Der mit Abstand besten Alt-Herren-Mannschaft der Welt gönne ich diesen Sieg zum Abschluss etlicher sportlicher Karrieren, allerdings bin ich ein Fan des ägyptischen Handballs geworden. Sie werden noch zu Titeln kommen, die Mannschaft hat großes Potential.
Beiträge von kachel09
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Mit TW-Quote von 11% gewinnt keine Mannschaft ein Spiel, wenn der Gegenüber 35% hält. Trotz des schwachen Spiels im Angriff und der beiden Melsunger Spieler mit ihrer Schwäche besonders in der Defensive kann D gegen Ägypten gewinnen, wenn wir hinten im Tor eine Leistung gehabt hätten. Ich verstehe nicht, dass jetzt in den Foren über Grundsätzliches diskutiert wird, Verband, Trainer, Jugendakademien usw. werden plötzlich alles in Frage gestellt, die anderen Nationen machen es eben immer besser. Natürlich gibt es immer etwas zu verbessern, aber wir zählen immer noch zur Weltspitze und es sind Nuancen, die es zu verbessern gilt. Vor allem eine behutsame Verjüngung von Mannschaft und Leitung.
Frankreich gewinnt gegen Ägypten nur wegen des in diesem Spiel fantastischen Gilbert mit 43%!! Ansonsten eine ziemlich schwache Vorstellung von Frankreich.
Noch eine Bemerkung zum deutschen Spiel: Wenn du einem Rückstand hinterherrennst, nach 5 Minuten mit -4, was im Handball nicht ungewöhnlich ist, aber trotz Verringerung des Abstandes jeder gegnerische Wurf im Tor landet, damit keine Konter oder zweite Welle gespielt werden kann, beginnen Spieler zu verkrampfen, weil es doch endlich und schnell gelingen muss, den Rückstand zu kompensieren, wenn dazu von der Bank keine Verstärkung kommt, um die tagesformschwachen Weber und Drux zu unterstützen, dann kommt wie erlebt unweigerlich eine Niederlage.
Die beste Innenverteidigung Weinhold, Pekeler, Golla, Drux kann ohne TW keine gute Leistung bringen, denn sie schaffen es nicht, beide Seiten des Tores abzudecken, weil sie sich nicht auf die Keeper verlassen können. TW-Quote gegen Norwegen gut und schon wurde das Spiel gewonnen. -
Kastening hat sich gestern defensiv stark bemüht ;);)
Wirklich nett formuliert, und treffend. Lief einige schnelle kleine Runden.
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@ bernhardR und @ kachel09 : So sieht das halt jeder etwas anders ... ist wie bei vielen anderen Dingen auch ... Am Ende wird man sehen was dabei raus kommt ... und man muss die Spiele gewinnen um Sieger zu werden , da beißt die Maus keinen Faden ab, ob nun mit Querpass spielen oder mit Würfen aus dem RR ... Im Männerbereich muss man sich ja schon glücklich schätzen , dass man bei Olympia ist... das haben die Mädels / Frauen nicht , es kann also eigentlich nur besser werden... Vielleicht muss man auch mal ganz neue Wege gehen.... im Handballsport , aber das kann man ja jetzt nicht gleichzeitig in Angriff nehmen. Fragt jetzt aber nicht wie .... einfach mal was anderes ausprobieren , in der Liga , im Verein um auch da wieder mal nach ganz vorne zu kommen.
@ TCLIP: Danke das Du mich wenigstens in Teilen verstehst , dass ist ja schon mal was und bestärkt mich , dass ich nicht so falsch liege.Mindestens 5 € fürs Phrasenschwein.
