Beiträge von Handballer2105

    Wann hat ein Champions-League-Sieger zuletzt gegen den Tabellenletzten verloren? :lol:


    Nicht gerade gegen einen Tabellenletzen aber gegen einen Aufsteiger; der HSV Hamburg beim BHC in der letzten Saison. So aussergewöhnlich ist das also nicht. Und ich bin eigentlich guten Mutes, dass der THW besser ist als seine jetzige Plazierung und das in nicht allzu ferner Zukunft sie ein positives Punktekonto und Torekonto haben werden. ;)

    Kiel hat den Sieg zu einem großen Teil Sjoestrand zu verdanken. Er war gestern klar besser als sein Gegenüber.

    Den Rest hat dann Weinhold beigesteuert.

    Insgesamt war es gestern ein typisches Spiel zweier Mannschaften, die noch nicht eingespielt sind. Komischerweise wird das von so ziemlich allen akzeptiert; bei der Nationalmannschaft ist das aber ein starker Kritikpunkt.

    Da prallen sicher Welten aufeinander. Um ein Handballspiel durchführen zu können braucht man 2 Mannschaften, die Schiedsrichter und das Kampfgericht.

    Allein aus dieser Notwendigkeit ist den Teilnehmern der Partie ein Respekt geschuldet der sicherlich nicht durch auspfeifen vor Beginn gezeigt wird.

    Für mich ist das ein absolutes No Go.

    Nach einer Aktion einen Spieler für unsportliches Verhalten auspfeifen ist für mich noch o.k. - und nach dem Spiel die entsprechenden freundschaftlichen Diskussionen und das gemeinsame Bier mit Fans der anderen Mannschaft ist einfach klasse


    Zustimmung!

    26.08.2014, 20:15 Uhr, THW Kiel - SG Flensburg-Handewitt
    27.08.2014, 20:15 Uhr, SG BBM Bietigheim - Rhein-Neckar Löwen
    29.08.2014, 19:45 Uhr, HSV Hamburg - TSV Hannover-Burgdorf
    29.08.2014, 19:45 Uhr, Füchse Berlin - Bergischer HC 06
    29.08.2014, 19:45 Uhr MT Melsungen - VfL Gummersbach
    29.08.2014, 19:45 Uhr SC Magdeburg - HC Erlangen
    29.08.2014, 19:45 Uhr, TuS Nettelstedt-Lübbecke - GWD Minden
    29.08.2014, 19:45 Uhr, HSG Wetzlar - TBV Lemgo
    29.08.2014, 19:45 Uhr, TSG Friesenheim - Frisch Auf Göppingen

    Ich fand Green auch besser als Landin; und Landin hat wahrlich nicht schlecht gehalten.

    Bei den Löwen war heute der Wurm drin. Immer, wenn ich dachte, jetzt können wir herankommen oder ausgleichen, wurden wieder Bälle einfach verloren und man finf sich wieder einen oder zwei Gegenstöße ein.

    Schwach auch das Überzahlspiel der Löwen, inbesondere bei 6 gegen 4.

    Die Magdeburger haben es in Überzahl fast immer geschafft, einen ihrer Mitspieler, meistens einer der Aussen, frei zum Wurf zu bringen.

    Zum Schluss haben dann die Löwen fast noch den Sieg verdaddelt.

    Fazit: Glücklicher Sieg und ein Spiel mit zwei guten Torhütern (wobei der bessere im Gästetor stand) und eine Mannschaft der Löwen, bei der der Einsatz gestimmt hat, bei der aber noch viel Luft nach oben ist.

    Bei allen Diskussionen hier um den Eingriff in die Privatsphäre darf nicht vergessen werden, dass Michael Kraus, wenn denn überhaupt beabsichtigt, die schlechteste Variante gwählt hat, um darauf hinzuweisen.

