Die Entscheidung, Simicu wieder auszumustern, verstehe ich allerdings überhaupt nicht.
Soweit ich das verstanden hatte, war das keine Entscheidung des HSV. Vielmehr hat doch Simicu schon lange in Frankreich unterschrieben.
Die Entscheidung, Simicu wieder auszumustern, verstehe ich allerdings überhaupt nicht.
Soweit ich das verstanden hatte, war das keine Entscheidung des HSV. Vielmehr hat doch Simicu schon lange in Frankreich unterschrieben.
Morten Olsen kehrt zurück!
Dänischer Recke
Das ist ja mal ein dolles Ding! Damit erhält Burgdorf sein Herz zurück und macht den bei aller Entwicklung großen strukturellen Fehler, mit dem man sich seit 1 1/2 Saisons rumschlägt, rückgängig. Jetzt erwarte ich Einiges aus Hannover in der nächsten Saison.
Offensichtlich ist das Final4 nicht attraktiv genug für den ehf Pokal. Wenn dann Berlin noch nicht einmal plus minus Null dabei herauskommt frage ich mich warum sie es noch einmal machen? Vielleicht ist ja ein Titel sehr attraktiv.
Ich glaube, das Final4 ist das einzig Attraktive am ganzen EHF-Pokal - wenn man es gut macht und die Halle voll ist. Ich habe mich jedenfalls davon überzeugen lassen, nachdem ich im letzten Jahr den Wettbewerb bis dahin wirklich ziemlich uninteressant fand. Im (Mini-)Turnier entfaltet Handball eben einen ganz eigenen Flair, und die Kombination aus gutem Sport, Rahmenprogramm und internationaler Stimmung ist schon super. Finanziell haben die Füchse ein ganz leichtes Plus gemacht. Wie man hier lesen kann, haben sich die Füchse diesmal nicht beworben, sonder ihre Bereitschaft erklärt, falls es niemand anders machen will, und es macht offenbar sonst niemand. Ich denke schon, dass es gut ist, es noch mal anzugehen, denn letztes Jahr waren alle zufrieden und konnten zufrieden sein (abgesehen von den Füchsen, was den sportlichen Ausgang betrifft). Ich denke, für das Image ist es ein großes Plus. Und mit dem Titel macht man es sich so auch leichter. Und der EHF-Pokal bekommt dadurch einen würdigen Abschluss. Schaffen es die Füchse und vielleicht ein anderer deutscher Verein, sind 9000 Zuschauer sicher. Wo sonst wäre das der Fall? In sofern können sich alle Seiten recht gefahrlos darauf einlassen.
Mir gefällt es auch nicht, dass die IHF-Regeln Nationenwechsel mit nur geringen Einschränkungen (drei Jahre Länderspielpause) zulassen. Aber wenn hier einige von der "zusammengekauften Mannschaft" sprechen, da könnte man den Eindruck bekommen Katar habe das Who-is-who des internationalen Handballs eingebürgert und in bordeauxrot-weiße Trikots gesteckt. Aber wer kannte denn vor dem Auftaktspiel Spieler wie Bertrand Roiné, Rafael Capote oder Borja Vidal? Die standen nicht gerade ganz oben auf den Wunschlisten der Champions-League-Vereine. Da hat doch jeder europäische Bundestrainer einen illustreren Spielerpool aus dem er seinen Kader zusammenstellen kann. Valero Rivera hat aus einem (von den Torhütern abgesehen) durchschnittlichen Kader eine Mannschaft geformt, die auf höchstem Niveau mithalten kann. Schiedsrichter-Entscheidungen hin oder her ist die katarische Mannschaft spielerisch auf Augenhöhe mit Deutschland, Polen, Spanien & Co - und das ohne einen Steffen Weinhold, Bartosz Jurecki oder Joan Canellas mit reichlich internationaler Erfahrung auf höchtem Niveau. Brasilien oder Argentinien beispielsweise haben bei dieser WM auch begeistern können, sind aber in der Schlussphase regelmäßig an ihrer fehlenden Erfahrung und der nötigen Ruhe im Spiel gescheitert. Valero Rivera hat seinem Team genau das in Rekordzeit beigebracht, sie taktisch hervorragend eingestellt und auf den Punkt vorbereitet. Dafür hat diese Mannschaft meine Anerkennung. Einer der Matchwinner im heutigen Halbfinale war der 23jährige gebürtige Katari Kamalaldin Mallash.
