Gerade am ersten Heimspieltag der ersten und der dritten Liga, sofort ein Doppelspiel.
In der dritten Liga gab's keine Überraschung, von einer Juniorenmannschaft ist in September nicht viel zu erwarten. In der Anfangsphase sahen wir einiges schönes, dann wurde aber schnell klar, dass die Anzahl der Variationen, die die Mannschaft spielen kann, noch ziemlich gering ist. Kein Problem, es ist so in Ordnung, und auch so haben wir einige ganz gute Leistungen gesehen.
Das Bundesligaspiel war sehr spannend, und am Ende hat Leverkusen gewonnen. Es ist schon klar, dass Her Nijdam die jüngeren Spielerinnen ganz gerne einsetzt. Ich bedauere eigentlich, dass tolle Spielerinnen wie Kim Berndt und Sally Potocki vernachlässigt werden. Ja, Berndt wurde in der Money Time in der Abwehr eingesetzt, und dieser Wechsel hat sich gelohnt. In der vorigen Saison war das ganze Spiel der Elfen auf den Mittelblock Karolius - Potocki aufgebaut. Karolius ist nicht einsatzfähig nach ihrer OP, und Potocki war zwar beim Auftakt am Feld, doch in ca. Hälfte der Spielzeit spielten Bruggeman und Zschocke in der Mitte der Abwehr, die gut zehn Jahre jünger sind, als die früher benannten. Sie waren eigentlich nicht schlecht. Und wenn man hinzufügt, dass mit Jenny Souza und Amelie Berger zwei weitere in der Abwehr standen, die das zwanzigste Lebensjahr erst knapp, oder sogar noch nicht erfüllt haben, kann man eigentlich stolz sein.
Man kann im Sport natürlich nie wissen, was geschehen wäre, wenn... Hätte sich Clara Woltering in der Mitte der zweiten Halbzeit nicht verletzt, hätte sie den einen oder anderen Ball gehalten, das Yara ten Holte nicht schaffte? Vielleicht. Woltering hatte viel dafür getan, dass das Spiel nicht früher entschieden wurde, insbesondere in der ersten Halbzeit. Während der BVB kaum zu klare Gelegenheiten kam, scheiterten die Elfen immer wieder an die Torhüterin. Doch nach der Pause war auch sie weniger grandios, und die junge Holländerin war auch nicht ganz erfolglos. Doch, egal, es ist so passiert, und der BVB ist ohne Punkte nach Hause gefahren.