Beiträge von Handballer2105

    Fakt ist, weil ein Nettoeinzahler wegfällt muss der Rest der EU 27 mehr schultern. Fakt ist, sollte mit den Niederlanden noch ein Nettoeinzahler wackeln, gar wegfallen (Geert Wilders - Referendum - Holland letztes Mal contra EU -> Ukraine Abkommen) o.ä. dann wird die finanzielle Luft arg dünn, das Ungleichgewicht verschiebt sich dramatisch, denn wer ist denn dann noch Nettoeinzahler - ist wohl Schicht im Schacht. Daher wohl auch die massive Reaktion der EU Spitzen.


    Ich kann hier nicht erkennen, dass das zum Vorteil von Großbritannien ist.
    Das der Austritt der Briten finanziell negativ für die EU ist, hat meines Wissens noch keiner bestritten. Es gibt Stimmen, die den Austritt begrüßen, weil ihnen die Vorzugsbehandlung der Briten gegen den Strich ging. Aber im allgemeinen wird der Austritt der Briten nicht als Erfolg der EU gefeiert.
    Sollten weitere Länder die EU verlassen, stellt sich natürlich noch stärker als jetzt die Frage nach der Zukunft der EU. Ich persönlich würde es sehr bedauern und sähe darin einen großen Verlust für Europa. Aber Rußland und China und die USA wird es sicher gefallen (wenn die EU zerfällt), denn damit rutscht Europa in die Bedeutungslosigkeit ab.
    Die heutige Wirtschaft braucht große und möglichst homogene Märkte. Ohne einen großen europäischen Markt werden auf einen Schlag viele europäische Spitzenfirmen einen großen Wettbewerbsnachteil gegen amerikanische und chinesische Konkurrenten haben.
    Aber bitte, ich bin schon ziemlich alt und habe keine Kinder. Mir könnte das alles ziemlich egal sein. Mich wird es kaum noch betreffen., Nur schade für die Jugend und kommende Generationen.

    Mir sind es eindeutig zu viele Spiele. In der Gruppenphase sollten es acht 4er Gruppen sein, Danach kann man dann mit K-O Runden weitermachen. Also Achtelfinale und Viertelfinale. Das ergibt dann einschließlich Final4 für ein Team maximal 12 Spiele.
    Das passt leider nicht in die Pläne der Marketingleute. Aber es würde die Spieler ganz wesentlich entlasten und die Mannschaften im Fianl4 wären wahrscheinlich auch dieselben.

    Diesen Post habe ich heute gesehen....

    Mit neuem Trainer: A-Jugend von Bad Schwartau mit souver鋘em Start in die Saisonvorbereitung

    Erste Frage ist, ob es überhaupt zulässig ist, was Bad Schwartau da gemacht hat?
    Zweite Frage ist, wie wenig Respekt ein Verein vor der Oberliga HH-SH hat, wenn er seine kommende "Oberliga"-Mannschaft gar nicht erst schickt, sondern seine Bundesliga-Mannschaft entsendet, um ein Testspiel aus einem Qualifikationsspiel zu machen.

    Ich denke, wenn die Mannschaft, die in der kommenden Saison spielen soll nicht gut genug ist, dann sollte der Verein zurückziehen. Oder man hätte es darauf ankommen lassen und vielleicht auf Augenhöhe ein spannendes Qualifikationsspiel haben können. Aber so hat das Ergebnis und damit die Qualifikation der mA2 des VfL Bad Schwartau für die Oberliga HH-SH ein ziemliches Geschmäckle.


    Zulässig ist es schon, doch mit sportlicher Fairness hat es nichts zu tun. Wahrscheinlich erhofft man sich, dadurch noch ein paar sehr gute Spieler des jüngeren Jahrgangs von anderen Vereinen wegzulocken.
    Dürfte aber leider kein Einzelfall sein!

    Meines Wissens macht der TuSEM das genauso!



