Die Privaten wollen Geld verdienen, das passiert mit Events. Events sind Hochglanz-VIP-Veranstaltungen ohne Nachhaltigkeit, weil wenn ein Event ausgelutscht ist, geht man zum nächsten.
Die Zielgruppe 14-49 mag erreicht werden, aber die merken auch sehr schnell, dass die Events die Realität nicht abbilden, das Arbeit und Ehrgeiz dahinter stehen muss. Das bilden die Privaten nicht ab, den Kampf um Hallenzeiten für die Jugend, das Sucne nach qualifizierten Trainern, ausbleibende Schiedsrichter, pöbelnde Eltern etc, die präsentieren nur das fertige Produkt aber nicht die Realität. Da geht es um Geld, nicht um den Sport, wenn die Kuh gemolken ist, wird sie geschlachtet. In den Öffis wird wenigstens gelegentlich noch über die Arbeit an der Basis berichtet.
Ich weiß, die Kommerzialisierung lässt sich nicht mehr zurückdrehen, aber ich bin ja nicht gezwungen mit zu machen. Ich gucke Handball live nur noch in der Halle bis maximal Regionalliga, alles oben drüber ist schon reiner Kommerz.