Sorry, aber da muss ich leider ein Veto einlegen. Wenn du sagst, dass die Schiedsrichter Profi-Schiris sind oder angestellt sind, stimmt das nicht. Im Hand aufs Harz-Podcast (ab 36:27) und in einen Tagesspiegel-Interview mit Schulze/Tönnies, wo die beiden dies auch gefragt wurden. Und beide sagen, dass die Schiedsrichter einen Beruf nachgehen. Was sich beide wünschen ist die Professionalisierung des Schiedsrichterwesens.
Genau, und da sind wir ja bei der Krux der Aussage von Roth angelangt. Schiedsrichter haben viel zu wenig Routine im pfeifen. Wie auch, wenn sie einem Beruf nachgehen. Wenn man in einer Disziplin wie der Schiedsrichterei der beste werden will, muss man sie eigentlich täglich mehrere Stunden üben oder sich anderweitig damit beschäftigen. So wie es Sportler mit ihrem Sport auch tun. HBL Schiedsrichter machen ein bisschen Video Analyse, pfeifen pro Woche ein Spiel und haben gelegentlich Fortbildungen. Deshalb hat Roth mit seiner Aussage, er könnte das gut, weil er so viel mehr Routine hat, auf jeden Fall einen Punkt.