Was ist eigentlich mit Pujol und vor allem mit Simon Ernst?
Beiträge von exilberliner
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Diese Klatschpappen und auch die großen Arenen wie die der Füchse, Hannoveraner oder Mannheimer passen einfach nicht zum Handball finde ich.
Finde das in traditionellen Handballstädten wie Lemgo, Minden, Magdeburg, Gummersbach, Göppingen, Flensburg, Kiel oder auch Wetzlar geiler und natürlicher von der Stimmung her.In Minden? Stimmung?? Nicht wirklich.
In Lemgo? Naja, schon besser, aber...
Nicht falsch verstehen, ich wohne in der Gegend und habe hohe Sympathie für die Vereine, bin auch gerne da. Aber die Stimmung ist wirklich ausbaufähig. Gerade in Minden muss man an vielen Dinge des "Drumrum" arbeiten. Hannover hingegen war früher wirklich grausam. Inzwischen holen sie ganz schön auf. Lauter als in den kleinen Hallen der Nachbarn ist es allemal, zumal es in Minden oft noch nicht mal voll ist. Und das Publikum ist in Hannover eben auch jünger - wenn auch öfter mal Gelegenheitspublikum, aber das ist in den großen Städten so, kann dem Handball nicht schaden. Ich würde eher sagen: mancherorts muss man aufpassen, dass man nicht nur noch die Tradition hat...
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Wer ist reifer: der junge Spieler Wiede oder der erfahrene Trainer Petkovic? Und Fabi muss das jetzt ausbügeln. Macht er aber gut. Immerhin.
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Na komm, so mittelmäßig war er auch in seiner Anfangszeit nicht.

die Rechtschreibkorrektur ist immer sehr vorlaut. Mittelmann! -
Ein funktionierender Rückraum gegen einen nicht funktionierenden Rückraum. Glückwunsch nach Flensburg. Die Füchse brauchen dringend Drux, sonst wird es nicht besser.
Was mich nervt: Diese Geschichte, Zachrisson sei als Mittelmaß nach Berlin gekommen.Habe ich jetzt schon ungefähr 5x auf Sky gehört. Das ist Unsinn. Er kam als Rechtsaußen. In der Jugend hat er mal Halbrechts gespielt, aber in der Mitte nie.
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Minden hat definitiv zu wenig Erfahrung mit Auswärtssiegen. Das Ding hätten sie gewinnen können.
Beiden Mannschaften kann man nur ein Ende der Grippewelle wünschen.
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Wo ist denn das Problem?
Es werden doch alle Spiele gezeigt. Lediglich der Rahmen wird doch nur aus einer Halle gesendet, und da finde ich es völlig ok, wenn von unterschiedlichen Orten aus berichtet wird. Ok, ein toller Co-Kommentar und ein paar mehr Kamerapositionen kommen noch hinzu. Aber das macht den Braten doch nicht fett. Wie schon gesagt wurde - bei Sport1 wurde sich darüber beschwert, dass immer die gleichen Vereine gezeigt wurden. Wie man es auch macht.... -
Na, hier wird ja hart am Spielgeschehen diskutiert

Um mal etwas zu beizutragen: Gut, das Petko aus dem letzten Spiel schnell erkannt hat, dass Zachrisson eine gute, und bei der derzeitigen Personalsituation die beste Alternative auf Rückraum-Mitte ist. So haben es die Füchse nach einigen Anläufen in diesem Jahr geschafft, aus einer stabilen Deckung heraus eine zufriedenstellende Angriffsleistung auf die Platte zu bekommen, und verdient zu gewinnen. Mal schauen, wie oft wir unseren kleinen Schweden nun noch auf dieser Position sehen! Auf jeden Fall war er der Matchwinner. Auch Kopljar, trotz etwas Wurfpech, stark verbessert. Wenn Drux und Wiede zurückkommen, könnte es gelingen, diese Saison erfolgreich abzuschließen - dieses Gefühl habe ich seit Lager Zeit erstmals in diesem Jahr.