    Ich bin, wie auch schon geschrieben, nicht davon überzeugt, dass diese Regelungen einer gerichtlichen Überprüfung stand halten. Insbesondere die letzten Urteile mit dem Hinweis auf die Monopolsituation der Sportverbände haben mch in dieser Überzeugung bestärkt.

    Also nicht unterschreiben und dann wegen Berufsverbot klagen oder "unter Vorbehalt unterschreiben" und dann gerichtlich die Verbindlichkeit überprüfen lassen.

    Im ersten Fall und bei Gewinn des Prozesses ist der Verband schadenersatzpflichtig und muss die entgangenen Einnahmen ersetzen. Dies dürfte nach Dauer des Verfahrens nicht ganz billig werden.

    So aber ist das Kind in den Brunnen gefallen und Michael Kraus muss die Konsequenzen tragen. Und nachdem, was ich so gelesen habe, ist eine mindestens 1 jährige Sperre zu verhängen. Ich gehe also von 12 Monaten startend mit der Bekanntgabe des Meldeverstoßes und der vorläufigen Sperre aus.

    Niemand ist gezwungen zum Dopen. Wer dopt, gefährdet sich selbst und das darf er.


    Dieses Argument ist deutlich zu kurz gesprungen. Natürlich gefährdet der Doper sich erst einmal selbst. Gleichzietig setzt er aber auch die anderen Sportler unter Druck, ebenfalls zu dopen. Ansonsten sind sie nämlich nicht konkurrenzfähig.

    Und dann beginnt ein Teufelskreislauf. Deine relative Leistung nimmt ab, du hast keine Gewinnchancen, die besten Trainer sind nicht mehr für dich da, Sponsoren verlieren das Interesse, du musst mehr Zeit für andere Dinge aufbringen (Geld verdienen), Leistung nimmt weiter ab ...

    Die verbotenen Substanzen und Methoden stehen alle auf einer LIste.

    Ärzte, die in diesem Bereich tätig sein wollen, bedürfen einer Zulassung (Ärztekammer etc.)

    Und nur diese Ärzte dürfen dann auch kontrolliertes Doping durchführen. Wer dann bei internationalen Wettbewerben starten will, muss sich das ordnungsgemäße Doping vom zugelassenen Arzt bescheinigen lassen.

    Wenn das bei der Heroin-Substitution funktioniert, warum nicht auch hier ?

    Ja, ich weiß, auch unter den Ärzten können wieder schwarze Schafe sein, aber eine 100 Prozent-Garantie hat man nirgendwo.


    Alles schön und gut und ich habe auch keinen Zweifel, dass man definieren kann, was "gutes" Doping ist.

    Es adressiert bloß überhaupt nicht, wie man "schlechtes" Doping verhindert. Insofern löst dein Vorschlag kein Problem, es verschiebt nur die Grenze was erlaubt und was weiterhin nicht erlaubt ist.


    @Handballer2015
    Warum soll jemand illegal dopen, wenn er legal die Möglichkeit dazu hat ? Die bisherigen Maßnahmenhaben die Probleme auch nicht gelöst. Wie sieht denn Dein Vorschlag aus ?


    Weil Mittel, die dem Sportler schaden könnten kein verantwortungsvoller Arzt verabreichen oder gutheissen würde.

    Oder anders ausgedrückt: Das, was wirklich hilft, steht dann auch wieder nur illegal (und ohne legale ärztliche Kontrolle) zur Verfügung.

    Dass die bsiherigen Maßnahmen nichts gebracht haben, lasse ich so nicht gelten. Ich muss mir nur in der Leichtathletik die heutigen deutschen Bestleistungen mit den deutschen Rekorden vergleichen. Teilweise meilenweit entfernt. Manche Weltrekorde scheinen für die Ewigkeit zu gelten, wenn man sieht, wie weit die Weltspitze heute davon entfernt ist.

    Für mich ist das wichtigste Argument gegen Doping, dass die Sportler, die es eigentlich überhaupt nicht wollen, dazu gedrängt werden, wenn es nur genügend andere machen.