Beim Großteil der deutschen Fans in der Handballecke herrscht die Grundhaltung, dass Deutschland zwar die Teilnahme per Wildcard nicht verdient habe, aber man unabhängig davon trotzdem der Mannschaft für ihre Leistungen im Turnier Respekt zollen solle. Eine Einstellung die ich persönlich teile. Aber dann sollte man auch ebenso die Leistungen der katarischen Mannschaft zu würdigen wissen - unabhängig davon unter welchen Umständen die WM an das Emirat vergeben wurde oder was man vom Staat Katar hält.
Arcosh
vielen Dank für diesen Post. Das ist genau das, was mir die letzten Stunden durch den Kopf gegangen ist. Mit Begriffen wie "Weltauswahl" wird immer der Eindruck erweckt, es handele sich um die Crème de la Crème des internationalen Handballs, die von Katar gekauft wurde. Und genau das ist ja nicht der Fall. Ein Spieler wie Roiné (der von allen Sky-Menschen hartnäckig "Rouen" genannt wird, was schon ein Indiz auf seine vorherige Bekanntheit in vermeientlichen Fachkreisen ist) wäre von den Franzosen schlicht nicht mitgenommen worden. Und Markovics Qualitäten haben wir ja nun in der Bundesliga ausgiebig beobachten können - war eben ganz in Ordnung. Aber hat ihm vor einem Jahr jemand zugetraut, tragende Säule in einer Weltmeister- oder Vizeweltmeistermannschaft zu sein? Dass er mit sicherem Instinkt dem Geld hinterherrennt, und über Rudolph nun bei den Scheichs gelandet ist - nun ja. Aber diese Abgezocktheit bringt er eben jetzt auch auf die Platte.
Um es klar zu sagen: Ich mag so ein Kunstprodukt auch nicht und halte Frankreich heute die Daumen. Aber langsam ist es auch Zeit, anzuerkennen, was auch sportlich hinter der Leistung Katers steckt.
Was sich Lemgo jetzt so denkt, kann man nur erahnen.
Also ich erahne leider überhaupt nichts, was sich Lemgo so denkt... Ich kann in dieser Verpflichtung, zumal nur bis zum Saisonende, einfach keinen Sinn erkennen.
Nach den Gensheimer-Fans nervt dich schon wieder etwas. Hmm. Für Nervenkostümgeschwächte ist das hier sicherlich nicht das Richtige, aber anderswo wird es auch nicht besser sein.
Müller dunkelrot und nichts anderes.
Ich hoffe, Du erwartest nicht, dass ich das verstehe... ![]()
Flink: Block Q. Wie überall: Für die Gäste nur das Beste!
Mir gefallen die ganzen Umstände der deutschen Teilnahme nicht. Wie das mit der Nicht-Qualifikation und der anschließenden Wildcard gelaufen ist oder gelaufen sein mag zeigt nur, wie viel in diesem ganzen korrupten Sportverbands-Funktionärssystem im Argen liegt. Die Freude an meinem Sport wird dadurch getrübt, aber ich lasse mir dadurch nicht kaputt machen.
Was mit aber erheblich auf die Nerven geht: Das Gerede von den armen, qualifizierten Australiern. Mal ehrlich: Australien hat sportlich bei einer Handball-WM nichts zu suchen. Außer 16 Hobbyhandballern tut man damit niemandem einen Gefallen. Qualifiziert haben sie sich nur durch ihre global betrachtet abseitige geographische Lage. Eine sportliche Leistung steht hinter der Qualifikation nicht. Eine Teilnahe Australiens wäre, solange sie sich nicht in einer Asien-, Südamerika- oder sonstigen Gruppe qualifizieren, eine Dauer-Wildcard aus geographischen Umständen.
Wie gesagt, das rechtfertigt nicht die Art und Weise, wie das jetzt gelaufen ist, die nicht entschuldbar ist. Aber gerade in Diskussionen mit Leuten, die sich nicht täglich mit Handball beschäftigen, habe ich manchmal den Eindruck, einige meinen, es hätte sportliche Gründe für eine Teilnahme Australiens gegeben. Sportlich wäre die Nicht-Teilnahme Deutschlands begründet gewesen, aber keine etwaige Teilnahme Australiens.
