Beim ersten Lesen war mein Gedanke: Selten so etwas unsympathisch-großkotziges gelesen. Hier treffen ja wirklich Überheblichkeit, Größenwahn und Eitelkeit aufeinander.
Beim zweiten Lesen entdeckt man Perlen wie:
ZitatDas Ganze verbinden wir in Großarenen mit Kunst und Kultur, ländertypischem Kolorit, niveauvollem Ambiente, Food & Beverage.
Darauf freue ich mich wirklich, das hat die Welt gebraucht!
Und dann ein Spiel der Hamburg Captains gegen die Amsterdam Quietscheentchens!
Ich liege als Nicht-Marketingexperte vermutlich völlig falsch, aber ich glaube nicht, dass das in Deutschland dauerhaft jemand sehen will.
Sicherlich besteht das Problem, dass Mannschaften wie Paris oder Barcelona auf nationaler Ebene die Gegner abhanden gekommen sind. Ich frage mich aber, ob man dort und anderswo die Arenen voll bekommt, wenn die Captains zu Besuch kommen. Ist nicht eher das Problem, dass auch dieses Produkt vor allem auf dem deutschen Markt angenommen werden muss? Das sehe ich irgendwie nicht. Andererseits dürfen die deutschen Spitzenteams sich nicht unter den Zugzwang begeben , sich jedem Quatsch unterordnen zu müssen. Bob, übernehmen Sie, das könnte ihre größte diplomatische Mission werden1