    Einen konkreten Gegenvorschlag habe ich leider auch nicht, denn das Problem ist schon eine harte Nuß; insbesondere, da ich mir auch gut vorstellen kann, dass Doping nicht nur Privatsache des Sportlers ist. Sondern, dass hier auch Verbände und Regierungen involviert sind.

    Dennoch gibt es einige Punkte, die ich ändern würde:

    • Strafbarkeit von Doping für alle schuldig Beteiligten (Sportler, Mediziner, Trainer, ...) weltweit
    • Mehr Investitionen in die Nachweisbarkeit von Doping
    • Abschöpfung aller Gewinne/Einnahmen aus durch Doping erzielten Leistungen inklusive Werbeverträge
    • Bessere finanzielle Absicherung von Sportlern
    • Straffreiheit für bekennende Dopingsünder bis zu einem Alter von 24 Jahren (Grenze ist ein Beispiel). Diese Maßnahme ist sicher sehr fragwürdig und ich bin auch nicht sicher wie wirkungsvoll sie ist.


    Der Kampf gegen Doping ist doch ein Kampf gegen Windmühlen und ohne Aussicht auf Erfolg. Offenes Dopen unter ärztlicher Kontrolle und dann möglich für alle.
    Für Cannabis wird doch auch die Freigabe gefordert.
    Erlaubtes Doping ist m.E. wesentlich einfacher zu kontrollieren als verbotenes Doping effektiv durchzusetzen.


    Und wie willst Du Doping ohne ärztliche Kontrolle verhindern? Dein Vorschlag löst nicht einmal ansatzweise eines des existierenden Probleme!

    Sollte der Erwartungswert für alle angebotenen Wetten nicht annähernd gleich sein (d. h. die erwartete Auszahlung für Meister = Kiel sollte so hoch sein wie Meister = Balingen)


    In der Theorie schon; in der Praxis aber nicht.
    Die Wettanbieter werden die Quoten bei den niedrigen Chancen eher zu tief ansetzen. Sie muss nur hoch genug sein, damit auch jemand tippt.

    Die Nationalmannschaft kann die Vereine nicht ersetzen. Dazu sind die Trainingslager und Spiele zu selten.

    Die jungen Spieler müssen sich die Wettkampfhärte und die Erfahrung in ihren Vereinen holen. Wenn ihnen dort die weltbesten Spieler vor die Nase gesetzt werden, müssen sie notfalls wechseln. Im absoluten Ausnahmefall sollen sie sich aber auch gegen die weltbesten durchsetzen.

    Das schafft aber in der ganzen Welt bestenfalls einer pro Jahrgang auf den Rückramupositionen.

    @ handballer 2105: Hat er wirklich gemerkt, dass er den Ansprüchen der ersten Reihe nicht genügt? Die Entscheidung den Vertrag nicht zu verlängern, ging doch nicht von ihm aus...
    Der DHB hat diese Entscheidung für ihn getroffen, selbst nach dem letzten Polenspiel klebte er am Sessel..

    Ein weiteres Indiz für seine mangelnde Risikoereitschaft...


    Fehlende Risikobereitschaft und "Selbstachtung einer Bettwanze" sind aber zwei sehr unterschiedliche Dinge.

    Bei der Einschätzung der Risikobereitschaft bei Heuberger liegen wir wahrscheinlich gar nicht so weit auseinander.

    Wenn es Heuberger wirklich macht, hat er die Selbstachtung einer Bettwanze...


    Also wenn man merkt, dass man den Ansprüchen in der ersten Reihe nicht genügt und wieder ins zweite Glied zurück geht, hat man die Selbstachtung einer Bettwanze?

    Eine seltsame Meinung!

    Ein Problem der heutigen Gesellschaft ist doch, dass viele Positionen mit Leuten besetzt sind, die eine oder zwei Ebenen tiefer viel besser aufgehoben wären. Dies aber nicht eingestehen wollen und an ihrem Postn kleben.