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Die Mannschaft spielt einen abgeklärten Handball mit Ruhe und Tempiwechsel, solange die drei im Rückraum frisch sind. Sehr gutes Ablaufsystem bei Überzahl, für mich neu mit dem Einlaufen eines Rückraumspielers, hervorragende Kreisläufer, die die Anspiele sehr gut verwerten. Die Durchbrüche aus dem Rückraum sind vielversprechender und erfolgreicher als das Geballere aus dem Rückraum mit Quoten von ca. 55%, weil anders als beim Rückraumwurf die Aktion meistens mit Freiwurf oder 7m endet, natürlich auch manchmal mit Offensivfoul.aber trotzdem seltener zu Tempogegenstöße führt als die Fehlwürfe aus dem Rückraum.
Und was hier als sinn- und systemloses Querspielen bezeichnet wird, ist das Warten auf eine Lücke oder auf ein Anspiel an den Kreis. Die Außen könnten noch mehr einbezogen werden durch schnelles Stoßen und Spielen, leider war deren Quote gegen Norwegen nur durchschnittlich.
Kühn kann sich wirksam einbringen, wenn er selbst auf schwierige Einzelmanöver verzichtet und besonders die zweite Welle abschließt, seine große Stärke. Anders als sein katastrophales Abwehrspiel, sollte auf Außen decken und Gensheimer auf halb, wenn Drux pausiert.
Weinhold, Pekeler, Golla und Drux mit die beste Abwehr im Turnier, schnelle Beine und meist hervorragend antizipierend; und wenn dann die Keeper mit der Abwehr gut mitspielen, kommen auch gute TW-Quoten.
Mich interessiert sehr, auf welchen Annahmen des Trainers Entscheidungen beruhen, Lemke, Kohlbacher und Reichmann mitgenommen zu haben. -
Deckung stark, bis auf Kastening, der Kreisel läuft, statt zu decken und bis auf Kühn, viel zu langsam. Vorne zeigt sich, dass der erfolgreichere Handball über Kreis und Außen gespielt wird. Auch wenn einiges etwas unglücklich aussieht, spielt der erste Rückraum bis zur Chance am Kreis oder eigener Durchbruch. Wolff on fire und Gensheimer souverän, weiter so.
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Aus welcher Quelle stammen die 55% erfolgreiche Würfe von Außen?
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Kühn als reiner Rückraumspieler - abgesehen von den spielerischen Mängeln auch in der Abwehr- ist aus der Zeit. Spiele werden über die erste Reihe gewonnen und über Rückraumschützen mit Durchbruch. Und mit Drux, Weber und Weinhold stehen genau die richtigen Spieler dafür auf der Platte. Insbesondere auch, weil Drux und Weinhold hinten sehr gut mit dem Mittelblock agieren und schnelle Beine haben, anders als Kühn und Häfner. Unsere LA-Position hat noch Luft nach oben.
Gegen Argentinien gab es schon einige gute Abläufe mit Durchspielen an Kreis oder Außen. -
Besonders in der Abwehr zeigen Häffner und besonders Kühn große Schwächen, mit Weinhold und Drux hatte die Abwehr wesentlich mehr Stabilität und Aggressivität.
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dass er wechselt um den gegner vor einen systemwechsel zu stellen-
Von welchem Systemwechsel aus soll denn gewechselt werden? In dem ziemlich planlosen Gerenne und Gewerfe der ersten Besetzung kann ich kein System erkennen.
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Die Bundesrepublik hat eine Hymne, die unweigerlich mit dem 3. Reich in Verbindung zu bringen ist. Die Melodie dieser Hymne hat auch das 3. Reich verwendet. Punkt.
"unweigerlich!!?? wie dümmlich diese Aussage und was wird damit bezweckt?Solche "Dinger" raushauen ohne offensichtlich jegliche geschichtliche Kenntnis.
Musste ich los werden, die Beiträge dieses Foristen ignoriere ich ja eigentlich, aber diesmal musste es sein. -
Lockeres Abschlussspiel mit aus meiner Sicht eigenartiger Schiri-Linie; es konnte gezogen, geschoben und gehalten werden, ohne dass es zu Strafen kam. Jacob Holm als einzige Hinausstellung beim Gegenangriff ansonsten je 1xgelb und je 1x7m. Phasenweise nicht schön anzusehen, besonders Paul Drux hatte einiges einzustecken.