    Meine Kommentare in grün

    @Fuexxxefan3
    Was meinst Du denn mit "If both sides impose the same tariffs, the UK
    public finances will gain hugely, since we run a massive deficit with
    the EU"?
    Haben wir die jetzt nicht? Was soll denn noch freier sein, als der jetzige Handel zwischen den EU-Staaten?

    Spannend wird es auf jeden Fall. Ich glaube auch nicht, dass die EU durch den Austritt von Großbritannien gewinnt. Den umgekehrten Fall glaube ich aber auch nicht.

    Kurzfristig kommen die folgenden Risiken auf GB zu:

    • Verlagerung von Teilen der Finanzindustrie
    • Verlagerung von European HQ von Multinationals aus Amerika und Asien nach Kontinentaleuropa
    • Verlagerung der Automobilproduktion nach Kontinentaleuropa
    • Abspaltung von Schottland und Nordirland
    • Wales erwartet eine Kompensation für entgehende EU Fördergelder
    • Wie laufen die Verhandlungen und wer legt die Verhandlunsgziele fest?


    Ob die Abwertung des britischen Pfundes die anderen negativen Wirtschftstendenzen abfedern kann, und wenn ja inwieweit, ist für mich auch nicht absehbar. Mal sehen, ob sich die britischen Privatsender in 5 Jahren noch die teuren Fußballlizenzen leisten können.

    Kann Deiner Interpretation nicht folgen. Der deutsche Mainstream schreibt dies ja auch zur Genüge.

    Fakt ist: Da muss Personal ausgewählt, gewählt und somit bestimmt werden. Die Feinarbeit - sprich die Bedingungen des Ausstiegs und gleichzeitig die neue Assoziierung mit der EU müssen ja von irgendwem verhandelt werden. Da laufen sicherlich im Hintergrund heftige Richtungs- und Personalkontroversen. Dass man als souveräner Staat sich eben nicht von der EU diktieren lassen will, wie man den Willen den eigenen Volkes umsetzt, dies verstehe ich. Da nun "keinen Plan" rauszulesen, ich weiß nicht.

    Die Investitionen sind on hold. Ja klar, einerseits herrscht nun Gewißheit, aber andererseits wieder Ungewißheit über große und kleine Details. Am Ende des Tages, des Prozesses wollen alle miteinander Handel betreiben: die fünftgrößte Ökonomie ist kein Pappenstiel - frag mal die deutschen Autobauer.

    KEEP CALM AND CARRY ON!


    Klar, kann man das nicht aus dem Ärmel schütteln. Aber ich kann nicht erkennen, dass sich auch nur irgendeiner vorher mit dem Gedanken daran aufgehalten hat. Professionell sieht für mich anders aus. Das Hauptproblem ist doch, dass das Land zur Zeit ohne Führugn ist. Allerorten Durchhalteparolen aber keine halbwegs durchdachte weitere Vorgehensweise. D.h. keiner hat ernsthaft an den Erfolg geglaubt!

    Man wird sehen, wo das enden wird. Aber je länger alles in der Schwebe ist, um so größer wird der negative Impact sein. Ich denke, der Economist hat es treffend beschrieben. Schon jetzt werden Investitionen zurückgehalten. Und was Tim Martin mit netten worten umschreibt, heißt doch ganz klar. Als wir entschieden haben, dass wir die EU verlassen wollen, hatten wir keinen Plan, wie es weitergehen sollte.

    Natürlich braucht man jetzt Zeit, und dass man nicht sofort die EU informieren will, heißt doch, dass man jetzt schon große Probleme mit der zwei Jahresfrist sieht.

    Dass Dahmke den THW verlässt kann ich mir zur Zeit auch nicht vorstellen. Es könnte anders aussehen, wenn Dahmke keine Spielanteile bekommt. Aber auch hier sehe ich es als wahrscheinlicher an, Dass Dahmke und Santos ähnlich große Spielanteile bekommen.

