Beiträge von Teddy

    Als Anwalt ist ein Anwalt und Notar nicht zur Wahrheit verpflichtet, nur als Notar.

    Das ist so aber nicht so wirklich richtig.

    Erstens ist er, wenn er als Zeuge vor Gericht auftritt, per definitionem als Zeuge zur Wahrheit verpflichtet, es sei denn, er dürfte schweigen (Schweigepflicht, Familie, Beschuldigter) - wenn er als Zeuge aussagt, dann wie jeder andere Zeuge auch wahrheitsgemäß.
    Was viele übrigens nicht wissen - der Anwalt ist auch als Vertreter seines Mandanten vor Gericht (standesrechtlich) zur Wahrheit verpflichtet. Er darf die Lügen seines Mandanten nicht dem Gericht erzählen, er darf als Organ der Rechtspflege nicht selber lügen.

    Ich habe jetzt die Threads, die die aktuelle Saison betreffen, jeweils den Staffel-Unterforen zugeordnet. Alle Threads, die sich auf die vorherige oder noch ältere Saisons beziehen, belasse ich hier in diesem Forum.

    Sollte ich einen Zuordnungsfehler gemacht haben, bitte ich um einen Hinweis!


    Nun ja, evtl. meldet sich einer der Verantwortlichen Admins oder Mods mal zum Thema...

    Es wird die Tage - vermutlich bereits morgen - hier vier neue Unterforen für die vier Staffeln geben. Danach müssen wir Mods mal sehen, ob es Sinn macht, die Threads "zu sortieren" oder ob wir vor allem für die neuen Threads dann die vier Staffelforen haben werden.

    "Borowski und der coole Hund" am vorigen Wochenende war mal was wohltuend Anderes,


    Jau, der hat mir auch gefallen!

    Ansonsten freue ich mich wieder auf die Münsteraner und Kölner Kollegen vom Tatort ... mit denen kann ich mehr anfangen als mit den Frankfurtern vom Sonntag.

    Ich habe dieses Thema mal in den SR-Bereich verschoben, denn hier gehört es eher hin.

    Das eingangs angeführte Zitat von Peter Rauchfuß stammt übrigens (u.a.) aus diesem Artikel bei handball-world.com:
    "Nach Methe-Unfall: Terminhatz für Schiedsrichter in Kritik" - http://www.handball-world.com/o.red.c/news-1-1-1-34753.html

    In eine ähnliche Richtung geht übrigens auch Lars Geipel, zitiert in folgendem Artikel:
    "Lars Geipel fordert mehr Respekt für Schiedsrichter" - http://www.handball-world.com/o.red.c/news-1-1-1-34770.html

    Ich bitte allerdings sehr inständig darum, dieses Thema mit der nötigen Sensibilität in Anbetracht der Ereignisse und der Folgen für Viele - insbesondere Angehörige, Freunde, Kollegen - zu diskutieren und insbesondere auf Spekulationen/ Mutmaßungen/ Vermutungen zu den Unfallursachen und Gründen für das Geschehen zu verzichten.
    Die Ursachenforschung liegt in den Händen von Polizei, Staatsanwaltschaft und technischen Sachverständigen ... und genau dort gehört sie auch hin (vgl. u.a. http://www.faz.net/aktuell/sport/…n-11526325.html).


    Mein Gott, wenn ich als Steuerberater solche Belege selbst frisiere, dann mache ich mich selbst strafbar. Und die Belege meiner Mandanten muß ich weiß Gott nicht prüfen wie das Finanzamt.

    Sagen wir mal so: Ich musste schon mehrfach als Strafrichter die als Zeugen benannten und erschienen Steuerberater "meiner" Angeklagten belehren, dass sie nicht zum Antworten verpflichtet sind, wenn sie sich mit wahrheitsgemäßen Angaben (wozu sie als Zeuge nach der Entbindung von der Schweigepflicht durch den Angeklagten verpflichtet sind) selber einer Straftat belasten würden ... so vollständig ausgeschlossen ist das alles nicht.