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Habt ihr in Lund nicht nach 6:13 noch 32:27 gewonnen? Ihr habt in Ludwigsfelde mit 25:19 gewonnen. Das einzige schlechte und verlorene Spiel war doch wohl bisher gegen St. Raphael, oder nicht? Schlecht spielen und trotzdem sicher gewinnen ist im Moment noch jammern auf Bobby H.-Niveau. Oder anders gesagt, auf Börde-Niveau. Nur, dass wir wirklich leiden, ihr seid nur eingebildete Kranke.So weit, dass die Füchse wieder in Ludwigsfelde gewinnen müssten, ist es zum Glück noch nicht
Das Spiel gegen Lund war schon harter Tobak. Das ist doch eine ziemliche Thekentruppe, und als Handballprofis dort überhaupt mit 7 Tore in Rückstand zu geraten war wirklich unterirdisch. Da wirkt dann das Endergebnis etwas zu versöhnlich. Aber vielleicht fangen wir ja gegen Leipzig mit Zachrisson auf RM an (wie in den letzten Minuten in Schweden), dann kann es wieder mit einem Sieg klappen. -
Hm, die Personalentscheidung Pujol verstehe ich als Außenstehender nicht. Es kann natürlich sein, dass er selbst einen neuen Verein hat, aber das klingt eigütlich nicht so. Ich habe jetzt natürlich nicht alle Gummersbach-Spiele gesehen, aber in denen, die ich gesehen habe, hat er mir oft ganz gut gefallen. Welche Qualitäten erwartet man sich denn von einem Mittelmann in Gummersbach? Gerade zu Vukovic, der ja im Angriff kaum mehr spielt, und wenn, dann sicher nicht über eine volle Partie, hätte ich ihn als sehr sinnvolle Ergänzung gesehen. Wer soll das jetzt besser machen?
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Vorschlag für den Modus:
Die Kapitäne aus Dankersen und Nettelstedt wählen ihre Teams aus den Reihen aller HBL-Spieler. Wer das Tip-Top auf der B 65 gewinnt, hat Erstzugriffsrecht. Das Spiel findet dann in der neuen, noch zu bauenden Halle In Minden statt, alternativ auf neutralem Boden in Gummersbach. Dann hat man Konkurrenz auf engstem Raum, Tradition der Liga, Show-Event, und würde den publikumsmäßig schwächelnden Vereinen aus Ostwestfalen unter die Arme greifen. -
Die Diskussion um den Supercup lief aber eher in die Richtung das wenig Leute zu den Spielen kamen und man dann eben auch nur Brasilien oder Serbien bekam und nicht mehr die großen wie früher. Wenn aber nun die Alternative ne Japanreise und Serbien ist, dann scheint sich da dadurch nicht wirklich was zum positiven verschoben zu haben.
Der Supercup wurde damals jedenfalls nicht wegen der Belastung abgeschafft, diese Termine im Herbst sind ja noch da.
Das sicherlich so. Aber in der damaligen Gemengelage war die Abschaffung sicherlich die näherligende Lösung gegenüber einer Reform, einer Neuausrichtung oder was auch immer. -
Apropos fehlende (Pflicht-)Spiele zur Vorbereitung:
Wie seht ihr in diesem Zusammenhang die Abschaffung des Supercups? Bis 2015 konnte sich die DHB-Auswahl in der EM-Vorbereitung stets mit guten Gegnern messen und - was ich noch viel entscheidender finde - mit drei Spielen in drei Tagen gegen unterschiedliche Gegner mit unterschiedlichen Spielanlagen quasi die typische Turniersituation üben. Nach der 2015er Ausgabe verkündete Bob Hanning das Aus des seit 1979 ausgetragenen Turniers ("Den Supercup wird es in dieser Form nicht mehr geben", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning: "Das System hat sich überholt und ist nicht mehr zeitgemäß."; Quelle: Spox.com), obwohl der damalige Bundestrainer Dagur Sigurdsson sich für die Fortführung aussprach ("Man braucht die Spiele."; Quelle: Kicker.de). Spanien (Torneo Internacional de España de balonmano, seit 1975) sowie Frankreich, Dänemark und Norwegen (Golden League, seit 2012) setzen weiterhin auf dieses Format in der Vorbereitung auf die großen Nationalmannschaftsturniere.