    Reichmann bei Melsungen wäre natürlich noch einmal eine Verstärkung. Reichmann könnte ich mir aber auch gut bei Flensburg oder den Rhein Neckar Löwen vorstellen.

    Politische Börsen haben kurze Beine. ;)
    Ich kann nicht beurteilen, welche Folgen der Brexit für Großbritannien oder die EU hat. Aber aufgrund der Kursreaktion am ersten Tag auf den Ausgang dieses Experiments zu schließen halte ich für sehr gewagt.
    Um Nachahmereffkte auszuschliessen, wird die EU Großbritannien sicherlich keine besseren Konditonen als Norwegen einräumen. Was ich auch überhaupt nicht weiß, ist welche Verpflichtungen Großbritannien nach dem vollzogenen Austritt noch hat. Vorstellen könnte ich mir: Pensionen der EU Beschäftigten. Rückzhalung von fördergeldern. ...

    Ich hätte es besser gefunden, wenn die Briten in der EU geblieben wären.

    Und vielleicht setzt jetzt dieser Austritt auch mal Bewegungen in Gang, die einige Schwachpunkte der EU lösen.

    Das sehe ich anders. Bisher haben doch die Spieler mit Leibchen in den meisten Fällen die Auslösehanflungen noch mitgamcht und sind dann so schnell wie möglich zum Wechseln gelaufen. Die meisten Abwehrreihen haben die Spieler mit Leibchen weniger intensiv gedeckt. Als Ausnahme fällt mir nur Andy Schmid ein, der auch durchaus sich die Wurfchancen genommen hat.

    Ohne Leibchen kann man jetzt verschiedene Spielzüge einüben, bei der unterschiedliche Spieler zum Wechseln laufen und dann jeder torgefährlich werden kann. Wenn noch Zeit bleibt kann man dann noch den normalen Angriff/abwehrwechsel machen.

    Ich bin sicher, dass gerade die spielerisch starken Mannschaften sehr viel mit dem siebten Feldspieler agieren werden.


    Trotz ihrer Niederlage scheinen mir die Italiener am ehesten die Topmannschaft zu sein, die genau das liefert was man von ihr erwartet bzw. sogar eher noch mehr, weil man dieser Mannschaft eventuell die klassischen Stärken Italiens abgesprochen hat. Belgien und Schweden so besiegt wie man das als Italien eben tut und im letzten Spiel nicht mehr das Maximum investiert....und als Belohnung Spanien bekommen. :D


    Das sie Spanien bekommen stand schon vor dem Spiel fest!

    Drei Angriffe Pause nur im Profibereich finde ich gut.
    Bin mal gespannt. Mal so blöd gesagt, da muss man nur den besten Spieler der Gegner umhauen, der muss behandelt werden und schon sitzt er mindestens 3 Angriffe draußen ...
    Wir werden sehen. ;)


    Bei einer progressiven Bestrafung des Gegenspielers muss der Behandelte nicht aussetzen! Also das Umhauen muss schon unauffällig gemacht werden!

    Das wäre ohne Zweifel das fairere System, aber darum geht es ja nicht bei einem Turniermodus der auch Spannung bieten soll. Ich sehe auch den Punkt, das spätestens nach dem Abschluss der heutigen Gruppe B, die potentiellen Mannschaften genau ausrechnen können was sie zu Platz 3 brauchen. Aber andererseits besteht dieses Kalkulationsmöglichkeit immer für die späteren Gruppen, wenn es darum geht entsprechenden Viertelfinal- oder zunächst mal Achtelfinalgegnern aus dem Weg zu gehen. Dafür haben die früheren Gruppen meistens längere Pausen und Planungssicherheit. Ich glaube kaum einer kalkuliert so riskant gezielt dritter werden zu wollen. Da ist man auch ganz schnell mal draußen.


    Es macht schon einen Unterschied, ob ich weiß, dass ein Unentschieden reicht oder dass ich auf Sieg spielen muss, um zu den 4 besten Gruppendritten zu gehören.