Beiträge von Handballer2105


    Na die Entfernung von Mannheim zum Harres war wohl eher nicht der Hauptgrund für die wenigen Zuschauer:
    Mitten in der Woche ein Spiel um die goldene Ananas und das bei einem unverschämten Eintrittspreis von 35 EUR für einen 0815 Sitzplatz sind da schon eher die Hauptgründe dafür...schlechtes Beispiel!


    Für Dauerkartenbesitzer waren es 25€ und selbst von diesen hat nur ein kleiner Teil Karten gekauft. Ausserdem hatte ich ja auch geschrieben, dass es mehrere Gründe gab.

    Du verstehst nicht, dass es nicht um Sinn oder Unsinn der Regel geht, oder? Wobei jedem mittlerweile klar sein sollte, dass Du es eh nicht einsehen willst. Es geht hier auch nicht darum, dass keiner den ThSV in der ersten Liga haben will. Auch darum geht es, nein, nicht! Davon bin ich auch weit entfernt. Magst Du auch nicht glauben, ist aber so. Wenn die Halle schon seit geraumer Zeit die Bedindungen nicht erfüllt, dann kann die Mannschaft dort in der ersten Liga nicht spielen. Ein Gang vor ein Gericht ist an Lächerlichkeit eigentlich kaum zu toppen. Das öffnet dann jedem Dorfverein Tür und Tor, wenn sie dann mal in die erste Liga aufsteigen. Wir können aber auch gerne wieder in jeder Halle eine Sprossenwand aufhängen, damit wir den Handball dann auch gut riechen können. Riecht dann nach 80er oder 90er Jahren, führt aber irgendwann dazu, dass die stärkste Liga der Welt sich keinen Deut weiterentwickelt, nichtmal stagniert, sondern einen Schritt zurück macht. In Sachen Zuschauerauslastung und Hallenstandards sind BBL und DEL bereits vorbeigezogen. Aber die stärkste Liga der Welt ist zu blöd, um die eigenen Vorgaben durchzuboxen. Aber genau darum geht es auch. Wenn man nämlich immer Extrawürste brät, dann sorgt das dauerhaft dafür, dass die HBL sich nicht weiterentwickelt. Dann wundern sich in 20 Jahren alle, warum man denn von den Liga in Frankreich oder Dänemark sowie im eigenen Land von BBL und DEL so deutlich abgehängt wurde. Eben wegen genau solcher Dinge. Frag doch mal die Kollegen in Bietigheim, ob die gerne abwechselnd in einer Eishockey- oder Basketballhalle spielen. Sicherlich nicht, machen sie aber trotzdem, weil es die Regeln eben vorgeben. So simpel ist das. Diese Extrawurstgeschichte geht mir so dermaßen auf den Sack... Ich verstehe einfach nicht, wieso man sich nicht einfach an die Regeln halten kann, wie es 17 Clubs, die auch in dieser Liga spielen, ebenso tun. Und dann von Mauern sprechen, fällt mir nichts mehr zu ein. Ich werde das aber am Montag oder Dienstag in der nächsten Sendung mal thematisieren und meine Gäste unvoreingenommen dazu befragen und nicht vorher irgendwie in eine Richtung lenken. Mal sehen, was die dazu zu sagen haben.


    Das Rückgrat des Handballs sind in Deutschland nun einmal nicht die Großstädte und die Verpflanzung dauert eben viele Jahre.

    Nimm als Beispiel die Rhein Neckar Löwen. In Mannheim noch nicht richtig angekommen und das Stammpublikum in der Herkunftsregion wird nicht größer. Zieht man in den Harres hat man gegen Balingen nicht einmal 1200 Zuschauer. Das hatte sicherlich mehrere Gründe, aber trotzdem hat man die Halle nicht einmal zu 2/3 voll bekommen.