Hat der DHB den Supercup wegen mangelndem Zuschauerinteresses zu leichtfertig aufgegeben? Es hätte sicherlich kleinere Bundesliga-Standorte und Hallen gegeben, die an einer Ausrichtung interessiert gewesen wären. Selbst wenn der DHB keinen wirtschaftlichen Gewinn aus dem Turnier ziehen könnte, stellt sich mir die Frage ob die Erfahrungen und Lerneffekte für die Mannschaft nicht überwiegen und wirtschaftliche Überlegungen hintenanstehen sollten.
Das ist sicherlich richtig - auf der einen Seite.
Auf der anderen müssen wir mal konstatieren, welchen Stellenwert die Nationalmannschaft vor einigen Jahren hatte. Da hat sich Handball-Deutschland fast unisono beklagt, wie hoch die Belastung der Spieler allgemein schon sei - und dann noch die Nationalmannschaft! Diese vielen unsinnigen Spiele, die kein Mensch braucht! Es gab großes Verständnis für Spieler, die sich freiwillig aus der Nationalmannschaft zurückgezogen haben, auch hier im Forum wurde es oft regelrecht gefordert und begrüßt. ud entsprechend sind auch solche Veranstaltungen in Verruf gekommen.
Da haben wir jetzt eine andere Situation. Das Hauen und Stechen um die 16 Plätze im Kader hat gezeigt, dass alle in Frage kommenden Spieler auch spielen wollen (natürlich mit der Aussicht, etwas zu reißen, wie sich das jetzt entwickelt, wird sich zeigen). Allein die überaus rege Diskussion während und im Nachgang der EM zeigt, wie sehr sich der Stellenwert der Nationalmannschaft gewandelt hat. Und dabei zeigt sich, dass eine gute, funktionierende Nationalmannschaft eben nichts ist, das nebenbei entsteht, wenn viele Spieler, die ja in Verband und Vereinen in der Jugend mit professionellen Strukturen ausgebildet wurden, nunmehr auf den Bundesliga-Alltag fokussieren, und dann vor den Turnieren mit Kurzlehrgängen zu einer Mannschaft zusammengeschustert werden. Andere Nationen haben da eine andere Situation, weil sich die Mannschaften in der Hierarchie und in ihrer inneren Mechanik auf der Grundlage der verfügbaren Spieler viel einfacher aufstellen lassen (einigen, denen das leicht fallen sollte, gelingt es trotzdem nicht - wie z.B meiner Meinung nach Serbien bei dieser EM). Das ist in Deutschland, trotz und gerade wegen der vielen in Frage kommenden Spieler, die in Bezug auf Leistung, Ausbildung und Alter auf einem Level stehen, nicht der Fall.
Deine Frage gehört also, finde ich, in die von Hanning angekündigte 6-Wochen-Aufarbeitung. -
und das
Berlin Spiel hat zumindest bei den Löwen in einen kontinuierlichen Ablauf gepasst. Was
der Zampano aus Berlin wieder an hinhaltetaktik an den Tag gelegt hat, ist mir nicht bekannt,
aber wer am 15.02. unter den dort gegebenen Umständen in Berlin die Punkte geholt hätte
ist mir sehr wohl bewußt.
Ist doch klar. Der Berliner Zampano hat die rigorose Aufarbeitung der Kroatien-Misere mal kurz unterbrochen um wie immer zum Vorteil seiner Berliner in Planungen und Ansetzungen der HBL einzugreifen.