    Natürlich muss man mit dem Wahlergebnis zurecht kommen. Trotzdem ist es ein legitimes Mittel, gerade in einer Demokratie, seinen Unmut durch demonstrieren und freier Meinungsäußerung zum Ausdruck zu bringen Auch das hat ein jeder zu akzeptieren, gerade eine Regierung.

    Selbstverständlich ist es jedermanns Recht zu demonstrieren. Es ist auch jedermanns Recht seine Meinung frei zu äußern. Und selbstverständlich hat eine Regierung das zu akzeptieren und ggfs. daraus ihre Schlüsse zu ziehen - das ist alles kein Thema und darum ging es auch nicht.

    Es ging um die Formulierung "Der Protest gegen die Politik muss fortgesetzt werden" ... wer ist denn "die Politik"? Du kannst gegen Politiker demonstrieren, du kannst gegen die Regierung demonstrieren ... aber der Protest gegen "die Politik", das rührt sehr nah am Staatsverständnis und an Revolutionen. Und wer den Protest "gegen die Politik" fordert, der sollte auch in der Lage sein Alternativen anzubieten oder selbst mitzuarbeiten, alles andere ist nämlich vollständig destruktiv.
    Abschaffung "der Politik" ohne Alternative ... was kommt dann?

    Der Protest gegen die Politik muß ebenso weitergeführt werden wie der gegen die Banken.

    Wie wäre es statt mit Protest GEGEN die Politik mit Engagement IN der Politik ... irgendjemand muss das nämlich machen. Und nur gegen die jetzigen Politiker zu protestieren, wird jedenfalls mittelfristig nicht weiterhelfen.

    Das würde ihnen bei Neuwahlen über die 5-Prozent-Hürde helfen,

    Noch nicht mal das glaube ich derzeit ... und ich glaube, dass bei Westerwelle das größte politische Problem nicht seine Homosexualität ist, sondern die Tatsache, dass er vielleicht als lautsprecherischer Oppositionspolitiker zu gebrauchen ist, der Regierende "pieksen" kann - das er aber nie gelernt hat, dass man dann als Regierung - und noch mehr als Außenpolitiker - anders auftreten muss ... das im diplomatisch geprägten Außenamt eben kein polternder Lautsprecher gefragt ist, sondern andere Qualitäten.

    wenn man das so liest, war KT Guttenberg (Junior) einfach nur zu doof, die Zitate richtig einzufügen. Wenn ich das so richtig verstehe: seine Arbeit mit den richtigen Fußnoten wäre durchaus ein legaler Dr. Titel geworden.

    Nein!
    Wenn er alle Anführungszeichen und Fußnoten richtig gesetzt hätte, dann hätte er keine Urheberrechtsverletzung und keine Verletzung wissenschaftlicher Standards begangen.
    ABER: Eine Doktorarbeit setzt immer voraus, dass man auch einen eigenen Erkenntnisgewinn erschafft und in seiner Doktorarbeit etwas neues entwickelt. Und das halte ich bei einer Arbeit, die in so hohem Maße aus (setzen wir ordungsgemäßes Arbeiten voraus) "Zitaten" besteht, für nicht der Fall.
    Hätte KT also ordnungsgemäß gearbeitet und alles als Zitat gekennzeichnet, dann hätte nach meiner Sicht der Dinge der Doktorvater es ablehnen müssen, KT mit dieser Arbeit zu promovieren, weil sie dann nicht mehr den Erfordernissen an eine Doktorarbeit, die mindestens mit "rite" zu ebstehen ist, genügt hätte.

    Es kommt ja nicht nur auf das wissenschaftlich ordnungsgemäße Arbeiten an, es kommt auch darauf an, dass sie den inhaltlichen Anforderungen genügt.