Ihr diskutiert hier nur die Frage der technischen Machbarkeit. Ich glaube aber, das Problem ist grundsätzlicher. Die öffentlich-rechtlichen Sender wollen nicht verschlüsseln bzw. nicht frei empfangsbar sein. Vielmehr ist die freie Empfangbarkeit ein Grundprinzip und auch ihre Daseinsberechtigung. Und das ist auch richtig so. Man stelle sich folgende Situation vor: Wie hätten in Europa noch einen eisernen Vorhang und zwei deutsche Staaten. Die öffentlich-rechtlichen würden die Übertragungsrechte für irgendetwas erwerben, müssten aber gewährleisten, dass sie nicht in Osteuropa und der DDR zu empfangen sind. Das geht politisch nicht. Nun ist die geopolitische Situation heute nicht mehr ganz so plastisch markant. Trotzdem sind ARD und ZDF, frei nach alten Motto von RIAS Berlin, freie Sender der freien Welt. Und diesen Anspruch müssen sie auch durch weltweite freie Empfangbarkeit deutlich machen. Nun geht es hier natürlich "nur" um Sport. Aber es könnte sich ja bei anderen Inhalten, die bestimmten Rechteinhabern aus kommerziellen oder politischen Gründen in anderen Teilen der Welt nicht genehm sind, fortsetzen. Es geht ums Prinzip, und das Prinzip ist das, eine frei empfangener Stimme auf der Grundlage von Meinungsfreiheit und demokratischer Werte zu sein. Da kann man es sich nicht leisten, zu bestimmten Zeiten nur Rauschen oder Ersatzprogramm zu senden, wenn die Gründe dafür fremdbestimmt sind.
Und heute hätte es sich dann fast gerächt, dass man keinen zweiten Links Außen dabei hat.
Gensheimer zwar mit einer starken Wurfquote, aber dafür mit umso mehr Ballverlusten, besonders ungewöhnlich für einen Außen.
WENN er schon in die Mitte ziehen muss, was ja auch kein Zwang ist, muss er dann wie ein Basketballer dribbeln und jedes mal ganz nah an Schritte und Stürmerfoul sein? Das macht das Spiel langsam und er krieg es auch öfter mal zurecht abgepfiffen!
In dieser Hinsicht ist Grötzki besser: der zieht einfach schnörkellos in die Mitte und trifft die richtige Entscheidung.
Was micht nervt:
Was MICH nervt: kannst Du dich vielleicht irgendwo anders zu Genehmer auslassen? Ich glaube, hier haben es jetzt alle kapiert....
Nun wird ja in den letzten Tagen immer wieder Dagur gelobt - für neue Ideen, für das Ende des Angsthasenhandballs etc. Ich frage mich inzwischen, wie groß der Anteil seines Teams, wie groß insbesondere der Anteil von Alexander Haase ist. Den meine Beobachtung der letzten Jahre wäre, dass Dagur diese Top-Trainerleistungen auch in Berlin abgeliefert hat - bis zum Beginn der letzten Saison, also bis Haase die Füchse verlassen hat. Von da an trug das Spiel zwar immer noch seine (Dagurs) Handschrift, aber einiges haute auch oft nicht hin: Man hatte in jüngster Zeit öfter den Eindruck, Dagur übertreibt es, verfolgt eine Idee zu verbissen, das Timing stimmt nicht. Jetzt, mit der Nationalmannschaft wirkt alles wieder viel besser abgestimmt. Und nicht von ungefähr, vielleicht für einige einigermaßen überraschend, viel seine Wahl des Ko-Trainers ja auf Alexander. Ich möchte ihn jetzt auch nicht groß reden und habe in der Praxis keine Ahnung, wie die Verantwortlichkeiten im Trainerteam aufgeteilt sind (vielleicht eine interessante Frage für eine weitere Kreis ab-Ausgabe, falls mal jemand aus dem Stab vorm Mikrofon ist, @capitano?) , aber ich könnte mir vorstellen, dass die Zusammenarbeit von Dagur und Alexander sehr wichtig für den momentanen Erfolg ist.
Brasilien ist in der 2. Halbzeit gerade 19:18 gegen Spanien in Führung gegangen - unglaublich!