Im Ernst: Das Spiel wurde verlegt, weil die Ansetzungen von Bundesliga und EHF-Cup kollidierten. Ich bin mir sicher, dass auch im Mai die bessere Mannschaft gewinnt. Die "dort gegebenen Umstände" werden dann jedenfalls keine anderen sein. -
Linus Arnesson, 20 Spiele, 82 Tore, Platz 29 der Torschützenliste.
Schätze wir haben nicht nur die stärkste erste, sondern auch die stärkste zweite Liga der Welt

Aber das ist doch sowieso klar, oder? -
Daran hab ich grad auch nicht mehr gedacht und auch hier glaub bisher nicht angebracht.
Er hat mit Richardsson einen Fachmann installiert, der die Grundbedürfnisse der Berliner erfüllt, aber nicht zu Erfolg geführt hatte. Weil es zwischen ihm und den, wichtigen, Spielern nicht so ganz passte (wenn ich das noch richtig auf dem Schirm hab). Wenn man der Argumentation folgt, dass es zwischen dem BT und (teilen) der Mannschaft nicht stimmt wäre das eine Wiederholung einer vorangegangenen Fehleinschätzung auf Grund der vorliegenden fachlichen Qualität.Bin gespannt was bei der "schonungslosen Analyse" so alles raus kommt.
Bei Richardsson wurde völlig unterschätzt, dass er sich sehr schwer damit getan hat, Deutsch zu lernen, und daher überhaupt nicht mit der Mannschaft kommunizieren konnte. Er ist sicher ein Fachmann mit guten Ideen, aber was nützen die, wenn er die Mannschaft nicht erreicht? Das ist überhaupt ein Problem der jüngeren Trainergeneration. Es gibt einige jüngere Vertreter ihre Zunft, die öffentlich hoch gelobt werden für ihre Kompetenz, ihre Professionalität und ihre Ideen. Aber die Erkenntnis, dass sie auch ganz unterschiedliche Spielertypen authentisch emotional erreichen müssen, ist schwach ausgeprägt - das haben viele eben noch nicht auf ganz hohem Niveau, in unterschiedlichen Konstellationen und mit unterschiedlichen Typen unter Beweis gestellt. Ein Beispiel, das mir da einfällt, ist Jens Bürkle. Selbst die Niederlagenserie der Burgdorfer in der letzten Saison schon beispiellos war, war der Tenor oft: Am Trainer kann es nicht liegen, der ist so ein Fachmann... Aber der Unterschied zwischen der letzten und dieser Saison spricht dann ja doch für sich.
Dagur konnte sowohl mit Underdogs als auch mit Weltklasse-Spielern. Er hat mit den Füchsen bewiesen, dass eine Mannschaft besser sein kann als die Summe der individuellen Fähigkeiten ihrer Spieler, und er hat es gleichzeitig vermocht, das Spielsystem an den Stärken seiner Spieler, die er gut analysieren konnte, zu orientieren - das konnte dann je nach dem ganz unterschiedlich aussehen. Das ist etwas anderes, als gestandenen Profis die eigene Idee von Handball überzustülpen. Und damit höre ich mit der Dagur-Nostalgie auch auf.
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Das halte ich auch nicht für wahrscheinlich. Aber im zitierten Artikel steht ja auch nichts von der Rückrunde.
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Laut Tagesspiegel bemühen sich die Füchse um die Verpflichtung von Miha Zarabec.
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Bei der ganzen Kritik an den Deutschen bisher: So richtig souverän zieht bisher nur Frankreich durchs Turnier, alle anderen Mannschaften haben sich zum Teil doch schon größere Klopse erlaubt als unser Team. Norwegen vielleicht noch einigermaßen souverän, mussten halt gegen Frankreich ran. Für mich nach wie vor alles eine sehr offene Sache, sehr spannend!
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Weißrussland genauso dämlich wie Deutschland im letzten Angriff...
Das zwar schon, aber ansonsten nicht schlecht, was die abgeliefert haben.