Weil Erfolg nicht nur vom Etat abhängig ist. Sondern nur mit einer eingespielten und homogenen Mannschaft, die innerhalb des Teams eine solide und gewachsene Hierarchie aufweist, kann man erfolgreich Mannschaftssport betreiben. Diese Faktoren müssen in der kommenden Saison beim THW erst mal kombiniert werden, Flensburg dürfte da nächste Saison schon einen Schritt weiter sein und ist somit Topfavorit.
Wundert mich aber nicht, dass man das in Mannheim nicht verstanden hat. Da hat man jahrelang geglaubt, man könne den Erfolg einfach zusammenkaufen. Wie der Herr so das Geschirr.
Erstens steht das Gerüst des THW immer noch. Die stärksten Spieler bleiben alle und man tauscht nur punktuell aus.
Natürlich ist das kein Selbstläufer, aber mit dem "besten" Trainer der Welt (Zitat aus dem THW Forum) und dem Etat sollte es doch klappen, eine Mannschaft an den Start zu bringen, die Favorit für den deutschen Meistertitel ist.
Die SG Flensburg spielt sicherlich wieder um die Championsleagueteilnahme, aber ich halte sie auch im nächsten Jahr nicht für stark genug, den Meistertitel zu holen.
Die Berliner, RNL haben nicht den Kader dafür und die Hamburger haben einen wirklichen Umbruch.
Wer bleibt denn dann noch.
Und übrigens, ich weiß auch, dass viel Geld nicht automatisch viel Erfog bedeutet und dass eine Manschaft sich einspielen muss. Aber beim THW von Umbruch zu reden ist wirklich übertrieben.