Hauptsache die Bilder von Sky sind in HD.....
Ist doch super! Dann sieht man wenigstens die leeren Plätze besonders deutlich....
Ich bin doch sehr erstaunt, dass sich die Diskussion hier jetzt vor allem um Schiedsrichterleitungen dreht. Das finde ich etwas enttäuschend. Denn ich muss sagen, ich war einigermaßen begeistert von diesem Spiel, aus mehreren Gründen:
1) Ich habe ein Team mit viel Selbstvertrauen, Einsatzwillen und Leidenschaft gesehen. Vom Angsthasenhandball der letzten Jahre keine Spur. Es macht Spaß, dieser Mannschaft zuzusehen, auch wenn nicht alles gelingt.
2) Die Mannschaft spielt ein ganz neues System mit einer variablen 5-1 Deckung. Das ist auf DHB-Ebene schon so was wie ein Paradigmenwechsel, e macht die Mannschaft weniger ausrechenbar und ist Ausdruck des Ansatzes, sich nicht weiter durchzuwurschteln, sondern mit neuen Ideen zu besseren Ergebnissen zu kommen, was offensichtlich von allen Beteiligten verinnerlicht wurde.
3) Jeder Spieler hat seine spezifische Funktion in der Mannschaft, das ist klar erkennbar. Beispiel Halbrechts: Ein klasse aufspielender Weinhold, der vor allem in der Defensive von Müller ersetzt wird. Als es in der 1. Halbzeit zu einem Freiwurf auf halbrechter Position bei gehobenen Arm der Schiedsrichter kommt, wird schnell Schöngarth eingewechselt und macht das Ding. Auch die Rollen von Spielen wie Kneer, Kraus oder Schmidt sind klar definiert. Das funktioniert, selbst wenn in der zweiten Halbzeit dann vier Spieler auf einmal gewechselt werden. Das Trainerteam hat hier hervorragende Arbeit gemacht, und die Spieler ziehen dabei voll mit, das ist ja auch ganz wichtig.
Diese drei Punkte führen dazu, dass das Team, obwohl sich die personellen Voraussetzungen auf der Platte gegenüber den letzten Jahren kaum verändert haben, meiner Meinung nach voll überzeugt hat. Wenn sie so weiter machen, werden sie eine erfolgreiche WM spielen und vor allem, das ist noch viel wichtiger, einiges an Reputation zurückgewinnen und das Publikum wieder mitreißt.
Ich fand den WM-Auftakt schon ziemlich enttäuschend. Die Eröffnung mag ja beeindruckend gewesen sein, nur wurde sie ja leider nicht übertragen. Und das Eröffnungsspiel hatte, natürlich auch durch die Ansetzung, ein sportliches Niveau, das einer Spitzensportveranstaltung nicht würdig war.
Der Zuschauerzuspruch, obwohl ja die Gastgebermannschaft gespielt hat, war sehr enttäuschend. Vielleicht lernt der Wüstenstaat, der ja vor allem auch protzen will, dass große Hallen nur beeindruckend sind, wenn sie auch voll sind.
Zur Übertragung: Der Tenor war ja: Wenn Sky überträgt, ist wenigstens Qualität gewährleistet. Nun, von Qualität war wenig zu sehen. Vor dem Spiel stammelte ein überforderter Moderator in einem billigen Studio: "Äh, wir machen jetzt weiter... mit dem Eröffnungsspiel der Handball-WM...", während de Übertragung gab es Probleme mit den Kommentatorenmikrofonen und der Kommentar war eine Mischung aus Regelkunde für Anfänger und Dauerwerbung für die Championsleague (Sky überträgt übrigens 81 Spiele). Die Bildregie war äußerst konventionell und auf das Nötige beschränkt, die graphischen Zusatzinformationen spärlich. Der Stream bei Sky-Go war zumindest bei mir qualitativ schlechter als die Sport1-Streams der HBL.
Mein Fazit: Kann alles nur besser werden!
