Funkruf - Ok, danke.
Beiträge von Artifex
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Sorry. Für viele evtl. weniger interessante Frage.
Seit wann gibt es diese Regel, dass der Schiri rot geben kann? -
Moment.... 860000 Deutsche sind nach Afrika ausgewandert und arbeiten dort als Klempner?
Ja, genau. So ungefähr hat man sich die Replik eines Deutschen vorzustellen. -
De facto sind sei 2004 860000 Polen nach GB eingewandert. Und da diese bekanntlich fleissig und strebsam sind haben sie damit dem englischen Klempner, der gemütlich in seinem Dorf seit Jahren die Runde dreht, Konkurrenz gemacht und diesen aus der Hängematte vertrieben.
Gewagt. Gewagt. Tausche Polen mit Deutschen, tausche englischen mit schwarzafrikanischen und der Mod wird mit Dir ein ernstes Gespräch führen.

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... und den anderen Thread davon verschonen.
Beim Splitten wurden noch zwei Beiträge verpeilt, einmal der von mir #24 und von Gottfried #25, welche noch im anderen thread an Gottfrieds #43 anschließen.
Dieser Beitrag kann nach dem Verschieben gelöscht werden. Danke -
... 68er-Keule ...
Nicht dein Ernst? Auch wenn mein Hinweis eher spaßig und überhaupt nicht vorwurfsvoll gemeint war oder gar in einen angestrengten fight (Keule) münden sollte, so steckt da unter Umständen nicht doch ein Fünkchen Wahrheit, dass in der Nach-68er-Phase manches vielleicht doch etwas lockerer genommen wurde; was ja inhaltlich sehr wohl etwas mit dem Thema zu tun hat.

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Bist du NOCH älter als ich? Zu meiner Zeit hätten die Mädels da aber schon einen Aufstand geprobt...

Vielleicht gab es in jener Zeit bis in die 80er einfach mal eine türenfreie Phase von 68er-Gedächtnisturnieren.

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Ich persönlich werde einfach weiterhin eine Unterhose unter meine Funktionshose ziehen, und dann "nur" mit der Unterhose duschen. So wie es 90% der heutigen Jugendspieler auch machen. Viel Spaß beim Aufregen.

Da wäre ich mal auf die Resonanz der Mädels bei den jetzt wieder anlaufenden Feldturnieren im Sommer gespannt. Da gibbet nämlich häufig nur eine Dusche. Zu meiner Zeit hatte man da noch ohne falsche Scham mixed mit den Mädels geduscht.

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Du meinst den Abwischer, den meinte ich nicht
Ach, der war mir zwar nicht geläufig; aber, keine Ursache.

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Da hast du aber was verwechselt!
Der Prinz aus Zamunda hatte gute Gründe, nicht unter die Dusche zu gehen. Dem wurde nichts verboten
Wenn Du da mal nichts unterschlagen hast. Der Prinz durfte nichts selbständig ohne entspr. Bedienstete machen. Siehe auch "whatever", gell