    Wie dem auch sei - wenn die Uni Bayreuth ein Gutachten erstellt, wieso fragt es dann bei zu Guttenbergs Anwälten nach, ob sie mit dem Ergebnis einverstanden sind?

    Ja, das frage ich mich auch!
    Eine Stellungnahme darf er dazu abgeben, er darf auch den fertigen Bericht (wenn er denn fertig ist) bewerten und kommentieren ... aber die Fertigstellung des Berichts/ Gutachtens dürfte wohl eher nicht von KT's Einverständnis abhängen ... und letztlich nach meinem Verständnis auch die Veröffentlichung des Berichts nichts.


    Dies geht in meinen Augen nur dann, wenn man in der Regierung sich endlich gegen Forderungen der CDU durchsetzt oder stur bleibt in Punkten wie Bürgerrechte zum Beispiel,


    Dazu müsste man sich erstmal wieder für Bürgerrechte interessieren ... und nicht nur "Steuern senken" und "mehr netto vom brutto" krähen.
    Und ... viel Spass hbeim Durchsetzen gegen die CDU ... wie sollen bloß die FDP-Weichlinge, die jetzt an die "Macht" kommen und sich noch nicht mal trauen, offen gegen Westerwelle Position zu beziehen, sich gegen Merkel durchsetzen ... das ist komplett lachhaft!


    oder mal endlich damit anfängt dieses Entwicklungsministerium aufzulösen.


    Geht nicht ... dann fällt ein Ministerposten, ein Posten für einen Parlamentarischen Staatssekretär und ein Posten für einen verbeamteten Staatssekretär weg, alle aktuell von der FDP besetzt. Wo soll man denn die verdienten Parteimitglieder unterbringen, wenn diese Stellen wegfallen?


    Das Westerwelle Außenminister bleibt, halte ich für richtig. Seine Haltung wurde in den letzten Monaten immer besser.


    Er ist der schwächste Außenminister seit langem ... und da hat sich auch nicht viel verbessert!


    Auch die Enthaltung von ihm im UN-Sicherheitsrat hat Deutschland nicht gerade ins Abseits gerückt. Eher das Gegenteil ist passiert.


    Doch, genau das ist passiert ... die Westalliierten sind komplett irritiert und verstehen die Welt icht mehr. Zu Recht! Vermutlich ist es auch viel besser, in Zukunft mit Russland, Cina und Brasilien verbündet zu sein ...


    Ich persönlich halte die neutrale Entschiedung damals für den einzigen richtigen Weg, da hier ein Spagat zwischen Bündnispartnern, Bundeswehrbelastung und Zurückhaltung gelungen ist.


    Sorry, aber das ist wirklicher Quatsch! Eine Zustimmung zu der Resolution hätte nicht ansatzweise bedeutet, dass ma auch Soldaten schickt. Es mag ja viele GRünde für die Enthaltung geben, aber die Bundeswehr und ihre Belastung anzuführen, dass ist wirklicher Blödsinn!


    Henryk M. Broder hat in der Welt einen interessanten Kommentar geschrieben. Er bringt die Anti-AKW-Bewegung mit dem 2. WK in Verbindung.


    Ich finde den Artikel nicht interessant, sondern vor allem wirr! Die Verbidung der Anti-AKW-Bewegung mit dem 2.WK ist m.E. komplett konstruiert und Unsinn.

    Sehr interessant finde ich im Übrigen ebenfalls das von Flevo ins Spiel gebrachte Konzept der "Schwarmkraftwerke" bzw. der dezentralen Strom- und Wärmeerzeugung.

    Wichtig - und so wurde es bereits 2006 von der FDP untermauert - darf der Weg nicht durch interessengemeinschaften vorgegeben werden.


    Ich lache mich gleich tot. Die Klientelpartei schlechthin sagt, dass "der Weg" nicht durch Interessengemeinschaften vorgegeben werden darf? Gerade die FDP? Toller Treppenwitz ... sollten sie sich vielleicht selber mal dranhalten!