Mir wird etwas zu viel an Horak herumgenörgelt. Er kommt doch gerade erst wieder aus einer längeren Verletzungszeit, und seine letzten Füchsespiele waren auch nicht schlechter als die in der Nationalmannschaft. Er hat, seit er in Berlin ist, einige Tiefschläge zu verarbeiten und bis jetzt keine ruhige Basis gefunden, die er vielleicht für eine konstante Leistung benötigt. Ich finde, man sollte ihn einfach mal bis zum Ende Saison seine Arbeit machen lassen, und dann weitersehen. Stattdessen wird immer wieder auf ihn eingedroschen, Ultimaten gestellt etc. Das hilft ihm sicherlich nicht weiter. Ich bin mir Sicher, dass er im Finale dieser verkorksten Saison noch eine gute Rolle spielen kann.
Kurzfristig ist die Torwartdiskussion ein Nullthema! Da wird garantiert aber auch rein gar nix passieren.
Kurzfristige Baustellen sind Colja, Denis und Pavel.
Mittelfristig muss der Verein sich mal überlegen, wer Petr Stochl und wer Baba Jaszka ersetzen kann.
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So ist es. Wobei allerdings Stochls Vertrag eben nur noch über die nächste Saison läuft, Babas aber immerhin noch zwei Jahre. Da wird man noch Zeit haben, einen Nachfolger aufzubauen.
Wirklich? Da sollte man aber gründlich nachdenken!
Welcher Torhüter mit dem Niveau eines Stochl setzt sich denn hinter Heinevetter auf die Bank - gerade wenn man sieht, mit welchen "Leistungen" Heinevetter in der Vergangenheit eben nicht bzw. viel zu spät ausgewechselt wurde.
Das ändert ja nichts daran, dass er bald 40 wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er seinen Vertrag als Spieler noch einmal verlängert.
Vielleicht will Hanning auch nur Druck aufbauen...
auch hiermitDie Leistung von Heinevetter/Stochl hat ihm zuletzt auch nicht gefallen.
Mir haben sie auch nicht gefallen!
Aber über einen Ersatz für Stochl muss man in der Tat bald nachdenken. Da er ja in den Trainerstab wechseln will, kann das vermutlich recht problemlos geschehen. Die Idee, Vortmann zurückzuholen ist ja auch nicht ganz neu und durchaus sinnvoll.
Das große Problem sind doch die Unsicherheiten mit dem jeweiligen Verletzungszustand von Löffler und Spoljaric. Kommen sie wieder, oder eher nicht? Und wenn ja, in welcher Form? Hier muss sich das Management Handlungsspielraum offenlassen, das ist sicherlich nicht einfach.
Und Berlinisierung: Hier leben wir doch in einer Welt der zwei Geschwindigkeiten. Auf kurzfristige Krisen kann kein Profiverein mit ausschließlich Nachwuchskräften reagieren. Andererseits muss man doch sehen ,dass die Füchse in den letzten Jahren viele Spieler in die Bundesliga gebracht haben. Aber selbst, wenn man in der Jugend immer Meisterschaftsfavorit ist: Ein Drux und ein Wiede sind nicht in jedem Jahrgang dabei - im aktuellen A-Jugend Jahrgang zum Beispiel nicht. In der B-Jugend steckt wieder mehr Potential. Dann gibt es Positionen, auf denen s leichter ist als auf anderen, bestehende Verträge usw. Hier braucht man einen langem Atem. Ob die Berlinisierung glückt, wird man in 10 Jahren sehen.
Beutler in Lemgo ist irgendwie nur sinnvoll, wenn Dresrüsse nächste Saison nicht zur Verfügung steht. Sonst gibt es sicherlich ganz andere Baustellen.
Tönensen bei den Füchsen? Wir werden in spätestens 48 Stunden Klarheit haben. Allerdings warum sollte er einen Konkurrenzkampf mit Müller scheuen, mit Wiede aber nicht? Wiede hat sicherlich noch Potential, in Berlin hätte er auf jeden Fall zu kämpfen, wenn er die Nummer eins sein will. Von Müller erwarte ich mir hingegen keine Steigerung mehr., und er st jünger. Daher finde ich dieses Argument schräg.
Und Igropulo in Melsungen? Irgendwie kann ich ihn mir nur in einer europäischen Metropole vorstellen. Sportlich wäre es denkbar, aber ich denke, er könnte dort nicht sein Leben führen. Also entweder ins Ausland oder.... irgendwie traue ich mich kaum das HH-Wort auszusprechen, aber da wird man nächste Saison noch viele Spieler, insbesondere auch Linkshänder, brauchen....