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Also ich kenne viele A-Mannschaften, und es gehen wirklich fast alle mit Unterhose duschen.
Spielen in den besagten Mannschaften überwiegend Prinzen aus Zamunda mit, deren Religion oder whatever es verbietet, ohne falsche Scham nach westlichen Maßstäben unter die Dusche zu gehen?
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Im Fall von Barcelona ist das s allerdings korrekt. Die spanische (kastilische) Aussprache ist da nämlich irrelevant, entscheidend ist die katalanische.
Ok, mag sein, dass da die katalanische Aussprache entscheidend ist. Im Duden steht die Möglichkeit mit s ja auch drin. Mir ging es vielmehr darum, dass mit den beginnenden 90ern die s-Variante plötzlich en vogue war.
Ich persönlich spreche eben schon immer Barcelona mit ts, wie es nach meinem persönlichen Empfinden übrigens überwiegend bis in die 80er gängig war.
Ist aber alles nicht so schlimm; ich wollte ja nur mein persönliches rotes Tuch nennen.
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Ihr habt ja alle recht mit der englischen Schreibweise. Mir persönlich ist das hinsichtlich Qatar auch egal.
Ich wiederum kann mich nicht an die Aussprache von Barcelona mit s gewöhnen. Das will ich allerdings auch gar nicht; ich bleibe beim ts.
Die Aussprache mit s muss in den 90ern im Vorfeld der Spiele in Barcelona langsam Einzug gehalten haben. Da wollten es die Deutschen wieder mal besonders gut machen und hatten die spanische Variante θ mit s verwechselt.
EDIT: der Vollständigkeit halber - im alten Duden aus den 80ern steht bezügl. Aussprache von Barcelona:
1) barze (entspr. ts)
2) barße (ähnlich Malice, was dem s entsprechen dürfte)
--> ok, das s war lt. Duden dann wohl damals bereits zumindest vertretbar -
1976-Quali: http://youtu.be/Eckf6lF7oHs
Danke für den Link. Mir fiel genau dieses legendäre Spiel DDR-BRD in diesem Zusammenhang auch ein.Ist mir im übrigen vorhin zufällig aufgefallen, dass das Qualifikationsspiel um die Olympia-Qualifikation für Montreal 1976 heute auf den Tag genau vor 40 Jahren am 6. März 1976 in Karl-Marx-Stadt stattfand.
Die Szene, als Manfred Hofmann den Siebenmeter gegen Ende hält, ist eine DER Szenen des deutschen Handballs ...
[Blockierte Grafik: http://www2.pic-upload.de/img/29948320/DDR-BRD1976-Siebenmeter.jpg]
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Wolff - in der Halle - trieb die Torhüterleistung auf beiden Seiten offenbar in ungeahnte Höhen ...
Torhüterquote 59% : 56%
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Ganz großes Kino. Infomationshalber möchte ich die traute, fast schon eingeschworene Runde um Lanz mit Wolfram Eilenberger und Hajo Schumacher, welche Lanzens Soloauftritt gegen Sahra Wagenknecht fast noch in den Schatten stellt, dem Forum hier nicht vorenthalten.
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Fazit ist die folgende "Gleichung":
Einstiegshürde "deutsches Vereinsleben" + "unbekanntes" Spiel + schlecht in der Freizeit zu zocken + Fehlen von internationalen Vorbildern + viel Training bis zu den ersten Erfolgserlebnissen = Kaum Migranten bei Sportarten außer Fußball und Basketball.Guter Beitrag. Den Vereinsaspekt hatte ich vorhin auch mal angedacht.
Was ich noch ergänzen würde ist evtl. ein gewisser preußischer Stallgeruch, der zwar nicht mehr offensichtlich (Betonung auf offensichtlich) in Erscheinung tritt, sich jedoch evtl. noch in Nuancen, in einer gewissen Sterilität - eben Uncoolness - bemerkbar macht. Etwa ein "Korsett" mit klaren Hierarchien, klaren Anweisungen, klaren Strategien und Abläufen, womit man in den westlichen Ländern traditionell weniger ein Problem hat. Das war gewiss gerade etwas überspitzt formuliert und in dieser massiven Form beim Handball natürlich längst nicht mehr gegeben.Frisch, fromm, fröhlich, frei - Nicht zuletzt war der Handball ursprünglich bei den Turnvereinen (eher elitär) und nicht den Fußballvereinen (eher underdog) angegliedert, deren Turner ganz nach Turnvater Jahns Sitte stramm, preußisch in Reih und Glied bei den Gauturnfesten im Gleichschritt marschiert sind, was durchaus noch bis in die 30er selbst bei Olympischen Spielen und vielen Ländern zu beobachten war; in D zumindest noch bis in die 70er wenn auch in etwas abgeschwächter Form.
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Wikipedia klärt mich auf, dass es sich bei Kartoffeldeutschen um deutschstämmige Einwanderer in Dänemark Mitte des 18. Jh. handelt. Erschließt sich da nur mir der Zusammenhang nicht, oder habe ich verpasst, dass der Begriff einen aktuellen Bedeutungswandel erfahren hat?
Eilenberger hat das Wort offenbar von Lady Bitch Ray übernommen ...
Zitat von Wolfram Eilenbergerdas wort "kartoffeldeutsch" hat übrigens die deutsche linguistin Lady Bitch Ray erfunden - ernsthaft. #infotweet
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