@Handballer2015
Warum soll jemand illegal dopen, wenn er legal die Möglichkeit dazu hat ? Die bisherigen Maßnahmenhaben die Probleme auch nicht gelöst. Wie sieht denn Dein Vorschlag aus ?
Weil Mittel, die dem Sportler schaden könnten kein verantwortungsvoller Arzt verabreichen oder gutheissen würde.
Oder anders ausgedrückt: Das, was wirklich hilft, steht dann auch wieder nur illegal (und ohne legale ärztliche Kontrolle) zur Verfügung.
Dass die bsiherigen Maßnahmen nichts gebracht haben, lasse ich so nicht gelten. Ich muss mir nur in der Leichtathletik die heutigen deutschen Bestleistungen mit den deutschen Rekorden vergleichen. Teilweise meilenweit entfernt. Manche Weltrekorde scheinen für die Ewigkeit zu gelten, wenn man sieht, wie weit die Weltspitze heute davon entfernt ist.
Für mich ist das wichtigste Argument gegen Doping, dass die Sportler, die es eigentlich überhaupt nicht wollen, dazu gedrängt werden, wenn es nur genügend andere machen.
Einen konkreten Gegenvorschlag habe ich leider auch nicht, denn das Problem ist schon eine harte Nuß; insbesondere, da ich mir auch gut vorstellen kann, dass Doping nicht nur Privatsache des Sportlers ist. Sondern, dass hier auch Verbände und Regierungen involviert sind.
Dennoch gibt es einige Punkte, die ich ändern würde:
- Strafbarkeit von Doping für alle schuldig Beteiligten (Sportler, Mediziner, Trainer, ...) weltweit
- Mehr Investitionen in die Nachweisbarkeit von Doping
- Abschöpfung aller Gewinne/Einnahmen aus durch Doping erzielten Leistungen inklusive Werbeverträge
- Bessere finanzielle Absicherung von Sportlern
- Straffreiheit für bekennende Dopingsünder bis zu einem Alter von 24 Jahren (Grenze ist ein Beispiel). Diese Maßnahme ist sicher sehr fragwürdig und ich bin auch nicht sicher wie wirkungsvoll sie ist.