    Und das mit der Weiterentwicklung kann ich schon nicht mehr hören. Denn wenn man den Handball weiterentwickeln will dann braucht man eher andere Dinge: einen verläßlichen Spielplan, so dass man als Fan auch mal planen kann. Europapokalspiele in der Woche, Bundesliga am Wochenende. Dieses würde den Handball deutlich mehr bringen als Hallenstandards. Die werden sowieso durch die Hintertür kommen wenn insgesamt mehr Geld im System ist und die Vereine mit kleineren Hallen nicht mehr wettbewerbsfähig sind.


    Ich zitiere erneut die Hallenrichtlinien:

    " 2.3. Tribünen
    In Spielhallen der 1. Liga müssen auf beiden Längsseiten des Spielfeldes Tribünen vorhanden sein. Unter einer Tribüne
    ist zu verstehen, dass mindestens 7 Sitzplatzreihen übereinander angeordnet sein müssen."

    Diese Voraussetzung, die unabhängig von jeglicher "Fernsehtauglichkeit" ist, ist hier nicht erfüllt.


    Du argumentierst rein formal. Hast Du eine andere Erklärung für diese Bedingung als die Fernsehtauglichkeit?

    Ich glaube zwar auch, dass der Zug für Eisenach in der WAH abgefahren ist; ich glaube aber auch, dass die WAH den dahinterliegenden Gedanken dieser Bedingung erfüllt.


    Wieviel Geld haben die RNL für den Bau der SAP Arena ausgegeben?


    Zuerst einmal bin ich auf Deiner Seite bei dieser Thematik. Wenn die HBL Playoff Spiele will dann regen sich fast alle auf. Wenn die HBL Hallenstandards definiert, dann zucken die meisten mit den Schultern weil es sie nicht betrifft. Der Grund ist bei der HBL aber immer derselbe. Man will fernsehtauglicher werden und mehr Werbeeinnahmen generieren.

    Bei den Hallenstandards zieht man aber das Pferd von hinten auf. Solange ein Verein finanziell über die Runden kommt ist es doch vollkommen egal, in welcher Halle er spielt. Sollte der Spielbetrieb immer teurer werden, weil viele Vereine größere Hallen haben und die auch füllen können, so wird die Vereine mit den kleinen Hallen auf Dauer nicht mithalten können und dann sportlich absteigen.

    Und nun zu Deiner Frage:
    Die Familie Hopp hat die SAP Arena gebaut und die Stadt Mannheim zahlt die 70 Millionen Baukosten in 30 Jahresraten ab. Danach gehört die Halle der Stadt Mannheim. bis dahin trägt die Familie Hopp alle finanziellen Risiken. Siehe auch SAP Arena – Wikipedia

    Lies nochmal, Zuschauer (ich nannte sie zahlende Zuschauer) beinhaltet nicht die, die beruflich da sind. Sonst macht die Regel keinen Sinn.

    Under der Rest: Was für ein arroganter Post. Ganz ehrlich, sowas von unterster Schublade, ... :pillepalle:

    Was willst Du sagen? Die Thüringer sind faul, bettelarm und können nix? Sprich doch Deine Vorurteile klar aus! Laß es raus, Du Gewinner! Bevor Du Dich vertuhst:

    Präsident: aus Hessen
    Vizepräsident: aus Nordrhein-Westfalen

    Ich hoffe inständig, dass Du hier nicht auf dieser Welle reitest, sonst ignore!


    Ich gehe stark davon aus, das Baden68 mit seinen Aussagen zu den Schulden von Eisenach und Thüringen darauf hinweisen will, dass diese sicherlich nicht einfach so eine neue Halle bauen oder die bestehende umbauen können.

    Es geht ihm glaube ich um diesen Verein im Speziellen. ;)


    Das habe ich schon verstanden. Wenn die Abneigung gegen einen anderen Verein so hoch ist, dass man dafür sogar die Nichtteilnahme an der Championslegue in Kauf nimmt, dann muss diese Abneigung schon sehr hoch sein.
    Mein Ding wäre es nicht.

    Aber vielleicht findet sich ja ein Gönner, der ihm eine Freikarte besorgt. Dann ist es ja nicht sein Geld und er kann ruhigen Gewissens seine Mannschaft unterstützen.