Ansonsten zeigte uns der vermeintliche Neuzugang, wie erfolgreiches Kreisspiel gehen kann. -
27.06., 13:00, HSC 2000 Coburg - TuSEM Essen
27.06., 13:00, TBV Lemgo Lippe - SC Magdeburg
27.06., 15:30, Eulen Ludwigshafen - Frisch Auf Göppingen
27.06., 15:30, Füchse Berlin - Bergischer HC
27.06., 15:30, HSG Nordhorn-Lingen - HC Erlangen
27.06., 15:30, HSG Wetzlar - TSV GWD Minden
27.06., 15:30, TSV Hannover-Burgdorf - SC DHfK Leipzig
27.06., 15:30, Rhein-Neckar Löwen - THW Kiel
27.06., 15:30, SG Flensburg-Handewitt - HBW Balingen-Weilstetten
27.06., 15:30, TVB Stuttgart - MT Melsungen -
Füchse kontrollierten in der zweiten Hälfte jederzeit das Spiel, obwohl Kühn und Häffner stark spielten - hoffentlich bleibt die Form bis Olympia. Die Schwäche der Füchse in der Saisonmitte, ab der 40. Minute leistungsmäßig einzubrechen, konnte abgestellt werden. Und wenn Jacob nicht sofort festgemacht werden kann, kommt dann so ein Ergebnis wie heute zustande. Felix Danner hätte noch gut in die MT-Mannschaft gepasst, die rote Karte war schon hart und kam im falschen Spiel.
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Nord Hesse, halte dich doch mit deinen unfachlichen, beleidigenden Äußerungen zurück. Danner sieht sein letztes Spiel von der Tribüne, hat er nicht verdient, eigentlich, aber hat er sich eben durch seine Spielweise verdient.
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Wenn jetzt die Nationalspieler der MT besonders motiviert ob der ach so
unberechtigten Hinweise auf ihre Leistungsentwicklung in der jeweiligen
Melsungenzeit in das Spiel gehen, dieses nach überragender Leistung
gewinnen und diese Motivation bis zu den Olympischen Spielen halten
und dort zeigen können, was wäre das für ein Gewinn für die
Nationalmannschaft. Dieses doofe Konjunktiv hat vielleicht Bob in seiner
unnachahmlich undiplomatischen Art der Formulierung in ein Indikativ
ändern wollen. -
Herrlich wie er dem Bob auf den Leim geht - die wackeren Fans, die zwar selbst kritisieren dürfen, aber bitte nicht von außen, und dann noch von einem kleinwüchsigen, unmöglich gekleideten Selbstdarsteller - Ball flach halten.
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Jetzt wird auch noch die Belastung zur Entlastung der schlechten Leistungen als Erklärung herausgeholt, der arme Julius. Andere Spieler wie z.B Gottfriedsson hatten mindestens vergleichbare Anzahl an Spielen, in denen sie aber mit vollem Einsatz und erfolgreich gespielt haben im Gegensatz zu den Trulli-Spielen der MT.
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Steineschmeißer wie Kühn haben keine Zukunft bei Quoten von unter 60%. Magdeburg zeigt gerade wie moderner Handball aussieht, Tore aus dem RR überwiegend aus Nahbereich oder per Durchbruch sowie Würfe vom Kreis und von Außen mit Quoten über 70%. Also "kleinere", wendigere, technisch versierte Spieler im RR.
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Vielen Dank für die Aufklärung - und ihr habt ja nun Gründe, das Lied zu schmettern, falls es die Spieler kennen solten, geiles Spiel einer tollen Mannschaft!
Und nun zum anstehenden Spiel. es wird so ablaufen wie die letzten Spiele, ungefährdeter Sieg mit zwischenzeitlichem Hänger. Ist auch erforderlich auf dem Weg zum noch möglichen 4.Platz.