe. Das können wir verteidigen“, gibt sich der Student (Bauingenieur) selbstbewusst.


    Der 21 Jahre alte Linkshänder deutete beim 30:27-Erfolg der Odenwälder gegen HBW Balingen II sein Potenzial endlich auch in der heimischen Großsporthalle an und warf fünf Treffer aus dem Rückraum. „Das hat mal richtig gut getan. Auswärts fährt ja kaum jemand mit. Wenn du da mal richtig gut drauf bist, kriegt das keiner mit“, bewertete Buschmann seine Leistung gegen Balingen. Zuversichtlich schaut er auf die weitere Spielzeit. Auch weil die Mischung aus Jung und Alt in Groß-Bieberau stimmt und mittlerweile beinahe alle Spieler fit sind.


    Wahrscheinlich zum schlechtesten Zeitpunkt gastiert der TV Groß-Umstadt beim Tabellenletzten TSG Münster. Am Samstagabend (19 Uhr, Eichendorffschule Kelkheim) wartet ein ebenbürtiger Konkurrent auf die Südhessen. „Jetzt verfügen wir endlich auch über eine richtig gefährliche rechte Angriffsseite“, freut sich Münsters Trainer Thomas Gölzenleuchter.


    Der Club änderte sein Jugendkonzept und kaufte erfahrene Hilfe aus dem Ausland ein. Mit drei Neuzugängen kehrte der Erfolg mit zuletzt 5:1 Punkten zurück. Mit dem hochkarätigen Goran Djuricin (26) im Rückraum bezwangen die Gastgeber den Sechsten TV Kirchzell und den Tabellendritten TSB Heilbronn und sind 2013 ungeschlagen. Dabei warf Linkshänder Djuricin, zuletzt in Diensten des kroatischen Erstligisten RK Spasve, insgesamt 15 Tore.


    Lediglich noch sechs Zähler Vorsprung besitzt TV Groß-Umstadt auf den Tabellenletzten. Unterschätzen werden ihn die Gäste nicht: Dafür gestaltet sich die Spielvorbereitung von Trainer Tim Beckmann zu gründlich. Der jüngste Heimsieg nach langer Durststrecke und Talfahrt hat zumindest das Selbstvertrauen der Südhessen gestärkt. Ein großer Fanbus fährt Samstag um 17 Uhr an der Heinrich-klein-Halle in Groß-Umstadt ab.

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    Quelle: Südkurier


    Die Handballer der HSG Konstanz spielen als Tabellenvierter am Samstag beim Tabellennachbarn TSG Groß-Bieberau.

    TSG Groß-Bieberau – HSG Konstanz (Samstag, 18 Uhr, Großsporthalle). – Daniel Eblen und seine Handballer haben's nicht leicht in diesen Tagen: Trotz Grippewelle und diverser Verletzungen im Kader kennt der Spielplan keine Gnade. „Wenn ich mich momentan im Training umschaue, kann ich die Spieler, die sowohl körperlich als auch mental frisch sind, wahrscheinlich an einer Hand abzählen“, sagte der Trainer der HSG Konstanz. Er berichtet im Vorfeld des Spiels beim Tabellennachbarn aus Groß-Bieberau von Übungseinheiten mit seinem Kader, die Fingerspitzengefühl fordern.

    Kapitän Simon Flockerzie ist nach wie vor angeschlagen, Matthias Faißt mitten in den Prüfungsvorbereitungen für sein Examen, dazu gesellten sich vergangenes Wochenende noch Marc Hafner mit eventuell jetzt doch eine OP notwendig machenden Kniegelenksproblemen und Simon Geßler, der durch eine schwere Grippe außer Gefecht gesetzt wurde. Nachdem schon in Groß-Umstadt Alexander Lauber aus der zweiten Mannschaft aushalf, brauen sich über der Aufstellung für die nächste binnen Wochenfrist anstehende Pflichtspielaufgabe der HSG Konstanz erneut dunkle Wolken zusammen. „Man darf einfach nicht vergessen, dass Spieler wie Kai Mittendorf oder Alexander Lauber ja gerade in der zweiten Mannschaft eine wichtige Funktion übernehmen, vergangenen Mittwoch in Willstätt über die komplette Spielzeit im Pokal ihre Leistung gebracht haben und nun am Wochenende wieder zweimal ran sollen, damit auch die für die zweite Mannschaft gesteckten Ziele erreichbar bleiben“, sagt Eblen. Der HSG-Coach erläutert sein Dilemma, welches anderenorts mit einer wenig weitsichtigen Art von Selbstbedienungsmentalität nach unten geregelt werden würde.

    Da bleibt, wenn auch als schwacher Trost, dass der Vergleich gegen die HSG Konstanz vom gastgebenden Tabellenfünften Groß-Bieberau als nächstes Spitzenspiel angekündigt wird. Die sich im Tabellenkeller der Südstaffel der 3. Liga mit einer von Sieg zu Sieg eilenden TSG Münster abzeichnenden Abstiegs-Turbulenzen dürften den Konstanzer Handballern zudem kaum noch gefährlich werden. „Das ist für uns ja nichts Neues, dass es angesichts unseres Kaders zwischendrin immer mal wieder Durststrecken geben kann. Deswegen haben wir vor der Weihnachtspause auch gepusht, so lange es ging, vielleicht kräftemäßig sogar ein bisschen Raubbau betrieben“, sagt Daniel Eblen. Der HSG-Trainer weiß mit Blick auf die in der bisherigen Saison imposante Heimbilanz der TSG Groß-Bieberau, wie schwer es sein wird, in der nur rund 15 Kilometer südwestlich von Groß-Umstadt gelegenen Großsporthalle „Im Wesner“ zu Punkten zu kommen und fährt fort: „Trotzdem sollten wir schauen, so schnell wie möglich wieder in die Erfolgsspur zu kommen!“