    Ich habe vor Leipzig eindeutig mehr Angst als vor Eisenach...
    Ich frage mich nur warum es Hallenstandards gibt, wenn die Einhaltung wurst zu sein scheint. Ich habe nichts gegen Eisenach. Aber auch ein Verein wie Eisenach muss sich an Regeln halten. Seit zwei Jahren ist die Problematik bekannt. Die HBL war in der Saison 13/14 sehr entgegenkommend und selbst hat Eisenach noch ausgereizt. Wenn in Einzelfällen ein Aufsteiger in der ersten Saison die Spiele in einer nicht erstligatauglichen Halle austragen muss, weil keine vertretbare Alternative vorhanden ist, lassen sich sicher Lösungen finden, aber ein Großteil der Spiele sollte schon in einer Erstligahalle ausgetragen werden. Wenn Eisenach das nicht möchte, dann ist die 1. HBL für Eisenach eine Nummer zu groß und dann sollen sie halt eine Zweitligamannschaft bleiben.
    (Kurze Frage an die Experten: In der 3. Liga folgt ja nach zweimaligen Nichtaufstieg der Zwangsabstieg. Gibt es eine solche Regelung in der HBL auch oder kann man theoretisch Zweitligaserienmeister werden und nie aufsteigen?)


    In der Regel hat ein Handballverein nicht die Möglichkeit, eine Halle selber zu bauen oder zu finanzieren.

    Also liegt es gar nicht am Verein. Du willst also einen Verein für etwas bestrafen, was nicht in seiner Macht/Verantwortung liegt?

    Der Einfluß der Handballvereine auf die Möglichkeiten ist eher beschränkt. So hat es auch der THW Kiel nicht geschafft, für seine Jugendabteilung eine Kooperationsschule zu finden und hat deshalb auch schon Strafgelder bezahlen müssen.

    Warum ist der Harres eigentlich als Spielstätte abgenommen? Mir ist eine Platzanzahl von 1800 (oder 2000) bekannt, die für ein Bundesligaspiel unzureichend wäre. Oder gibt es da morgen irgendwelche zusätzlichen Stehplätze?

    Ich denke auch an einen RNL-Sieg, aber ein HBW-Sieg würde mich sehr freuen. Es wäre vorallem Schadenfreude ggü. den Löwen, da ich durch die Hallenwahl eine gewisse Missachtung des HBW sehe. "Die Mannschaft ist Nachrücker, die brauchen keine SAP-Arena, für die ist der Harres gut genug..."


    Ich hätte das Spiel auch lieber in der SAP Arena gesehen. Gestern konnte man aber noch Ticktes für das Spiel kaufen, d.h. das Spiel ist wahrscheinlich nicht einmal ausverkauft.

    Find ich ne schwache Bestrafung. Das 15. Spiel in der Werner-Aßmann-Halle hätte man nicht anpfeifen sollen... (Generell finde ich es schon einen sehr komischen Kompromiss, nur 3 von 17 Heimspielen in einer bundesligatauglichen Halle zu spielen...)


    Man kann jetzt lange diskutieren was eine bundesligataugliche Halle ist. Sie erfüllt nicht die Fernsehnormen, da sie keine zwei Zuschauertribünen an den Längsseiten hat. Meines Wissens wurde aber auch kein Spiel der Eisenacher übertragen (weder Heim- noch Auswärtsspiel). Sie hat eine Kapazität von 3100 Zuschauern. Die Halle vom TuSEM hat eine Kapazität von 2600 Zuschauern.


    Am Samstag knapp 7100 und Sonntag etwas über 8200. Also ca. 15300 + etwas Zuschauer an beiden Tagen. Vorallem der Samstag mit gleichzeitigem spielen der Hertha ( über 60.000 Zuschauer im Olympiastadion ) hat Zuschauer gekostet. Aber dennoch können die Füchse, als Ausrichter, sich nicht beschweren. Mehr als letztes Jahr.


    Vielen Dank